Kann man Barcodes und RFID-Transponder eigentlich noch auslesen, wenn sie sich beispielsweise mit 2m/s hin und her bewegen, oder sich im Kreis drehen?
Gast
#4697374
Barcodes, ja, wenn die Kamera in der Lage ist ein gutes Bild des Barcodes zu machen.
Gast
#4697377
RFID auch, wenn das Tag in Reichweite der Antenne bleibt.
Und RFID-Transponder haben gar keine Chance erfasst zu werden, wenn sie sich in Bewegung befinden? Ich habe noch eine Frage. Um Feinstrukturen einer Oberfläche aufzunehmen braucht man doch eine Mikroskopkamera. Wenn sich die Oberfläche in Bewegung befindet, ist es, schätze ich einmal, vollkommen unmöglich die Oberfläche aufzunehmen, oder?
Gast
#4697391
Nö wieso, du musst nur die Bewegung "einfrieren". Das geht mit einem starken Blitz oder Stroboskop und wird auch in der Industrie eingesetzt, z.B. zur Qualitätskontrolle von vorbei fallenden Einzelteilen. Ein Luftdruck Strahl schießt die defekten Teile dann zum Ausschuss. Wie fein das auflöst weiß ich jetzt nicht auswändig, um einen Barcode zu lesen sollte es aber reichen wenn die Randbedingungen nicht zu extrem werden.
Ah, okay. RFID-Transponder funktionieren also doch. Ich hätte dazuschreiben sollen, dass sie sich trotzdem in Reichweite des Lesegeräts befinden. Sind Kameras, die Barcodes, welche sich in Bewegung befinden, erfassen können sehr viel teurer als "herkömmliche" Barcode-Scanner? Oder kommen auch bereits billige Barcodescanner mit dem "Problem" zurecht?
Stefan B. schrieb: > Oder kommen auch bereits billige Barcodescanner mit dem "Problem" > zurecht? Versuch macht kluch.
Gast
#4697818
Stefan B. schrieb: > Oder kommen auch bereits billige Barcodescanner mit dem "Problem" > zurecht? Einfache Barcodescanner scannen nur, wenn sich das Teil vorbei bewegt, genauso wie Line-Scan-Kameras zur Bildaufnahme verwendet werden, wenn sich Objekt und Kamera gleichmäßig relativ zueinander bewegen.
Wolfgang schrieb: > Einfache Barcodescanner scannen nur, wenn sich das Teil vorbei bewegt, Welch ein Quatsch. Was sind "normale" Barcodescanner? Du kennst wahrscheinlich nur die Scannerkassen. Auch da ist es vollkommen egal, ob sich der Barcode bewegt oder einfach ruhig in das Scannerfenster gehalten wird. Der abtastende Laserstrahl macht die notwendige Bewegung vollkommen selbstständig. Da ist auch eine Objektgeschwindigkeit von 2 m/s lächerlich. Schau mal so einer Verkaufsfachkraft/ -kräftin/ -kräfter auf die flinken Finger!
Stefan B. schrieb: > Ah, okay. RFID-Transponder funktionieren also doch. Zwei Dinge könnten dir dort natürlich auf die Füße fallen: 1) Durch die Bewegung und die sich ergebende Abstandsänderung zum Lesegerät schwankt die Feldstärke so stark, dass eine von beiden Seiten damit nicht mehr klar kommt. 2) Der tag bewegt sich so schnell, dass die sich durch den Dopplereffekt ergebende Frequenzverschiebung dazu führt, dass sich beide Seiten nicht mehr gegenseitig „hören“, weil sie außerhalb ihrer Filterkurven sind.
Jörg W. schrieb: > Stefan B. schrieb: > 2) Der tag bewegt sich so schnell, dass die sich durch den > Dopplereffekt ergebende Frequenzverschiebung dazu führt, dass sich > beide Seiten nicht mehr gegenseitig „hören“, weil sie außerhalb > ihrer Filterkurven sind. Mit 5% der Lichtgeschwindigkeit?
Frank E. schrieb: > Mit 5% der Lichtgeschwindigkeit? So viel brauchst du nicht. Aber ich habe gerade nachgelesen, selbst bei UHF ist die benutzte Bandbreite vergleichsweise hoch, dann spielt das wirklich noch keine so große Rolle.
Gast
#4702212
Route 6. schrieb: > Welch ein Quatsch. > Was sind "normale" Barcodescanner? Du kennst wahrscheinlich nur die > Scannerkassen. Nein, ich meinte ganz einfache Barcodeleser, die nicht selber aktiv scannen, sondern die Eigenbewegung des Objektes ausnutzen, indem zum Beispiel ein Stift manuell über den Barcode geführt wird oder eine stationäre, fest ausgerichtete Optik mit einem einfachen Photoempfänger den Code auf sich vorbeibewegenden Objekten liest. Die Dinger gab es schon lange vor irgendwelchen Scannerkassen, die z.B. mit Polygonspiegeln den Ablesestrahl aktiv über das Objekt/Barcode bewegen.
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