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Forum: HF, Funk und Felder Herstellung Leuchten Konformität, Sicherheit


Autor: Max M. (ledmax)
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Hallo zussamen,

ich möchte selbstentworfene Leuchten herstellen, und auf dem Markt 
bereitstellen. Mit dem Thema, der Technik usw. bin ich vertraut.

Meine aktuelle Hürde ist die Konformität, der Nachweis, dass mein 
Produkt sicher ist.

Ich möchte ausschließlich Markenprodukte implementieren, bedeutet das 
dort die Konformität jedes einzelnen Produkts gegeben sein "sollte".
Mal angenommen ich habe eine am Schukostecker verschweißte Zuleitung die 
in ein Gehäuse geht, dort ein Netzteil, dahinter einen RGB-Controller, 
darauffolgend LED-Stripes.
Wenn ich nun für die Erstellung meiner Konformitätserklärung alle nach 
Prüfung der Fremd-Konformitäten und deren Bedienungsanleitungen dereen 
Normeninhalte übernehme, und mich also auf den Hersteller der Elektronik 
stütze - welche Probleme kann es geben, ausser das der Hersteller nicht 
sauber gearbeitet hat?
Was ist wenn das Netzteil hochgeht, ich nachweisen kann, dass ich mich 
auf die Herstellerangaben bezogen habe? Seht ihr das Risiko dadurch 
minimiert?

Wenn das jeweilige Bauteil EMV geprüft ist, ist zu erwarten, dass ich 
trotz sauberer Leitungsführung EMV Probleme bekomme?
Es werden Unikate dabei herauskommen, sprich ich kann nicht jede Leuchte 
in ein EMV-Labor geben. Das wäre unwirtschaftlich.

WEE, RoHs, nach Konformität CE Zeichen anbringen ... was benötige ich 
noch alles?

Über unbeschönigte Meinungen und Lösungsvorschläge würde ich mich 
freuen.

Grüße, Max

Autor: Ralph B. (rberres)
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Max M. schrieb:
> Es werden Unikate dabei herauskommen, sprich ich kann nicht jede Leuchte
> in ein EMV-Labor geben. Das wäre unwirtschaftlich.

Genau das ist das Problem einer jeden 1 Mann Firma welcher entwickelt, 
und meist Unikate verkaufen will, und deswegen vom Markt verschwunden 
ist.

Der Inverkehrbringer eines Gerätes ist für das CE Zeichen samt seiner 
Folgen voll verantwortlich.

Du kannst dich auch nicht drauf verlassen, das du nur CE gekennzeichnete 
Komponenten verwendest.

Maßgeblich für die Konformität ist das Endprodukt. Und das musst du 
nachweisen. Sonst kann es im Kollisionsfalle mit der Bundesnetzagentur 
richtig teuer und ungemütlich werden.

Deswegen ist es für den Computerhändler auch so schwierig 
maßgeschneiderte Computerunikate an den Kunden zu verkaufen.

Ralph Berres

Autor: Max M. (ledmax)
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> Genau das ist das Problem einer jeden 1 Mann Firma welcher entwickelt,
> und meist Unikate verkaufen will, und deswegen vom Markt verschwunden
> ist.
Ich bin mir noch immer sicher, dass es auch für einen 1 Mann Betrieb 
möglich ist.
Die Frage ist ja wie man das angeht.

Aber danke für deine Meinung, ich hatte ja ausdrücklich um schonungslose 
Äußerungen gebeten.

Wäre super, wenn noch mehr Input käme, egal ob Pro/Contra.
Weiter bringt einen beides.

Max

Autor: Kristallkugel (Gast)
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Was hast Du denn gelernt, wenn ich mal bescheiden frage?

Autor: Max M. (ledmax)
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Ausbildung zum Energieanlagenelektroniker,

anschließend Weiterbildung zum staatl. geprüften Techniker 
(Elektrotechnik).

Autor: Ralph B. (rberres)
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Max M. schrieb:
> Wenn ich nun für die Erstellung meiner Konformitätserklärung alle nach
> Prüfung der Fremd-Konformitäten und deren Bedienungsanleitungen dereen
> Normeninhalte übernehme, und mich also auf den Hersteller der Elektronik
> stütze - welche Probleme kann es geben, ausser das der Hersteller nicht
> sauber gearbeitet hat?

Das Erstellung der Konformitätserklärung ist das eine.

Aber wie beweist du die Einhaltung der geforderten Normen?

Im Kollisionsfalle mit der Bundesnetzagentur wirst du ohne einen 
Nachweis von EMV Messungen fürchterliche Probleme bekommen, weil man dir 
unterstellt keinen Nachweis erbracht zu haben. Du wirst alle verkauften 
Geräte wieder zurückrufen müssen. Mal abgesehen von den Bußgeldern.

Kannst du in Messungen nachweisen das die Normen eingehalten wurden, so 
wird man von einen Ausreißer ausgehen und dir die Gelegenheit geben das 
beanstandete Produkt nachzubessern.

Das kann schon entscheident sein, ob man Konkurs anmelden muss, oder 
nicht.

Ralph Berres

Autor: Gerd E. (robberknight)
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Max M. schrieb:
> Mal angenommen ich habe eine am Schukostecker verschweißte Zuleitung die
> in ein Gehäuse geht, dort ein Netzteil, dahinter einen RGB-Controller,
> darauffolgend LED-Stripes.

da kann immer noch viel schief gehen: Zugentlastung, Isolierung scheuert 
durch, LEDs überhitzen und ein Kunstoff daneben gerät in Brand,...

> Wenn ich nun für die Erstellung meiner Konformitätserklärung alle nach
> Prüfung der Fremd-Konformitäten und deren Bedienungsanleitungen dereen
> Normeninhalte übernehme, und mich also auf den Hersteller der Elektronik
> stütze - welche Probleme kann es geben, ausser das der Hersteller nicht
> sauber gearbeitet hat?

Dein Netzteil ganz allein auf weiter Flur kann für sich wunderbar alle 
EMV-Normen einhalten, dessen Hersteller hat also kein Problem. Sobald Du 
aber ein ungeschirmtes Kabel mit der und der Länge anschließt, fängt das 
Teil plötzlich an zu senden.

Oder es kommt zu Schwebungen zwischen der Schaltfrequenz des Netzteils 
und Deines RGB-Controllers.

Oder oder oder...

> Was ist wenn das Netzteil hochgeht, ich nachweisen kann, dass ich mich
> auf die Herstellerangaben bezogen habe? Seht ihr das Risiko dadurch
> minimiert?

Erst mal bist alleine Du dran. Wenn Du das ohne Insolvenz überstanden 
hast und noch genug Geld für Anwälte, Gutachter und Gerichte in der 
Kriegskasse hast, dann kannst Du versuchen Dir einen Teil davon vom 
Hersteller des Netzteils wiederzuholen.

> Es werden Unikate dabei herauskommen, sprich ich kann nicht jede Leuchte
> in ein EMV-Labor geben. Das wäre unwirtschaftlich.

Du musst dafür einstehen, daß jedes einzelne Unikat konform ist. Wie Du 
das sicherstellst ist Dein Problem. Du bist nicht verpflichtet jedes 
einzelne Teil in ein EMV-Labor zu geben.

Du könntest z.B. nach sinnvollen Kriterien Gerätegruppen bilden und von 
jeder Gerätegruppe nur eines testen lassen. Oder je nach Unterschieden 
der Geräte nur bestimmte Tests durchführen lassen statt jedesmal alle.

Aber wie Du das organisierst und warum musst Du sauber dokumentieren, 
das ist Teil der zur Erstellung der Konformitätserklärung notwendigen 
Dokumentation und muss somit länger aufbewahrt und zur Einsicht durch 
die zuständigen Behörden bereitgehalten werden.

Autor: Max M. (ledmax)
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> Kannst du in Messungen nachweisen das die Normen eingehalten wurden, so
> wird man von einen Ausreißer ausgehen und dir die Gelegenheit geben das
> beanstandete Produkt nachzubessern.
Ok, da stimme ich dir zu.
Was wäre seine Produkte dahingehend zu entwickeln, dass der Aufbau immer 
derselbe ist, sich nur in den Abmessungen und der Dekormaterialien 
unterscheidet?
Es wäre nicht die perfekte Lösung, aber wäre es dann nicht "ok" wenn man 
eine Leuchte aus dem Mittelfeld der "Außenabmessung" in ein EMV Labor 
gibt, und die Messung als Nachweis für die kleineren und größeren als 
Einheitsnachweis benutzt?

Die Bauteile im Innenleben bleiben dabei immer gleich.

Max

Autor: Ralph B. (rberres)
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Max M. schrieb:
> Was wäre seine Produkte dahingehend zu entwickeln, dass der Aufbau immer
> derselbe ist, sich nur in den Abmessungen und der Dekormaterialien
> unterscheidet?

wäre ein Lösungsansatz.

Max M. schrieb:
> aber wäre es dann nicht "ok" wenn man
> eine Leuchte aus dem Mittelfeld der "Außenabmessung" in ein EMV Labor
> gibt, und die Messung als Nachweis für die kleineren und größeren als
> Einheitsnachweis benutzt?
>
> Die Bauteile im Innenleben bleiben dabei immer gleich.

Ich würde dann die EMV ungünstigste Kombination ins EMV Labor 
einreichen.

Abgesehen würde ich vorher mit einen EMV Labor deines Vertrauens die 
ganze Problematik ansprechen, und mich auf dessen Ratschläge verlassen. 
Die wissen aus Erfahrung meist am besten wie du vorgehen must, und 
kennen im allgemeinen auch die für dich relevanten Normen.

Meist sind sie bei Ausreißern auch mit wertvollen Tipps behilflich und 
die ersten kleineren Nachbesserungsversuchen geschehen oft während der 
Messungen im EMV Labor.

Es ist auch zu überlegen, ob man sich eine Grundausrüstung für EMV 
Messungen selbst zulegt. Das erspart zwar nicht die Messungen im EMV 
Labor welches ja akkreditiert sein müssen, aber wenn du durch eigene 
Messungen schon einigermaßen auf der sicheren Seite bist, ist die Chance 
die Messungen im EMV-Labor anstandslos zu überstehen einfach ungleich 
größer, als wenn du in deiner Firma im dunkeln tappst.

Ralph Berres

Autor: Gerd E. (robberknight)
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Ralph B. schrieb:
> Im Kollisionsfalle mit der Bundesnetzagentur wirst du ohne einen
> Nachweis von EMV Messungen fürchterliche Probleme bekommen, weil man dir
> unterstellt keinen Nachweis erbracht zu haben.

Um das Risiko einzuschätzen, muss man sich auch anschauen wie die 
Marktüberwachung bei der BNetzA funktioniert:

Zum einen schauen die sich immer wieder systematisch bestimmte 
Produktgruppen an. Also z.B. alle Hersteller von Toastern, von 
Stehlampen,...

Zum anderen gehen sie bei großen Händlern/Distributoren ins Lager und 
picken sich bestimmte Produkte raus.

Oder sie bekommen Hinweise von Konkurrenten, betroffenen Verbrauchern 
oder dem Funkentstördienst.

Zuerst fragen sie beim Hersteller nach der Konformitätserklärung und der 
zugehörigen Dokumentation. Je nachdem wie streng sie kontrollieren, was 
für einen Verdacht sie haben und wie die Dokumentation gemacht ist 
reicht ihnen das. Oder sie fordern eine Stichprobe von z.B. 5 Geräten an 
und testen die bei sich im Labor.

Wie die bei Unikaten vorgehen weiß ich nicht.

Autor: Ralph B. (rberres)
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Gerd E. schrieb:
> Wie die bei Unikaten vorgehen weiß ich nicht.

Im Störungsfalle genauso

Die fragen nach den Unterlagen, und wenn diese nicht durch Messungen 
belegen, das sie der Norm entsprechen messen sie auf Kosten des 
Inverkehrbringers. Da kommen schnell mal einige Tausend Euro zusammen. 
Plus Bußgeld.

Ralph Berres

Autor: Max M. (ledmax)
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Gerd E. schrieb:
> Du könntest z.B. nach sinnvollen Kriterien Gerätegruppen bilden und von
> jeder Gerätegruppe nur eines testen lassen. Oder je nach Unterschieden
> der Geräte nur bestimmte Tests durchführen lassen statt jedesmal alle.
Das ist auch eine gute Möglichkeit es so zu realisieren. Eine Steh-, 
Decken-, Außenleuchte jeweils prüfen lassen.
Oder gleich die Außenleuchte mit den höchsten Anforderungen entwickeln, 
und für den Innenbereich "kopieren". Ist sie eben gegen Wasser 
geschützt, aber eben nur einmal geprüft worden. Das die Komponenten 
dadurch teurer werden ist mir klar, spielt aber keine Rolle - vorerst.

Welche Normen und Sachen muss ich berücksichtigen/erfüllen?
Niederspannungsrichtline
EMV-Richtlinie + evtl. externe Laborprüfung
CE Zeichen inkl. Adresse auf Gerät, schwer ablösbar.
Konformitätserklärung
Bedienungs-/Installationsanleitung
WEE Registrierung
Ökodesignrichtlinie?
RoHs Pflicht
Energielabel - darf selbst erstellt werden oder? Und ist Pflicht?
Gewerbeanmeldung
Abmessungen, Lux-Angaben, Lichtfarbe usw. in den technischen Unterlagen 
wie auch in Katalogen, Internetshops.

Hab ich etwas vergessen?

Max

Autor: Gerd E. (robberknight)
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Ralph B. schrieb:
> Abgesehen würde ich vorher mit einen EMV Labor deines Vertrauens die
> ganze Problematik ansprechen, und mich auf dessen Ratschläge verlassen.
> Die wissen aus Erfahrung meist am besten wie du vorgehen must, und
> kennen im allgemeinen auch die für dich relevanten Normen.

Ja, denke auch das ist eine gute Idee.

> Es ist auch zu überlegen, ob man sich eine Grundausrüstung für EMV
> Messungen selbst zulegt. Das erspart zwar nicht die Messungen im EMV
> Labor welches ja akkreditiert sein müssen

Nein, für "normale" EMV-Messungen müssen nicht akkreditiert sein. Nur 
müssen deren ganzen Messeinrichtungen und -Verfahren kalibriert und 
normgerecht sein.

Nur "benannte Stellen" sind speziell akkreditiert. Die brauchst Du z.B. 
wenn Du eigene Funksender ohne bereits zertifizierte Funkmodule 
herstellst. Das sind die mit der Nummer neben dem CE-Zeichen.

> aber wenn du durch eigene
> Messungen schon einigermaßen auf der sicheren Seite bist, ist die Chance
> die Messungen im EMV-Labor anstandslos zu überstehen einfach ungleich
> größer, als wenn du in deiner Firma im dunkeln tappst.

Ja, durchaus auch eine Idee. Da gehört aber ein wenig Erfahrung zu den 
Messungen dazu weil Du halt für die richtigen Tests meist nicht den 
nötigen Raum hast. Du kannst ein Gerät z.B. bei Dir vermessen und dann 
nochmal im EMV-Labor. Damit bekommst Du ein Gefühl wie die Messwerte 
voneinander abhängen. Wenn Du dann ein ähnliches Gerät hast und da ist 
genug Abstand zu den Messwerten dann könnte das u.U. reichen.

Autor: Gerd E. (robberknight)
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Ralph B. schrieb:
> Die fragen nach den Unterlagen, und wenn diese nicht durch Messungen
> belegen, das sie der Norm entsprechen messen sie auf Kosten des
> Inverkehrbringers. Da kommen schnell mal einige Tausend Euro zusammen.
> Plus Bußgeld.

Ich dachte der Inverkehrbringer muss für die Messung bei denen nur 
zahlen wenn ein Messwert überschritten wird. Wenn die rausfinden daß 
alles ok ist gibt es keine Kosten.

Autor: Ralph B. (rberres)
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Gerd E. schrieb:
> Ich dachte der Inverkehrbringer muss für die Messung bei denen nur
> zahlen wenn ein Messwert überschritten wird. Wenn die rausfinden daß
> alles ok ist gibt es keine Kosten.

Aber auch nur, wenn du vorher nachweisen konntest das du selbst 
Messungen gemacht hast, und Normenkonform warst..

Ansonsten unterstellt man dir das du einen Blindflug unternommen hast, 
welches dich nicht berechtigt ein Gerät in den Verkehr zu bringen.

Dann trägst du auch die Kosten obwohl keine Grenzen überschritten 
wurden.

Sonst würde es ja jede Firma einfach darauf ankommen lassen.

Ralph Berres

Autor: Max M. (ledmax)
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Max M. schrieb:
> Welche Normen und Sachen muss ich berücksichtigen/erfüllen?
> Niederspannungsrichtline
> EMV-Richtlinie + evtl. externe Laborprüfung
> CE Zeichen inkl. Adresse auf Gerät, schwer ablösbar.
> Konformitätserklärung
> Bedienungs-/Installationsanleitung
> WEE Registrierung
> Ökodesignrichtlinie?
> RoHs Pflicht
> Energielabel - darf selbst erstellt werden oder? Und ist Pflicht?
> Gewerbeanmeldung
> Abmessungen, Lux-Angaben, Lichtfarbe usw. in den technischen Unterlagen
> wie auch in Katalogen, Internetshops.
>
> Hab ich etwas vergessen?

Darf ich hierauf nochmal anspielen? Oder meint ihr das ist in einem 
anderen Forenteil besser aufgehoben?

Max

Autor: Ralph B. (rberres)
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Max M. schrieb:
> Darf ich hierauf nochmal anspielen? Oder meint ihr das ist in einem
> anderen Forenteil besser aufgehoben?

Unterhalte dich mal mit einen kleinen Hersteller der solch eine Prozedur 
schon hinter sich hat. Eventuell kann dir die Handwerkskammer ( die du 
übrigens  in der Liste vergessen hast ) weiter helfen.

Eventuell ist für dich auch die Industrie und Handelskammer zuständig, 
wobei ich bei Unikate eher die Handwerkskammer als zuständig sehen 
würde.

Es kann sogar sein das du einen Handwerksmeister benötigst, um das 
Gewerbe überhaupt ausüben zu dürfen.

Ralph Berres

Autor: Max M. (ledmax)
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Ralph B. schrieb:
> Unterhalte dich mal mit einen kleinen Hersteller der solch eine Prozedur
> schon hinter sich hat.
Das ist ein sehr guter Hinweis! Danke dafür, und auch für eure 
fachkompetenten Äußerungen.

Die IHK hat bereits geschrieben, das Gewerbe gibt es auf dem Papier 
bereits.

Das Ziel scheint wieder ein Stück näher.

Schönen Samstag!

Max

Autor: Gerd E. (robberknight)
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Max M. schrieb:
>> Hab ich etwas vergessen?
>
> Darf ich hierauf nochmal anspielen? Oder meint ihr das ist in einem
> anderen Forenteil besser aufgehoben?

Die Liste sieht schon nicht falsch aus. Aber ich hab im Bereich Leuchten 
keine Erfahrung.

Wenn Du irgendwelche Teile mit Batterien hast (z.B. Fernbedienung oder 
sowas): Batteriegesetz-Melderegister.

Was Du auch mal machen kannst ist in einem Fachgeschäft Dir die Leuchten 
von anderen europäischen Herstellern, bevorzugt erfolgreiche Hersteller 
hochwertiger Produkte, anschauen. Also Typenschild, Datenblatt, 
Bedienungsanleitung, und wenn veröffentlicht, Konformitätserklärung. 
Schau Dir die ganzen Siegel und Symbole an und recherchiere wofür die 
stehen und warum die die da drauf packen (müssen). Schau Dir die 
Normenliste in deren Konformitätserklärung an.

Und wundere Dich nicht wenn auch ein großer, erfolgreicher Hersteller 
mal eine vergessen hat aufzuführen.

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