S/PDIF Switch

Gast #4702344
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Hi,

ich plane einen ganz primitiven S/PDIF Switch zu bauen.
4 Eingangssignale auf ein Ausgangssignal.

Dazu wollte ich im groben 4 Toslink Reciever über einen Multiplexer auf 
einen Toslink Transmitter legen.
Im Anhang ist ein grober Schaltplan.

Ist das so einfach möglich, oder bekomme ich da Probleme mit Jitter oder 
so was?

Reciever: 
http://www.pollin.de/shop/dt/MTQxODQ1OTk-/Unterhaltungselektronik/Steckverbinder/Sonstiges/Toslink_Receiver_SHARP_GP1FA501RZ.html

Transmitter: 
http://www.pollin.de/shop/dt/MDk5NzQ1OTk-/Bauelemente_Bauteile/Aktive_Bauelemente/Optoelektronik/Toslink_Transmitter_JT_OC_0808T_008.html

Gruss Sebastian
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Gast #4702422
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Sowas habe ich vor einiger Zeit auch mal zusammengebaut.
Hatte Sender und Empfänger ebenfalls von Pollin, aber beide von Sharp. 
Die  haben ein Praktisches Befestigungsloch ;-)

Als Multiplexer habe ich einen Analogen Multiplexer aus der Grabbelkiste 
genommen.
Musst ins Datenblatt gucken, ob der die entsprechenden Frequenzen 
schalten kann.

Sonst ist das von optisch auf elektrisch gewandelte Signal recht einfach 
zu verarbeiten.
Gast #4702892
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Sebro schrieb:

> Dazu wollte ich im groben 4 Toslink Reciever über einen Multiplexer auf
> einen Toslink Transmitter legen.

Das geht ohne Probleme. Entweder nimmst Du einen integrierten 
Multiplexer (74LS251 oder 74HCT251) oder Du baust Dir die Funktion aus 
vier Oder-Gattern und einem Und-Gatter selbst zusammen.

Es kann allerdings sein, dass Dein Receiver beim Umschalten der 
Signalquelle kurz knackst. Da er den Umschaltvorgang nicht selber 
steuert kann er seine Ausgänge erst muten, wenn das Signal schon weg bzw 
umgeschaltet ist. Bei dem internen Multiplexer wird erst gemutet, dann 
geschaltet, und nach Aufsynchronisieren der PLL der Ausgang wieder 
freigegeben.
(Firma: fritzler-avr.de) #4704070
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Natürlich ned, hab ich vergessen hinzuschreiben.
Was man im Kopf hat kommt nicht immer zu den Fingern raus ...

Sonst knackts ja auch.
ALso warten bis R und L recht nache an einem Nulldurchgang sind.
Oder kurz die Lautsärke verrringern und dann Umschalten.
Gast #4704073
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Paul P schrieb:
> Mw E. schrieb:
>> µC bekommt Umschaltwunsch, wartet enn AUdioframe ab
>
> Und das Ende eines Audioframes fällt auch immer mit einer Stelle
> zusammen, an der der Audiopegel nahe 0 ist?

Kann man ja machen. µC bekommt Umschaltwunsch, fadet herunter, zieht die 
Clock langsam auf die neue Quelle rüber um die PLL nicht zusehr zu 
fordern, und fadet dann da wieder hoch.

Irgendwie kommen wir schon auf die 100 Euro Teilepreis.
#4704185
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Um da was zu faden würde man aber schon einen Decoder und Encoder 
brauchen. Der Datenstrom des Signals kann ja allerlei verschiedene 
Formate annehmen.
Ich hab auch einen selbstgebauten Umschalter in Betrieb - da gibts keine 
Geräusche beim Umschalten. Sobald an der Decoder in der Anlage einen 
Abbruch des Signals erkennt schaltet er den Ausgang stumm.

Sascha
#4704320
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Wo wir schon bei den knackfreien und überblendenden Lösungen sind, 
welche sich nicht mehr mit 100€ realisieren lassen, hier noch ein 
Vorschlag:

Jedem der Toslink-Empfänger einen S/P-DIF-Empfänger und einen 
Samplerate-converter spendiert, dies in einem µC mit 4 dazu fähigen SPI 
Schnittstellen (z.B. PIC32MZ) mit der jeweiligen gewünschten Lautstärke 
multiplizieren und diese Werte dann alle addieren und über 
S/P-DIF-Encoder und Toslink-Sender wieder rausschmeißen.
Dabei wird man dann auch Lästigkeiten, wie das Copybit, los.


Gruß

Jobst
Gast #4706802
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So,

der Schaltplan steht.
Ist alles recht basic, aber sollte seinen Zweck erfüllen.
Das Umschalten geht über einen Taster, der an dem Counter aus zwei JK 
Flipflops aufgebaut ist angeschlossen ist. Über den Encoder leuchtet die 
entsprechende LED. Die ICs werden später alle 74 HCT... sein, konnte die 
aber bei Eagle nicht finden und die Pinbelegung sollte identisch sein.

Fallen noch jemanden Fehler auf?

Gruß Sebastian
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Gast #4708057
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Ich habe noch jeden Toslink Sender/Empfänger ein kleines L für VCC 
spendiert.

Ein Knacksen beim Umschalten habe ich bisher nicht gehört.

Zum Umschalten habe ich nen kleinen AVR für IRMP eingebaut.
Das sind nur wenige Bauteile + eine alte FB für den Bedienkomfort. :-)
Gast #4708582
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Mw E. schrieb:
> ALso warten bis R und L recht nache an einem Nulldurchgang sind.
Das ist ein gerne gemachter Fehler zu glauben, dass das den Knack 
verhindert. Der Nulldurchgang ist beim Audio nie definiert, weil er 
gleichstromfrei übertragen wird. Es reicht ein kleiner Offset und man 
hat trotzdem einen Knack.

> Oder kurz die Lautsärke verrringern und dann Umschalten.
So schon eher.
#4708845
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Audiomann schrieb:
> Es reicht ein kleiner Offset und man
> hat trotzdem einen Knack.

Auch das zu glauben, ist nicht ganz korrekt.

Wenn man ein NF-Signal mit einem Rechteck moduliert, entstehen immer die 
selben Mischprodukte. Unabhängig von der Phasenlage.
Also selbst wenn man den Nulldurchgang treffen würde, knackt es.

Und selbst wenn nicht, müsste man beide Kanäle getrennt schalten.


Die einzige Lösung dies zu umgehen ist, und da sind wir uns einig, die 
Modulation mit einer Flanke, deren Frequenz unterhalb der 
Wahrnehmbarkeit liegt.


Gruß

Jobst

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