Frage zu Operationsverstärker

Gast #4700365
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Hallo,

Kurze Frage, mal angenommen hat so einen Operationsverstärker(in meinem 
Fall TLE2141) die maximale Spannung von 44V (Total Supply Voltage), 
würde er verkraften, wenn die Betriebsspannung ab und zu bis ca. 42-43V 
(DC) hoch gehen würde bzw. ein Trafo liefert im Leerlauf ca. 30 AC, dann 
wird das Ganze über die Dioden-Brückenschaltung und einen Kondensator 
geglättet, daraus ergeben sich dann ca. 42V DC
#4700386
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Frickelfritze schrieb:
> Ich hab's herausgefunden!
>
> Christian schrieb:
>> würde er verkraften, wenn die Betriebsspannung ab und zu bis ca. 42-43V
>> (DC) hoch gehen würde
Aha, gut getarnt!  :)

Was soll man da antworten:
Absolut Maximum Rating: 44V.
Dann sollten 43V nicht zu einer Zerstörung führen.

Allerdings ist die Differenz reichlich knapp, denn wenn nun aus welchem 
Grund auch immer (Toleranzbedingt, kurze Überspannung etc.) ein eine 
kleine Abweichung nach oben auftritt, ist Feierabend!
;)
Gast #4700463
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Unter "absolute maximum ratings" (Seite 5) steht nur Input voltage range 
+-44V http://www.ti.com/lit/ds/symlink/tle2141.pdf

Bezüglich Spannungsspitzen konnte ich leider nicht finden, deswegen habe 
ich ja auch gefragt, was so ein Op Amp aushalten kann, wen man den an 
der Grenze betreibt. (d.h, ob er in Rauch aufgehen würde, wenn man kurz 
44V überschreitet?)
Aber so wie es aussieht, ist es anderen viel wichtiger zu wissen, wo das 
Fragezeichen geblieben ist.
Gast #4700486
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Christian schrieb:
> Aber so wie es aussieht, ist es anderen viel wichtiger zu wissen, wo das
> Fragezeichen geblieben ist.

Es macht aber keinen Spaß, sich erst durch die Fragestellung wühlen zu 
müssen, bis man die eigentliche Frage identifizieren kann...


Der Hersteller gibt im Datenblatt eine (absolute) max. Supply Voltage 
von +/-22V an.

Desweiteren steht darunter:

"Stresses beyond those listed under “absolute maximum ratings” may cause 
permanent damage to the device. [...]"

D.H.: Der Hersteller garantiert, dass das Bauteil bei diesen Bedingungen 
keinen Schaden nimmt, empfiehlt aber das IC nach den "recommended 
operating conditions" zu betreiben.

Es muss nicht sein, dass der OP sofort einen Schaden nimmt, wenn man 
diese Werte überschreitet, kann aber.
#4700654
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Christian schrieb:

> deswegen habe
> ich ja auch gefragt, was so ein Op Amp aushalten kann, wen man den an
> der Grenze betreibt. (d.h, ob er in Rauch aufgehen würde, wenn man kurz
> 44V überschreitet?)

Damit musst Du rechnen. "absolute maximum ratings" heisst,
alles was darüber hinausgeht, kann zur Zerstörung des ICs
führen. Deshalb hält man im Dauerbetrieb einen deulichen
Abstand zu diesen Maximalwerten.

> Aber so wie es aussieht, ist es anderen viel wichtiger zu wissen, wo das
> Fragezeichen geblieben ist.

Es ist schon blöd, wenn man sich länger damit beschäftigen muss,
herauszufinden, was der TO eigentlich meint, statt sich mit dem
eigentlichen, technischen Problem zu beschäftigen.
Gast #4700657
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Christian schrieb:
> würde er verkraften, wenn die Betriebsspannung ab und zu bis ca. 42-43V
> (DC) hoch gehen würde

Ja.

> bzw. ein Trafo liefert im Leerlauf ca. 30 AC, dann
> wird das Ganze über die Dioden-Brückenschaltung und einen Kondensator
> geglättet, daraus ergeben sich dann ca. 42V DC

Nein. Wenn im Leerlauf an 230V dort 42V DC rauskommen, dann kommen bei 
den erlaubten 10% Netzüberspannung eben 46V DC raus, und DAS muss der 
OpAmp dann nicht mehr verkraften (klar, von 100 Exemplaren werden es 99 
tun),

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