Hallo,
da ich gerade an der Planung zur Haus"automatisierung" bin machte ich
mir derweil auch ein bisschen Gedanken über Komfort bei der Pflege.
Einer der Punkte ist ein Saugroboter der das Verlassen des Hauses
mitgteilt bekommt und die Hütte saugt.
Aber was ist dem mit ganzen anderen Staub der in der ganzen Hütte die
Bewohner nervt.
Bei Dyson habe ich diesen Kollegen gesehen:
http://www.dyson.de/ventilatoren-und-heizluefter/luftreiniger/dyson-pure-cool-link.aspx
Sind das leere versprechen für sehr teuer Geld oder bringt das Wirklich
was?
Reinräume stehen permanent unter Überdruck um Eindringen von Partikeln
durch Öffnungen zu vermeiden. Die Zuluft läuft hierbei ebenfalls über
HEPA und Aktivkohle Filter - wie auch beim Dyson.
Klar ist, das der Dyson kein Raumraum erzeugt aber die Luftqualität, was
Schwebepartikel und Gerüche angeht, verbessert. Für die Frischluftzufuhr
muss man anderweitig sorgen.
Gibts hier User die sowas ähnliches verwenden und positiv darüber
berichten können?
Wenn das wirklich funktioniert könnte man sich die Kiste ja selbst
bauen: Gehäuse mit leisen Gebläse das die Luft durch einen HEPA und
Kohlefilter drückt. Beim verlassen der Wohnung bekommt die Kiste den
Befehl "volle Power" und bei Anwesenheit "leiser Betrieb". Nur hätte ich
nicht die gleiche verwirbellung der Luft wie beim Dyson, da dieser eben
eine Rotationsfunktion besitzt (alles andere bräucht ich nicht:
VOC-Sensor, Smartphone Anbindung...).
Grüße
Sau-Bär
Sau-Bär schrieb:>> Aber was ist dem mit ganzen anderen Staub der in der ganzen Hütte die> Bewohner nervt.> Bei Dyson habe ich diesen Kollegen gesehen:> http://www.dyson.de/ventilatoren-und-heizluefter/luftreiniger/dyson-pure-cool-link.aspx
hast Du die Beschreibung gelesen? Der Staub der dich nervt gehört nicht
zur Zielgruppe dieses Gerätes (<100 nm).
Die normalen Consumergeräte sind meiner Erfahrung nach praktisch
wirkungslos.
vlg
Timm
Hallo,
ja sorry, hast recht. Wie doof.
Ich habe trotzdem erhebliche Zweifel an dem Teil! Ich hatte schon
Konsumergeräte mit vergleichsweise riesigem Filter, die nichts gebracht
haben.
Dyson spricht von rund 1500 m3/h, was natürlich sehr heftig wäre, aber
offensichtlich die gesamte bewegte Luftmenge meint. Für die
Air-Multiplier Technik geben sie einen Faktor von 16 an, was dann um die
90 m3/h bedeuten würde, bei maximaler Leistung.
Ein Comedes LR 200 zum Beispiel hat 150 m3/h ein Philips AC 4072 sogar
250 m3/h. Leise ist das Dyson-Teil auch nicht.
vlg und sorry für den doofen Fehler
Timm
Hi,
ich wollte damit den Hobby-Raum Mikroskopie sauber halten. Zum Beispiel
die Einschläge von Staubkörnern auf Objektträgern minimieren. Hat
komplett garnichts gebracht.
vlg
Timm
Hab mir den Dyson diesen Sommer gekauft, bin Allergiker.
Ob der wirklich etwas gegen Pollen im Schlafzimmer hilft weiß ich nicht,
ich bilde mir aber ein nicht mehr so verschnieft aufzuwachen. Die Kosten
von dem Teil helfen aber dabei an den Nutzen zu glauben.
Einen sehr angenehmen Luftstrom macht das Ding aber sicher.
Sau-Bär schrieb:> Klar ist, das der Dyson kein Raumraum erzeugt aber die Luftqualität, was> Schwebepartikel und Gerüche angeht, verbessert. Für die Frischluftzufuhr> muss man anderweitig sorgen.
Mittel der Wahl ist hier meist eine Lüftungsanlage mit
Wärmerückgewinnung und Feinstaubfilter. Außenluft hat meist eine bessere
Qualität wie Raumluft, zumindest wenn man nicht in Peking wohnt.
Sau-Bär schrieb:> Hallo,> da ich gerade an der Planung zur Haus"automatisierung" bin machte ich> mir derweil auch ein bisschen Gedanken über Komfort bei der Pflege.
Eine mechanische balancierte Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und
dezentraler Regelung, ist das Mittel der Wahl. Nilan, Danfoss, younameit
Wenn es eine Luxusregelung sein soll, dann mit CO2 Funktion.
> Einer der Punkte ist ein Saugroboter der das Verlassen des Hauses> mitgteilt bekommt und die Hütte saugt.
Jeder Hand- oder Robotstaubsauber filtert nur eine gewisse Menge ab.
Wenn man staubhisterisch ist, ist ein Zentralsauger besser. Feucht
putzen ist besser.
> Aber was ist dem mit ganzen anderen Staub, der in der ganzen Hütte die> Bewohner nervt.
Dann sorge dafür das staubende Dinge nicht ins Haus kommen.
> Sind das leere versprechen für sehr teuer Geld ...
sehr viel davon.
> Reinräume stehen permanent unter Überdruck um Eindringen von Partikeln> durch Öffnungen zu vermeiden. Die Zuluft läuft hierbei ebenfalls über> HEPA und Aktivkohle Filter - wie auch beim Dyson.
Im OP Bereich: F7 vor Zuluftventilator und endständig HEPA. Der HEPA
Filter ist alle 3 Monate zu tauschen, egal wie dreckig er ist.
Aktivikohle verwendet man nur man Anforderungen an das atmosphärische
Raumklima stellt (VOC, NOx, SOx), die mit Aussenluft alleine am Standort
nicht einzuhalten sind (z.B. an internationalen Schifffahrtswegen)
Aktivkohlefilter können nicht den Kohlenstoff aus dem CO2 rausfiltern.
Da hilft nur Aussenluft.
Um die Geruchsbelästigung zu senken brauchst du in Aktivkohlefiltern
sehr sehr viele Reaktionen. Vgl. Fangers Dezipol.
https://de.wikipedia.org/wiki/Dezipol> Frischluftzufuhr
HSLK-Inschinöre kennen den Ausdruck "Frischluft" leider nicht, vgl. EN
13779 https://de.wikipedia.org/wiki/Luftarten> Gibts hier User die sowas ähnliches verwenden und positiv darüber> berichten können?
Ich kenne die Dinger als Desingobjekte aus Anwaltskanzleien.
> Wenn das wirklich funktioniert könnte man sich die Kiste ja selbst> bauen: Gehäuse mit leisen Gebläse das die Luft durch einen HEPA und> Kohlefilter drückt.
Der Spass fängt bei der Dimensionierung und Schalldämpfung des
Ventilators an. Ausserdem brauchst du Druck um durch die Filter zu
kommer.
Mehr als NR20 willst du bei Anwesenheit nicht haben.
> Beim verlassen der Wohnung bekommt die Kiste den> Befehl "volle Power" und bei Anwesenheit "leiser Betrieb".
Dann lieber ein Roomba Braava, der en niedergerieselten Staub feucht
aufwischt, anstelle den Staub nochmal aufzuwirbeln.
Sebastian L. schrieb:>> Beim verlassen der Wohnung bekommt die Kiste den>> Befehl "volle Power" und bei Anwesenheit "leiser Betrieb".> Dann lieber ein Roomba Braava, der en niedergerieselten Staub feucht> aufwischt, anstelle den Staub nochmal aufzuwirbeln.
Zumal diese kleinen Akkuteile ja wohl kaum in der Lage sind die Luft
durch mehrere Filterstufen zu drücken und deshalb wahrscheinlich 100 mal
mehr feinen Staub in die Luft blasen wie sie groben tatsächlich
aufnehmen.
Man kann einen hochreinen Raum nicht dadurch schaffen, indem man einen
Luftreiniger aufstellt.
Der wirbelt kein Staubkörnchen, das am Boden liegt auf und schlürft es
weg.
Der verhindert nicht, dass Du (schon normale Klamotten sind echte
Staubtransporter) selber Staub, in großen Mengen, in den Raum bringst.
Der verhindert nicht, dass durch das bloße öffnen von Türen, ein
"Staubaustauch" stattfindet.
usw. usw. usw.
Hi,
1. Zentrale Lüftung mir Wärmerückgewinnung nicht möglich: Decke zu
niedrig und kein Platz für das Aggregat.
2. Dezentral geht auch nicht.
Begründung für 1. und 2.: Wohnung im Mehrfamilienhaus - jegliche
Änderungen dürfen nicht von Außen sichtbar sein. Man könnte ja einen
Antrag einreichen... Zwecklos!!!
Ich will aus der Wohnung keinen OP-Saal machen. Wenn es denn möglich
gewesen wäre, mit geringen technischen Mitteln + ein bisschen Neugier
sowas umzusetzen, wäre es eine Option gewesen.
Dann heist es doch weiter putzen xD
Hallo
leider das Schicksal der einfachen arbeitenden Klasse und erst recht der
Arbeitslosen:
Für eine Putzkraft langt das Geld nicht, die automatisch wirklich gut
Putzende Technik gibt es im privat finanzierbaren Bereiche nicht und
größere bauliche Umbaumaßnahmen sind immer nötig auch wenn das Geld
vorhanden ist.
Was ist die Lösung?
Etwas unempfindlicher werden - Staub gehört zum Leben.
Ganz generell nicht so empfindlich sein und schon sieht es auch besser
mit der "In-Krankheit" Allergie aus,die ja seltsamer Weise erst seit
etwa 40 Jahren "jeder" hat der etwas auf sich hält.
Seltsam trotz scheinbar (deutlich) schlechteren Hygienischen Umständen
und den anfassen von "Bah Bah" Dingen waren Allergien bei unseren
Großeltern noch recht selten.
Und nein die "böse" Umweltverschmutzung und Chemie ist nicht daran
Schuld- denn das wahr früher deutlich schlimmer (siehe z.B. zustand des
Rhein, der sehr entspannter Umgang mit allen Chemikalien und auch so
trivialen Dingen wie Autowäsche und Ölwechsel am Straßenrand...)
Jemand
Jemand schrieb:> Ölwechsel am Straßenrand
Enige Dinge von dem was du sagst sind ja völlig korrekt, aber so ein
Scheiß muss echt nicht sein.
Und das großflächige DDT spritzen früher oder das BLei im Sprit hat die
Menschheit nicht gesünder gemacht.
Ich habe mir vor einer weile einen "günstigen" Hepa Luftreiniger für
~60€ gekauft. Filter ist ca 25x25cm groß der Luftstrom nicht sonderlich.
Ich bin teilweise gegen Hausstaub allergisch. Besonders schlimm ist es
wenn ich putze und Staubsauge und dabei eben massig Staub aufwirbel.
Ich habe absolut nicht das Gefühl das dieses Gerät irgendwas verbessert.
Es gibt noch die Funktion die Luft über Ozon zu reinigen. Ob das gut ist
bin ich mir nicht sicher aber auch das bringt für mich merkich keine
Verbesserung.
Nun habe ich noch einen Staubsauger mit Hepa filter. Da hingegen würde
ich schon sagen das es Verbesserung gebracht hat.
Aber das ist auch irgendwie logisch. Den Dreck vom Fußboden durch grobe
Filter in die Luft zu wirbeln kann einfach nicht toll sein.
Es gibt einfach zu viele Staubquellen in einer Wohnung.
Da müsste man sicher alle 10min. das Luftvolumen komplett getauscht
haben, um da was zu verbessern. Einmal mit Klamotten durch die Bude u.
auf die Couch gesetzt und das Filterchen hat die letzten 2h umsonst
gewerkelt.
Bei schwachen Rauchern, glaube ich, hat es einen Effekt. Scheint das
viel Schmodder im Filter hängen bleibt, bevor er sich anderswo
absetzen kann.
Paul B. schrieb:> Aber geringfügig schwerer.
Das war damals der "Stein des Weisen", die da Gold aus Blei gemacht
haben, sind sicher Schwerer geworden.
Man müsste sich mal informieren, wie u. warum das Blei in den Sprit kam.
Teo D. schrieb:> warum das Blei in den Sprit kam
Die Bleiverbindung ist genau wie Benzol als Antiklopfmittel dem Benzin
hinzugefügt worden.
Ob ein Luftreiniger sinnvoll ist, erkennt man leider erst wenn man einen
hat. Man sollte schon SAUBERE Luft ansaugen, damit man später weniger
Rohre zu reinigen hat. Ein zentrales Filter ist daher nur die zweitbeste
Idee.
oszi40 schrieb:> Die Bleiverbindung ist genau wie Benzol als Antiklopfmittel dem Benzin> hinzugefügt worden.
Ach ne!
Aber es gäbe doch Alternativen, eine hast du doch schon genannt.
Patentrechte und eine "Scheiß auf die Welt" Profitgier hat uns das Blei
beschert.
Was machen die eigentlich mit dem ganzen Schwefel, den sie da raus
holen?
Saugnix schrieb:> Kauf ein stillgelegtes Krankenhaus und bewohne die OP-Säle...>> Den Rest einfach vermieten...>> Duck und weg...
Gefällt mir... xD
Mir gings ja nicht darum nie wieder zu putzen. Auch habe ich nichts
gegen den Stau der normal ist... aber wenn man die Intervalle zwischen
dem Putzen verlängern könnte, wäre es schon schön gewesen.
Lassts gut sein... gibt sicherlich noch eine Menge anderer Dinge die ich
automatisieren kann. =)
Sau-Bär schrieb:> gibt sicherlich noch eine Menge anderer Dinge die ich> automatisieren kann. =)
Übertreib's aber nich, nicht das Du noch Überflüssig wirst ;)
Die Frage bleibt, wo kommt der ganze Hausstaub her? Etwas Abrieb an
Klamotten ist ja verständlich. Aber was sich da innerhalb einer Woche
selbst in einer Singlewohnung wo kaum jemand zu Hause ist ansammelt, ist
mir unerklärlich.
qwertz schrieb:> Die Frage bleibt, wo kommt der ganze Hausstaub her?
Wenn es stimmt daß Tote zu Staub werden, dann liegen auf meinem Schrank
drei Leichen :)
qwertz schrieb:> Die Frage bleibt, wo kommt der ganze Hausstaub her?
Vor allem von Dir, zumindest in Deiner Behausung.
Man soll es nicht für möglich halten, wieviele Partikel der Mensch so in
der Gegend verteilt, Hautschuppen, Haarbruchstücke.........
Hinzu kommt Abrieb von der Kleidung.