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Forum: Offtopic Platine am Gehäuse anbringen


Autor: kagy (Gast)
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Hallo zusammen!

Ich arbeite gerade einem Projekt und nun stellt sich mir die Frage wie 
bringe ich eine Platine kosteneffizient an das Gehäuse an. Es handelt 
sich um ein Serienprodukt, daher sollte es sich um einen simplen 
Arbeitsschritt handeln. Wäre denn schrauben bzw. stecken eine günstige 
und schnelle Möglichkeit? Was der beiden Alternativen wäre "besser" in 
meinem Fall?

Vielen Dank im voraus,

Johannes

: Verschoben durch Moderator
Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Was ist "das Gehäuse"?

Autor: Cyblord ---- (cyblord)
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kagy schrieb:

> bringe ich eine Platine kosteneffizient an das Gehäuse an.

Hört sich so an als solle die Platine außen an das Gehäuse angebracht 
werden!

Autor: kagy (Gast)
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Was ist "das Gehäuse"?

Das Gehäuse besteht aus Metall

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Sagt Dir die Redewendung "jemandem etwas wie Würmer aus der Nase ziehen" 
etwas?

Autor: kagy (Gast)
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Nein

Autor: Frank S. (_frank_s_)
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Hallo kagy,
da es nicht nur ein Gehäuse gibt und nicht nur eine Platine, wären 
Informationen zu Maßen, Werkstoffen,... nicht schlecht.
Wenn dann noch der mögliche Einsatzzweck klar ist, kann man auch was zu 
mechanischen Belastbarkeiten sagen.
So wird es nur ein lustiges Rätseraten.

MfG von der Spree
Frank

Autor: Ferengi (Gast)
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Selbstklebende Schaftbolzen.

Gibts u.a. bei R.

Autor: ing (Gast)
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Heißkleber wird auch sehr gerne genommen.
Ist ein Arbeitsschritt und ziemlich kostengünstig.

Autor: Md Ma (Firma: Potilatormanufaktur) (mdma)
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kagy schrieb:
> Es handelt
> sich um ein Serienprodukt

Viel Glück.

Autor: _Gast aus HL_ (Gast)
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kagy schrieb:
> Es handelt
> sich um ein Serienprodukt

Kundenspezifisches Gehäuse mit für die Platine passenden Rasthaken.
Kostet einmalig etwas über 100k€, da Schieber im Werkzeug gebraucht 
werden, aber danach muss man die Platine nur noch reindrücken.

Lohnt sich ab ca. 150.000 - 300.000 Stück. Von welchen Stückzahlen 
redest Du?

Autor: Konstrukteur (Gast)
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Hallo Kagy,

ich bin in der mechanischen Konstruktion, mein Laden macht viele 
verschiedene Gehäuse und Leiterplatten die alle irgendwie auch 
zusammenhalten sollen.
Kunststoff, Aludruckguß, Zinkdruckguß, Blech. Eigentlich fehlt nur noch 
Holz.
Es gibt tausende Möglichkeiten die grünen Karten in die Kisten zu nageln 
- der Anwendungsfall entscheidet.
Kleben, clipsen, verspannen, schrauben... erlaubt ist was gefällt und 
funktioniert.

Hersteller: PEM 
(http://shop.kvt-fastening.de/kvteshop/katalog/katl...), 
Essentra, Ettinger, Bossard, Würth... endlose Liste, alles verschiedene 
Teile und Prinzipien.

Ich glaub alleine zum da alle Kataloge wälzen bist du bis Ostern 
beschäftigt. Also entweder brauchen wir mehr Infos von dir oder du 
nimmst die Sache selber in die Hand.

Autor: Marc Horby (marchorby)
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kagy schrieb:
> Rufus Τ. F. schrieb:
>> Was ist "das Gehäuse"?
>
> Das Gehäuse besteht aus Metall

Welche Farbe hat das Metall?

Autor: Chris F. (chfreund) Benutzerseite
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Da er nichts weiter sagt: 2 Platinenhalter aus Polyamid und dann 
Heißkleber.

Autor: Md Ma (Firma: Potilatormanufaktur) (mdma)
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Spaxen.

Autor: Oliver Heinrichs (Firma: OliverHeinrichs.de) (dobson)
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Da wird zuerst ein Schlitz ins Gehäuse gestemmt, damit man die Leitungen 
schön und sauber unterputz verlegen kann. Nachdem man dass dann alles 
wieder zugespachtelt und gestrichen hat, kann man anfangen die 
Bohrschablone mit ner Wasserwaage anzulegen und die Punkte mit einem 
Edding nach zu kalligrafieren. Je nach Bedarf 2, 3, oder sogar 4 Löcher 
mit dem Hilti-Bohrhammer reingesemmelt und die dadurch entstandenen 
Bohrlöcher mit passenden Dübeln (Je nach Wandstärke, Aufpassen!!!) 
penetriert schon hat man eine saubere und solide Grundlage. Nun kann man 
beginnen die Platine zu montieren.
Am besten nimmt man das zu zweit in die Hand. Einer hält den ganzen 
Krimskrams möglichst parallel zu einer, bereits oben genutzten, 
Wasserwaage während der andere schraubt. Beachtet werden muss dabei, 
dass man keinen Neutronenmeter zu fest anzieht. Sonst könnte der 
Schraubenkopf abreißen oder sogar der Schraubendreher beschädigt werden.
Nachdem das Kunststück ebenfalls vollbracht ist, stellt man durch 
Prüfungen und Messungen fest, dass ein Schraubenkopf einen 
SMD-Kondensator rausgerissen hat. Und da der Schraubenkopf so gut 
gelaunt war, sollte er doch eigentlich sein restliches Leben damit 
verbringen diese Platine zu halten, durchtrennte er gleich die 
Leiterbahn auf der gegenüberliegenden Seite mit.

: Bearbeitet durch User
Autor: Inkognito (Gast)
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Wieder so ein Troll, der im Job versagt und Hilfe von außen sucht,
aber Sch... hat zu viel zu sagen. Also mein Lieber, du kannst hier
nur Hilfe zur Selbsthilfe erwarten, wenn du auch auf Sachfragen
sinnvoll antwortest. Wenn du das nicht willst, ist es nahezu unmöglich
dir zu helfen und brauchst nicht weiter bohren.
Baugruppen (Platinen sind unbestückt) werden gewöhnlich IMMER IN
einem Gehäuse betrieben. Das ist mitunter sogar vorgeschrieben und
ist in Schutzklassen (IP) eingeteilt. Wenn man die Schaltung hat, macht
man sich für gewöhnlich erst mal darüber Gedanken, bevor man layoutet,
in welches Gehäuse man die Baugruppe unterbringt. Ohne Vorgaben
ist eine Empfehlung/Auswahl leider nicht möglich.

Autor: Oliver Heinrichs (Firma: OliverHeinrichs.de) (dobson)
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Jetzt mal ernsthaft:
Die einfachste Möglichkeit wären die oben bereits genannten Klebesockel 
mit Spreizstift alias

Ferengi schrieb:
> Selbstklebende Schaftbolzen.

Wenn das ganze allerdings in Serie produziert wird würde es sich ja 
quasi in CNC aufdrängen. Wo lässt du die Gehäuse herstellen? Haben die 
keine Bolzenschweißmaschine? Oder eine Bohrmaschine und einen Senker, 
damit man das schön ebenflächig mit Senkkopfschrauben lösen kann?

Welches Metall? Stahl oder Edelstahl? Alu? Messing? ... Bronze? 
Quecksilber?

Autor: Werner H. (pic16)
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Hartlöten!!

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Werner H. schrieb:
> Hartlöten!!

Hartlöten ist nicht für Weicheier gedacht.
An Stelle des TO würde ich mir Gedanken machen, was man mit dem IM 
Gehäuse gewonnenem Platz anfangen kann.

MfG Paul

Autor: Bart Simpson (Gast)
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Paul B. schrieb:
> An Stelle des TO würde ich mir Gedanken machen, was man mit dem IM
> Gehäuse gewonnenem Platz anfangen kann.

Meinst du das Gehäuse des TO? Also das gleich oberhalb des 
Brustgehäuses? ;D

PS: @TO War nicht böse gemeint. Wenn du wirklich Hilfe erwartest, 
solltest du einen neuen Thread aufmachen. Dann alles ordentlich 
Beschreiben und Bilder machen. So kann die keiner helfen. Vor allem:

Rufus Τ. F. schrieb:
> Sagt Dir die Redewendung "jemandem etwas wie Würmer aus der Nase ziehen"
> etwas?

kagy schrieb:
> Nein

Denk mal drüber nach....

Autor: Chris F. (chfreund) Benutzerseite
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Ich habe es mir gerade nochmal durchgelesen und liege hier fast am 
Boden.

> Rufus Τ. F. schrieb:
>> Was ist "das Gehäuse"?
> kagy schrieb:
> Das Gehäuse besteht aus Metall

> Rufus Τ. F. schrieb:
>> Sagt Dir die Redewendung "jemandem etwas wie Würmer aus der Nase ziehen"
>> etwas?
> kagy schrieb:
>> Nein

Der Junge sollte Talkshows moderieren oder umsteigen auf Drehbücher für 
Actionfilme:
A: Das ist Blaues Licht.
B: Was macht es?
A: Es leuchtet blau!

Autor: Wolfgang (Gast)
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Erfahrungsgemäß ist es auch ein riesiger Unterschied, ob es sich um eine 
Raketennutzlast oder ehrer um eine Anwendung in mechanisch "sanfter" 
Umgebung handelt.

Ich würde die im Gehäuse vorgesehenen Schienen oder die 
Befestigungsbolzen nutzen.

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Wer macht denn eine Serie von Platinen ohne Befestigungsoption? Vllt. 
bin ich altmodisch, aber wenn ich 'der Gerät' konstruiere, überlege ich 
mir doch sowas vorher. Trolldienstag?

: Bearbeitet durch User
Autor: Mani W. (e-doc)
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kagy schrieb:
> Ich arbeite gerade einem Projekt und nun stellt sich mir die Frage wie
> bringe ich eine Platine kosteneffizient an das Gehäuse an.

Diese Frage stellt sich jedem "Entwickler" mal...

kagy schrieb:
> Es handelt
> sich um ein Serienprodukt, daher sollte es sich um einen simplen
> Arbeitsschritt handeln. Wäre denn schrauben bzw. stecken eine günstige
> und schnelle Möglichkeit?

Nimm einfach Füllmaterial aus Maisstärke und lege die Platine darauf,
fülle das Gehäuse mit Füllmaterial auf und schraube zu, das ist dann
auch gut wärmegedämmt und vibrationsfest gelagert, über Toleranzen
und Ausdehnungskoeffizienten brauchst Du Dir auch keine Sorgen machen...


MFG aus dem Prüfgerätebau...

Autor: Mani W. (e-doc)
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Ich habe ein rotes Auto...

Welche Reifen brauche ich dazu und wie montiere ich diese?

Autor: Peter L. (peterl)
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Viele von uns zerlegen von Kindesbeinen an alles, was ihnen unter die 
Finger kommt und sehen, wie es andere gemacht haben.
Ohne diese Erfahrungen wirds halt schwer.

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Mani W. schrieb:
> Ich habe ein rotes Auto...

Mit blauem Licht obendrauf? Nimm 175/70 R14T. Die habe ich auch.

MfG Paul

Autor: Mani W. (e-doc)
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Paul B. schrieb:
> Mit blauem Licht obendrauf? Nimm 175/70 R14T. Die habe ich auch.

Nein, ich habe geschummelt!

Mein Auto ist silbergrau und hat Turbo...

Und auch die Reifen sind breiter - 185...


Die 2 Puntigamer (blau) am Dach wurden sachgerecht
abmontiert - Zivilauto....

Autor: Mani W. (e-doc)
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Peter L. schrieb:
> Viele von uns zerlegen von Kindesbeinen an alles, was ihnen unter die
> Finger kommt und sehen, wie es andere gemacht haben.
> Ohne diese Erfahrungen wirds halt schwer.

Ja!


bei meinem 15 Weihnachtstag bekamen ich und mein Bruder (13) zu
Weihnachten ein Tape-Deck als Frontlader mit Holzseitenteilen,
fragt mich nicht nach der Marke, vermute Akai...

Nach dem Auspacken so 10 Miuten später war dann schon der
Kreuzschlitzdreher da, um zu sehen, was drinnen steckt...

Der Vater meines Lebens war immer dabei, weil Elektrotechniker...

Und die Mutter meinte immer wieder nur:

Miasts imma ois zlegn?

Autor: Axel Schwenke (a-za-z0-9)
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Wolfgang schrieb:
> Ich würde die im Gehäuse vorgesehenen Schienen oder die
> Befestigungsbolzen nutzen.

Aber nein! Er will die Platine doch gar nicht im Gehäuse montieren, 
sondern am Gehäuse! Die einzig mögliche Empfehlung ist daher:

HEISSKLEBER

http://home.arcor.de/frickeltech/heisskleber/heissindex.html

Autor: Mani W. (e-doc)
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Blöd ist nur beim Heißkleber (Chinainstallation), dass der
MIL-Spezifikationsbereich nicht eingehalten wird...

Also verrint der oder fällt ab!

Autor: Chris F. (chfreund) Benutzerseite
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Axel S. schrieb:
> HEISSKLEBER
> http://home.arcor.de/frickeltech/heisskleber/heissindex.html

Danke, Lesezeichen ist gesetzt. Da kann ich noch viel lernen.

Autor: Marc Horby (marchorby)
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Mani W. schrieb:
> Miasts imma ois zlegn?

Müssen nicht! Wir machen das freiwillig!

Autor: Mani W. (e-doc)
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Marc H. schrieb:
> Müssen nicht! Wir machen das freiwillig!

Jo, eh!

Autor: Gorch Fock (hacky)
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> Es handelt sich um ein Serienprodukt, daher sollte es sich um einen simplen 
Arbeitsschritt handeln.

Das wird wohl nichts. Das Gehause und die Montage der Leiterplatte darin 
ist eigentlich eine Entscheidung vor der Entwicklung. Und bedingt schon 
einiges an Vorwissen, das hier fehlt.

Punkte zu beachten.
- EMV, Produktesicherheit, Metall oder Plastik
- Zielmarkt, Consumer oder Industrie, Medizin, Space
- Montage der Leiterplatte im Gehause
- Verbindungen zur Aussenwelt
- Funktionstests
- Debugging
- Herstellung der Gehause
- Versand der Geraete


Mit einem guenstigen Gehause ist man noch nirgendwo. Der Rest muss auch 
passen.
Wie ueblich fehlen weiterfuehrende Informationen

: Bearbeitet durch User
Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Oliver H. schrieb:
> Am besten nimmt man das zu zweit in die Hand. Einer hält den ganzen
> Krimskrams möglichst parallel zu einer, bereits oben genutzten,
> Wasserwaage während der andere schraubt.

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