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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf LinkedIn vs. Xing


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von Addi (Gast)


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Bei welchen seid ihr registriert?
Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?
Welches ist empfehlenswerter?

von bac (Gast)


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Addi schrieb:
> Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?

Zu 99.95% werden sich Leihklitschen bei dir melden. Die restlichen 0.05% 
wird Werbung sein, um dich zum Kauf des "Premium"-Packets zu bewegen.

von user (Gast)


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bin bei beiden.
Xing würd ich sagen ist eher für den deutschen Markt.
Aber gebracht hat mir bisher beides nix :-)
man muss wohl Bullshit Bingo Begriffe im Profil haben, sonst finden 
einem die Recruter nicht

von Mike B. (mike_b97) Benutzerseite


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user schrieb:
> bin bei beiden.
> Xing würd ich sagen ist eher für den deutschen Markt.
> Aber gebracht hat mir bisher beides nix :-)
> man muss wohl Bullshit Bingo Begriffe im Profil haben, sonst finden
> einem die Recruter nicht

dito, kannst du voll vergessen
Mehr als die Kentniss über die berufliche Entwicklung von Personen auf 
der Kontaktliste kannst du dort nicht erwarten.

Und wenn du deinen Wirkungsbereich örtlich/regional eingrenzt bekommst 
du trotzdem Stellenangebote aus Timbuktu, aka Stuttgart o.ä.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Ich hatte über Xing in gefühlt 20 Jahren noch keinen sinnvollen Kontakt.

von Elektron (Gast)


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Diese Plattformen sind voll von angeberischen Selbstdarstellern, die der 
Welt zeigen wollen, was sie für eine geile Karriere gemacht haben. Gerne 
wird dabei auch mal geflunkert bzw. übertrieben, was Status und 
akademische Ausbildung angeht.

Berufliche neue Kontakte bringt es nicht (außer man will zu einer 
Leihbude), dafür kann man aber Fremde und entfernte Bekannte versuchen 
zu beeindrucken.

von user (Gast)


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"Diese Plattformen sind voll von angeberischen Selbstdarstellern,"

ja wohl war.
Wenn man den Leute so glaubt, sind wohl inzwischen alle gestiegen und 
jetzt Team Leiter, Projekt Leiter, Manager... :-)
Hab mir schon öfters überlegt ob ich meinen Account mal löschen soll.

Wenn man sich bei ner Firma bewirbt war es als ab und an ganz 
interessant die Gespächspartner zu suchen. Worst-Case verunsichert es 
aber erst recht, wenn man bspw. auf eine Schaumschläger-Page kommt

von Lu R. (clancy688)


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Ich hab je ein XING und LinkedIn Profil und greife so ab was kommt. Ich 
verlier ja nichts dadurch, dass ich es habe.

90% der Anfragen die kommen sind natürlich Dienstleisterquatsch, aber ab 
und zu war auch was Interessantes dabei, zum Beispiel zwei Mal 
Direktkontakt von Tier 1 Zulieferern mit jeweils über 50k Mitarbeitern.

Über XING kommen deutlich mehr (Dienstleister-)Anfragen aus dem 
nationalen Raum. Über LinkedIn werde ich häufiger auf Englisch 
angeschrieben, das Portal scheint mir internationaler zu sein.

: Bearbeitet durch User
von looonat (Gast)


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Habe vor 3 Jahren über Xing ein Auslandspraktikum gesucht. Hat sehr gut 
geklappt. Jetzt nur noch um Kontakte "warm" zu halten. Ist man erstmal 
im Job, ists eher weniger interessant...

von Sebastian (Gast)


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Xing: Absprung von der Zeitarbeit. Eine Headhunterin hat mich für kleine 
Firma ohne eigene Personalabteilung angeboten, es passte und ich war von 
der Sklaverei befreit. Es ist definitiv besser bei einer guten kleinen 
Firma zu sein als Zeitarbeiter bei einem Konzern.

LinkedIn: Mal schauen, es kommen gute passende internationale Angebote, 
vielleicht klappt es irgendwann.

LinkedIn bietet bessere Stellen bei meinem Profil. Xing - Zeitarbeit, 
progressive, etc, frage mich oft, ob ich überhaupt Xing Profil nicht 
löschen soll.

von GermanIngAbroad (Gast)


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Ich hab meinen jetztigen job über LinkedIn "gefunden". Nutze das Portal 
auch hauptsächlich. xing ist doch wie damals studivz. nur auf den 
deutschen Raum beschränkt.

von D. I. (Gast)


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Sebastian schrieb:
> Es ist definitiv besser bei einer guten kleinen
> Firma zu sein als Zeitarbeiter bei einem Konzern.

Besser in Bezug auf was?

Diverse ANÜler die hier im Großraumbüro sitzen werden dank Equal-Pay 
nach ERA Bayern 10b, 40h, 14% Leistungszulage bezahlt allerdings ohne 
Weihnachts/Urlaubsgeld. Also 4547€ x 12 x 8/7 x 1,14 = ~71k€

Gar nicht mal so übel für nen Zeitarbeiter wie ich finde. Die Frage ist 
nur ob sie nach den 18 Monaten übernommen werden oder nicht. Wenn nicht 
kriegen sie wieder ihr altes Firmengehalt. Deswegen ist es den 
Verleihern lieber wenn sie ihre Leute per Werkvertrag statt ANÜ 
unterkriegen, weil so mehr hängen bleibt.

von Wolfgang H. (Firma: AknF) (wolfgang_horn)


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Ja, "Elektron",

> Diese Plattformen sind voll von angeberischen Selbstdarstellern,
> die der Welt zeigen wollen, was sie für eine geile Karriere gemacht haben.

Dazu kommen die Besserwisser, die genau wissen, was für andere Leute gut 
ist - und die das auch verkaufen wollen.
XING ist der Nachfolger des antiken Quacksalbermarktes, auf dem keine 
Krähe der anderen ein Auge aushackte, aber alle präsentieren sich wie 
die "Schönheiten" am Straßenrand im Rotlichtviertel, damit der Kunde 
wähle, wem er vertrauen wolle.

Ich bin entsetzt, dass Personaler auf die Kakophonie der Eitelkeiten in 
XING hereinfallen. Diese Personaler verdienen kein Vertrauen - oder 
haben dsa Wundermittel, mit dem sie die Qualität eines Bewerbers dennoch 
erkennen.

Ciao
Wolfgang Horn

von M. S. (bugles)


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Habe mal über Xing ne Inititativbewerbung an einem MItarbeiter 
geschickt.

Die hätten mich eingestellt.

Langfrstig denke ich wird xing aufgekauft und in ein größeres Netzwerk 
eingebunden. Der Börsenwert ist mir so oder so ein Rätsel...

von van Brun (Gast)


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Hallo,
wie einige vielleicht schon mitbekommen haben, ändern die Postbank ab 
November 2016 ihre Tarife:
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/ihr-forum-postbank-schafft-gratis-konto-ab-wie-viel-verstaendnis-haben-sie-1.3127877

Meine Frage: Wird das Postbank Girokonto für Studenten über 22 weiterhin 
kostenlos bleiben?

von OT (Gast)


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Such doch mal bei LinkedIn oder Xing, ob du dort einen 
Service-Mitarbeiter der Postbank ausfindig machen kannst. Der dürfte 
wohl der bessere Ansprechpartner für dein Anliegen sein.

von Xardas (Gast)


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XING taugt heutzutage noch soviel wie sich in die Arbeitgeberbörse der 
Armutsagentur einstellen zu lassen.
XING ist einzig ne Geldmaschine für die Betreiber, das wars.

von Oliver S. (phetty)


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75% meiner "Kontakte" sind irgendwelche Esoterik-Tussen und andere 
Chakka-Trainer die ich gutgläubig vor 15 Jahren mal angenommen habe.
Der Rest sind irgendwelche Arbeitskollegen oder so.

Genutzt habe ich den Schund nie und logge mich auch nicht mehr ein. 
Wozu??

von Claus M. (energy)


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GermanIngAbroad schrieb:
> Ich hab meinen jetztigen job über LinkedIn "gefunden". Nutze das Portal
> auch hauptsächlich. xing ist doch wie damals studivz. nur auf den
> deutschen Raum beschränkt.

Eben. Wer will schon von einem Headhunter aus Timbuktu angequatscht 
werden? Doch nur 1%. Also klares Vote für Xing.

von Ing61 (Gast)


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Also ich bin bei beiden Portalen angemeldet und bekomme auch regelmäßig 
Anfragen. Habe sowohl meine aktuelle Stelle wie auch 
Vorstellungsgespräche bei anderen Konzernen bekommen. Mit anderen 
Worten, ich kann es nur empfehlen.

Zu Bullshitbingo:
Naja, dem Headhunter werden Stichworte vorgegeben, nach denen er dann 
sucht. Sind die im Profil nicht enthalten, findet er einen auch nicht. 
Das sind ganz simple Zusammenhänge.

Zu Selbstdarsteller:
Es ist doch nun mal so, dass es einem beruflich wenig bringt, wenn man 
eine Rakete ist, es aber keiner mitbekommt. Das kann man doof finden und 
sich dem Ganzen verschließen, darf dann aber auch nicht heulen, wenn 
andere rechts und links vorbei ziehen.

von Elektron (Gast)


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Ing61 schrieb:
> Zu Selbstdarsteller:
> Es ist doch nun mal so, dass es einem beruflich wenig bringt, wenn man
> eine Rakete ist, es aber keiner mitbekommt.

Kann man denn nicht schlicht und einfach bei der Wahrheit bleiben? Muss 
man heutzutage wirklich übertreiben und lügen, so wie es viele auf Xing 
machen? Also dem verschließe ich mich aus Prinzip, ich bin nämlich kein 
Angeber und Schaumschläger!

van Brun schrieb:
> Meine Frage: Wird das Postbank Girokonto für Studenten über 22 weiterhin
> kostenlos bleiben?

Nein, wird es nicht. Es gilt allein die Altersgrenze, der Status Student 
oder nicht ist hierbei irrelevant.

von D. I. (Gast)


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Elektron schrieb:
> Kann man denn nicht schlicht und einfach bei der Wahrheit bleiben?

Kann man.

Elektron schrieb:
> Muss
> man heutzutage wirklich übertreiben und lügen, so wie es viele auf Xing
> machen?

Nein muss man nicht.

Die treffen dann auf ihresgleichen und das passt dann schon.

Ich treffe auf meinesgleichen und bin damit auch zufrieden.

von Ing61 (Gast)


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Elektron schrieb:
> Kann man denn nicht schlicht und einfach bei der Wahrheit bleiben? Muss
> man heutzutage wirklich übertreiben und lügen, so wie es viele auf Xing
> machen? Also dem verschließe ich mich aus Prinzip, ich bin nämlich kein
> Angeber und Schaumschläger!

Klar kann man das. Es hat ja auch keiner (bzw. ich) von Lug und Betrug 
gesprochen.

Ich meine damit aber auch eher das andere extrem --> Profil erstellen, 
Foto vom GamesCon-Besuch rein und als Info für Suchende steht dann 
"C++-Programmierer". Etw. mehr Mühe muss man sich dann halt auch geben.

Wer aber meint nach nem C-Praktikum in der Uni seine Kenntnisse als 
"sehr gut" zu bezeichnen gehört geschlagen ;-)

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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In unserer Firma wurden so oft Schaumschläger von Personaldienstleistern 
angeschleppt, dass wir begonnen haben, Einstellungstests durchzuführen.

Da gab es zum Beispiel einen Web-Frontend Entwickler, der nicht einmal 
mit Hilfe von Google herausfinden konnte, wie man ein Formularfeld grün 
macht.

Und es gab einen Java Entwickler, der konnte weder mit Eclipse noch ohne 
IDE eine Hello-World Anwendung erstellen.

Und dann hatten wir da einen Serben, der vor einigen Monaten vor dem 
Krieg geflohen war. Er sprach nur wenig und konnte kaum etwas zu seinen 
Qualifikationen erzählen. Bei dem Mann hatte ich dennoch ein gutes 
Gefühl. Jetzt - ein Jahr später - spricht er fasst fließend deutsch und 
seine Leistungen waren schon nach drei Monaten Einarbeitung durchgehend 
einwandfrei.

von Marx W. (Gast)


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Stefan U. schrieb:
> Und dann hatten wir da einen Serben, der vor einigen Monaten vor dem
> Krieg geflohen war.

Was für ein Krieg war den das?

von ralf (Gast)


Angehängte Dateien:

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Xing ist meiner Meinung nach weniger seriös. Wenn man unter google einen 
Namen sucht, sieht man auch in der Kurzbeschreibung bei der google-Suche 
bereits die Firma wo die Person arbeitet.
Klickt man anschließend auf das Xing Profil der jeweiligen Person als 
nicht eingeloggter User, dann wird die Firma nicht angezeigt da man eben 
nicht eingeloggt ist.

Probiert es doch mal aus, gebt z.b. in google folgendes ein:

"xing stefan"
dann erscheinen in der google-Suche diverse Xing-Profile mit dem 
Vornamen "Stefan" und die Firma wo die Person beschäftigt ist, ist auch 
angegeben.

Klickt man dann auf den google-Link und wird somit an dem eigentlichen 
Xing-Profil weitergeleitet, erscheint der Firmenname nicht mehr, 
stattdessen:

"(Der Unternehmensname ist nur für eingeloggte Mitglieder sichtbar.) "


Für mich sehr unseriös. Die sollen mal bessere Programmierer einstellen. 
Möchte nicht wissen welche Datenleaks die noch haben...

von markus (Gast)


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ich finde auch dass xing weniger international aufgestellt ist. Im 
Ausland kennt keiner Xing. Ist man öfters auf Geschäftsreisen im Ausland 
lohnt sich LinkedIn auf jeden Fall mehr.

Will man in einem internationalen Unternehmen beschäftigt sein, würde 
ich ein LinkedIn Profil vorziehen.

von genervt (Gast)


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ralf schrieb:
> Klickt man dann auf den google-Link und wird somit an dem eigentlichen
> Xing-Profil weitergeleitet, erscheint der Firmenname nicht mehr,
> stattdessen:
>
> "(Der Unternehmensname ist nur für eingeloggte Mitglieder sichtbar.) "
>
> Für mich sehr unseriös. Die sollen mal bessere Programmierer einstellen.
> Möchte nicht wissen welche Datenleaks die noch haben...

Das hängt mit den Profileinstellungen zusammen, wenn man Suchmaschinen 
zulässt passiert genau das. Einfach den Haken raus und das passiert 
nicht.

Und btw. Linkedin von wegen "Seriös":

https://blog.fefe.de/?ts=ac95b96d
https://blog.fefe.de/?ts=a9c25ecf
https://blog.fefe.de/?ts=a9ab936c

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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>> Und dann hatten wir da einen Serben, der vor einigen Monaten vor dem
>> Krieg geflohen war.

> Was für ein Krieg war den das?

Irgendwas zwischen zwei ethnischen Gruppen an der Landesgrenze. Ich 
hatte vorher auch noch nie davon gehört. Bin allerdings politisch nicht 
gerade eine Leuchte.

von Rick M. (rick-nrw)


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Addi schrieb:
> Bei welchen seid ihr registriert?
> Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?
> Welches ist empfehlenswerter?

Ich bin bei beiden registriert.
Xing ist übersichtlicher, was die Suche von Personen und Jobs angeht.

bac schrieb:
> Zu 99.95% werden sich Leihklitschen bei dir melden. Die restlichen 0.05%
> wird Werbung sein, um dich zum Kauf des "Premium"-Packets zu bewegen.

Nun ja, Leihklitschen melden sich überall bei dir, arbeitsagentur 
sowieso, monster, stepstone, ....

XING-Premiumapacks, ich habe bei XING eine einfache Mitgliedschaft.
Den Job-Pro-Haumich-tot-Premium-Pack-HeadHunter-finden-die 
einfacher-Scheiss finde ich nervig.
Ich zahle also XX€ mehr, dafür, das mich HeadHunter leichter finden 
können, - häh? die können mich so auch finden und kontaktieren.

OK, wenn ich selbst nicht möchte, das mein Chef nicht sehen kann, das 
ich aktiv was anderes suche, mag das attraktiv sein.
Sonst nicht.

Gute Jobangebote über XING sind rar, meistens sind das hippe Leihbuden, 
sorry Ingenieurdienstleister, die sich spezialisiert haben auf
Automotive, Industrie, Luft-und Raumfahrt, Regelungstechnik, IT, 
Data-Warehouse, hardwarenahes Programmieren, Hardwareentwicklung, 
haushaltsnahe Dienstleistungen, medizinisches Fachpersonal, 
Universalgenies, alles zusammen.

Hipp:
Super, nett, innovativ, bezahlter Urlaub (24 Tage), Lohnfortzahlung im 
Krankeitsfall, Kosten Sicherheitsausrüstung (Sicherheitsschuhe etc.) 
werden vom Arbeitgeber übernommen, .....

LinkedIn:
Als kostenfreie Nutzung sehr unübersichtlich, was di Personensuche oder 
die Suche nach Jobs angeht.

von Rick M. (rick-nrw)


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Stefan U. schrieb:
> Ich hatte über Xing in gefühlt 20 Jahren noch keinen sinnvollen Kontakt.

Ups, was heisst "sinnvollen" Kontakt?

Interessant wird es u.a. wenn ich vor einem Vorstellungsgespräch (ohne 
XING) weiß, der Kontakt ist ein erster Kontakt eines einer ersten 
Kontakte (kenne ich persönlich).
Da fragt man gerne mal vorher an.

von genervt (Gast)


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Rick M. schrieb:
> Den Job-Pro-Haumich-tot-Premium-Pack-HeadHunter-finden-die
> einfacher-Scheiss finde ich nervig.
> Ich zahle also XX€ mehr, dafür, das mich HeadHunter leichter finden
> können, - häh? die können mich so auch finden und kontaktieren.

Das is eh die tollste Verarsche mit dem Pro-Jobs. Die Ware zahlt Geld, 
damit der Händler leichter selbiges verdient.

Faszinierend, dass so ein Geschäftsmodell funktionieren kann.

von Rick M. (rick-nrw)


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genervt schrieb:
> Das is eh die tollste Verarsche mit dem Pro-Jobs. Die Ware zahlt Geld,
> damit der Händler leichter selbiges verdient.
>
> Faszinierend, dass so ein Geschäftsmodell funktionieren kann.

Und das ganze ist nicht gerade billig.

von K. H. (hegy)


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Meine Erfahrung bzgl. Xing/LinkedIn:
Xing ist einzig für den deutschen bzw. deutschsprachigen Markt 
ausgelegt. Ich wohne in Holland (die geilste Stadt der Welt), keine 10 
km hinter der Grenze und hier kennt man Xing nicht, LinkedIn aber schon.

LinkedIn ist international ausgelegt. Allerdings hat LinkedIn in den 
letzten Jahren immer nur Verluste gemacht und wird Ende dieses Jahres 
(??) von Microsoft übernommen. Was daraus dann wird, mal abwarten.

Was es mir gebracht hat? NICHTS
Es sind mMn. Plattformen für eine "Industrialisierung der Kontakte". Ich 
frage mich, wenn angeblich 70-80% der Jobs eben über "via-via" wie man 
hier sagt, vergeben werden (ich kenne jemanden, der jemanden kennt...) 
und man hat 500+ Kontakte, was wird einer zu mir sagen, wenn ich der 
Person mitteile, dass ich jemanden in meiner Kontaktliste habe, der 
genau das kann, der jemand sucht? Da wird wohl die Frage kommen "Und? 
Wie ist der/die so?" Keine Ahnung! Kenne ich persönlich nicht, steht nur 
auf meiner Liste. Etwas platt vllt. aber es gibt ja die ganz raren 
Einzelfälle, was ich letztens von einer Frau gehört habe. Sie kennt 
jemanden, die einen Job suchte im Hotelgewerbe und von einem Superhotel 
in Amsterdam angeheuert wurde, eben der Traumjob (nix Rotlicht usw.).

Zudem soll man ja immer irgendwo sich zeigen und irgendwelchen Inhalte 
posten oder toll finden, letztlich alles sehr oberflächlich wie ich 
finde.
Und sollte es etwas tiefgründiger werden, gibt es evtl. direkt Lack. Ich 
habe mal eine Beitragsserie bei Xing korrigiert. Es ging um die 
Ministerin Nahles, die irgendwas mit Paternoster (diese Rundlaufaufzüge) 
zu tun hatte und sie sollte Schuld daran sein, dass diese jetzt 
stillgelegt wurden. Es wurde auf ihr rumgehackt aber keiner hat es 
gerafft, dass das ihre Vorgängerin verbockt hat, nämlich Flinten-Uschi 
(von der Leien). So eine Verordnung tritt ja nicht von heute auf morgen 
in Kraft, sowas dauert diverse Monate. Richtig war, dass die 
Nachfolgerin von Flinten-Uschi diese Verordnung rückgängig machen 
wollte, was ihr aber wegen zu wenig Zeit nicht gelang. Aber das wollte 
wohl keiner wissen, macht ja dann kein Spaß mehr, oder warum man sich 
darüber so das Maul zerreißt.

Derzeit bin ich in der Bewerbungsphase und was habe ich festgestellt? 
Keiner der angeschriebenen Unternehmen hat sich mein LinkedIn Profil 
angesehen. Es ist wohl mehr Hype als Nutzen, meine Meinung. Und wenn es 
nutzen soll, muss man (für irgendwelchen Blödsinn) ordentlich Zeit 
investieren für evtl. nichts. Ist nicht jedermanns Sache.

Generell finde ich aber LinkedIn besser als Xing, schon wegen der 
Werbemails. Zudem hat LinkedIn alle Angaben bzgl. Alter bzw. Geburtstag 
aus den Profilen der Leute entfernt wegen einer möglichen 
Altersdiskriminierung. Das finde ich richtig.

von Nabend (Gast)


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K. H. schrieb:
> Ich
> frage mich, wenn angeblich 70-80% der Jobs eben über "via-via" wie man
> hier sagt, vergeben werden (ich kenne jemanden, der jemanden kennt...)

Die müssen ja nicht unbedingt bei XING oder LinkedIN sein.
Sondern über ehemalige Kollegen, Freunde, Kumpels, ....
Es muss da dabei nicht immer um die Super-Spezialisten-Stellen gehen.
Jobs für Facharbeiter etc. werden wohl häufiger über Mundpropaganda 
vermittelt oder es wird dafür Werbung gemacht.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Nabend schrieb:
> K. H. schrieb:
>> Ich
>> frage mich, wenn angeblich 70-80% der Jobs eben über "via-via" wie man
>> hier sagt, vergeben werden (ich kenne jemanden, der jemanden kennt...)
Ja.
> Die müssen ja nicht unbedingt bei XING oder LinkedIN sein.
Golfclub, Partei-XYZ od. B_::, Gewerkschaft, Neptokratie, ...
> Sondern über ehemalige Kollegen, Freunde, Kumpels, ....
> Es muss da dabei nicht immer um die Super-Spezialisten-Stellen gehen.
> Jobs für Facharbeiter etc. werden wohl häufiger über Mundpropaganda
> vermittelt oder es wird dafür Werbung gemacht.
Ja, und die Spezialisten holt man sich über "Contracting" ins Haus.
Da kassiert man noch was und die Sippenwirtschaft wird auch nicht 
gestört!

von Lu R. (clancy688)


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ralf schrieb:
> Für mich sehr unseriös. Die sollen mal bessere Programmierer einstellen.
> Möchte nicht wissen welche Datenleaks die noch haben...

Nächster Trick: Als Nicht-Premium User kriegt man immer mal gerne 
angezeigt, dass ein "Recruiter" auf dem eigenen Profil unterwegs war. 
Aber den Namen kriegt man nur mit Premium. Eigentlich...

...man kann allerdings auch das angezeigte Profilbild des "Recruiters" 
durch die Google-Suche jagen und kriegt sofort das Profil angezeigt. :)

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Lu R. schrieb:
> ralf schrieb:
>> Für mich sehr unseriös. Die sollen mal bessere Programmierer einstellen.
>> Möchte nicht wissen welche Datenleaks die noch haben...
>
> Nächster Trick: Als Nicht-Premium User kriegt man immer mal gerne
> angezeigt, dass ein "Recruiter" auf dem eigenen Profil unterwegs war.
> Aber den Namen kriegt man nur mit Premium. Eigentlich...
>
> ...man kann allerdings auch das angezeigte Profilbild des "Recruiters"
> durch die Google-Suche jagen und kriegt sofort das Profil angezeigt. :)

Nur die Stelle die der anbietet (angeblich) kann man nur als Premium 
Kunde einsehen.
Denke hier versuchen Recruiter  Premiun-Kunden zu angeln, um ihren 
Account billig wieder zu verlängern.
Oder bekommen die vllt. noch einen kleinen Boni von den Plattformen?

von Bernd (Gast)


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Ich habe mit Xing bisher sehr gute Erfahrungen gemacht. In den insgesamt 
drei Firmen in denen ich bisher berufstätig war ist der Kontakt über 
einen Headhunter durch Xing entstanden. Die Firmen sind auch keine 
Sklaventreiber. Vom Dienstleister, einer OEM-Tochter und ein IGM Betrieb 
war bisher alles dabei.

von Ingenieur de Luxe (Gast)


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Kommentar zum Holländer:

Bei xing ist auch kein Alter angegeben, wenn  ich das abschalte, aber 
das nutzt ja nichts, wenn man sein Profil angibt. Wenn ich 5 Firmen 
eintrage und hinschreibe, dass ich an der Uni war und noch ein richtiges 
Diplom habe, kann man mein Alter förmlich schätzen!

Ansonsten stimme Ich zu: Es kommen ein Haufen Leihbuden angekrochen!

von K. H. (hegy)


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Ingenieur de Luxe schrieb:
> Wenn ich 5 Firmen
> eintrage und hinschreibe, dass ich an der Uni war und noch ein richtiges
> Diplom habe, kann man mein Alter förmlich schätzen!

Das Alter soll ja nicht geheim bleiben, es soll nur nicht nach Alter 
aussortiert werden. Wenn da steht, ich bin vom 2.11.1970, damit wäre ich 
45+ und vllt. aussortiert. Steht da aber, dass ich 2006 mein Studium 
abgeschlossen habe, heißt das nicht, dass ich unter 45 bin. Man kann 
also nur raten.

Ingenieur de Luxe schrieb:
> Ansonsten stimme Ich zu: Es kommen ein Haufen Leihbuden angekrochen!

Ich denke mal, das würde wesentlich weniger werden, wenn man die 
Leihbuden verpflichten würde ab dem ersten Tag den Lohn zu bezahlen, den 
Festangestellte auch bekommen. So ist das hier in NL üblich. Demzufolge 
werden Arbeitgebern die Leihleute auf Dauer zu teuer und die werden 
übernommen und evtl. gibt es noch einen Hunni netto oben drauf. So war 
es bei mir mal. Aber das ist jetzt Offtopic.

von M. W. (elektrowagi78) Benutzerseite


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Xing ist eigentlich kaum interessant. Als Selbständiger macht es noch am 
Meisten Sinn, aber Aufträge kommen da keine zustande. Man kann sich aber 
gut irgendwelche Ansprechpartner heraussuchen.

Ansonsten ist XING eine Ansammlung von Selbstdarstellern und 
Scharlatanen. Oft findet man Verkaufstrainer, Mentaltrainer oder 
irgendwelche Coaches, die einem esotherischen Mist andrehen wollen.

Das Beste sind die Experten, die einem gegen Geld erklären wollen, wie 
man Xing richtig nutzt :-)

Wie erwähnt, darf man sich da keine Hoffnungen auf Aufträge machen. Wenn 
man da einen gefunden hat, hat der oft in der Firma gar nix zu sagen!

Z.B. sind dort oft Teamleiter, die sich gross darstellen wollen und mit 
ihrer Position protzen, aber die, die da mitmachen, sind oft die, die 
weg wollen und die gefunden werden wollen.

Xing ist so eine Art Arbeitsagentur für den zweiten Verwertermarkt.

von Nabend (Gast)


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M. W. schrieb:
> Ansonsten ist XING eine Ansammlung von Selbstdarstellern und
> Scharlatanen

Selbstdarstellung gehört zur Jobsuche!

M. W. schrieb:
> Das Beste sind die Experten, die einem gegen Geld erklären wollen, wie
> man Xing richtig nutzt :-)

Wer die Kohle dafür hat....

M. W. schrieb:
> Z.B. sind dort oft Teamleiter, die sich gross darstellen wollen und mit
> ihrer Position protzen, aber die, die da mitmachen, sind oft die, die
> weg wollen und die gefunden werden wollen.

Genau dafür ist XING u.a. da!

M. W. schrieb:
> Xing ist so eine Art Arbeitsagentur für den zweiten Verwertermarkt.

Eher eine Plattform für Jobs ohne Arbeitsamt.

Wer erwartet, er meldet sich bei XING oder LinkedIn an und an innerhalb 
von 2 Tagen zahlreiche Super-Experten-Job-Angebote, dem ist nicht mehr 
zu helfen!

M. W. schrieb:
> Oft findet man Verkaufstrainer, Mentaltrainer oder
> irgendwelche Coaches, die einem esotherischen Mist andrehen wollen.

Ups, davon bin ich zum Glück verschont worden.

Wenn ich mich bei elitepartner etc. anmelde, finde ich auch nicht 
garantiert innerhalb von 4 1/2 Wochen meine Traumfrau.

von K. H. (hegy)


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Nabend schrieb:
> M. W. schrieb:
>> Z.B. sind dort oft Teamleiter, die sich gross darstellen wollen und mit
>> ihrer Position protzen, aber die, die da mitmachen, sind oft die, die
>> weg wollen und die gefunden werden wollen.
>
> Genau dafür ist XING u.a. da!

Und da gibt es sicherlich Arbeitgeber, die spüren so ihre abtrünnigen 
Mitarbeiter auf. Jede Woche mal eben nachsehen, wer da ist und wer 
dazugekommen ist. Wenn das dann leitende Angestellte sind, die evtl. 
noch Details von den neuesten Produkten wissen, dann gibt es wohl (oder 
auch nicht) ein investigatives Gespräch.

Übrigens habe ich in 2010 mal gecheckt, wieviel Leute unserer Firma 
(1200 MA) da angemeldet sind. Es waren keine 2%, also vllt. 20 Leute. 
Und bis heute hat sich da nicht viel geändert. Außer die indische 
Abteilung, da sind mehr Leute vertreten, dann aber auf LinkedIn und 
nicht Xing. Aber da wechselt man wohl alle halbe Jahr die Firma.

M. W. schrieb:
> Ansonsten ist XING eine Ansammlung von Selbstdarstellern und
> Scharlatanen. Oft findet man Verkaufstrainer, Mentaltrainer oder
> irgendwelche Coaches, die einem esotherischen Mist andrehen wollen.

Gestern habe ich mir auf LinkedIn mal diverse Beiträge von Leuten 
durchgelesen und wenn da ein Link drin war, den auch mal angeklickt. 
Ergebnis: Es ist vllt. Selbstdarstellung, aber ich hatte den Eindruck es 
geht um Werbung machen.
Die Beiträge zu irgendwelchen Themen waren wie immer sehr flach, 
teilweise einfach nur falsch dargestellt, aber die Leute "liken" es. Ich 
frage mich, was diese verlogene Zeug alles eigentlich bewirken soll. Und 
da könnte man dann weiterdenken oder -spinnen und behaupten, wer da 
seinen neuen Job herbekommt, der hat es genau mit den Leuten zu tun, 
diejenigen, die die Wahrheit gerne zu ihren Gunsten verbiegen, die 
lieber irgendwelchen Illusionen hinterherlaufen, aber nicht die, die am 
realen Leben teilnehmen überspitzt gesagt. Ich weiß, ist gewagt....

: Bearbeitet durch User
von genervt (Gast)


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K. H. schrieb:
> Und da gibt es sicherlich Arbeitgeber, die spüren so ihre abtrünnigen
> Mitarbeiter auf. Jede Woche mal eben nachsehen, wer da ist und wer
> dazugekommen ist.

Nur Kleingeister spannen ihren Mitarbeitern hinterher und denken, dass 
der MA "abtrünnig" ist, nur weil er ein Xing-Profil hat.

Btw. die Xing-Quote liegt meist zweistellig, zumindest in Ing-Bereich.

von Nabend (Gast)


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Mal zu XING oder LinkedIN eine Frage:

Habt Ihr mal alte Schulkameraden gegoogelt?

Ob die bei XING - LinkedIN oder sonstwo auf tauchen?

Ich habe welche, da finde ich nichts, gar nichts!
TOT! Vielleicht liegen die ja 6-feet-under-ground

Mit fast 50 - ist das durchausmöglich, aber keine alter Geschichten?

Mich findet man in einem Hochschulreport aus dem Jahr 1998!
Vorname+Nachname

Manche sind unsichtbar - keinen einzigen Eintrag.

Das gilt auch bei der Suche nach der Firma.
Nichts!

K. H. schrieb:
> Übrigens habe ich in 2010 mal gecheckt, wieviel Leute unserer Firma
> (1200 MA) da angemeldet sind. Es waren keine 2%, also vllt. 20 Leute.
> Und bis heute hat sich da nicht viel geändert. Außer die indische
> Abteilung, da sind mehr Leute vertreten, dann aber auf LinkedIn und
> nicht Xing. Aber da wechselt man wohl alle halbe Jahr die Firma.

Es geht wohl auch ohne XING oder LinkedIN!

Wobei ich alle halbe Jahr eher als kritisch ansehe, was dem Arbeitgeber 
UND ! den Arbeitnehmer ansehen würde.

von Cyblord -. (cyblord)


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Nabend schrieb:

> Ich habe welche, da finde ich nichts, gar nichts!
> TOT! Vielleicht liegen die ja 6-feet-under-ground
> Mit fast 50 - ist das durchausmöglich, aber keine alter Geschichten?
> Mich findet man in einem Hochschulreport aus dem Jahr 1998!
> Vorname+Nachname
> Manche sind unsichtbar - keinen einzigen Eintrag.
> Das gilt auch bei der Suche nach der Firma.

Und welche Verschwörungstheorie möchtest du jetzt damit andeuten?

von ♪Geist (Gast)


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user schrieb:
> "Diese Plattformen sind voll von angeberischen Selbstdarstellern,"
>
> ja wohl war.

Blödsinn. Es ist durchaus eine tolle Sache um nicht aktiv suchend 
interessante Angebote zu bekommen. Es sind auch sehr tolle Stellen bei, 
leider bin ich noch nicht willig zu wechseln.

Bin auf beiden angemeldet, wobei über LinkedIn mich viele 
"Personalberater" aus dem Ausland für den deutschen Markt werben 
wollten. Und es hat nichts mit Selbstdrarstellung zu tun. Dafür hat man 
Facebook und Co. was ich nicht besitze.

von Nabend (Gast)


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♪Geist schrieb:
> user schrieb:
>> "Diese Plattformen sind voll von angeberischen Selbstdarstellern,"
>>
>> ja wohl war.
>
> Blödsinn. Es ist durchaus eine tolle Sache um nicht aktiv suchend
> interessante Angebote zu bekommen. Es sind auch sehr tolle Stellen bei,
> leider bin ich noch nicht willig zu wechseln.

Wo ist die Grenze zwischen Selbstdarstellung und "Werbung für sich 
selbst"?

Das heißt ja auch Bewerbung!

OK, manche übertreiben das in ihrem Profil etwas.

von Dr. A. Fissur (Gast)


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♪Geist schrieb:
> Facebook und Co. was ich nicht besitze.

Wie, Du hast keine Facebook Aktien? Schade, dabei hättest Du echt Profit 
machen können..

von K. H. (hegy)


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♪Geist schrieb:
> Bin auf beiden angemeldet, wobei über LinkedIn mich viele
> "Personalberater" aus dem Ausland für den deutschen Markt werben
> wollten.

Ausländische Personalberater suchen für den inländischen Markt....
Was sagt mir/uns das? Wie fein es ist, mit dem deutschen Rechtssystem 
über diese Schiene richtig Asche zu verdienen? Oder ist der Arbeitsmarkt 
so dermaßen leer gefegt, dass quasi Vollbeschäftigung herrscht und ein 
Headhunter entsprechend verdienen kann?

Diese Konstellation erinnert mich an eine belgische Firma, die das 
System Abofalle ausnutzt(e) um deutsche Verbraucher abzuzocken. Man 
macht es, weil es geht.

Gibt es aus den umgekehrten Fall, dass also eine deutsche Firma in 
X-Land aktiv ist um Arbeitnehmer irgendwie lukrativ in Lohn+Brot zu 
bringen?

Ich vermute mal, in Sachen Verbraucher- und Arbeitnehmerrechte (und 
evtl. noch mehr außer "schnelles Internetz") hängt Deutschland in der EU 
hinterher. Man macht es, weil es geht, ohne Rücksicht auf die 
"Humankapital".


Schweife ich vom Thema ab? Sicher.
Warum? Mitteilungsbedarf, vllt. mal zum drüber nachdenken.

von Fragender (Gast)


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Es ist in diesem Forum doch normalerweise so, dass 90 Prozent der 
Teilnehmer Microsoft hassen. Warum hängen dann soviele an LinkedIn, das 
doch inzwischen von Microsoft übernommem wurde?

von K. H. (hegy)


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Fragender schrieb:
> Es ist in diesem Forum doch normalerweise so, dass 90 Prozent der
> Teilnehmer Microsoft hassen. Warum hängen dann soviele an LinkedIn, das
> doch inzwischen von Microsoft übernommem wurde?

http://www.manager-magazin.de/unternehmen/it/was-microsoft-mit-linkedin-will-a-1097393-2.html
[...]
Auch wenn offenbar eine enge Verknüpfung der Dienstleitungen beider 
Unternehmen [Microsoft & LinkedIn] angedacht ist: Als Marke und rein 
operativ soll Linkedin nach Angaben Nadellas erst einmal eigenständig 
bleiben. Auch Chef Jeff Weiner soll bleiben. Damit will Microsoft einen 
neuen Weg gehen. Bisherige Übernahmen wie Yammer, Skype oder Nokia sind 
in den Konzern intergriert worden, was selten zu ihrem Vorteil geschah. 
Nokia wurde mittlerweile komplett abgeschrieben.[...]

: Bearbeitet durch User
von christian (Gast)


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oh mann, linkedin ist sowas von nervig!!
Die sollen sich mal bessere Programmierer leisten!

Ständig sind irgendwelche Bugs auf der Webseite:

- "pending invitations" sind meist nicht einsehbar --> Bug
- es wird manchmal keine "connection" aufgebaut, obwohl ich eine Anfrage 
zu einen Firmen-Kunden gesendet habe --> Bug
- Das Private-Nachrichtenfenster lässt sich zwar vergrößern, nur 
verschwindet dann etwas text da die Scrollbalken nicht eingblendet 
werden

es nervt

von Gogol (Gast)


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von Zocker_50 (Gast)


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> Autor: Addi (Gast)
> Datum: 26.08.2016 13:07

> Bei welchen seid ihr registriert?

Nirgends, sind alles Schaumschläger.
Da kommt nichts bei raus.

> Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?

Siehe oben.

> Welches ist empfehlenswerter?

Direkt die Firmen über ihre Webseite ansprechen.
Der rest ist Kinderkram.

von EinGast (Gast)


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Habe via Xing/Linked mehrere Jobangebote rein bekommen. Mehrere 
Bewerbungsgespräche sind daraus entstanden. Mein kommender Job (start in 
2 Monaten) ist via Xing so entstanden.

Via LinkedIn kommen meist internationale Rekruter (Irland/England/Korea) 
die aber für den dt. Markt vermitteln. Manchmal auch für England. 
Deutsche Rekruter kommen via Xing und dann nur für den deutschen Markt.

Ich find die Plattformen nicht schlecht. Zeitweise wochenlang ruhe. Dann 
teilweise 3 Rekrutierungsangebote /Woche. Niemals ANÜ. Immer für 
Festanstellung direkt beim Unternehmen.

Ich bin jetzt kein Überflieger. 3 Jahre BE + 6 Jahre fachlich passend in 
Uni angestellt gewesen (Bildverarbeitung aber nicht automotive). Dafür 
bewege ich mich (zufällig/Glück gehabt) in einem derzeit etwas gehypten 
Markt (Automotive/ADAS/Kamera).

von Technikfad (Gast)


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gibt dort auch viele Techniker, die ...ingenieur sich dort nennen, finde 
ich mutig, denn was machen die, wenn jemand weiß, dass Sie das nicht 
dürfen?

von genervt (Gast)


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Technikfad schrieb:
> gibt dort auch viele Techniker, die ...ingenieur sich dort nennen,
> finde ich mutig, denn was machen die, wenn jemand weiß, dass Sie das
> nicht dürfen?

Natürlich kannSt du auch hunderte Beispiele nennen.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Du musst zwischen Job-Titel und akademischem Titel unterscheiden. In 
englischen Ländern und englisch geführten Unternehmen in Deutschland 
wird fast jeder Techniker "Engineer" genannt. Sie werden angewiesen, 
diesen Titel konsequent in allen Schriftlichen Kommunikationen und auf 
der Visitenkarte zu verwenden. Wer das nicht tut, riskiert ein 
Disziplinarverfahren.

Der "Engineer" wird dann in deutschen Texten wiederum als "Ingenieur" 
übersetzt. Ist aber nicht DER Ingenieur, den du meinst.

Manche Leute geben mit diesem Titel an und provozieren genau das 
Missverständnis, aus dass du gestoßen bist. Das ist allerdings nicht 
verboten. Verboten ist nur, zu behaupten, man träge den Akademischen 
Titel "Ingenieur", wenn das nicht der Fall ist.

: Bearbeitet durch User
von GuybrushThreepwood (Gast)


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Ich bin gerade fertig geworden mit meinem Elektrotechnikstudium. Anfangs 
habe ich mich über Anfragen aus Xing immer gefreut. Recherchiert man die 
Unternehmen bei kununu, kommt allerdings fast immer die Ernüchterung, 
dass es sich dabei meist nur um Ingenieursverleiher handelt, die billig 
unerfahrende und gutgläubige Absolventen einkaufen wollen. Scheinen 
generell auch eher auf Massenfang aus zu sein.

Ich denke, die wirklich interessanten Unternehmen haben es nicht nötig, 
selbst auf Bewerbersuche zu gehen. Zumindest nicht bei frischen 
Absolventen.

Bei LinkedIn bin ich auch. LinkedIn ist international und du kannst auch 
coursera-Kurs-Zertifikate automatisch mit deinem LinkedIn-Profil 
verknüpfen, was ich ganz cool finde. Über LinkedIn habe ich allerdings 
bisher noch gar keine Anfragen erhalten. Was aber interessant ist: Du 
kannst dort auch Stellenanzeigen suchen. Dabei wird dir angezeigt, wie 
viele sich schon auf die Stelle (zumindest über LinkedIn) beworben 
haben.

von K. H. (hegy)


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GuybrushThreepwood schrieb:
> Bei LinkedIn bin ich auch. LinkedIn ist international und du kannst auch
> coursera-Kurs-Zertifikate automatisch mit deinem LinkedIn-Profil
> verknüpfen, was ich ganz cool finde.

Und dein Arbeitgeber findet auch ganz cool, wenn er deine Leistung sehen 
kann. Oder auch die nicht vorhandene Leistung, weil abgebrochen oder 
sowas. Das ist ein so'n Punkt, wo ich bzgl. Zertifikat und Coursera 
aufpassen würde. Zumal die Zertifikate ganz allgemein nichts bringen. Es 
kann auch jemand anderes vor'm Pezeh gesessen haben oder es hat jemand 
geholfen oder ...

von Technikfad (Gast)


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@Stefan Us

Das ist ja mal was ganz neues, dann müssen diese Personen ja 
jurischtisch über die Firma gesichert sein.

Also es gibt ja den EURO ING...
Einfacher wäre es den ING FS wieder einzuführen.
Allein damit man im Ausland sofort diese Ausbildung richtig zuordnen 
kann.

Im Ausland ist ein Techniker eher ein Gesselle...

von S. K. (Gast)


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XING ist eine Plattform, auf der sich Wechselwillige präsentieren 
können, um von Personalberatern gefunden zu werden. In Einzelfällen kann 
man so von einem dem Untergang geweihten Job in ein neues Boot gelangen 
und so die Karriere retten. Topjobs werden da aber selten angeboten. Das 
läuft ganz anders. Richtige Gehaltsspünge machen die, die aus einer 
normal bezahlen Stelle ihre Position ohne Gehaltserhöhung gewecvhselt 
haben und dann mit dem Rückenwind der neuen Position in eine andere 
Firma wechseln.

Klassisches Beispiel:

Ein Entwickler wird Team- oder Gruppenleiter, weil der alte weggegangen 
ist, bekommt aber kaum mehr Geld, sondern Föderung und Schulung im Job. 
Er macht dann in der Position 2-3 Jahren, nimmt nur am normalen 
Gehaltszuwachs teil und / oder macht mehr Überstunden. Da sein Gehalt 
stagniert, kann er sich mit einem Wechsel meistens um 10% verbessern. 
Teilweise mehr, je nachdem wie weit man zurückhängt!

Wer aufs Gehalt setzt, muss so vorgehen, dass er alle 3 Jahre die Firma 
wechselt und/oder in jedem zweiten Fall so verfahren wie beschrieben, 
nämlich die Position verbessern.

Als Beispiel kann das so gehen:

1 Jahr  Firma A, Juniour Entwickler
1 Jahr  Firma A, Senior Entwickler mit Gehaltssprung 10%
1 Jahr  Firma A, Senior Entwickler mit normaler Anpassung ca 3%

1 Jahr  Firma B, Senior Entwickler mit Gehaltssprung ca 10%
1 Jahr  Firma B, Senior Entwickler mit normaler Anpassung ca 3%
1 Jahr  Firma B, Senior Entwickler mit normaler Anpassung ca 3%

1 Jahr  Firma C, Senior Entwickler mit Gehaltssprung ca 10%
1 Jahr  Firma C, Senior Entwickler mit normaler Anpassung ca 3%
1 Jahr  Firma C, Projektleiter mit normaler Anpassung ca 3%

1 Jahr  Firma D, Projektleiter mit Gehaltssprung ca 10%
1 Jahr  Firma D, Projektleiter mit normaler Anpassung ca 3%
1 Jahr  Firma D, Haupt-Projektleiter mit normaler Anpassung ca 3%

1 Jahr  Firma E, stellvertr. Abteilungsleiter ohne Gehaltssprung
1 Jahr  Firma E, stellvertr. Abteilungsleiter mit normaler Anpassung ca 
3%
1 Jahr  Firma E, Abteilungsleiter mit normaler Anpassung ca 3%

1 Jahr  Firma F, Abteilungsleiter mit Gehaltssprung ca 15%
1 Jahr  Firma F, Abteilungsleiter mit normaler Anpassung ca 10%
1 Jahr  Firma F, Abteilungsleiter mit normaler Anpassung ca 3%

u.s.w.

Man muss zusehen, dass sich JEDES Jahr was tut. Entweder gibt es mehr 
Geld oder eine bessere Position ohne mehr Geld dann später mal ein 
Firmenwechsel mit deutlich mehr Geld.

von Corny (Gast)


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S. K. schrieb:
> Man muss zusehen, dass sich JEDES Jahr was tut.

NEIN, muss man nicht! Das Leben besteht zum Glück nicht nur aus Karriere 
und viel Geld.

> Entweder gibt es mehr
> Geld oder eine bessere Position ohne mehr Geld dann später mal ein
> Firmenwechsel mit deutlich mehr Geld.

Oder man bleibt einfach bei der Firma, bei der es einem gefällt, und 
verzichtet bewusst auf scheinbar lukrative Wechselangebote, welche mit 
diversen Risiken verbunden sind. Man kann schließlich auch intern 
aufsteigen, aber auch das sollte man wohldosiert und nicht nur vom Geld 
getrieben angehen. Oft ist nämlich mehr Geld im Prinzip als 
Schmerzensgeld zu sehen.

von Ing61 (Gast)


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JEDES Jahr halte ich für stark übertrieben. Aber alle zwei Jahre sollte 
es eine spürbare Entwicklung geben (inhaltlich oder, am besten natürlich 
UND, Gehalt). Nach dem dritten Jahr sollte man evtl. an eine Veränderung 
denken sonst.

von Corny (Gast)


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Ing61 schrieb:
> JEDES Jahr halte ich für stark übertrieben. Aber alle zwei Jahre
> sollte
> es eine spürbare Entwicklung geben (inhaltlich oder, am besten natürlich
> UND, Gehalt). Nach dem dritten Jahr sollte man evtl. an eine Veränderung
> denken sonst.

Das ist aber ganz sicher keine lineare Entwicklung; eher logarithmisch. 
Am Anfang sind die Steigerungen natürlich am höchsten. Übrigens kann es 
zwischendurch auch mal runtergehen, aber das will ja hier keiner hören.

von Ing61 (Gast)


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Corny schrieb:
> Das ist aber ganz sicher keine lineare Entwicklung; eher logarithmisch.
> Am Anfang sind die Steigerungen natürlich am höchsten. Übrigens kann es
> zwischendurch auch mal runtergehen, aber das will ja hier keiner hören.

Da hast du schon recht, aber wenn man in 3 Projekten hintereinander 
(sagen wir mal 5 Jahre) immer genau die gleiche Tätigkeit ausführt und 
sich was an den Verantwortlichkeiten bzw. dem Gehalt nichts tut, läuft 
aus meiner Sicht irgendwas falsch. Dann ist die Gefahr doch groß, dass 
man kleben bleibt.

Das gilt natürlich nur, wenn man Karrieremäßig was reißen möchte (ich 
rede hier nicht von irgendwelchen GF-Träumen). Ansonsten ist das 
natürlich voll ok.

von Ing61 (Gast)


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Noch als kleiner Nachtrag. Mir gehts dabei eigentlich gar nicht so ums 
Gehalt. Das kommt aus meiner Sicht mit der Zeit von selbst. Was nicht 
bedeutet, dass man nicht den Mund aufmachen muss. Die kurzfristige 
Fokussierung aufs Gehalt finde ich da eher kontraproduktiv.

Mir geht es eigentlich ums Inhaltliche. Irgendwann will man doch auch 
mal mitgestalten und nicht nur ausführen. Dementsprechend sollten sich 
die Verantwortlichkeiten mit den gesammelten Erfahrungen auch erweitern. 
Und da sollte man nicht zu lange stagnieren aus meiner Sicht.

von K. H. (hegy)


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Ing61 schrieb:
> Irgendwann will man doch auch
> mal mitgestalten und nicht nur ausführen. Dementsprechend sollten sich
> die Verantwortlichkeiten mit den gesammelten Erfahrungen auch erweitern.

Das versuch mal in Multinationals wie z. B. in der Autoindustrie. Es 
gibt sehr viele Firmen, da zählt die Hackordnung. Und wenn man mit dem 
Mitgestaltergedanken kommt, dann heißt es ....ja... vielleicht, aber 
nicht so viel und jetzt bitte nicht. Aber dazu müsste man schon eine 
Führungsposition inne haben. Die Gefahr dabei ist, man wird als 
Abtrünniger angesehen und evtl. kalt gestellt.

Mitgestalten geht, aber das ist wohl einfacher in KMU's, die nicht so 
auf Export und Weltmarkt fixiert sind.

von GuybrushThreepwood (Gast)


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K. H. schrieb:
> GuybrushThreepwood schrieb:
>> Bei LinkedIn bin ich auch. LinkedIn ist international und du kannst auch
>> coursera-Kurs-Zertifikate automatisch mit deinem LinkedIn-Profil
>> verknüpfen, was ich ganz cool finde.
>
> Und dein Arbeitgeber findet auch ganz cool, wenn er deine Leistung sehen
> kann. Oder auch die nicht vorhandene Leistung, weil abgebrochen oder
> sowas. Das ist ein so'n Punkt, wo ich bzgl. Zertifikat und Coursera
> aufpassen würde. Zumal die Zertifikate ganz allgemein nichts bringen. Es
> kann auch jemand anderes vor'm Pezeh gesessen haben oder es hat jemand
> geholfen oder ...

Nein, das ist recht unproblematisch. Nach Absolvieren eines Kurses 
bekommst du mit dem Zertifikat einen Link, den du manuell in LinkedIn 
einfügen kannst, aber nicht musst. Man erfährt also nur etwas über deine 
erfolgreichen Kursbelegungen. Aber hast schon recht, so viel bringen 
diese Zertifikate vermutlich nicht. Genau aus diesem Grund halte ich es 
aber auch für unwahrscheinlich, dass es viel gemogelt wird. In der Regel 
machst du sowas nur aus intrinsischer Motivation heraus.

von K. H. (hegy)


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Vor ein paar Monaten habe ich irgendwo gelesen, dass der Arbeitgeber bei 
Coursera deine Leistungen abfragen kann. Angeblich steht es in den AGB. 
Aber das hat mich weniger gejuckt, weil unter meinem Realnamen mache ich 
das nicht. Ob das allerdings stimmt, weiß ich nicht. Dennoch bleibt ja 
bei solchen Sachen immer die Frage, weil es nichts gratis gibt, womit 
bezahle ich, wenn ich kein Interesse an Zertifikate habe?

von Corny (Gast)


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Ing61 schrieb:

> Mir geht es eigentlich ums Inhaltliche. Irgendwann will man doch auch
> mal mitgestalten und nicht nur ausführen.

Nein, warum? Eine ruhige Kugel schieben, Home Office etc. bei hohem 
Gehalt ist doch viel besser. Also ich muss mir diesen Stress nicht 
antun.

> Dementsprechend sollten sich
> die Verantwortlichkeiten mit den gesammelten Erfahrungen auch erweitern.
> Und da sollte man nicht zu lange stagnieren aus meiner Sicht.

Das sehe ich komplett anders, ich verwirkliche mich lieber in der 
Freizeit.

von Ing61 (Gast)


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Corny schrieb:
> Nein, warum? Eine ruhige Kugel schieben, Home Office etc. bei hohem
> Gehalt ist doch viel besser. Also ich muss mir diesen Stress nicht
> antun.

Das halte ich für gefährlich ehrlich gesagt. Wenn die Kugel so ruhig 
ist, ist man entweder ein Crack (daher fällt einem alles extrem leicht) 
oder leicht ersetzbar. Und wenn das Gehalt bei Letzterem dann auch noch 
so hoch ist, könnte da mal jmd in der nächsten Kriese den Hebel 
ansetzten (ich wünsche es niemandem).

Corny schrieb:
> Das sehe ich komplett anders, ich verwirkliche mich lieber in der
> Freizeit.

Das höre ich sehr oft. Verstehen tue ich das Argument nur halb. Die 
Hälfte die ich verstehe ist, dass man nicht nur für den Job leben und 
sein Seelenheil davon abhängig machen sollte.
Aber man ist doch mit Pausen ca. 9h am Tag auf der Arbeit und mit An- 
und Abreise sinds dann so 10h. Gehen wir mal von 8h schlafen und 2h 
Kochen, Essen, etc. aus. Dann bleiben ca 4h. Das bedeutet für mich, man 
lebt eigentlich nur für 1/6 des Tages. Da nehme ich das Arbeitsleben 
lieber etw. ernster und versuche auch aus der Zeit was rauszuholen.

Mir ist klar, dass das Luxusprobelme sind und viele Leute gar nicht die 
Wahl haben. Prio 1 ist natürlich den Lebensunterhalt zu bestreiten.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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> die wirklich interessanten Unternehmen haben es nicht
> nötig, selbst auf Bewerbersuche zu gehen.

Teilweise ja, teilweise nein.

Nur, die Firmen die mich über Xing kontaktiert haben, beauftragen sich 
selbst. Sie nehmen mein Profil und gehen damit zu Firmen, die teilweise 
noch nicht mal eine offene Stelle haben.

Nach dem Motto: Schaut mal, wir haben ich einen super Mann für euch, der 
ist bestimmt besser, als eure aktuelle Belegschaft. Ihr könnt ihn haben, 
für 4000 Euro.

Das extrem freche dabei ist, dass ich in mein Profil an mehreren Stellen 
geschrieben hatte, dass ich nicht an Stellenangebote interessiert bin!

Progressive Recruitment sind ein konkretes Beispiel für solche Firmen. 
Mit der Firma hatte ich beidseitig mehrmals Kontakt (als 
Arbeitssuchender und als Arbeitgeber (stellvertretend für den Boss beim 
Vorstellungsgespräch)).

Nach 3 Jahren konsequenter Ignoranz durch diese Vermittler habe ich mein 
Profil dort gelöscht.

von K. H. (hegy)


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Ing61 schrieb:
> Corny schrieb:
>> Das sehe ich komplett anders, ich verwirkliche mich lieber in der
>> Freizeit.
>
> Das höre ich sehr oft. Verstehen tue ich das Argument nur halb. Die
> Hälfte die ich verstehe ist, dass man nicht nur für den Job leben und
> sein Seelenheil davon abhängig machen sollte.
> Aber man ist doch mit Pausen ca. 9h am Tag auf der Arbeit und mit An-
> und Abreise sinds dann so 10h. Gehen wir mal von 8h schlafen und 2h
> Kochen, Essen, etc. aus. Dann bleiben ca 4h. Das bedeutet für mich, man
> lebt eigentlich nur für 1/6 des Tages. Da nehme ich das Arbeitsleben
> lieber etw. ernster und versuche auch aus der Zeit was rauszuholen.
>
> Mir ist klar, dass das Luxusprobelme sind und viele Leute gar nicht die
> Wahl haben. Prio 1 ist natürlich den Lebensunterhalt zu bestreiten.

Das sind keine Luxusprobleme, es ist mMn. eher so, dass die Arbeitswelt 
so verdreht ist. Arbeiten sollte das sein, was es ursprünglich war, 
nämlich was zu tun woran man Spaß hat, eine Erfüllung dran findet und 
darüber sich nützlich macht und das in Form von Geld vergütet kricht. 
Stattdessen wird zum großteil nur noch der Knete hinterhergelaufen, aus 
welchen Gründen auch immer. Und weil man damit dann ggf. 50 
Stunden/Woche beschäftigt ist inkl. Fahrzeiten usw. und dabei 
unglücklich ist, macht Arbeiten kein Spaß mehr, man wrackt sich 
langfristig selbst ab und man freut sich auf Freitag 12:00 Uhr, weil das 
WE dann greifbar nahe ist (gilt nur für Deutschland). Mein Eindruck ist, 
dass Arbeiten so schlimm ist.

Bzgl. Arbeitstage, was habe ich da schon gehört? Donnerstag ist der 
heimliche Freitag und Freitag ist der kleine Samstag. Montag war auch 
noch irgendwas. Irgendwas mit ausgewöhnen vom Sonntag oder so. 
Vollwertige  Arbeitstage sind demnach nur der Dienstag und der Mittwoch. 
Woher kommen solche Gedanken wohl?

von Knobi Kocher (Gast)


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K. H. schrieb:
> Arbeiten sollte das sein, was es ursprünglich war,

"Begriffsherkunft
Das Wort Arbeit stammt aus dem Althochdeutschen arabeit und bedeutete 
noch im Mittelhochdeutschen „Mühsal“, „Not“ oder „Bedrängnis“ und war 
damit eindeutig negativ belegt. Es stand die mit der Arbeit verbundene 
Mühe im Mittelpunkt."

https://de.wikipedia.org/wiki/Arbeit_(Betriebswirtschaftslehre)

von genervt (Gast)


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K. H. schrieb:
> Mitgestalten geht, aber das ist wohl einfacher in KMU's, die nicht so
> auf Export und Weltmarkt fixiert sind.

Das halte ich für ein Gerücht, zum einen diktiert der Kunde indirekt was 
in den KMUs was gemacht wird und zum anderen ist gerade in 
Inhabergeführten KMUs die "Gestaltungshoheit" beim Geschäftsführer bzw. 
dessen technischer rechter Hand verortet und die sind da manchmal sehr 
verbohrt.

Im Konzern wird dagegen gerne mal eine gute Idee aufgegriffen und in ein 
Patent gegossen. Man hat da auch viel eher die Möglichkeit was neues in 
den Markt zu bringen.

Wenn ihr auf Gestaltungsfreiheit wert legt, dann macht euch doch einfach 
selbständig.

von M. W. (elektrowagi78) Benutzerseite


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Nabend schrieb:

> Wenn ich mich bei elitepartner etc. anmelde, finde ich auch nicht
> garantiert innerhalb von 4 1/2 Wochen meine Traumfrau.



Das sowieso nicht, weil das inzwischen demselben Finanzinvestor gehört, 
wie auch Parship. Der will nur Adressen von Zahlungskräftigen haben, um 
sie zu verkaufen.

Beitrag #5076106 wurde von einem Moderator gelöscht.
von genervt (Gast)


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von Sonntagsaccount (Gast)


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Der Nachbarssohn ist auch bei LinkedIn:
Cand. Master of Science steht bei dem drinn, hat aber gerade mal den 
Bachelor seit einem Jahr begonnen. So richtig knallchargig, wie es heute 
üblich ist. Kein Haar am Sack aber schon den Kamm in der Tasche und 
einen auf dicke Hose machen.
Ist wie bei den Nutten: da wird ausgestopft, angemalt, gepushed,...

von Sonntagsleser (Gast)


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Sonntagsaccount schrieb:
> Der Nachbarssohn ist auch bei LinkedIn:
> Cand. Master of Science steht bei dem drinn, hat aber gerade mal den
> Bachelor seit einem Jahr begonnen. So richtig knallchargig, wie es heute
> üblich ist. Kein Haar am Sack aber schon den Kamm in der Tasche und
> einen auf dicke Hose machen.
> Ist wie bei den Nutten: da wird ausgestopft, angemalt, gepushed,...

Das ist noch Garnichts :-)
Da gibt es einen, ich denke es war bei Xing, der hat diverse Baumschulen 
besucht und verkauft sich als  "Wurzelarchitekt" :-))

von M. W. (elektrowagi78) Benutzerseite


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Sehr lustig, Sonntagsleser ! :-(

Meine Anmerkung zu hiq und der Behauptung von "genervt"

Dass die Anwesenheit ganz normaler Angestellter bei Xing und LinkedIn 
nichts anderes bedeutet, als Veränderungswillen anzuzeigen, hat sich ja 
wohl rumgesprochen. Angestellte nutzen das inzwischen, um Druck auf 
ihren Boss zu machen, weil der Boss weiss, dass dort gefischt wird.

Allerdings fischen dort die Haie nach den dummen Karpfen und so richtig 
gefunden wird dort eben nur der , der unterbezahlt ist.

Wenn also eine Firma einen besonders hohen Anteil an Linked-in und 
Xing-Mitgliedern hat, steckt da aus meiner Sicht eine Aussage drin.

von Sonntagsleser (Gast)


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Markus W. schrieb:
> Wenn also eine Firma einen besonders hohen Anteil an Linked-in und
> Xing-Mitgliedern hat, steckt da aus meiner Sicht eine Aussage drin.

Wahrscheinlich hast du es hier nachgelesen:

Beitrag "Re: LinkedIn vs. Xing"

https://blog.fefe.de/?ts=a76c8306

und verkaufst es als deine Erkenntnis :-((

von Boosted Engineer (Gast)


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Sonntagsaccount schrieb:

> Ist wie bei den Nutten: da wird ausgestopft, angemalt, gepushed,...

Gerade Akademiker müssen sich seit paar Jahren schon für jeden 
öffentlich im Internet anpreisen, transparent machen und frisieren wie 
Sauerbier. Facharbeiter kennen so ein Phänomän nicht, allerdings hat man 
als Akademiker viel bessere Chancen, mal an die Fleischtöpfe diverser 
Firmen zu kommen, wo man mehr Geld absaugen kann als man selber 
erwirtschaftet. Danach wird man von der nächsten neumodischen Firma 
abgeworben.

von Modern Times (Gast)


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Boosted Engineer schrieb:
> Gerade Akademiker müssen sich seit paar Jahren schon für jeden
> öffentlich im Internet anpreisen, transparent machen und frisieren wie
> Sauerbier.

Was passiert, wenn sie sich dem widersetzen?

von Nop (Gast)


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Markus W. schrieb:

> Wenn also eine Firma einen besonders hohen Anteil an Linked-in und
> Xing-Mitgliedern hat, steckt da aus meiner Sicht eine Aussage drin.

Ja, beispielsweise die, daß sie Angestellte über solche Plattformen 
gefunden hat. Wenn man einen Job darüber gefunden hat, wird man als 
Reaktion darauf wohl kaum sein Profil löschen, ne?

von Boosted Engineer (Gast)


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Modern Times schrieb:
>
> Was passiert, wenn sie sich dem widersetzen?

Was immer passiert, wenn man sich als nichtselbständiger Akademiker den 
neuzeitlichen Trends widersetzt. Resterampe oder gar Arbeitsamt.

von Modern Times (Gast)


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Boosted Engineer schrieb:

> Was immer passiert, wenn man sich als nichtselbständiger Akademiker den
> neuzeitlichen Trends widersetzt. Resterampe oder gar Arbeitsamt.

Ist nicht Querdenken, Widerspruch und kompromissloses Hinterfragen aller 
etablierten Standards das Erfolgsgeheimnis des derzeit wertvollsten 
Unternehmens der Welt?
Kann nicht so falsch sein.

von K. H. (hegy)


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Modern Times schrieb:
> Was passiert, wenn sie sich dem widersetzen?

Dann könnte man meinen, du wärst so ehrlich und sagst "ich halte nichts 
von dieser Selbstdarstellung". Und Ehrlichkeit ist nicht so gern 
gesehen, der Selbstdarsteller hat da evtl. bessere Karten es sei denn, 
du bist auf Insiderebene so gefragt, dass du es nicht (mehr) brauchst. 
Das ist aber nur bei einem verschwindend geringen Anteil der Fall.

Also lieber ehrlich sein und das selbstdarstellerische Zeug anderen 
überlassen oder Profil faken. Aber vllt. deswegen mal lang gemacht 
werden? Ich bevorzuge ersteres, hält nämlich länger. Oder wie es im 
Volksmund heisst "Lügen haben kurze Beine".

Ehrlich wäre, wenn Elon Musk gesagt hätte, dass der Hyperloop gar nicht 
seine Idee war sondern, dass er die Idee nochmal aufgegriffen hat. Aber 
damit macht man keine Schlagzeilen. Also wird die knappe 100 Jahre alte 
Idee Hyperloop als ganz neue Kreation verkauft und alle glauben es.

Ergänzend noch dazu: In diesem Zusammenhang sehe ich Selbstdarsteller 
als Leute, die öfters mal an der Wahrheit absichtlich vorbeischrammen um 
den eigenen Vorteil zu sichern.

: Bearbeitet durch User
von Modern Times (Gast)


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K. H. schrieb:
> Ergänzend noch dazu: In diesem Zusammenhang sehe ich Selbstdarsteller
> als Leute, die öfters mal an der Wahrheit absichtlich vorbeischrammen um
> den eigenen Vorteil zu sichern.

Im aktuellen postfaktischen Zeitalter ist das Konzept der Wahrheit 
ueberfluessig geworden. Unsere Welt ist zu komplex und schnelllebig 
geworden, als dass es noch Wahrheiten gaebe. In frueheren Zeiten gab es 
noch die Religionen als unabhaengigen Wahrheitsprovider.

von K. H. (hegy)


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Modern Times schrieb:
> In frueheren Zeiten gab es
> noch die Religionen als unabhaengigen Wahrheitsprovider.

In früheren Zeiten war auch die Religion kein unabhängiger 
Wahrheitsprovider, das wussten die Leute auch. Aber wer wirklich 
unabhängig die Wahrheit provided hat, der hatte auch damals schon ein 
Problem, und wenn es "nur" mit der Kirche war, Stichwort Galileo oder 
Jan Hus.

von Post mit Aluhut (Gast)


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Boosted Engineer schrieb:
> Gerade Akademiker müssen sich seit paar Jahren schon für jeden
> öffentlich im Internet anpreisen, transparent machen und frisieren wie
> Sauerbier.

Mit etwas Glück lernt man im Internet auf den verschlungensten und 
unmöglichsten Wegen sehr tolle und faszinierende Personen kennen.
:) <3 #gutgelaunt #happy #findicheinfachverdammtgut

von S. K. (Gast)


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Boosted Engineer schrieb:
> Danach wird man von der nächsten neumodischen Firma
> abgeworben.

So einfach ist das nicht. Die Lebensläufe werden überprüft - zumindest 
in renomierten Firmen. Ausserdem kennt man sich ja in der Branche. Ein 
Teamleiter einer Firma für embedded Systeme hat sehr viel Aussenkontakt 
zu Endkunden und ist namentlich in der Branche bekannt. Sowas kann man 
nicht erfinden.

von genervt123 (Gast)


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Ich war genau 2 Wochen in meinem Leben auf solchen Seiten angemeldet.

Ich bin nicht der Typ, der sein Leben öffentlich zur Schau stellt (Xing, 
FB, Instagram). Deshalb habe ich mich auch abgemeldet.

Geschrieben haben mir nur Leihbuden aus Stuttgart und München.

Alte Schulkameraden haben nebenbei viel geprahlt mit ihrer Karriere.

Als ob ein OEM oder sonstiger IGM Laden es nötig hat, Leute bei Xing 
anzuschreiben.

von Spezialist (Gast)


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LinkedIn vs. Xing

Durchfall vs. Diarrhoe

von Joggel E. (jetztnicht)


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Meine Erfahrungen mit Xing, nach vielleicht 10 Jahren .. nada, nichts.
Meine Erfahrung mit Linkedin, nach vielleicht auch so lange .. 
periodische Messages von Linkedin selbst, wie toll eine Premium 
Mitgliedschaft waere. Sonst .. nada, nichts.
Aber, kostet nichts, schadet nichts, alle haben's, man hat's auch.

von Xylophon (Gast)


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genervt123 schrieb:
> Geschrieben haben mir nur Leihbuden aus Stuttgart und München.

Klingt sehr vielverspreched. ;) Wahrscheinlich Gehalt weiter unter 
Durchschnitt in der Region, Wohnungssuche ebenfalls eigenes Problem des 
Bewerbers.
Dass XING der letzte Rotz schon seit mehreren Jahren ist, war mir 
bekannt, aber dass LinkedIn ebenfalls schon in die gleiche Kerbe 
schlägt...
Liegt wohl am Fachkräfte"mangel". Je größer der "Mangel", desto mehr 
Bauernfängern sind unterwegs.

von Rick M. (rick-nrw)


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Sabberalot W. schrieb:
> Meine Erfahrungen mit Xing, nach vielleicht 10 Jahren .. nada, nichts.

Ich melde mich nochmal.

In über 10 Jahren - Zwei (2) Anfragen von Firmen, die nicht im Bereich 
Zeitarbeit arbeiten!
Bei einem Unternehmen hatte ich über einen Vermittler ein Gespräch, die 
andere Anfrage passte nicht auf mich.

Leihbudenanfragen, je nach dem wie oft ich online gehe, ca. 1-3x pro 
Woche.
Das ganze bundesweit, ohne auf mein Profil einzugehen.

XING bietet immer noch diese Premium-Pakete an.
OK- einfaches Mitglied, um andere anschreiben zu können geht in Ordnung, 
davon lebt eine Plattform.

Aber Geld zu zahlen, damit Headhunter das eigene Profil finden können, 
was soll das?
Ich stehe als einfaches (noch!) zahlendes Mitglied unter Interesse an 
Angeboten drin. Warum dann noch eine recht hohe Extrasumme zahlen?

XING ist ganz nett, um abzuchecken, mit wem ein potentieller 
Gesprächspartner verbunden ist.

Die Suche nach Personen, die suchen was ich zu bieten habe, ... kommt 
nur Schwachsinn heraus.

Wer sich verspricht über XING bessere Angebote zu bekommen, sollte es 
sein lassen.

von Fragensteller (Gast)


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user schrieb:
> bin bei beiden.
> Xing würd ich sagen ist eher für den deutschen Markt.
> Aber gebracht hat mir bisher beides nix :-)
> man muss wohl Bullshit Bingo Begriffe im Profil haben, sonst finden
> einem die Recruter nicht

Deutschkenntnisse und Ausdrucksvermögen reicht auch.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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> XING ist ganz nett, um abzuchecken, mit wem ein potentieller
> Gesprächspartner verbunden ist.

Genau solche Infos gehören nicht veröffentlicht.

Das ist moderner Exhibitionismus, nach Aufruf von Firmen, die diese 
Daten dann zu Geld machen. Aber den Usern geben sie davon keinen Cent 
ab. Ganz im Gegenteil, da kassieren sie dann nochmal ab.

Ich kann nur jedem Raten, seine Kontakt-Netze nicht öffentlich heraus zu 
plaudern.

von Ich (Gast)


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Stefan U. schrieb:
> Ich kann nur jedem Raten, seine Kontakt-Netze nicht öffentlich heraus zu
> plaudern.

Man muss ja nicht alles veröffentlichen.
Lehne eine Reihe von Anfragen ab und schmeiße auch Leute wieder raus.

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