Gast
#4696429
Hallo, zurzeit implementiere ich einen digitalen PID-Regler mit Störgrößenaufschaltung. Der reine PID-Regler funktioniert gut. Unsicher bin ich bei der Ausführung der Störgrößenaufschaltung. Diese will ich anhand des folgenden Blockschaltbildes erstellen. https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/42/Blockschaltbild_mit_st%C3%B6rgr%C3%B6%C3%9Fenaufschaltung.gif Aktuell passiert im Regler folgendes: - Die Störgröße wird gemessen - Eine analytische Funktion gibt die zur Höhe der Störgröße passende Stellgröße aus (Funktion wurde aus gemessenem "Kennfeld" angenähert). - Diese Stellgröße aus der Störgrößenaufschaltung addiere ich zu der Stellgröße, die der PID-Regler ermittelt - Der PID-Regler regelt so die Abweichung aus. Beispiel für einen stationären Zustand: - Stellgröße aus Störgrößenaufschaltung = 10 - Stellgröße aus PID-Regler = -2 --> Stellgröße = 8 --> ausgeregelter Zustand Das ganze funktioniert zwar, jedoch verstehe ich den theoretischen Hintergrund nicht ganz und bin mir aus diesem Grund nicht sicher, ob dies die optimale Lösung im Hinblick auf das dynamische Verhalten des Systems ist. Bspw. steht im Blockschaltbild ein Minuszeichen an der Stellgröße der Störgrößenaufschaltung. Das funktioniert aber in meinem Fall nicht. Ich muss dazu sagen, dass ich ein Neuling in der Regelungstechnik bin. Vielen Dank für eure Hilfe und viele Grüße!

