Stefan schrieb:> Dieser benötigt eine Versorgungsspannung von 4-15V DC. Da dieser mit> Relais am Ende 24V AC schalten soll, habe ich eine Schaltung mit einem> 24V-AC-Trafo überlegt.
Ok.
> Als Gleichrichter habe ich diesen hier gekauft:> https://www.conrad.de/de/brueckengleichrichter-panjit-di150-gehaeuseart-dip-nennstrom-15-a-u-rrm-50-v-1304814.html> Mein Messgerät zeigt mir 25V DC an, scheint bis dahin zu funktionieren.
Mit "Messgerät" meinst Du ein Multimeter? Oder ein Oszi?
Denn ein Brückengleichrichter erzeugt erst mal keinen Gleichstrom.
Sondern er "dreht" nur die negativen Halbwellen der Wechselspannung ins
Positive.
Aber die Spannung schwankt immer noch zwischen 0V und 34V - wenn man mal
von festen 24V AC ausgehen. Der Trafo geht im Leerlauf aber garantiert
noch etwas mit der Spannung hoch - dann bist Du über der maximal
erlaubten Eingangsspannung Deines Schaltreglers.
Was Dir fehlt sind die Kondensatoren hinter dem Gleichrichter. Erst mit
denen bekommst Du "echten" Gleichstrom, halt mit etwas Ripple abhängig
von Last und größe der Kondensatoren.
Stefan schrieb:> Vermutlich hat er dabei schon Schaden genommen.
Das denke ich auch.
Damit das nicht ganz so schmerzhaft ist, wäre vielleicht so ein
Zehnerpack mit einem LM2596 etwas für dich. Der darf bis 40V
Eingangsspannung. Man sollte allerdings drauf achten, dass als
Eingangselko wirklich ein 50V-Typ verbaut ist.
ebay 221920170517
Harald W. schrieb:> Dann kannst Du Ihn ja im Sozialraum aufstellen:> Beitrag "Im Sozialraum wird geraucht."
Mist, ich war eine Minute zu spät mit der selben Idee :-)
Harald W. schrieb:> Dann kannst Du Ihn ja im Sozialraum aufstellen:> Beitrag "Im Sozialraum wird geraucht."
Rauchen schädigt auch die Gesundheit. Kann also sein, dass er früher
stirbt.
;-D
Gruß
Jobst
Gerd E. schrieb:> Was Dir fehlt sind die Kondensatoren hinter dem Gleichrichter. Erst mit> denen bekommst Du "echten" Gleichstrom, halt mit etwas Ripple abhängig> von Last und größe der Kondensatoren.
Bei 30mA reichen 330...470µF. Gegen 1000µF spricht auch nichts.
Wolfgang schrieb:> ebay 221920170517
Jo, aber Vorsicht bei Dollarpreisen. Zusätzlich Umtauschgebühren können
auftreten, die unangenehm hoch sind.
Viele Anbieter akzeptieren €, auch in China.
MfG
Matthias
Danke für die sinnvollen Antworten (und bitte für die Lieferung der
Vorlage für die Anderen - wer den Schaden hat... ;) )
Ist der Typ des Kondensators entscheidend für den Anwendungsfall? (also
Elektrolyt, Keramik, Folie, etc)?
Stefan schrieb:> wer den Schaden hat... ;)
...spottet jeder Beschreibung
> Ist der Typ des Kondensators entscheidend für den Anwendungsfall? (also> Elektrolyt, Keramik, Folie, etc)?
Ja, sowas hat eine Hausfrau im Gefühl. :-)
Wann welcher C am besten geeignet ist, lässt sich nur schwer
in eine einzelne Antwort packen.
Stefan schrieb:> Ist der Typ des Kondensators entscheidend für den Anwendungsfall? (also> Elektrolyt, Keramik, Folie, etc)?
Hier kommt praktisch nur Aluminium-Elektrolyt in Frage, denn die 470µF
die Inkognito oben vorgeschlagen hat halte ich hier für realistisch. Und
bei 470µF und 35V gibt es pratisch keine anderen Typen als Elkos.
Was ich noch machen würde wäre eine TVS/Transil-Diode dazupacken, damit
wenn die Ausgangsspannung des Trafos im Leerlauf doch weiter hochläuft
Dein Regler nicht gleich wieder gegrillt wird. Z.B. eine 1.5KE24A würde
passen.
Hi Stefan,
Darf man fragen, was an die beiden Leitungen, die aus dem Bild gehen,
angeschlossen wird? Falls dort eine größere last angeschlossen wird,
reichen die erwähnten 470µF nicht aus.
Gabriel M. schrieb:> Darf man fragen, was an die beiden Leitungen, die aus dem Bild gehen,> angeschlossen wird? Falls dort eine größere last angeschlossen wird,> reichen die erwähnten 470µF nicht aus
Hallo Gabriel,
Da kommt ein kleines Relais dran, also nix wildes. Bleibt alles im mA
Bereich.
Da diese mit 12,x-38V klar kommen sollen habe ich schon überlegt, diese
vor dem Schaltregler anzuschließen. 12,0V werden wohl nicht reichen und
nach oben raus sind die ja flexibel.
Danke für deinen Hinweis.
Gruß, Stefan