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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Gutes Labornetzteil fürs Labor gesucht.


Autor: Böser K. (Firma: UdSSR) (chromosoma)
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Abend.
Ich mache meine Masterarbeit in einem Forschungszentrum.
Für die Erweiterung des Messplatzes brauchen wir ein zweites Netzteil.

Was wir hier haben, ist:
http://www.mouser.de/ProductDetail/TDK-Lambda/Z100-4-U/?qs=9tP9ubNKmqV7BSeZNF1lIQ%3d%3d

Verwendet wird es im Moment, und auch in der Zukunft für Hochleistung 
LED's (30-50W). Hier ist besonders die Stabilität des Netzteils wichtig, 
damit die Lichtintensität der LED während der Messung in µs-Bereich 
nicht variiert.

Nun brauchen wir noch ein Netzteil.
Ich habe den Prof.  RIGOL 832 gezeigt, er meinte , das Netzteil ist 
irgendwie zu billig....aber wenn es gut ist, dann können wir es schon am 
Montag bestellen.

Nun, bevor der Prof. meinen Rat folgt, wollte ich mal fragen, ob das 
Netzteil für die ernste Anwendungen (d.h. in der Forschung) auch 
tauglich ist.
Wir haben hier überall nur Keithley/LeCroy/Keysight stehen, und Rigol 
ist natürlich nicht in der gleiche Liga.

: Verschoben durch Moderator
Autor: Wühlhase (Gast)
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Kauf doch irgendeinen Scheiß, der möglichst teuer ist.

Ehrlich, dein Geschreibs liest sich nicht so als wäre etwas anderes 
wichtig...

Autor: Chris F. (chfreund) Benutzerseite
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Wühlhase schrieb:
> Kauf doch irgendeinen Scheiß, der möglichst teuer ist.
>
> Ehrlich, dein Geschreibs liest sich nicht so als wäre etwas anderes
> wichtig...

Sehe ich auch so. Keine Specs was er überhaupt will und das 
Vergleichsgerät ist ein TDK.


Holt Euch HAMEG/Rohde-Schwarz Hmp4040, wenn 32V ausreichen.

Autor: Thomas E. (Firma: Thomas Eckmann Informationst.) (thomase)
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Böser K. schrieb:
> in einem Forschungszentrum.
> Für die Erweiterung des Messplatzes brauchen wir ein zweites Netzteil.

Da lässt man einen FAE vom Distri antanzen.

Autor: Böser K. (Firma: UdSSR) (chromosoma)
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Richtig specs, die wir brauchen, gibt es nicht..
Wie gesagt; soll stabil sein  und eine LAN/USB Schnittstelle für die 
Steuerung haben.
Spannung bis 50V, Strom um 2-3 A. Das sollte eigentlich reichen.

Autor: Frickel (Gast)
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Rippel?
Ausregelgeschwindigkeit?
Schutz?
...?

Autor: M. K. (sylaina)
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Böser K. schrieb:
> Verwendet wird es im Moment, und auch in der Zukunft für Hochleistung
> LED's (30-50W). Hier ist besonders die Stabilität des Netzteils wichtig,
> damit die Lichtintensität der LED während der Messung in µs-Bereich
> nicht variiert.

Das ist die einzige Anforderung, die ich hier herauslesen kann und die 
sagt nur: Je besser desto schöner, gibt aber keinerlei belastbare Daten 
preis.

1. Spannungsbereich festlegen
2. Strombereich festlegen
3. Ripple festlegen (a. p2p und b. rms über einen spezifizierten 
Frequenzbereich)

Das wäre mal IMO das absolute Minimum, dass man bräuchte um ein 
Labornetzteil auslegen zu können.

Autor: Chris F. (chfreund) Benutzerseite
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Böser K. schrieb:
> Spannung bis 50V, Strom um 2-3 A. Das sollte eigentlich reichen.

Das ist dann die Klasse 0-60V, soll zuverlässig 5A auch bei 50V liefern 
und 1 Kanal haben und nicht zwingend rechnersteuerbar. Das gibt es von 
jedem Hersteller, Gossen, Hameg, TDK, Keithley, Tektronix ...

Vernünftig, sehr stabil und flexibel wäre sowas: Gossen K149A Netzgerät, 
DC, 1 Kanal, Tisch 80V/6,5A, 500W, RS232

Das kostet aber leider nur 150€ mehr als das Rigol, dass Du oben erwähnt 
hast.

Wenn ihr noch das Restbudget vor dem Jahresende verbraten müsst, dann 
holt doch von dem TDK was ihr da habt eine Zweikanalvariante mit höherer 
Leistung. Bei TDK und Hameg wird es nie "zu billig".

Autor: Wolfgang (Gast)
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Thomas E. schrieb:
> Da lässt man einen FAE vom Distri antanzen.

Der wird auch nichts nützen, wenn der Kunde nicht weiß, was er will, es 
sei denn, der Kunde will zum sich anbahnenden Jahresendmarathon einfach 
nur Knete raushauen.

Mich würde bei einem Netzteil z.B. interessieren, wie hoch der Strompeak 
ist, bevor es bei einem plötzlichen Kurzschluss auf den eingestellten 
Maximalstrom runter regelt.

Autor: M. K. (sylaina)
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Wolfgang schrieb:
> Mich würde bei einem Netzteil z.B. interessieren, wie hoch der Strompeak
> ist, bevor es bei einem plötzlichen Kurzschluss auf den eingestellten
> Maximalstrom runter regelt.

Und, auch sehr interessant, wie lange es zum Runterregeln braucht.

Autor: Hans (Gast)
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Sonst gäbe es da noch delta...


http://www.delta-elektronika.nl/

die sind aber in einer etwas höheren leistungsklasse..

73

Autor: Böser K. (Firma: UdSSR) (chromosoma)
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Ah ja. Toll wäre,wenn "fall time" in Nanosekundenbereich wäre...aber ich 
bezweifle dass so was tatsächlich gib.

Autor: Specifiquatsch (Gast)
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Und wie und wozu kommt man nun von anfänglich praktisch gar keinen (oder 
später ein paar verwaschenen, und nicht "High-Tech-erfordernden") 
erwünschten Parametern plötzlich auf sowas?

Spätestens jetzt halte auch ich das alles für fragwürdig.

Autor: Böser K. (Firma: UdSSR) (chromosoma)
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Im Labor werden org. Solarzellen untersucht. In vielen Fällen müssen die 
LED eine Solarzelle für einige Zeit auf konstanten Vbias halten, und 
dann rasch ausgehen. Als nächstes wird der Spannungsabfall (1-20 µs) an 
der Solarzelle bei verschiedenen Bedienungen gemessen.
Im Moment schalten wir die LEDs mit einem schnellen Transistor aus.

Autor: Hans (Gast)
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Freitag...

Im ernst, ist dir eigentlich bewusst was deine Strippen aus "Falltime im 
ns Bereich" machen????

73

Autor: X.O. (Gast)
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Schau mal ob du bei ElektroAutomatik fündig wirst.

http://www.elektroautomatik.de/de/

Nach leidvoller Erfahrung mit anderen Netzteilen kann ich sagen, das man 
bei den ElektroAutomatik Netzteilen kriegt was im Datenblatt versprochen 
wird.

Autor: Elitestudent (Gast)
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Böser K. schrieb:
> Ah ja. Toll wäre,wenn "fall time" in Nanosekundenbereich wäre...aber ich
> bezweifle dass so was tatsächlich gib.

Lass mich raten: du bist FHler. Wenn nicht, gehörst du ganz schnell von 
der Uni geschmissen.
Alles nur Schein (Keysight, TDK, Tek) aber keine Ahnung. Deshalb werden 
auch danach Geräte gekauft: alles was im Prospekt so schön glitzert. 
Specs? Keine Ahnung, ist egal, hauptsache es sieht so aus, als wenn wir 
es drauf hätten. Ach wobei, Falltimes im Nanosekunden-Bereich wären noch 
gut...

Aber ihr habt ja eure super Transistorlösung, da geht das ja auch in 
wenigen Nanosekunden, das Umschalten

Autor: W.A. (Gast)
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Böser K. schrieb:
> In vielen Fällen müssen die LED eine Solarzelle für einige Zeit auf
> konstanten Vbias halten, und dann rasch ausgehen. Als nächstes wird
> der Spannungsabfall (1-20 µs) an der Solarzelle bei
> verschiedenen Bedienungen gemessen.

Böser K. schrieb:
> Toll wäre,wenn "fall time" in Nanosekundenbereich wäre...

Mal ehrlich, ihr wollt Abklingzeiten im Bereich 1000 bis 20000 
Nanosekunden messen und braucht dann ein Netzteil, was im 
Nanosekundenbereich abschaltet?

Für die Anwendung dürfen das wohl auch gerne ein paar mehr sein ...

Autor: Mani W. (e-doc)
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Das ist eindeutig ein "Schwachmatik-Spezial-Thread" der
Extraklasse!

Autor: Böser K. (Firma: UdSSR) (chromosoma)
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W.A. schrieb:
> Böser K. schrieb:
>> In vielen Fällen müssen die LED eine Solarzelle für einige Zeit auf
>> konstanten Vbias halten, und dann rasch ausgehen. Als nächstes wird
>> der Spannungsabfall (1-20 µs) an der Solarzelle bei
>> verschiedenen Bedienungen gemessen.
>
> Böser K. schrieb:
>> Toll wäre,wenn "fall time" in Nanosekundenbereich wäre...
>
> Mal ehrlich, ihr wollt Abklingzeiten im Bereich 1000 bis 20000
> Nanosekunden messen und braucht dann ein Netzteil, was im
> Nanosekundenbereich abschaltet?
>
> Für die Anwendung dürfen das wohl auch gerne ein paar mehr sein ...

Ich hab doch gesagt: "...aber ich
bezweifle dass so was tatsächlich gib." Diese Spezifikation habe ich 
nicht erwartet.

to Elitestudent: Halte mal den Mund. Dankeschön.

Autor: Horst (Gast)
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Sieh die Beschaffung doch mal als Teil Deiner Masterarbeit und steck den 
entsprechenden Aufwand in die Festlegung der Parameter. Alles was Du bis 
jetzt hast klingt nach Projektwoche in der Hauptschule.
Oder sind die Studiengänge inzwischen so flach daß sich sowas 
wisenschaftliches Arbeiten nennt?

Autor: W.A. (Gast)
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Böser K. schrieb:
> Ich hab doch gesagt: "...aber ich bezweifle dass so was tatsächlich gib."
> Diese Spezifikation habe ich nicht erwartet.

Natürlich gibt es soetwas - und wenn man da mit passendem Know-How 
selbst Hand anlegen muss. Jede SHF-Leistungsstufe oder irgendwelche 
Konstruktionen mir Avalanche Transistoren prügeln dir den Strom 
innerhalb von Nanosekunden runter, wenn du denn den Aufbau mit seinen 
parasitären Eigenschaften geeignet hin bekommst. Ob du so eine 
Spezifikation bei einem Labornetzteil findest, ist ein ganz anderes 
Thema. Üblicherweise ist ein Labornetzteil nicht dafür konstruiert und 
dann auch nicht spezifiziert.

Überleg dir erstmal, was du wirklich brauchst. Die Erwartungshaltung 
bezüglich irgendeiner fehlenden Spezifikation bei irgendeinem Gerät kann 
dir aber immerhin verraten, dass du entweder falsch liegst oder in der 
falschen Ecke suchst.

Autor: Elitestudent (Gast)
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Böser K. schrieb:
> to Elitestudent: Halte mal den Mund. Dankeschön.

Da hab ich den Nagel wohl auf den Kopf getroffen. Noch so ein FH-Heini, 
der auf der Uni längst geflogen wär. Wann schafft man endlich diese 
lästige Möchtegern-Ingenieurschwemme von FHlern wieder ab, damit 
richtige Ingenieure den Wohlstand Deutschlands sichern können?!

Autor: M. K. (sylaina)
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Böser K. schrieb:
> Ah ja. Toll wäre,wenn "fall time" in Nanosekundenbereich wäre...aber ich
> bezweifle dass so was tatsächlich gib.

Warum?

Böser K. schrieb:
> In vielen Fällen müssen die
> LED eine Solarzelle für einige Zeit auf konstanten Vbias halten, und
> dann rasch ausgehen.

Oh je, kannst du da genauer werden? Welche LEDs sind das? Ich denke 
nicht, dass du da im Nanosekundenbereich abschalten können musst. Schau 
mal, die 1N4148 ist eine Signal-Diode. Die kann ihre Raumladungszone 
innerhalb von wenigen ns freiräumen, sie ist u.a. dafür gemacht ihre RLZ 
zügig freiräumen zu können. Eine LED ist aber hier genau das Gegenteil 
denn die lebt ja von den Ladungsträgern in der RLZ. Sie kann 
vergleichsweise Langsam nur ihre RLZ freiräumen.
Ums kurz zu machen: Hier braucht man schlicht mehr Daten. Schreibe doch 
einfach mal auf, was das Netzteil können muss, dazu kommt dann noch eine 
Liste was es können sollte. Dann kann man hier auch sicher besser was 
passendes auswählen. Abhängig sind diese Parameter von der Schaltung, 
die hier versorgt werden soll/muss vom Netzteil.
Ich meine, ich würde mir das Leben ja leicht machen und einfach das 
gleiche Netzteil, dass jetzt schon im Einsatz ist, noch mal holen wenn 
eh nur ein zweites benötigt wird. Sowas lässt sich dem Chef auch am 
einfachsten "verkaufen" getreu dem Motto: "Chef, einen Aufbau haben wir 
schon damit und damit funktionierts."

Autor: Steffen (Gast)
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Elitestudent schrieb:
> Wann schafft man endlich diese
> lästige Möchtegern-Ingenieurschwemme von FHlern wieder ab, damit
> richtige Ingenieure den Wohlstand Deutschlands sichern können?!

Auch wenn viele sich das wohl gerne an der Uni einreden lassen ist es 
mit den Studenten an der Uni leider genauso wie bei den Abiturienten, 
die sich auch für etwas großartiges halten, nur weil sie ihr Abi nun 
haben.

Nach 5 Jahren als WiMi bin ich da sehr desillusioniert was die Rettung 
unseres Landes durch Uni-Absolventen angeht. Egal ob mit oder ohne 
Titel. Da gibt es sehr viele sehr dunkle Lichter.

Und aus meiner bisherigen Industrieerfahrung im F&E Bereich kann ich 
auch nicht sagen, dass die Leute aus der Uni die Nase vorn hätten. Die 
haben oft ein wenig mehr Wissen in der Tiefe, aber ob es ein guter 
Entwickler ist oder nicht, ist nicht am Abschluss zu erkennen. Da gibt 
es auch viele FHler die einfach besser sind. Man bekommt halt nicht 
alles was man als guter Ingenieur braucht an der Hochschule vermittelt.

Aus Deinem Nick schließe ich mal, dass Du noch Student bist: Also 
vielleicht erstmal dein "Elitestudium" abschließen, ein paar Jahre 
Erfahrungen sammeln und dann erneut äußern.

Autor: Steffen (Gast)
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PS: Mit dem Post will ich die vorgehensweise des TO in keinster Weise in 
Schutz nehmen.

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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Das Netzteil soll also vom Computer aus per USB oder WLAN gesteuert 
werden und innerhalb von 1ns abschalten?

Ist Dir klar, dass die Datenübertragung und der Task Scheduler von 
Windows/Linux schon 1.000.000 mal träger sind?

> Und aus meiner bisherigen Industrieerfahrung im F&E Bereich kann
> ich auch nicht sagen, dass die Leute aus der Uni die Nase vorn hätten.

Kein Chef bevorzugt in seiner Software-Entwicklung Mitarbeiter, die 
NICHT von der UNI kommen. Er erklärte dazu, dass er aus diesem Umfeld in 
den vergangenen 5 Jahren fast nur Blender und Leute mit zwei linken 
Händen gefunden hatte.

Ich weiss nicht, ob er da nicht maßlos übertreibt. Ich sehe nun aber 
schon in der dritten Firma in Folge, dass die fachlichen Leistungen von 
erfahrenen Entwicklern im Schnitt betrachtet kein bisschen schlechter 
sind, als die von Akademikern. Sozial sind Akademiker auffällig oft 
problematisch - zumindest habe ich das so erlebt. Ich möchte damit 
niemanden beleidigen, nur sagen, dass ich von der Ausbildung an unseren 
Unis nicht mehr viel halte.

Vor einigen Jahren hatte noch noch bereut, zugunsten von Familie auf 
mein Studium zu verzichten. Doch inzwischen sehe ich, dass es wohl so 
besser war. Während man von Akademikern Spitzenleistung erwartet, die 
dann schwer zu erfüllen ist, erwartet man von mir nur knapp 
überdurchschnittliche Leistung und ist dann begeistert, wenn ich ab und 
zu Spitzenmäßig liefere. So arbeitet es sich wesentlich entspannter. 
Finanziell macht das inzwischen auch keinen Unterschied mehr.

Statt 5 Jahre studieren habe ich jetzt zwei süße Kinder und eine 
großartige Frau, die mich glücklicher machen, als das Wissen, offiziell 
zur Elite des Landes zu gehören.

: Bearbeitet durch User
Autor: Böser K. (Firma: UdSSR) (chromosoma)
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>Das Netzteil soll also vom Computer aus per USB >oder WLAN gesteuert werden und 
innerhalb von >1ns abschalten?

 Ich habe nirgendwo  von wlan und 1 ns geschrieben.
Unser jetziger Aufbau benutzt ganz  normale hochleistung  led (rot), 
diese werden durch eine  Transistor geschaltet, Fall Time beträgt  im 
Moment <50 ns. Diese Verzögerung ist für unsere Messunhen i.O.

Was die Spezifikationen angeht,  wir müssen nur die LED  mit der 
Spannung bzw. Strom versorgen.Wie schon oben erwähnt,  die Spannung soll 
bis 60V gehen,der Strom so bis 2-3 A. Im Prinzip reicht hier auch ein 
Conrad Netzteil völlig aus.Aber wenn man schon Geld ausgeben will, dann 
soll man vllt.  ein PSU kaufen,was auch für andere Anwendungen gut ist.

Autor: Lurchi (Gast)
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Schnell ausschalten können die Netzteile nicht. Die Reaktionszeiten sind 
da eher so im Bereich ms. Da wird man schon weiter einen externen 
Schalter brauchen, wenn es so schnell sein soll. Im allgemeinen muss man 
dann extern Puffern per Kondensatoren, denn so schnell ausregeln können 
die Netzteile auch nicht.

LEDs sind unterschiedlich schnell. Rote und IR LEDs sind teils recht 
langsam (einige 100 ns), blaue LEDs können dagegen sehr schnell sein, 
sogar schneller als die 1N4148.

Das oben genannte Rigol832 ist nicht schlecht, aber halt auch nicht die 
Qualität die man von HP / Keysight kennt. Bei Netzteilen mit sehr hoher 
Leistung hat man oft einen Aufbau als Schaltnetzteil und damit mehr 
Störungen. Ein Doppelnetzteil für 2 mal 30 V könnte tatsächlich 
günstiger sein als eines für direkt 60 V, einfach weil das eine 
gängigere Größe ist.

Autor: M. K. (sylaina)
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Böser K. schrieb:
> Unser jetziger Aufbau benutzt ganz  normale hochleistung  led (rot),
> diese werden durch eine  Transistor geschaltet, Fall Time beträgt  im
> Moment <50 ns

So, und jetzt mal die Überlegung: Ein Netzteil hat am Ausgang immer 
einen Kondensator, ist für den Regelkreis. Dieser ist für gewöhnlich 
einige 100 uF (220 uF ist recht häufig) groß bei Schaltnetzteilen. Jetzt 
rechne dir mal für 10 uF aus wie lange da das Abschalten braucht. 
ns-Bereich ist da praktisch nicht möglich.

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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>>Das Netzteil soll also vom Computer aus per USB
>>oder WLAN gesteuert werden und innerhalb von 1ns abschalten?

> Ich habe nirgendwo  von wlan und 1 ns geschrieben.

Das war ein Tippfehler meinerseits. Es sollte LAN heissen. Auch dort 
kannst du nie im Leben Kommandos im ns Bereich übermitteln.

Wie wir die Abschaltung (über den Transistor) denn derzeit gesteuert? 
Wer macht das Timing?

Autor: W.A. (Gast)
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Stefan U. schrieb:
> Das war ein Tippfehler meinerseits. Es sollte LAN heissen. Auch dort
> kannst du nie im Leben Kommandos im ns Bereich übermitteln.

Da hast du wohl etwas falsch verstanden.
Die Abschaltzeit, also die Zeit von (üblicherweise) 90% Nennstrom auf 
10% Nennstrom soll im Nanosekundenbereich liegen.

Autor: ggg (Gast)
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Nanosekundenbereich?

999ns wäre noch OK?

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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> Da hast du wohl etwas falsch verstanden.


Ach so, dann würde ich dazu raten, weiterhin mit Transistor 
abzuschalten, dann wird es sehr viel einfacher, ein geeignetes Netzteil 
zu finden. Und vor allem sehr viel billiger.

Autor: M. K. (sylaina)
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Stefan U. schrieb:
> Ach so, dann würde ich dazu raten, weiterhin mit Transistor
> abzuschalten, dann wird es sehr viel einfacher, ein geeignetes Netzteil
> zu finden. Und vor allem sehr viel billiger.

Ich würde sogar sagen, dann wirds überhaupt erst möglich, die 
Ausgangskapazität des Netzteils wird wohl verhindern, dass man einige 
Ampere bei über 30 V innerhalb einiger ns abschalten kann.

Autor: Homo Habilis (Gast)
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M. K. schrieb:
> Ich würde sogar sagen, dann wirds überhaupt erst möglich

Das denke ich eigentlich auch. (Und ohne den Hinweis auf das schier 
unerschöpfliche Budget hätte wohl kaum jemand etwas anderes überhaupt in 
Betracht gezogen.)

Autor: Andrew T. (marsufant)
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Böser K. schrieb:
> Nun brauchen wir noch ein Netzteil.
UND:
> Nun, bevor der Prof. meinen Rat folgt, wollte ich mal fragen, ob das
> Netzteil für die ernste Anwendungen (d.h. in der Forschung) auch
> tauglich ist.
UND:
> Wir haben hier überall nur Keithley/LeCroy/Keysight stehen,


Tja, ich kann dir da das Keysight  N6705B sehr empfehlen.

mit den entsprechenden Modulen (bis zu 4 Stück) ist das exakt das 
Richtige für Deine Anwendung.

Preislich paßt es auch sehr gut in das Budget eines guten 
Forschungszentrums (hier stehen ca. 30 Stück von den Geräten, exakt für 
derartige Anwendungen in Optik/E-mobile/Flight). Da hier rund 100 
Entwickler arbeiten, ist das manchmal schon etwas knapp von der 
Ausstattung.

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