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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Portabler SIM-Router externe Spannungsquelle


Autor: Nils G. (nils94)
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Hallo,
Ich würde gerne meinen portablen Huawei SIM-Router fest in mein Auto 
verbauen.
Weil es aber dann für den Akku zu heiß werden kann möchte ich das Gerät 
extern Betreiben, also mit einer 3,7V-4V Spannungsquelle (dafür ist 
schon gesorgt).

Nun hat der Akku drei Anschlüsse. +, - und der mittlere: 4,6kohm zu -.
Wahrscheinlich ein NTC für Temperatur.
Ich zuerst einen 4,6 kohm Widerstand zwischen - und dem mittleren 
eingelötet und ca. 3,7V mit einem Labornetzteil angeschlossen. Es geht 
zwar an aber nach ca. 5-10sek wieder aus. Also hat auch schon komplett 
gestartet aber von jetzt auf gleich geht das Teil komplett aus.

Dann habe ich aus einem Handyladen den gleichen Akku (defekt aber nur 
die Platine ist ja das wichtige) geschenkt bekommen und die platine 
entfernt woran die zwei kontakte des eigentlichen Akkus dran hängen. 
Daran habe ich dann wieder mein Labornetzteil angeschlossen und die drei 
Kontakte verbunden.
Es geht aber wieder nur für ein paar Sekunden an.

Mit dem original eingelegten Akku funktioniert's einwandfrei. Ich weiß 
nicht was ich jetzt noch machen sollte.

Autor: 6a66 (Gast)
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Nils G. schrieb:
> Dann habe ich aus einem Handyladen den gleichen Akku (defekt aber nur
> die Platine ist ja das wichtige) geschenkt bekommen und die platine
> entfernt woran die zwei kontakte des eigentlichen Akkus dran hängen.
> Daran habe ich dann wieder mein Labornetzteil angeschlossen und die drei
> Kontakte verbunden.
> Es geht aber wieder nur für ein paar Sekunden an.
>
> Mit dem original eingelegten Akku funktioniert's einwandfrei. Ich weiß
> nicht was ich jetzt noch machen sollte.

Ich vermute (Kein Produkttyp genannt) mal dass der Mittelanschluss mehr 
als nur ein NTC-Anschluss ist und eine Identifikation des Akkus erlaubt 
(one wire chip). Und ich vermute mal, dass die Batteri UND die Platine 
hin waren.

Warum den Huawei nicht permanent an USB betreiben? Car-USB-Charger und 
los.

rgds

Autor: Harald (Gast)
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6a66 schrieb:
> Warum den Huawei nicht permanent an USB betreiben? Car-USB-Charger und
> los.

Er sieht die klimatischen Verhältnisse im Auto problematisch (ich stimme 
zu)

Messe doch mal am mittleren Pin, ob Kommunikation stattfindet, d.h. ob 
der Akku per Protokoll überwacht wird. Ansonsten dürfte ein 10k 
Festwiderstand als NTC Simulation genügen.

Versuch 2 wäre ein einfacher Elko an der alten Akku-Elektronik OHNE 
Labornetzteil. Versorgung dann einfach über USB.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Was geschieht, wenn das Ding über USB versorgt wird und kein Akku 
eingebaut ist?

Autor: Nils G. (nils94)
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10 kohm werde ich nochmal ausprobieren und das mit dem Kondensator auch.
Ohne Akku startet das Teil nicht.

Autor: Nils G. (nils94)
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Es funktioniert beides nicht.
Ich verstehe nicht warum, da ich meiner Meinung nach den Akku so gut wie 
möhlich simuliert habe.

Der Technische Support von Huawei sagt natürlich das es nicht möglich 
wäre.
Ist ja auch logisch die einem keine Bastelanleitung geben sondern nur 
sagen können wie das Gerät normalerweise benutzt wird.

Gibt es denn vielleicht bekannte Bauteile auf der Hauptplatine die 
überbrückt werden können o.ä. und dann erkennt das Gerät nur noch die 
Spannung an?

Autor: bastelFox (Gast)
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Tritt der gleiche Effekt auf, wenn das Labornetzteil eine höhere 
Spannung, zwischen 4v- 4,2v, liefert?

Autor: Mw En (Firma: fritzler-avr.de) (fritzler)
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Das Problem ist, dass GSM Modems beim Senden periodisch bis zu 2,5A 
ziehen und die Spannung dabei nicht einbrechen darf.
Selbst kaufbare GSM Module ohne was drumrum sind dazu ausgelegt an eine 
Liion Zelle angeschlossen zu werden.
Nach dem einschalten will sich das Teil wohl einwählen und stürzt dann 
beim ersten Strompeak ab, weil die Spannung zu sehr einknickt.

Natürlich kanns immernoch sein, dass der Akku Intelligenz hat.

: Bearbeitet durch User
Autor: Schreiber (Gast)
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Mw E. schrieb:
> Das Problem ist, dass GSM Modems beim Senden periodisch bis zu
> 2,5A ziehen und die Spannung dabei nicht einbrechen darf.
Bei 2W Sendeleistung können das auch mehr wie 2,5A sein.
Hier muss man die Stromversorgung entsprechend auslegen, bei Problemen 
das ganze mit dem Oszilloskop genauer anschauen.

Autor: Simon (Gast)
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Da der Akku also vermutlich sowieso nötig sein wird um das Gerät sicher 
ohen Abstürze zu betreiben wäre zu überlegen wie man es mit Akku gegen 
die Temperaturen schützt.

Wenn es nur um die Temperaturen geht die während der "Lagerung" im Auto 
auftreten - also bei ausgeschaltetem Gerät - dann kann man ja da auch 
was machen durch entsprechenden Einbauort und Verpackung.

Es soll ja im Sommer sicher eh nicht sichtbar in der prallen Sonne 
liegen und im Winter kommt es halt darauf an wie kalt es an Deinem 
Wohnort wird. Problematisch wird es eigentlich erst wenn der Elektrolyt 
einfriert und wann hatten wir in DE das letzte mal unter -20°C? Ja, 
unter +10°C kann die Leistung eines LiIon-Akkus schnell zu gering sein 
um hungrige Geräte zu betreiben, aber ist das ein realistisches 
Einsatzszenario? Wenn ja wäre eine Isolierung und Heizung zu überlegen. 
Wenn es um die obere Temperaturgrenze geht - ab in den Schatten und 
hinter eine Verblendung. In meinem Passat im Staufach der Mittelkonsole 
war es immer deutlich kühler als die sonstige Innentemperatur (10-20°). 
Jedenfalls wenn das Auto in der Sonne stand und der Innenraum zur Sauna 
wurde.

Im Betrieb kommt natürlich die Eigenerwärmung dazu - im Winter eher 
posotiv, im Sommer dagegen ist das oft der Punkt wo sich Handys 
abschalten weil zu warm. Ab damit in die Nähe der Luftausströmer und die 
anzapfen vielleicht? Damit bringt man es dann auf die Temperatur die 
auch der Mensch an der Lüftung eingestellt hat?

Autor: Nils G. (nils94)
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bastelFox schrieb:
> Tritt der gleiche Effekt auf, wenn das Labornetzteil eine höhere
> Spannung, zwischen 4v- 4,2v, liefert?

Ja, ich habe unterschiedliche Spannungen ausprobiert, u.a. auch 4-4,2V.



Mw E. schrieb:
> Das Problem ist, dass GSM Modems beim Senden periodisch bis zu
> 2,5A
> ziehen und die Spannung dabei nicht einbrechen darf.
> Selbst kaufbare GSM Module ohne was drumrum sind dazu ausgelegt an eine
> Liion Zelle angeschlossen zu werden.
> Nach dem einschalten will sich das Teil wohl einwählen und stürzt dann
> beim ersten Strompeak ab, weil die Spannung zu sehr einknickt.
>
> Natürlich kanns immernoch sein, dass der Akku Intelligenz hat.


Das kann sein, dass mein 2A Labornetzteil damit überfordert ist.
Ich habe auch schon einen 4700uF Kondensator parallel geschaltet aber es 
funktoniert trotzdem nicht. Vielleicht noch zu wenig Kapazität?
Der Akku hat aber auch gerade einmal 1000mAh und betreibt das Gerät mehr 
als 5h.

Mit der Platine, die ich aus dem Akku habe geht das Gerät ja auch für 
10-15 sekunden im Betrieb aber dann geht es irgendwann einfach aus.

Schreiber schrieb:
> Mw E. schrieb:
>> Das Problem ist, dass GSM Modems beim Senden periodisch bis zu
>> 2,5A ziehen und die Spannung dabei nicht einbrechen darf.
> Bei 2W Sendeleistung können das auch mehr wie 2,5A sein.
> Hier muss man die Stromversorgung entsprechend auslegen, bei Problemen
> das ganze mit dem Oszilloskop genauer anschauen.

Ein Oszilloskop habe ich leider nicht.

Simon schrieb:
> Da der Akku also vermutlich sowieso nötig sein wird um das Gerät sicher
> ohen Abstürze zu betreiben wäre zu überlegen wie man es mit Akku gegen
> die Temperaturen schützt.

Der Akku wurde jetzt schon zerlegt und ich würde den jetzt ungerne 
wieder zusammenbasteln und in mein Auto verbauen wegen Brandgefahr.

: Bearbeitet durch User

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