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Forum: Haus & Smart Home Selbstbau und Verantwortung


Autor: Unschlüssig (Gast)
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Hallo,

Ich möchte folgende Bereiche will ich automatieren/mit sensoren 
ausstatten.

- Licht
- Rolladen
- Heizung
- Türsprechanlage
- Fenster-/Türkontakt (Einbruchmeldung)

Alle Systeme sollten zentral steuerbar können aber getrennt 
voneinenander laufen.

Ich schaue mir gerade verschiedene Systeme an. Als offenes System bin 
ich natürlich auf FHEM gestoßen und dessen verschiedenen Schnittstellen. 
Hier könnte ich sehr güstig Sensoren selber machen und dann fertige 
Aktoren ansteuern.
Als Alternative das relativ günstige Busch Jäger Free@Home (leider wenig 
Auswahl was jetzt auch RGB-LED betrifft)

Hier soll keine Grundsatzdiskusion über selbstbau bzw freier System 
entstehen. Gerade wenn es auch als Hobby bzw Arbeitsausgleich betrieben 
wird. Ich möchte nur wissen was ihr euch dabei gedacht habt, bevor ihr 
die Entscheidung getroffen habt ein bestimmtes System zu umzusetzen.

Dazu ein paar konstruierte Fälle, bei denen ihr euch vostellt ein Sensor 
fällt aus oder die Zentrale Steuerkomponente und etwas geht nicht.

Ihr seit im Winterurlaub. Ihr habt dadurch einen Schaden, Sachlich (Rohr 
eingeforen und geplatzt) oder Finanziell (zu viel geheizt). Was passiert 
dann.

Eure Frau will Abends das Licht anmachen und ihr seid nicht da(hies das 
nicht Wife acceptence Factor)...

Kurz und knapp. Euer selbstbau geht plöztlich nicht mehr und ihr seid 
nicht vorort um es zu rapariern, oder bekommt es einfach auch gar nicht 
mit.

Rechtfertigt das gesparte Geld wirklich den Ärger? (sofern man den Spaß 
nicht als Hobby bezeichnet)


Wer will darf auch gerne Systeme vorschlagen wo ich bei einer defekten 
komponente auch auf Schadensersatz klagen könnte wenn etwas nicht mehr 
funktioniert und Schaden verursacht

Grüße

Autor: Guido (Gast)
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Unschlüssig schrieb:
> auf Schadensersatz klagen könnte wenn etwas nicht mehr
> funktioniert und Schaden verursacht

Das ist nicht zielführend. Klagen dauert ewig, der Erfolg ist keineswegs 
sicher. Es raubt einem unglaublich viel Zeit und Nerven.

Wenn du fähig bist, machs selbst und sorge dafür, dass die wichtigen
Dinge auch unabhängig davon funktionieren.

Alarmanlage: professionelles Teil zugekauft, selbst verbaut

Jalousiesteuerung: selbst gemacht, die Vorortschalter haben einen 
Fernsteuereingang, den ich bespiele

Gastherme: Junkers, heizt einen Kombispeicher, hab ich so gelassen, wies
der Installateur gemacht hat

Solaranlage, Fußbodenheizung: Steuerung selbst gemacht, Raspi-Basis

WAF: hoch, da kein unnützer Schnickschnack, somit auch robust

Die Verantwortung hat man nach Ende der Gewährleistung sowieso an der 
Backe. Da habe ich lieber ein System, welches ich zwar selbst errichtet 
habe, welches ich aber auch zu 100% selbst reparieren und warten kann.

Autor: MaWin (Gast)
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Verantwortung wäre wohl eher: Die selbstgebaute Schaltung wurde 
laienhaft fest ans Stromnetz angeschlossen und tötet Menschen z.B. weil 
sie Brandursache ist.
Natürlich bist du verantwortlich für deinen Pfusch und den Vetstoss  drn 
Festanschloss nicht einem Elektriker überlassen zu habdn, denn der hätte 
drauf geachtet dass die Teile CE tragen.

Verantwortung für Unbedienbarkeit des Hauses: Na ja, das kann als 
Verkaufspreis schon zum Totalschaden werden. Die ganzen Spielereien per 
Smartphone, Arduino oder rPi halten doch bloss 2 Jahre, das Haus 
hoffentlich 100.

Autor: Unschlüssig (Gast)
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MaWin schrieb:
> Natürlich bist du verantwortlich für deinen Pfusch und den Vetstoss  drn
> Festanschloss nicht einem Elektriker überlassen zu habdn, denn der hätte
> drauf geachtet dass die Teile CE tragen.

Was ist aber beispielsweise wenn ich 12-48V einen 1wire temperatur 
sensor auslese und damit meine FBH steuere. Das dinge geht hobs werum 
auch immer oder ein lötpunkt passt nicht. Die nicht selbst geschrieben 
software macht murks draus und fährt den HeizKreis zu (gekauft verbauen 
lassen mit CE)

Dann habe ich durch bastelei hintenraus einen erheblichen Schaden der 
per se erst mal nichts mit dem Elektriker zu tun hat

Autor: Unschlüssig (Gast)
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* HeizKreis zu (gekauft verbauen lassen mit CE)
den Aktor hat CE und wurde fachmannisch verbaut

Autor: Oliver S. (oliverso)
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Unschlüssig schrieb:
> Dann habe ich durch bastelei hintenraus einen erheblichen Schaden der
> per se erst mal nichts mit dem Elektriker zu tun hat

So ist es. Wenn du damit nicht leben kannst, dann laß die Bastelei sein.

Allerdings kann auch deine ganz unverbastelte Heizungsanlage während 
deines Winterurlaubs ausfallen, und dann alle Wasserleitungen 
kaputtfrieren.

Shit Happens, und zahlen darfst du so oder so.

Oliver

Autor: Unschlüssig (Gast)
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Oliver S. schrieb:
> Shit Happens, und zahlen darfst du so oder so.


Sollte aber meine Versicherung übernehmen sofern vom Fahcmann 
abgenommen.

Wenn ich denen sage mein Temperatursensor ist ausgefallen und die 
Heizung hat darufhin nicht geregelt. Bleib ich auf den Schaden sitzen.

Autor: Unschlüssig (Gast)
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Oliver S. schrieb:
> So ist es. Wenn du damit nicht leben kannst, dann laß die Bastelei sein.

Eigentlich gehts hier nicht darum ob ich damit leben will sondern wie 
ihr euch sicher sein könnt dass das alles funktioniert wie es soll.
Oder habt ihr einfach so viel Zeit dafür?

Autor: MaWin (Gast)
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Unschlüssig schrieb:
> sondern wie
> ihr euch sicher sein könnt dass das alles funktioniert wie es soll.

In dem man sich beim Aufbau an die geltenden Vorschriften hält.

Autor: Guido (Gast)
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Unschlüssig schrieb:
> ihr euch sicher sein könnt dass das alles funktioniert wie es soll.

man kann nicht sicher sein. Man kann nur gewissenhaft arbeiten und alle 
vorhersehbaren, realistischen Probleme soweit möglich abfangen.
Schief gehen kann immer etwas, blöd nur, wenn man dir (oder du dir 
selbst) berechtigt Fahrlässigkeit vorwerfen kann.

Autor: Oliver S. (oliverso)
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Unschlüssig schrieb:
> Eigentlich gehts hier nicht darum ob ich damit leben will sondern wie
> ihr euch sicher sein könnt dass das alles funktioniert wie es soll.

Anscheiend lebst du völlig weltfremd. Alles kann kaputt gehen, und alles 
und jedes geht irgendwann kaputt. Dank Murphy natürlich dann, wenn du es 
am wenigsten gebrauchen kannst. Egal, ob fertig gekauft, oder selbst 
gebaut.

Solange du dir allerdings über den "finaziellen Schaden" eine Kopp 
machst, der entsteht, wenn du im Urlaub zu viel heizt, kannst du dir 
jegliche Automatisierung eh nicht leisten.

Oliver

Autor: 900ss D. (900ss)
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Unschlüssig schrieb:
> Euer selbstbau geht plöztlich nicht mehr und ihr seid
> nicht vorort um es zu rapariern, oder bekommt es einfach auch gar nicht
> mit.

Das passiert mit gekauften Sachen natürlich nie. ;-)

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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MaWin schrieb:
> Unschlüssig schrieb:
>> sondern wie
>> ihr euch sicher sein könnt dass das alles funktioniert wie es soll.
>
> In dem man sich beim Aufbau an die geltenden Vorschriften hält.

Das gibt nur Versicherungsschutz, aber garantiert lange nicht, dass 
alles funktioniert, wie es soll :-)

Guido schrieb:
> man kann nicht sicher sein. Man kann nur gewissenhaft arbeiten und alle
> vorhersehbaren, realistischen Probleme soweit möglich abfangen.
> Schief gehen kann immer etwas, blöd nur, wenn man dir (oder du dir
> selbst) berechtigt Fahrlässigkeit vorwerfen kann.

Eben.

Die Systeme sollten dafür entsprechende Redundanz und "Intelligenz" 
(plausibler Sensorwert bzw. dT/dt?) erhalten.

Aber: wenn der Brenner auf Störung geht weil er verschmutzt ist, dann 
platzen die Rohre trotzdem.

Wenn ich so ein System planen würde (ich halte die für vollkommen 
überflüssig), dann würde ich eines nehmen, bei dem Quellcode/Elektronik 
bereits entwickelt wurden. Da haben sich dann schon einige 
Gedanken/Arbeit gemacht und man stolpert nicht mehr ganz so oft.

Kaufen würde ich solche Systeme nicht: bei der Lebensdauer eines Hauses 
steht man sonst vor der Frage: "Dafür gibbet es schon lange nichts 
mehr!" oder "Schon lange insolvent!"

Aber wie gesagt: mMn wird bei so etwas viel Energie/Zeit/Geld in wenig 
Ertrag investiert. Ein neuer Riemen für den Rollladen kostet 2 Euro ... 
und funktioniert immer. Ist eben eine Spielwiese für große Kinder :-)

Autor: Unschlüssig (Gast)
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Oliver S. schrieb:
> Anscheiend lebst du völlig weltfremd. Alles kann kaputt gehen, und alles
> und jedes geht irgendwann kaputt

Oliver S. schrieb:
> Solange du dir allerdings über den "finaziellen Schaden" eine Kopp
> machst, der entsteht, wenn du im Urlaub zu viel heizt, kannst du dir
> jegliche Automatisierung eh nicht leisten.

Man kann mir jetzt durchaus unterstellen unerfahren im Bereich Selbstbau 
zu sein. Man kann mir auch vorwerfen, dass ich zu jung bin um das 
vertrauen zu haben das ihr habt.

Aber es ist durchaus was anderes wenn ich geprüfte Markenware im 
Verteilerschrank habe und mich darauf verlasse dass sie getestet wurde 
oder ob ich eine Platine gelötet irgendwo in de Unterputzdose hängen 
habe und daruf vertraue, dass sie 24/7 die nächsten jahre läuft.

Autor: Guido (Gast)
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Unschlüssig schrieb:
> Aber es ist durchaus was anderes wenn ich geprüfte Markenware im
> Verteilerschrank habe und mich darauf verlasse dass sie getestet wurde

Wenn eine Komponente eines gekauften Marken-Systems kaputt geht,
kann es sein, dass man das ganze System wegwerfen kann, weil es genau
diese Komponente so nicht mehr nachzukaufen gibt.

Es gibt Millionen individuelle Gründe, es so oder doch anders zu machen, 
ist für mich keine Glaubensfrage, sondern einfach meine pers. 
Einschätzung der Sachlage.

Bei mir werkeln FS20 und Zwave-Komponenten zusammen mit einigen händisch
angesteuerten Relais und einer zugekauften Leiterplatte, auf der ein 
Raspi steckt. Also ein bunter Mix, aber alles für sich ersetzbar durch 
was anderes. Alles lässt sich zerstörungsfrei rückbauen, sodass man im 
Falle
des Verkaufs ein konventionell funktionierendes Haus übergeben kann.

Autor: Fabi (Gast)
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...Also ich habe bei mir FHEM im einsatz - was mich überzeugt hat ist 
einfach die Tatsache, dass ich (beinahe) jedes System integrieren kann.

Bei mir ist das ganze da das Haus schon Stand viel mit Homematic 
vernetzt. Ich habe es auch so gemacht, dass die Funksender direkt mit 
den Aktoren verbunden sind. So kann Frau immer Rolläden hoch oder runter 
machen oder am Raumthermostat die Temperatur ändern.

Nur die "Komfortfunktionen" wie z.B. Rolladen hoch bei Öffnen der 
Terrassentüre habe ich "zentral" implementiert.

Autor: Joachim B. (jar)
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Guido schrieb:
> Wenn du fähig bist, machs selbst und sorge dafür, dass die wichtigen
> Dinge auch unabhängig davon funktionieren.

sehe ich auch so!

> Alarmanlage: professionelles Teil zugekauft, selbst verbaut

wäre ein Argument für mich, oder nur halb, ist ja keine Raketentechnik, 
Gekauftes ist auch Einbrecher (Profis) bekannt, bei Selbstgebauten haben 
die keinen Plan oder willst du den offenlegen?

> Jalousiesteuerung: selbst gemacht, die Vorortschalter haben einen
> Fernsteuereingang, den ich bespiele

Ich habe Intertechnofunkempfänger die ein Arduino nach Sonnenauf- und 
untergangsberechnung an meinem Wohnort nach Geo Koordinaten ansteuert, 
spart die Lichtsensorverkabelung, die Fahrzeit kann ich a ermitteln und 
so auch halbe Fahrzeiten machen für halb auf oder halb zu wenn die Sonne 
zu sehr aufheizt. Handbedienung an der Tür per Relais override oder per 
Fernbedienung.

Temperaturen in jedem Raum misst ein DS18B20 mit parasitärer Speisung 
auf 2 freien Telefonadern, spart auch Leitungsverlegung und die kleinen 
Biester kann man auch mit Schrumpfschlauch unter jedem Telefondosen 
Deckel gucken lassen, als Serber dient ein NETIO AVR Bausatz von Pollin 
hochgerüstet mit Schaltregler und ATmega1284p, mit der Radig/Scnell SW 
ist auchFernbedienung möglich über Checkboxen und rückmeldungen machen 
bunte Signal Gifs die auf der Webseite on oder off leuchten oder nicht.

> Solaranlage, Fußbodenheizung: Steuerung selbst gemacht, Raspi-Basis
> WAF: hoch, da kein unnützer Schnickschnack, somit auch robust

Das mit einem Raspi? wo meine schon mal geklemmt hatten, openSSH 
Verbindung abgelaufen, kein Fernzugriff möglich, anderen ist der 
Plastikhalter gebrochen, SD ohne Funktion und auch Linux ist ein 
komplexes OS wo man durchaus nicht mehr alles selber im Griff hat ausser 
vielleich I/O wenn man alles andere rauswirft, Netzwerk, Dateiverwaltung 
usw.

> Die Verantwortung hat man nach Ende der Gewährleistung sowieso an der
> Backe. Da habe ich lieber ein System, welches ich zwar selbst errichtet
> habe, welches ich aber auch zu 100% selbst reparieren und warten kann.

stimmt ja, entweder du bist ein Genie oder dein Tag hat 48 Stunden und 
du muss nur 5 Minuten @work Wegezeit oder Arbeitszeit?

Bei mir liegt vieles noch auf Eis.

Ein Glück das bei mir noch nicht alles automatisch ist, runterfahrende 
Rollläden weil es Zeit ist kann unpraktisch sein wer als Single grad mal 
auf dem Balkon sitzt weil das Wetter passt und die Fernbedienung im 
Zimmer liegt.

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Joachim B. schrieb:
> ....runterfahrende
> Rollläden weil es Zeit ist kann unpraktisch sein wer als Single grad mal
> auf dem Balkon sitzt weil das Wetter passt und die Fernbedienung im
> Zimmer liegt.

Dann braucht man eine Kamera auf dem Balkon, die das Gesicht des 
Benutzers in diesem Moment filmt und auf der SD-Karte der Steuerung 
ablegt.

mfG Paul

Autor: Bernd Wiebus (berndwiebus) Benutzerseite
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Hallo Unschlüssig.

Unschlüssig schrieb:

> Sollte aber meine Versicherung übernehmen sofern vom Fahcmann
> abgenommen.
>
> Wenn ich denen sage mein Temperatursensor ist ausgefallen und die
> Heizung hat darufhin nicht geregelt. Bleib ich auf den Schaden sitzen.

Du hast noch nicht erlebt, wie sich Versicherungen quer stellen können, 
selbst wenn "scheinbar" alles vertraglich formal richtig war.
Insofern verlasse ich mich auf Versicherungen auch nicht wirklich. ;O)

Unschlüssig schrieb:

> Eigentlich gehts hier nicht darum ob ich damit leben will sondern wie
> ihr euch sicher sein könnt dass das alles funktioniert wie es soll.

Sehe es mal andersherum: Der ganze Konsumerkram soll ja kostengünstig 
sein, und bei Millionenstückzahlen lohnt sich das Geizen auch noch im 
zehntel Cent Bereich. Wenn ich es aber für mich selber baue, kann ich es 
an entsprechenden Stellen so solide bauen, wie ich es für richtig halte.

> Oder habt ihr einfach so viel Zeit dafür?

Auch das würde ich andersherum formulieren: Ich habe leider nicht die 
Zeit, um bei den ganzen gekauften Kram, bei dem mir Schwachstellen 
auffallen, selber nachzubessern.

Unschlüssig schrieb:

> Man kann mir jetzt durchaus unterstellen unerfahren im Bereich Selbstbau
> zu sein. Man kann mir auch vorwerfen, dass ich zu jung bin um das
> vertrauen zu haben das ihr habt.

Ich unterstelle Dir jetzt mal nicht nur Unerfahrenheit mit Selbstbau, 
sondern auch Unerfahrenheit mit Industrieprodukten über die letzten 100 
Jahre. Wenn Du die hättest, könntest Du einschätzen, wo auch aktuelle 
Produkte im Zweifelsfalle Ihre Schwachstellen haben, und wie 
Alternativlösungen aussehen könnten. Das würde das ganze auch für Dich 
relativieren. ;O)

> Aber es ist durchaus was anderes wenn ich geprüfte Markenware im
> Verteilerschrank habe und mich darauf verlasse dass sie getestet wurde
> oder ob ich eine Platine gelötet irgendwo in de Unterputzdose hängen
> habe und daruf vertraue, dass sie 24/7 die nächsten jahre läuft.

Du Vergisst, das viele der hier Schreibenden durchaus im Beruf 
Schaltungen für die Industrie entwickeln oder entwickelt haben, und sehr 
wohl wissen, was sie tun. Meinst Du, die gehen nach Hause und lassen 
Ihre Erfahrungen auf dem Labortisch liegen? ;O)

Allerdings sehe ich für mich persönlich auch nicht wirklich einen 
Anwendungsfall für Heimautomation. Ich besitzte auch keinen Kühlschrank, 
keine Kaffemaschine und keinen Fernseher. Was man nicht hat, kann auch 
nicht kaputtgehen. ;O)
Wenn ich im Winter wegfahre, drehe ich die Heizkörper auf Frostwächter, 
und hoffe, das der Vermieter genug Öl im Tank hat und die Anlage 
gewartet ist. Das kann, je nach Umständen, schon wacklig genug sein. ;O)

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

: Bearbeitet durch User
Autor: Unschlüssig (Gast)
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Hallo Bernd,

Danke. dein Beitrag war bis jetzt der sinnvollste.

Also kann davon ausgehen, dass jeder hier der bausautomTisierung 
garantiert nicht unter 30 ist und auch nicht zwingend über 50. Bitte 
nicht falsch verstehen.

Entweder ihr macht es weil ihrs lange jahre macht oder ihr habt keinen 
Anwendungsfall weil altmodisch.

Das soll keinesfalls irgendwie anstößig sein, aber wenn ich jetzt sage 
ich baue gerade mit 28 mein Haus und muss natürlich gestehen dass ich 
auch nicht Elektrontechnik sonder technische Informatik mit großen 
teilen Elektrotechnik studiert habe, werdet ihr sagen: Na dann kann er 
gar nicht weder mit Berufserfahrung noch mit Lebenserfahrung das Wissen 
was wir wissen.

Deswegen vesteht meine zwei überlegungen

Warum also selbstbau, klar ist günstiger, ist aber zeitaufwendiger evtl 
probleme die ich nicht ohne weiteres lösen kann.
Warum kauf, wenig zeitaufwand, geprüfte qualität, kostet halt.

Autor: Bernd Wiebus (berndwiebus) Benutzerseite
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Hallo Unschlüssiger.

Unschlüssig schrieb:

> Also kann davon ausgehen, dass jeder hier der bausautomTisierung
> garantiert nicht unter 30 ist und auch nicht zwingend über 50. Bitte
> nicht falsch verstehen.

Nicht jeder, aber viele. Und man kann auch voneinander lernen.

> Entweder ihr macht es weil ihrs lange jahre macht oder ihr habt keinen
> Anwendungsfall weil altmodisch.

Zum einen muss sich das nicht ausschliessen, und zum anderen gibt es 
auch "Transferdenken". Meint die Anwendung von Erfahrung auf einem 
Gebiet in einem anderen mit partiell ähnlicher Problemstellung.

> Das soll keinesfalls irgendwie anstößig sein, aber wenn ich jetzt sage
> ich baue gerade mit 28 mein Haus und muss natürlich gestehen dass ich
> auch nicht Elektrontechnik sonder technische Informatik mit großen
> teilen Elektrotechnik studiert habe, werdet ihr sagen: Na dann kann er
> gar nicht weder mit Berufserfahrung noch mit Lebenserfahrung das Wissen
> was wir wissen.

Mit 28 hat man aber im allgemeinen viel mehr Erfahrung als mit 18. Sooo 
unerfahren bist Du vermutlich nicht.
Und Erfahrung macht auch, das man manches "nicht braucht". ;O)
Keine Sorge, Erfahrung kommt von selber, und Du wirst auch feststellen, 
das Erfahrung dunkle Seiten hat. In gewissem Sinne ist sie auch ein 
Klotz am Bein. Du bezeichnest es als "altmodisch"....;O)

> Warum also selbstbau, klar ist günstiger, ist aber zeitaufwendiger evtl
> probleme die ich nicht ohne weiteres lösen kann.
> Warum kauf, wenig zeitaufwand, geprüfte qualität, kostet halt.

Du vergisst einen weiteren Punkt: Wenn Du Dir etwas selber baust, hast 
Du die Chance, etwas speziell auf Deine Anforderung hin zu optimieren. 
Das ist im allgemeinen bei gekauften Sachen nicht so möglich, aber sie 
sind oft gute Ausgangsbasen für einen Umbau. Kommerziell gefertigte 
Waren sind im allgemeinen auf die Hauptanwendungsfälle zugeschnitten. 
Der Rest wird nur mehr oder weniger gut abgedeckt. Mangels Wissen ist 
aber vielen nicht klar, dass es viel besser ginge....

Geprüfte Qualität....naja. Im allgemeinen streut eine Qualität recht 
stark. Um die Härtefälle nach unten loszuwerden, führt man nun 
Qualitätsstandards und Prüfungen ein. Das hat zur Folge, das sich alles 
an dem Standard orientiert. In vielen Fällen ist das aber eine 
Orientierung nach unten. Du weist jetzt, wie schlecht Du sein darfst, um 
noch aktzeptiert zu werden. Das heisst, so ein Standard beseitigt die 
Ausreisser nach unten, aber senkt im allgemeinen den Standard des Rests 
auf das absolute Minimum. Und alles was aus dem Standard herausragt, 
wird nun zum Luxusobjekt.
Desweiteren haben Leute, die Standards festsetzten, entweder schon 
vorher eine gewisse Marktmacht, oder bekommen sie dadurch. Es stehen 
also durchaus finanzielle Interessen dahinter, und es muss nicht so 
sein, dass das was nun als Standard aktzeptiert ist, wirklich das 
Sinnvollste ist. Weder für die Allgemeinheit und noch weniger für Deinen 
möglichen Spezialfall.

Standards sollte man offiziell und im geheimen immer hinterfragen. Und 
sie sind hierzulande viel zu hoch. Das schafft Barrieren und spaltet die 
Gesellschaft.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

Autor: Wolfgang Erbes (Firma: janeeisklar) (whattheheck)
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Unschlüssig schrieb:
> Rechtfertigt das gesparte Geld wirklich den Ärger?

Wie, gespartes Geld? Du hast doch trotzdem Geld ausgegeben.

Unschlüssig schrieb:
> Ich möchte nur wissen was ihr euch dabei gedacht habt, bevor ihr
> die Entscheidung getroffen habt ein bestimmtes System zu umzusetzen.

Ich habe das System "In einem EFH genügen Schalter" umgesetzt, weil 
jeder damit klar kommt, sogar Kinder und Besuch.

Unschlüssig schrieb:
> Wer will darf auch gerne Systeme vorschlagen wo ich bei einer defekten
> komponente auch auf Schadensersatz klagen könnte wenn etwas nicht mehr
> funktioniert und Schaden verursacht

Absurd.

Autor: Thomas T. (runout)
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meine 2 Cents:

bleiben lassen oder:

Industriesteuerungen verwenden (Siemens , B&R etc.)
also nix raspi oder arduino !

Die Unterschiede in puncto EMV-Beeinflussung, Fühlerbruch, Brownout
sind riesig.
Für deine Software bist du dann eh selbst verantwortlich.

Runout

Autor: Oliver S. (oliverso)
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Die Einstellung, daß auf jeden Fall immer irgend eine Versicherung für 
mögliche Probeleme aufkommen muß, sei der finanzielle Schaden auch noch 
so klein, passt einfach nicht zum Selbermachen.

Lass es einfach bleiben.

Oliver

: Bearbeitet durch User
Autor: uwe (Gast)
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Ich kann Bernd nur zustimmen. Der Vorteil des Eigenbaus ist die 
Möglichkeit auf die eigenen Bedürfnisse zu optimieren und u.U. auch die 
Qualität gegenüber industriellen Massen-Produkten zu erhöhen (und seien 
es nur hochwertigere Kondensatoren ;-). Über den Preis dafür kann man 
streiten, da der Zeitfaktor für den Eigenbau immer unterschätzt wird. 
Wenn man eine saubere Dokumentation dazu führt und auf 
Bauteile/Baugruppen setzt, die es in ein paar Jahren noch gibt, ist 
alles chic.. Meine Erfahrung (EFH mit eigener Steuerung seit 20 Jahren) 
ist: Versuche vor Beginn der Arbeiten abzuschätzen, wie die Technik in 
30 Jahren aussehen könnte, welche Komponenten brauchst Du dann noch, was 
könnte inkompatibel werden usw. Ich hatte 1989 z.B. in jeden Raum 2 
Koaxkabel gelegt: 1x terrestrischen TV und 1x Rückkanal für z.B. 
Videorecorder. Dann kam Sat mit getrennten Leitungen für 
vertikal/horizontal auf: also zunächst Rückkanal ade. Dann kam der 
1-Leitungsanschluss für den Sat-Receiver, Rückkanal wieder 
angeschlossen, zentralen Multischalter getauscht. Dann kam LAN auf, es 
lagen aber nur ungeschirmte Telefonleitungen im Haus... Mittlerweile 
wird der Rückkanal nicht mehr genutzt - mangels Geräten die terrestrisch 
senden und empfangen können. Mein Sohn sieht nur selten fern und dann 
auch noch übers Netzwerk. Wozu eigentlich die Sat-Schüssel? Der 
Telefon-Festnetzanschluss verliert langsam auch seinen Sinn.
Sicher, das Haus steht noch und die 230V Verteilung mit Lichtschaltern 
und Steckdosen sind noch dieselben. Neu sind jetzt WLAN mit über 30 
Komponenten und und LEDs als Lampen. Mein Eigenbau-Projekt setzte damals 
(1992) ausschließlich auf auf einen IBM-kompatiblen PC und LAN-Kabeln 
neben den selbst gebauten Komponenten - und es funktioniert immer noch! 
- Durch ständige Weiterentwicklung läuft das Ganze jetzt unter Linux mit 
aktueller Verschlüsselung auf einem Thin-Clienten. 
Wife-aceptance-factor=100%. Ich bin jetzt 57 und habe einen etwas 
Jüngeren Arbeitskollegen gefunden, der notfalls mein System reparieren 
kann, weil er die gleichen Komponenten hat ;-) In den vielen Jahren 
dazwischen habe ich etliche "elektronische Massenprodukte" gesehen, 
genutzt und wieder entsorgt...
Auf Raspberry würde ich im Moment noch nicht setzen (die Hardware ist 
noch zu unausgegoren), eher auf einen aktuellen Industrie-PC mit 
Hardware Watchdog und 24/7 geeignet.

Autor: Joachim B. (jar)
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Bernd W. schrieb:
> Du hast noch nicht erlebt, wie sich Versicherungen quer stellen können,
> selbst wenn "scheinbar" alles vertraglich formal richtig war.

unterschreibe ich, wie war das mit dem Mann der sein teures Rad sogar 
mit 2 Schlösser sicherte? Die Versicherung unterstellte Fahrlässigkeit 
und zahlte nicht, den der Mann wusste ja das es geklaut werden kann, 
warum hätte er sonst 2 Schösser genutzt.

Als mir meine hintere Schürze vom PKW durch einen Auffahrunfall 
eingebeult wurde und ein Oszi zu Schaden kam unterstellte man mir auch 
mangelnde Ladungssicherung der Oszi hätte ja auch beim scharfen Bremsen 
zu Schaden kommen können, den Unterschied zwischen eingedrückten 
Kofferraum und scharfen Bremsen mochte die Versicherung aber nicht 
erkennen.

: Bearbeitet durch User
Autor: uwe (Gast)
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.. habe ich vergessen zu erwähnen: jede Teil-Komponente hat einen 
programmierbaren fail-save Status. Wenn also der zentrale Rechner 
ausfällt, dann friert nicht die Heizung ein usw. Außerdem wird der 
zentrale Rechner bei Ausfall automatisch auf eine kalte Reserve 
umgeschaltet. Bei etlichen Stromausfällen in den Jahren hat sich das 
System bewährt. Auch die Ausfallerkennung von Sensoren (Maus und Marder 
hatten mal Appetit ;-) ist bei weitem einer Simens-SPS überlegen: 
automatische, "heuristische" Sensorumschaltung für die Heizung gibt es 
dort meines Wissens nach nicht. Das sehe ich als Vorteil bei eigenen 
Systemen - Komfort durch individuelle Anpassungen, weil es geht!

Autor: Bernd Wiebus (berndwiebus) Benutzerseite
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Hallo Thomas.

Thomas T. schrieb:

> Industriesteuerungen verwenden (Siemens , B&R etc.)
> also nix raspi oder arduino !
>
> Die Unterschiede in puncto EMV-Beeinflussung, Fühlerbruch, Brownout
> sind riesig.

Naja, als Funkamateur sehe ich gerade bei kommerziellen Produkten dicke 
Probleme bei EMV. Passiv und aktiv.

Brownout muss ich halt über ausreichende Stützung zu vermeiden suchen 
und per Hardware detektieren, um dann einen sicheren default Zustand zu 
erreichen. Auch dabei kann ich leicht besser werden als kommerzielle 
Produkte.
Das ist aber nur am Rande ein Problem der Plattform, sondern eher der 
damit verbundenen Stromversorgung.

Deutschland hat nicht eine so sichere Stromversorgung, wie man aus dem 
Bauch heraus glaubt. ;O)

> Für deine Software bist du dann eh selbst verantwortlich.

Richtig. Ich kann auch eine S7 so programmieren, dass sie Mist baut.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

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Autor: Josef T. (t_joe)
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Hallo Unschlüssig

Ich bin grade am Eigenheim bauen und stand selber vor einem Jahr vor den 
Fragen:

Hausautomatisierung, ja oder nein?!
Was evtl selber bauen?!
Welches System?!
Wo kann ich sparen?!
Ausfallsicherheit!
....

Letztendlich war dann für MICH die beste Lösung:

Alle Leitungen Zentral in der Verteilung zusammen fassen -> jeder Zeit 
die Möglichkeit auf ein anderes System umzustellen.

Loxone als Zentrale Steuerung -> von hausaus KNX und LAN Schnittstelle 
und integrierten Webserver (keine Teuren Panel, sondern Raspi mit 
Touchscreen). RS232, RS485, 1Wire, DMX,... stehen über Erweiterungen.

KNX Aktoren für Heizung und wichtigste Beleuchtung -> Heizaktor geht in 
Notmodus bei fehlenden Sollwerten, Licht kann notfalls am Aktor 
gesteuert werden + KNX "Panic Button" falls Loxone aussteigt um im Haus 
das Licht mit einem Taster einschalten zu können.

DIY: z.B.: Bewegungsmelder in fast allen Räumen, die auf yC auflaufen 
und mittels RS485 dem Loxone melden. WatchDog für Loxone, der aufm 
Rasperry läuft! Anwesenheit im Haus über Handy MAC-Adresse die der Raspi 
dann dem Loxone mitteilt.
Fensterkontakte über 1-Wire eingebunden.

.....

Das soll keine Werbung sein und ich will das auch keinem aufs Auge 
drücken.

So wie beschrieben ist es für MICH die beste Lösung. Jeder hat andere 
Prioritäten, Bedürfnisse und Kenntnisse, also wird jede Lösung anders 
ausfallen.

Gruß Joe

: Bearbeitet durch User
Autor: Jupp (Gast)
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Guido schrieb:

> Also ein bunter Mix, aber alles für sich ersetzbar durch
> was anderes.

So habe ich es auch gelöst. Quer Beet, aber nur als Spielerei 
(Lichtszenarien) oder Ergänzung (Heizung).

> Alles lässt sich zerstörungsfrei rückbauen, sodass man im
> Falle des Verkaufs ein konventionell funktionierendes Haus übergeben kann.

Bei mir ging's nicht um einen evtl. Verkauf, sondern um Redundanz für 
"nicht-technische" Hausbewohner. Beispiel: Es gibt konventinelle 
Lichtschalter, die bei Wunsch nach "automatisch" von einem Relais 
überstimmt werden ;)

Allerdings laufen bei mir alle Schalter, Steckdosen, Sensoren, Aktoren 
etc. pro Etage Sternförmig in einer UV auf und sind mit mehr Adern 
angefahren als eigentlich nötig, i.d.R. 5adrig. Zusätzlich liegt zu 
jeder UP-Dose ein Cat5e. Überall tiefe UP-Dosen versteht sich von 
selbst. Zwischen den UV gibt's ein Bündel Cat5e als Steuer- und 
Netzwerkleitungen. Somit kann ich nach Belieben alles umtüfteln. Platz 
für weitere Strippen wäre auch noch im Schacht ;)

Der Irrsinn hat im Bau ca. € 2500,- mehr ggü. koventioneller Verkabelung 
gekostet - kein Betrag, der bei einem ordentlich Neubau auch nur 
ansatzweise weh tut.

Autor: Jochen (Gast)
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Joachim B. schrieb:
> Ein Glück das bei mir noch nicht alles automatisch ist, runterfahrende
> Rollläden weil es Zeit ist kann unpraktisch sein wer als Single grad mal
> auf dem Balkon sitzt weil das Wetter passt und die Fernbedienung im
> Zimmer liegt.

Finde ich immer lustig, das im Jahr 2016 so dämliche "Automatisierungen" 
scheinbar gang und gäbe sind.

Bei mir wirkt der Türkontakt direkt als Öffner im (selbstgebauten 24V) 
Rollladen-Trennrelais, d.h. Tür entriegelt (=auf oder angelehnt) und der 
Rollladen bewegt sich nur noch nach oben aber nicht mehr nach unten. 
Dazu muss man nun eben die Tür schliessen, aber das bricht einem nicht 
den Zacken aus der Krone.

Josef T. schrieb:
> falls Loxone aussteigt um im Haus
> das Licht mit einem Taster einschalten zu können.

Beleuchtung wird bei mir z.B. mit zentral verkabelten 
24V-Stromstoßschalter gemacht, da kann die gesamte Automatisierung 
ausfallen - ist vollkommen egal - das Licht geht trotzdem an oder aus.

Wenn die Automatisierung im Haus als Zusatz daherkommt macht es auch gar 
nichts aus wenn diese ausfällt.

Persönlich würde ich kein System ins Haus einbauen, das bei einem Defekt 
einer zentralen Komponente das ganze Haus lahmlegt.

Die Redundanz (z.B. mit Stromstoßschalter) kostet natürlich erstmal mehr 
Geld, nimmt aber auch den Druck raus, wenn etwas an der Automatisierung 
nicht funkioniert...

Autor: Joachim B. (jar)
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Jochen schrieb:
> Bei mir wirkt der Türkontakt direkt als Öffner

hört sich gut an, könnte ich noch leicht nachrüsten

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