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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik NiMH Akku aufladen!


Autor: Marcel G. (mister100prozent)
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Hey,
Möchte diesen Akku: 
http://www.elv.de/ansmann-nimh-akku-micro-aaa-1100-mah.html per USB 
laden. Genutzt werden soll folgendes USB Netzteil:
OUTPUT: 5.0VDC -.-.-.- 850mA
Oder
OUTPUT 5V -.-.-.- 1000mA

Was muss ich alles beim 1/2 dazwischen schalten? Oder kann ich die 
beiden Kontakte direkt an dem Akku befestigen?

Und kann ich den Akku gleichzeitig laden und entladen?

Mit freundlichen Grüßen
Marcel

: Verschoben durch Admin
Autor: Oliver S. (oliverso)
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Ja!
Unbedingt!
Gleichzeitig!

Zum dem Thema gibt's mehrere Zilliarden Infos im Netz, warum schaust du 
dir die nicht einfach mal an?

Oliver

P.S. Und warum unbedingt per USB-Netzteil? Und warum endet eine Frage 
bei dir mit ! Und überhaupt...

: Bearbeitet durch User
Autor: Kurt A. (Gast)
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suche nach "NiMH Ladeschaltung". Da kannst du sehen was alles dazwischen 
muss!

Autor: Nop (Gast)
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Du brauchst eine Ladeschaltung, und das Laden ist nicht trivial.

http://www.sprut.de/electronic/pic/projekte/akku1/akku1.htm

Nur um mal einen Eindruck zu kriegen, wenn Du sowas selber bauen willst.

Ode rhalt fertig, beispielsweise sowas hier:

https://www.akkuteile.de/ladegeraete/xtar/xtar-vc4...

Oder das hier:

http://www.sistech.ch/SwissCharger.html

Autor: Marcel G. (mister100prozent)
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Danke erstmal. Und wo endet bitte eine Frage mit einem Ausrufezeichen?

Autor: Marcel G. (mister100prozent)
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Und wie ist das mit dem laden/entladen?

: Bearbeitet durch User
Autor: Erwin D. (Gast)
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Marcel G. schrieb:
> Danke erstmal. Und wo endet bitte eine Frage mit einem
> Ausrufezeichen?

In der Überschrift:
NiMH Akku aufladen!

Autor: Erwin D. (Gast)
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Marcel G. schrieb:
> Und wie ist das mit dem laden/entladen?

Wie soll das funktionieren? Entweder fließt ein Ladestrom in den Akku 
oder es fließt ein Entladestrom aus dem Akku zum Verbraucher. Beide 
Stromrichtungen sind nicht gleichzeitig möglich.
Wenn du während des Ladens einen Verbraucher anschließen willst, kann 
der Akku nicht ordentlich geladen werden, weil das Lade-Ende durch ein 
Absinken der Ladespannung (minus delta U) erkannt wird. Und wenn der 
Verbraucher Strom aus dem Akku entnimmt, beendet die Ladeschaltung die 
Ladung....

Autor: Nop (Gast)
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Marcel G. schrieb:
> Und wie ist das mit dem laden/entladen?

Links durchlesen. Besonders den ersten.

Autor: Marcel G. (mister100prozent)
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Mit Lithium Ionen gehts ja auch, deshalb frag ich ja.

Autor: Manfred (Gast)
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Marcel G. schrieb:
> Mit Lithium Ionen gehts ja auch, deshalb frag ich ja.

Was geht da? Ein Lithibumm direkt am USB-Port wird Dir um die Ohren 
gehen - es sei denn, er hat eine integrierte Schutzelektronik.

Ansonsten klar, dass hier niemand Bock hat, das Thema zu erklären - es 
gibt beliebig viele Ladeschaltungen im Netz.

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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> Was muss ich alles beim 1/2 dazwischen schalten?

Das ist kein Satz.

> Und kann ich den Akku gleichzeitig laden und entladen?

Natürlich nicht! Du kannst auch nicht gleichzeitig eine Leiter hinauf 
und hinab steigen. Ist doch logisch.

> Und wo endet bitte eine Frage mit einem Ausrufezeichen?

Im Titel des Themas. Ein Ausrüfezeichen wäre passend, wenn der Titel 
"Bitte helft mir beim Akku laden!" lauten würden. Dein Titel sieht ganz 
ohne Satzzeichen besser aus.

> Und wie ist das mit dem laden/entladen?

Das ist keine richtige Frage. Willst du jetzt die gesamte Physik und 
Chemie erklärt haben, oder ist Dir nicht klar, was diese beiden Wörter 
bedeuten? Stelle klare Fragen, dann bekommst du auch klare Antworten.

> Mit Lithium Ionen gehts ja auch, deshalb frag ich ja.

Was geht mit Lithium Ionen auch? Was fragst du deshalb? Was willst 
überhaupt von uns?


Sicher ist jedenfalls eins: Du sollst den Akku keinesfalls einfach zu 
einem Netzgerät anschließen. Du brauchst mindestens etwas, was den 
Ladestrom begrenzt. Da da Nickel Akkus mit der Anzahl der Ladezyklen 
verschleißen aber weder zu tief entladen noch zu sehr aufgeladen werden 
wollen, aber auch geringe Ladeströme nicht mögen, muss die Schaltung 
clever konstruiert sein. Zumindest, wenn der Akku länger als einen Monat 
halten soll. Nennt sich: Laderegler.

Autor: Dieter D (Gast)
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Wenn Zeit keine Rolle spielt, könnte man einen NiMh-Akku auch mit einem 
Konstantstrom von 30 bis 50 mA laden. Nach einschlägigen Datenblättern 
führen längeres Überladen noch nicht zu einer erheblichen 
Lebensdauerverkürzung. Dies gilt nur für NiCd und NiMh. Bei Li wäre so 
ein Überladen ein Desaster. Daher gibt es hier ein Lademanagement und 
natürlich entspraechende Schaltkreise, die auch DC-DC-Aufwärtswander 
(entladen) und DC-DC-Abwärtswandler (laden) enthalten oder steuern.
Von Seiten der Hersteller dieser Schaltkreise, wurde leider nie eine 
Variante mit geänderten Schaltschwellen für 2 oder 3 NiMh-Akkus in 
Reihenschaltung produziert.

Autor: Dieter D (Gast)
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Soviel zu "Mit Lithium Ionen gehts ja auch, deshalb frag ich ja."

Autor: NetzwerkundSo (Gast)
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Dieter D schrieb:
> Soviel zu "Mit Lithium Ionen gehts ja auch, deshalb frag ich ja."

Ich denke er meint damit das gleichzeitige laden und entladen...
Und ja es geht aber nein es tut dem Akku nicht gut.

Autor: Huh (Gast)
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NetzwerkundSo schrieb:
> Ich denke er meint damit das gleichzeitige laden und entladen...
> Und ja es geht aber nein es tut dem Akku nicht gut.

Wirklich? Kannst du gleichzeitig eine Leiter rauf- und runter steigen?

Stefan U. schrieb:
> Natürlich nicht! Du kannst auch nicht gleichzeitig eine Leiter hinauf
> und hinab steigen. Ist doch logisch.

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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> Nach einschlägigen Datenblättern führen längeres Überladen noch
> nicht zu einer erheblichen Lebensdauerverkürzung.

An anderen Stellen wiederum liest man, dass dies nur für NiCd Akkus 
gilt, NiMh vertragen auch geringes überladen nicht. Keine Ahnung, was 
nun richtig oder falsch ist.

Ich bin allerdings sicher, dass NiMh Akkus sehr schnell hochohmig 
werden, wenn sie nur mit geringen Strömen geladen und entladen werden. 
NiMh Akkus brauchen kräftige Ströme, um ihre normale Lebensdauer zu 
erreichen.

Autor: Marcel G. (mister100prozent)
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Könnte man Lithium Ionen Akkus nicht gleichzeitig aufladen und entladen 
könntest du dein Handy (falls du eins hast) nicht beim laden benutzen.

Handys können wohl Leitern gleichzeitig rauf und runter klettern. Und 
die meisten Powerbanks können das dann wohl auch? ^_^ (nicht böse 
gemeint)

Und die Lebensdauer ist nicht besonders relevant da er nur selten für 
einige Sekunden zum Herunterfahren eines Systems genutzt wird (nein, 
kein PC xD)

: Bearbeitet durch User
Autor: Huh (Gast)
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Marcel G. schrieb:
> Könnte man Lithium Ionen Akkus nicht gleichzeitig aufladen und entladen
> könntest du dein Handy (falls du eins hast) nicht beim laden benutzen.

Dann sag mir doch mal, wie du dir das vorstellst, daß ein Akku 
gleichzeitig voller und leerer wird!
Zum Handyladegerät: Wenn das Handy weniger Strom braucht als das 
Ladegerät liefern kann, wird der Akku voller, also geladen. Wenn es 
hingegen mehr Strom braucht als das Ladegerät liefern kann (zum Beispiel 
beim Betrieb als Navi), dann wird der Akku leerer (also entladen).
Ein Akku kann also entweder_ geladen oder entladen werden, aber 
niemals gleichzeitig voller und leerer werden. Ok? :-)

Autor: Marcel G. (mister100prozent)
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Sorry xD
Da hab ich wohl ein bisschen was verpennt :)

Autor: batman (Gast)
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Als in der Schule logisches Denken dran war.

Autor: Nop (Gast)
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batman schrieb:
> Als in der Schule logisches Denken dran war.

Die Schule ist mal voller und mal leerer, aber immer voller Lehrer. Oder 
so. ;-)

Autor: Karl B. (gustav)
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Marcel G. schrieb:
> Und kann ich den Akku gleichzeitig laden und entladen?

Nun ja, ich fasse es mal als eine Art "Akkupufferung" auf.

(D.h. z.B. eine kurzzeitige Netzspannungsunterbrechung soll eine 
Schaltungsfunktion notdürftig aufrecht erhalten und/oder einem 
Datenverlust vorbeugen.)

Zum Beispiel ein Elektrowecker hat ja meistens einen 9V-Block noch als 
"Netzausfall-Gangreserve".

Diese Dinger sind dann meistens so beschaltet, wie im angehängten 
Bildchen zu sehen (*.dsn-Format wage ich keinem Forumsnutzer zu, 
konvertiere es direkt nach *.png .Ja, ich oute mich jetzt mal als 
SimpleCADProg User)

Kurz zur Funktion der simplen Anordnung:

Ist die Spannung vom Netzteil größer als die "Batterie"-Spannung,
sperrt die Diode.
Ist die Spannung um die Durchlassspannung der Diode niedriger, fließt 
Strom aus der "Batterie" in die Last (und das Netzteil) .

Wird jetzt statt einer Batterie ein Akku verwendet, wird die Diode mit 
einem entsprechenden Widerstand überbrückt. Der wird meistens so 
dimensioniert, dass nur eine Erhaltungsladung erfolgt.
Ist nicht besonders gut. Ich weiß. Vor allem muss die Netzteilschaltung 
eine Reversspannung aushalten können.


Das war wohl der Ansatz des TO.
(Mit NiCds hat's bei mir jahrelang funktioniert.)
Aber mit NiMHs ist es komplizierter.

ciao
gustav

Autor: MaWin (Gast)
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Karl B. schrieb:
> Zum Beispiel ein Elektrowecker hat ja meistens einen 9V-Block noch als
> "Netzausfall-Gangreserve".

> Diese Dinger sind dann meistens so beschaltet, wie im angehängten
> Bildchen zu sehen

Sicher nicht.

Der 9V Block in solchen Uhren ist kein Akku, sondern eine Alkali-Mangan 
Primärzelle und wird nicht geladen.

Schon gar nicht funktioniert so was mit deinen hingeschriebenen 1.24V 
(was soll das sein, die Spannung der NiMH Zelle zufälligerweise Montag 
um 10:14 ?) , und eine Diode die davon 0.7V kostet.

Autor: Karl B. (gustav)
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Karl B. schrieb:
> Wird jetzt statt einer Batterie ein Akku verwendet

steht doch da
(mit Batterie geht das nicht mit dem Widerstand, ist klar. )
.....
die Spannungsangabe an der Zelle 1,24 V ist doch "symbolisch", war schon 
klar.
.....
Es ging um diese ominöse Formulierung des TO "...gleichzeitig laden und 
entladen...."

Hatte das als "Pufferung" aufgefasst.
"...Ist nicht besonders gut..." steht doch da.
Damit meinte ich unter anderem auch den Verlust durch die 
Diodenfluss-Spannung

ciao
gustav

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