Port forwarding über mehrere Geräte Netzwerk

OP #4710154
Hi, ich will nen kleinen Server aufsetzen, der eine SPielwelt für ein 
Multiplayergame hostet.

Irgendwie hab ich aber probleme, dass ich den Server nicht erreichen 
kann.

mein Setup sieht so aus:

<- Kabel ->
91.66.xxx.xxx Kabel Router HITRON CVE30360-KDG  192.168.0.1
<- LAN ->
192.168.0.10 Fritzbox 7170   192.168.1.1
<- WLAN ->
192.168.1.71 server

benutzt wird Port P

Ich hab dafür gesorgt, dass ich WAN-Seitig ne ip4 bekomme.
habe auf dem HITRON ne portweiterleitung von P nach 192.168.0.10:P 
gemacht
und auf der Fritzbox ebenfalls von P nach 192.168.1.71:P
jeweils UDP und TCP

Übersehe ich was?
OP
Update:



ICh habe 2 Konfigurationen getestet, um das problem genauer zu 
lokalisieren:

1)
ICh habe einen client ins lan gehangen. So wird die Hitron und 
Kabelseite quasi uninteressant.

der client kann sich ohne probleme mit dem Server via 192.168.0.10:P 
verbinden

<- Kabel ->
91.66.xxx.xxx Kabel Router HITRON CVE30360-KDG  192.168.0.1
<- LAN ->
192.168.0.11 client
192.168.0.10 Fritzbox 7170   192.168.1.1
<- WLAN ->
192.168.1.71 server

2)

ich habe den Server ins LAN gehangen und auf einem anderen Port 
gestartet und auch für diesen eine Weiterleitung auf dem Hitron von P2 
nach 192.168.0.11:P2 eingetragen

damit ergibt sich diese Konfiguration:

<- Kabel ->
91.66.xxx.xxx Kabel Router HITRON CVE30360-KDG  192.168.0.1
<- LAN ->
192.168.0.11 server
192.168.0.10 Fritzbox 7170   192.168.1.1
<- WLAN ->
192.168.1.71 client

a) der client findet den Server über 192.168.0.11 natürlich
b) über 91.66.xxx.xxx findet er ihn nicht.


damit scheint das Problem auf der Hitron seite zu liegen.
Der server bietet auch an, eine upnp weiterletung zu schalten. bejaht 
man das, taucht in der upnp-forwarding liste des Hitron trotzdem nix auf 
- so ein drecksding...



ein tracert nach 91.66.xxx.xxx liefert:

genau 2 hops:

  1     1 ms     1 ms     1 ms  fritz.box [192.168.1.1]
  2     2 ms     2 ms     2 ms  ipXXXXXXX.dynamic.kabel-deutschland.de 
[91.66.xxx.xxx
Gast
Testest du das indem du deine externe ip aus dem internen netz aufrufst? 
Wenn ja kann das nicht gehen, da deine spielzeugrouter sowas wie nat 
reflektion nicht unterstützen.

Nimm ein smartphone o.ä. Als modem und schalte dort das wlan ab. Dh 
teste über eine andere, externe Verbindung das forwarding!
Vlad T. schrieb:
> Markus -. schrieb:
>> Im Kabelnetz werden ankommende Anfragen blockiert - da kannst du dir nur
>> einen anderen Provider suchen...
>>
>> _.-=: MFG :=-._
>
> hast du dafür ne quelle?
>
> Nachdem was ich gelesen habe, sollte es eigentlich gehen, wenn man sich
> von DS-Lite auf DS umstellen lassen hat.

Ok, meine Information stammt aus nicht ganz aktueller (2013) eigener 
Erfahrung. Probiere doch mal, ob ein Traceroute von ausserhalb überhaupt 
durchkommt:
> http://www.heise.de/netze/tools/traceroute/
Vlad T. schrieb:
> Ich hab dafür gesorgt, dass ich WAN-Seitig ne ip4 bekomme.

Hast du auch dafür gesorgt, daß diese IP öffentlich erreichbar ist? 
Viele Kabelanbieter arbeiten mit NAT, d.h. daß deine WAN-IP nicht 
unbedingt vom gesamten Internet aus erreichbar ist, sondern nur im 
Netz(-segment) des Providers. Um welchen Kabelanbieter handelt es sich?
OP
TestX schrieb:
> Testest du das indem du deine externe ip aus dem internen netz aufrufst?
> Wenn ja kann das nicht gehen, da deine spielzeugrouter sowas wie nat
> reflektion nicht unterstützen.

scheint tatsächlich daran zu liegen
*hmpf* - dachte das sollte gehen, weil ich ihn von innen auf der 
externen IP auch pingen und tracen konnte.

Frank E. schrieb:
> Nimm doch den Server in das Netzsegment zwischen Hitron und Fritzbox,
> quasi als "DMZ". Zumindest testweise ... dann hast du erstmal ein
> Problem weniger.

Ja, das war tatsächlich am ende auch der Plan :)




Also danke an euch ^^
Gast
Kannst du diesen Mistkäfer HITRON CVE30360-KDG nicht einfach in den 
Bridge-Modus schalten, damit er sich wie ein normales Modem verhält und 
alle Pakete direkt an die FritzBox schickt? Ich meine, das könnte man 
irgendwo bei Kabel Deutschland im Kundencenter einstellen.
OP
bridge schrieb:
> Kannst du diesen Mistkäfer HITRON CVE30360-KDG nicht einfach in den
> Bridge-Modus schalten, damit er sich wie ein normales Modem verhält und
> alle Pakete direkt an die FritzBox schickt? Ich meine, das könnte man
> irgendwo bei Kabel Deutschland im Kundencenter einstellen.

Warum sollte ich das?
Meine olle Fritzbox dahinter, die seit Jahren kein Freetz-Update 
bekommen hat will ich wirklich nicht im öffentlichen Netz haben.

Spiele aber tatsächlich mit dem Gedanken, mir ein eigenes neues Endgerät 
zu kaufen.
Gast
Meiner Erfahrung nach funktioniert die Portweiterleitung mit dem Hitron 
Mistteil nicht. Im Bridge-Modus mit eigenem Router habe ich keine 
solchen Probleme (dafür aber kein IPv6)
Gast
Vlad T. schrieb:
> Meine olle Fritzbox dahinter, die seit Jahren kein Freetz-Update
> bekommen hat will ich wirklich nicht im öffentlichen Netz haben.

Dann solltest du das mit der Portweiterleitung auf die FritzBox 
allerdings von vornherein bleiben lassen!
Gast
Vlad T. schrieb:

> mein Setup sieht so aus:
>
> <- Kabel ->
> 91.66.xxx.xxx Kabel Router HITRON CVE30360-KDG  192.168.0.1
> <- LAN ->
> 192.168.0.10 Fritzbox 7170   192.168.1.1
> <- WLAN ->
> 192.168.1.71 server
>
> benutzt wird Port P
>
> Ich hab dafür gesorgt, dass ich WAN-Seitig ne ip4 bekomme.
> habe auf dem HITRON ne portweiterleitung von P nach 192.168.0.10:P
> gemacht
> und auf der Fritzbox ebenfalls von P nach 192.168.1.71:P
> jeweils UDP und TCP
>
> Übersehe ich was?

Ja. Kommunikation geht in zwei Richtungen. Oder eben auch nicht, wenn 
die Gegenrichtung nicht korrekt konfiguriert ist...

D.h. (im einfachsten Fall): Für "server" muss 192.168.1.1 das default 
gateway sein und für "Fritzbox" muss es 192.168.0.1 sein.

Ob das Portforwarding wie gewünscht funktioniert, kann man übrigens 
einfachst prüfen: mit WireShark auf "server". Da sollten die ankommenden 
Pakete zu sehen sein. Wenn das so ist, und trotzdem beim Initiator der 
Pakete keine Antworten ankommen, liegt's an der fehlerhaften 
Konfiguration der Gegenrichtung. Wenn hingegen schon keine eingehenden 
Pakete zu sehen sind, liegt's an was anderem. Entweder fehlerhaft 
konfiguriertem Port-Forwarding oder halt am Provider, der dafür sorgt, 
dass die Pakete das Border-Gateway erst garnicht erreichen können...
OP
c-hater schrieb:
> Ja. Kommunikation geht in zwei Richtungen. Oder eben auch nicht, wenn
> die Gegenrichtung nicht korrekt konfiguriert ist...

Das Problem ist, wie ich oben schrieb, gelöst, es lag an:

TestX schrieb:
> Testest du das indem du deine externe ip aus dem internen netz aufrufst?
> Wenn ja kann das nicht gehen, da deine spielzeugrouter sowas wie nat
> reflektion nicht unterstützen.



c-hater schrieb:
> D.h. (im einfachsten Fall): Für "server" muss 192.168.1.1 das default
> gateway sein und für "Fritzbox" muss es 192.168.0.1 sein.

Das ist doch die Standard-Richtung. Die Konfiguriert sich doch per DHCP 
automatisch

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