Gast
#4708631
Hallo allerseits, eine Frage an die Mathe-Cracks. Das folgende Problem ist mir im Zusammenhang mit der Interpolation von Bilddaten untergekommen; ich bin für jeden Denkanstoß dankbar. Hier erstmal die Frage in Kurzfassung; bei Interesse gern auch mehr Hintergrund. - Gegeben sei eine endliche, äquidistante Folge von Stützstellen (mit beschränktem Wertebereich). Gegeben sei weiter ein kubischer Spline, der diese Folge interpoliert. Jetzt betrachten wir die n-te Stützstelle, die "irgendwo in der Mitte" der Folge liegen möge. Die ersten Ableitungen der beiden interpolierenden Funktionen, die in dieser Stützstelle zusammenstoßen, stimmen ja lt. Definition überein. Um die Koeffizienten der Polynome tatsächlich angeben zu können, muss ich aber das gesamte Gleichungssystem lösen; es gibt m.W. keine Möglichkeit, die Koeffizienten durch scharfes Ansehen der umliegenden Stützstellen zu bestimmen. Jetzt meine Frage: Welchen Fehler mache ich, wenn ich den Wert dieser ersten Ableitung in der n-ten Stützstelle einfach vorschreibe - nämlich anhand des zentralen Differenzenquotienten (f(n+1)-f(n-1))/(2*h) ? Dieser Wert gilt ja für beide Polynome, die Glattheit sollte also erhalten bleiben wie bisher. Geht das überhaupt so? Wenn nein - wo liegt mein Denkfehler?