Hallo gleich vorweg: Mir ist klar das diese Frage in das Off Topic Forum gehört. Aber: Leider nur für "Mitglieder"... Also werde ich schon sehr bald nicht mehr in meinen eigenen Beitrag weiter mit diskutieren können - Schade aber ich hoffe das trotzdem einiges Interessante für mich und uns alle dabei heraus kommt. Jetzt zu Meiner eigentlichen Frage: Mich fasziniert die Militärtechnik ungemein, da gibt es extrem interessante Anwendungen aus allen Bereichen der Technik in teilweiser modernster und ungewöhnlicher Ausführung. Es wird sehr viel gemacht was woanders wegen der Kosten, des Aufwand und ähnlichen nicht oder nur sehr selten gemacht wird (Senkrechtstarter, sehr ungewöhnliche Gelände gängige Fahrzeuge, feinste Optiken...). Aber: Das alles dient letztendlich zum töten, einschüchtern, überwachen und verwunden von Menschen und Zerstörung von Infrastruktur und der Lebensgrundlagen. Egal ob jetzt als Aggressor, als "Friedensbringer" (was für ein Wort in diesen Zusammenhang...), oder "nur" zur Abschreckung. Und da werde ich auf einmal sehr nachdenklich und kritisch gegenüber der Militärtechnik. Wie geht ihr mit diesen Dilemma um? Oder seht ihr darin kein Problem, blendet die eine oder die andere Seite aus? Über ernst gemeinte und sinnvolle Antworte, Gedanken und Meinungen würde ich mich freuen. Quagmire
Quagmire schrieb: > Über ernst gemeinte ... Und das von jemandem, der sich nach einer Figur benennt, die Frauen als Sex-Sklaven hält? Wie ernst meinst Du das selbst? btw Freitag war gestern.
Horst schrieb: > Und das von jemandem, der sich nach einer Figur benennt, die Frauen als > Sex-Sklaven hält? > Wie ernst meinst Du das selbst? Gut gekontert! Zumindest ist der TO recht jung, wenn er einen solchen Namen wählt. Aber an was mich immer das Thema erinnert: Es gibt sehr viele die extrem gegen die Rüstungsindustrie sind. Aber arbeiten wir letztendlich nicht doch alle für die Rüstungsindustrie? - Wir bauen Autos, die von der Rüstungsindustrie benutzt werden. - Wir bauen Geräte, die von der Rüstungsindustrie benutzt werden. - Wir produzieren jede Menge Teile, die von der Rüstungsindustrie benutzt werden. Wer solch eine Meinung vertritt, muss sich eigentlich ähnlich wie die Veganer verhalten. Also bei keiner Firma arbeiten die für die Rüstungsindustrie (auch indirekt) produziert und auch von keiner kaufen die es macht. Da bleibt wahrscheinlich keine Firma übrig. Vermutlich weil es so etwas gar nicht gibt. Also, was soll's? Warum nicht gleich für die Rüstungsindustrie arbeiten? Ob direkt oder indirekt, spielt doch nur in gewissen Grenzen eine Rolle... Ich hoffe, das damit kein Flamewar eröffnet wurde. Auch hoffe ich, die Dauernörgler "befriedigt" zu haben. Vielleicht würde der ein oder andere jetzt auch gerne kündigen wollen (Wahrscheinlich haben die Nörgler dazu aber keine Eier in der Hose)... PS: An alle die jetzt gerne "Schwachsinn" schreien wollen: Mir egal, ich weiß, dass kann man nur bedingt so sehen. Aber so ist es eben ;)
Family Guy schrieb: > - Wir bauen Autos, die von der Rüstungsindustrie benutzt werden. > - Wir bauen Geräte, die von der Rüstungsindustrie benutzt werden. > - Wir produzieren jede Menge Teile, die von der Rüstungsindustrie > benutzt werden. Weil das alle wissen wird das deutsche Volk auch ausgetauscht. Den anderen ist das egal oder die wollen genau das.
Letzten Endes wirst du das nur vor dir selbst verantworten können & müssen. Für mich wäre das nichts, weil ich der Meinung bin dass wir sowas eigentlich überhaupt nicht brauchen. Wir haben ja keine echten "Feinde" hier auf unserer Erde, es geht immer nur gegen andere Mitmenschen. Wir müssten endlich mal die ganzen Religionen, Diplomaten, Banker usw. über Bord werfen und uns als eine Gemeinschaft warnehmen. Weil das aber so schnell nicht passieren wird, zitiere ich mal sinngemäß einen älteren Beitrag zu dem Thema: Ich mach das, weil ich dann wenigstens sicherstellen kann, dass die Rakete korrekt im gewünschten Ziel einschlägt. Klingt seltsam, aber immerhin verbessert man damit die Überlebenschancen der Unbeteiligten.
Tr schrieb: > Ich mach das, weil ich dann > wenigstens sicherstellen kann, dass die Rakete korrekt im gewünschten > Ziel einschlägt. Alter Artilleristengrundsatz: Freund oder Feind scheißegal, es gibt nur lohnende Ziele.
Quagmire schrieb: > Aber: Das alles dient letztendlich zum töten, einschüchtern, überwachen > und verwunden von Menschen und Zerstörung von Infrastruktur und der > Lebensgrundlagen. > Egal ob jetzt als Aggressor, als "Friedensbringer" (was für ein Wort in > diesen Zusammenhang...), oder "nur" zur Abschreckung. > Und da werde ich auf einmal sehr nachdenklich und kritisch gegenüber der > Militärtechnik. > Wie geht ihr mit diesen Dilemma um? > Oder seht ihr darin kein Problem, blendet die eine oder die andere Seite > aus? Eine Waffe ist ein Werkzeug-nicht mehr und nicht weniger. Die Bösen sitzen (meiner Überzeugung nach) nicht in der Rüstungsfabrik, sondern im Bundestag (bzw. "Entscheidungseinrichtung" eines jeden beliebigen Landes). Nehmen wir mal an, die Geschichte geschah exakt so wie seit 1945 berichtet: Was wäre, wenn die Soldaten der Allierten genauso gedacht hätten? Krieg? Menschen töten? Ohne mich! So mancher sonst so pazifistischer Klugscheißer dankt diesen Soldaten heute noch in großen Gedenkumzügen für deren Taten. Ja..und nun? Pazifist oder nicht...? Ich selber befürworte eine (möglichst starke) Bundeswehr und hätte auch kein Problem damit, Wehrtechnik zu entwickeln. (Eigentlich tu ich genau das, zumindest entwickele ich Hilfsmittel, die anderen Leuten die Entwicklung von Wehrtechnik leichter machen.) Und ich schlafe nachts sehr gut. Das Dilemma kommt eigentlich eher daher, daß in unserer heutigen faulen, dekadenten Gesellschaft keiner mehr gelernt hat, Konflikte auszutragen. Bzw. daß es Konflikte gibt, aus denen man sich nicht mit einem faulen Kuhhandel oder genug Geld rauskaufen kann.
Wühlhase schrieb: > zumindest entwickele ich Hilfsmittel, die anderen Leuten die > Entwicklung von Wehrtechnik leichter machen. Danke! https://www.youtube.com/watch?v=7eqrwNPRF0E
Ich denke, es ist Aufgabe der Religions-Organisationen, diese Frage zu beantworten. Die sagen Dir, wie du dich verhalten sollst, was du gut und was du schlecht finden sollst und wo die Grenzen sind.
> Und das von jemandem, der sich nach einer Figur benennt, die Frauen als > Sex-Sklaven hält? Ohje! Haben wir es hier etwa mit einem PC-Faschisten zu tun? Ich jedenfalls interpretiere "quagmire" zunächst einmal als den englischen Ausdruck für Sumpf.
Religionen als Lösung?? Oder habe ich jetzt nur die Ironie nicht verstanden? Religionen sind eher das Problem als eine Lösung.
H.Joachim S. schrieb: > Religionen als Lösung?? Na sicher doch. https://youtu.be/sCWIv2z4HKw?t=5m17s
> Militärtechnik -Faszination und Bauchschmerzen zugleich
Frag bei der SPD, wie das mit den Bauchschmerzen machen. Solches Gerede
kann ich nicht mehr hören/lesen; zu Recht offtopic.
Das schlimmste sind Menschen, die keine Werte zu verteidigen haben, aber
dennoch voller Idealismus sind. Die fallen jedem in den Rücken, je nach
dem, wie es gerade passt.
Aero/Space ist ähnlich anspruchsvoll.
inländer schrieb: > Wühlhase schrieb: >> zumindest entwickele ich Hilfsmittel, die anderen Leuten die >> Entwicklung von Wehrtechnik leichter machen. > > Danke! > > https://www.youtube.com/watch?v=7eqrwNPRF0E Ja..und? Ist eine Rakete böse, wenn sie vom IS anstatt von deutschen soldaten abgefeuert wird? Und bei dem Thema...erkundige dich mal darüber, wieviel Nachschub die USA "versehentlich" über IS-Gebiet abwerfen. Oder wo der IS seine Toyotas her hat. Oder überhaupt der ganze Anfang des IS...das sind politische Entscheidungen, in die die Waffentechnik aber nur insoweit involviert ist, alsdaß sie die Produkte fertigt. Wie gesagt, Waffen sind Werkzeuge. Wer sie einsetzt, bestimmt ihren Zweck.
Also ich würde die Militärtechnik nicht unbedingt anhimmeln. Immerhin dient sie möglicherweise nur dem Ausdünnen der Überbevölkerung :-) Was wirklich interessant wäre ist das geheime Zukunfts-Zeug das sie uns wohl nie zeigen werden. Wir kriegen nur zu sehen was die uns zeigen wollen.
H-G S. schrieb: > Was wirklich interessant wäre ist das geheime Zukunfts-Zeug das sie uns > wohl nie zeigen werden. Wir kriegen nur zu sehen was die uns zeigen > wollen. Wenn unsereiner mit manchen hinter dem Berg hält, dann nicht selten, weil uns die Sache schlichtweg zu peinlich ist. Könnte das beim Militär nicht vielleicht auch so sein? Wenn du eine Waffe hast, von der du weisst, dass sie nicht funktioniert, dann wärs besser, du führst sie nicht vor, sondern behandelst sie als Geheimnis und verstreust ein paar Gerüchte über deren grandiose Eigenschaften.
> Religionen als Lösung?? Oder habe ich jetzt nur die Ironie > nicht verstanden? Für manche Menschen ist es genau richtig wenn ein Lehrmeister ihnen vorkaut, wie sie zu denken haben. Denn sie wollen nichts anderes. > Religionen sind eher das Problem als eine Lösung. Zu diesem Schluss kommen manche Menschen, die selbstständig denken.
H-G S. schrieb: > Was wirklich interessant wäre ist das geheime Zukunfts-Zeug das sie uns > wohl nie zeigen werden. Wir kriegen nur zu sehen was die uns zeigen > wollen. Erst heute früh bat mich ein ca. 80cm hoher, blau/grün-gestreifter Mann um einen 15er Schlüssel. Er hätte sein UFO plattgeflogen und müsse einen Nippel für den Druckluftanschluß einschrauben. Ehrlich. Wer das nicht glaubt, der lese bei "Ausbildung und Behuf" noch fantastischere Geschichten. :) MfG Paul
Quagmire schrieb: > Aber: Leider nur für "Mitglieder"... Dann melde Dich einfach an, bevor Du nichts mehr lesen kannst! Quagmire schrieb: > Mich fasziniert die Militärtechnik ungemein, da gibt es extrem > interessante Anwendungen aus allen Bereichen der Technik in teilweiser > modernster und ungewöhnlicher Ausführung. Und hätte es nicht die MIL-Technik gegeben, dann gäbe es wahrscheinlich auch nicht erweiterte Temperaturbereiche für Halbleiter und viele andere Standards, die uns heute ein gutes technisches Leben ermöglichen... Außerdem ist die Menschheit nicht im Stande, Frieden zu halten und darum wäre ich froh, in einem Land wohnen zu dürfen, wo ich auch gegen Invasoren und sonstigen Eingriffen und Angriffen geschützt werde - und selbst wenn ich in einem kleinen Land mein Dasein friste, so wäre ich auch froh, wenn mir ein gut militärisch ausgerüstetes und auch ausgebildetes mir hilft... Quagmire schrieb: > Aber: Das alles dient letztendlich zum töten, einschüchtern, überwachen > und verwunden von Menschen und Zerstörung von Infrastruktur und der > Lebensgrundlagen. Ich kann Dich verstehen, aber mit "Ooommmmm" wirst Du nichts ausrichten, denen Deine Einstellung egal ist - darum Militär und auch die Waffen...
Quagmire schrieb: Ein Internetforum ist einer der schlechtestes Ort sein Wertegefüge zu stabilisieren. Das geht im richtigem Leben besser. > Mich fasziniert die Militärtechnik ungemein, .... > Es wird sehr viel gemacht was woanders wegen der Kosten, des Aufwand und > ähnlichen nicht oder nur sehr selten gemacht wird Klar weil der Steurzahler viele viele Jahre einfach weiter neue Schecks schrieb. Da ist aber ein Umdenken geschehen. Heutzutage wird der A400M eben nicht fertig, der EuroHawk fliegt nicht.... Der Verteidungshaushalt der BRD ist ca. 33 Mrd EUR. Schau dir mal Medizintechnik an. Vieles von dem was da gemacht wird ist schwerer verständlich und fordert hochspezialisiertes Fachwissen. Das der Entwicklungsstandort mal eben nach Indien verlagert wird, ist aber eher unwahrscheinlich. Wenn du die Funktionsweise eines MRT Scanner verstanden hast, melde dich wieder. Du kannst dich auch schon mal melden, wenn du die Legierung einer Hüftprotese verstanden hast. In der BRD werden aleine für MRT Scans etwa 1,8 Mrd EUR aufgewendet. Der Gesundheitssektor ist etwa 10* Umsatzstärker als der Verteidigungshaushalt.
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