Witzig, aber leider unwahr. Zumindest im englischen Text (Focus links
schaue ich nur im Notfall an) steht am Ende eine Korrektur, die erklärt,
dass der Apple Ingenieur sehr wohl eine Einladung zu einem zweiten
Interview bekommen hat.
Berufsberater schrieb:> So etwas kann passieren, wenn 25-jährige BWL-Tussies über die> Einstellung von Fachkräften entscheiden. Die New York Times berichtet> über den Fall in einem Artikel über Altersdiskriminierung>> http://www.focus.de/finanzen/karriere/jobabsage-ehemaliger-fuehrender-apple-ingenieur-bewirbt-sich-ohne-erfolg-bei-genius-bar_id_5903537.html
Also Betriebssystem/Hardware-entwickler bewirbt sich auf eine Stelle als
Verkaufs-/Supportmitarbeiter im Ladenlokal... Ich kann verstehen wenn
sich die Teenies und andere Apple-Kundschaft das trendy-iphone ungern
von ergrauten Knacker aufschwatzen lassen.
Ist es wirklich Altersdiskriminierung einen Bewerber für eine Stelle
abzulehnen bei der es um jugendhaftes Auftreten und Äußeres ankommt?
Und überqualifiziert als in manchen Bereichen sinnvolles Kriterium? Also
mir ist ein Servicemitarbeiter lieber der eine mir unbekannte Technik in
verständlichen Worten erklärt - Hardwarecracks wie dieser neigen leider
dazu den Apple-Store Kunden mit ihrem Fach, Detail-KnowHow
niederzuwalzen.
Da noch ne Darstellung mit Foto:
http://www.businessinsider.de/jk-scheinberg-apple-engineer-rejected-job-apple-store-genius-bar-2016-9?r=UK&IR=T
Ich persönlich als Endvierziger mit Jahrzehnten Ingenieurserfahrung kann
es voll verstehen, das es für einen Job im Handy-laden bessere Bewerber
gibt. Besser, weil jünger und weniger akademisch verquast.
Das sind jedenfalls Meinung, muss man nicht teilen.
Fpga K. schrieb:> Ich kann verstehen wenn> sich die Teenies und andere Apple-Kundschaft das trendy-iphone ungern> von ergrauten Knacker aufschwatzen lassen.
Na wahrscheinlich würden die Teenies eher einen komptetenten und
seriösen Verkäufer mit Erfahrung sehen als einen durch Trends
ausgelutschte metrosexuelle Witzfigur.
@Fpga Kuechle (fpgakuechle) Benutzerseite
>Ich persönlich als Endvierziger mit Jahrzehnten Ingenieurserfahrung kann>es voll verstehen, das es für einen Job im Handy-laden bessere Bewerber>gibt. Besser, weil jünger und weniger akademisch verquast.
Eben! Nur weil er 21 Jahre bei Apple war, heißt das NICHT, daß er JEDEN
Job bei Apple machen kann!
Berufsberater schrieb:> wenn 25-jährige BWL-Tussies über die Einstellung von Fachkräften> entscheiden.
1. "Fachkraft" in einem Handyladen?
2. wo steht da, dass drei "25-jährige BWL-Tussis" die Recruiter waren?
Gästchen schrieb:> Ich wünsche mir mehr von solchen "Tests".
Wo steht da, dass das irgendeine Art von "Test" war?
Ich wünsche mir viel mehr Leute, die solche Berichte hinterfragen, als
sie unreflektiert nachzuplappern und in sozialen Netzwerken zu
polemisieren.
Wenn jemand irgendwann die Firma aus eigenem Antrieb verlassen hat,
stellt man ihn selbstverständlich nie wieder ein, nichteinmal als
Pförtner.
Bei Betrachtung des Sachverhaltes aus der Perspektive der Firma wird
sehr schnell klar, warum.
Bürovorsteher schrieb:> Wenn jemand irgendwann die Firma aus eigenem Antrieb verlassen hat,> stellt man ihn selbstverständlich nie wieder ein, nichteinmal als> Pförtner.
Grinss, stimmt nicht bei Apple - schon mal die Bio von Apple-Gründer und
Chef Steve Jobs gelesen? OK, war nicht unbedingt eine Einstellung wie
Steve das zweite Mal zu Apple kam, aber Steve hat Apple verlassen und
ist wiederkommen - und nicht als Pförtner.
Gästchen schrieb:> Ich wünsche mir mehr von solchen "Tests".
Charlie Chaplin hat (angeblich) mal an einem
"Charlie-Chaplin-Imitationswettbewerb" teilgenommen - und nur den achten
Platz belegt...
Testberichter schrieb:> Charlie Chaplin hat (angeblich) mal an einem> "Charlie-Chaplin-Imitationswettbewerb" teilgenommen> - und nur den achten Platz belegt...
Auch hier gilt das mit dem unreflektierten Nachplappern. Wenns so
weitergeht, dann hat er nächste Woche den zehnten Platz gemacht und war
Ende des Jahres nicht mal unter den ersten zwanzig...
https://www.google.de/?#q=Charlie-Chaplin-Imitationswettbewerb
Bürovorsteher schrieb:> Wenn jemand irgendwann die Firma aus eigenem Antrieb verlassen hat,> stellt man ihn selbstverständlich nie wieder ein
Das ist Quatsch. Habe selbst einen Kollegen, der ein paar Jahre fort war
und nun wieder in der gleichen Firma arbeitet.
> Bei Betrachtung des Sachverhaltes aus der Perspektive der Firma wird> sehr schnell klar, warum.
Und warum nun?
Mark B. schrieb:> Bürovorsteher schrieb:>> Wenn jemand irgendwann die Firma aus eigenem Antrieb verlassen hat,>> stellt man ihn selbstverständlich nie wieder ein>> Das ist Quatsch. Habe selbst einen Kollegen, der ein paar Jahre fort war> und nun wieder in der gleichen Firma arbeitet.>>> Bei Betrachtung des Sachverhaltes aus der Perspektive der Firma wird>> sehr schnell klar, warum.>> Und warum nun?
Erkl A)Wer einmal kündigt, weis wie das geht und wird deshalb u.U. auch
ein zweites Mal kündigen.
Erkl B)Die Firma weiss, das der Mitarbeiter gut ersetzbar ist, also
Dutzendware, seine erneute Einstellung also der Firma keinen Vorteil
verschafft.
>> aber Steve hat Apple verlassen und ist wiederkommen> Er war offenbar ein anderes Kaliber und nicht irgendeine austauschbare
Lusche.
Da hat er nicht unrecht.
@Bürovorsteher (Gast)
>Wenn jemand irgendwann die Firma aus eigenem Antrieb verlassen hat,>stellt man ihn selbstverständlich nie wieder ein, nichteinmal als>Pförtner.
Tja, da hab ich wohl schon mehrfach Glück gehabt. Ich hab das schon 2
Mal durch. Hat immer problemlos geklappt. Ich hab natürlich keine
verbrannte Erde hinterlassen.
Bitwurschtler schrieb:> Erkl B)Die Firma weiss, das der Mitarbeiter gut ersetzbar ist, also> Dutzendware, seine erneute Einstellung also der Firma keinen Vorteil> verschafft.
Diese Aussage stimmt...zumindest wenn die Ansprüche der Firma an den
Mitarbeiter und wiederum der Anspruch an den zu bewältigenden Aufgaben
der Firma gering ist. Wenn ich eine Firma habe die sich darauf
spezialisiert hat DIN A4 Druckerpapier manuell zu Bügeln, sind natürlich
auch die Ansprüche an die Qualifikation der Mitarbeiter nicht hoch....
;-)
Bitwurschtler schrieb:> Erkl A)Wer einmal kündigt, weis wie das geht und wird deshalb u.U. auch> ein zweites Mal kündigen.
Dieser Logik nach darf man dann keine Leute mit Berufserfahrung
einstellen.
Ahmed schrieb im Beitrag #4711081:
> Ej Alta hassu voll rescht. Komma konkret zu mir in Händy Ladan isch mach> dir voll fätt Angebot für Eifohn Säcks.
Krass alter!
Hab itsch jetzt au gemacht, weissu!
Hab itsch mir eifon es allerbeste kauft, wo passt farbe konkret fätt zum
neuen 3er BMW!
Hab itsch neue freundin jetz, mann!
Fatima fahrt konkret drauf ab, muss aufhören.
Fatima is konkret mit vati da.
Wegen Hochzeit weissu! Istanbul oda so. Mann.
Gibt mega fätte party.
@Bürovorsteher (Gast)
>> Tja, da hab ich wohl schon mehrfach Glück gehabt. Ich hab das schon 2>> Mal durch. Hat immer problemlos geklappt.>Eine Firma ohne Rückgrat.
Sagt ein gesichtsloser Gast, der nicht mal ANSATZWEISE die
Randbedingungen dieser Vorgänge kennt . . .
Falk B. schrieb:> @Bürovorsteher (Gast)>>>> Tja, da hab ich wohl schon mehrfach Glück gehabt. Ich hab das schon 2>>> Mal durch. Hat immer problemlos geklappt.>>>Eine Firma ohne Rückgrat.>> Sagt ein gesichtsloser Gast, der nicht mal ANSATZWEISE die> Randbedingungen dieser Vorgänge kennt . . .
Kannst du bitte dein Bild posten?
Lothar M. schrieb:> Ich wünsche mir viel mehr Leute, die solche Berichte hinterfragen, als> sie unreflektiert nachzuplappern
Und ich wünsche mir viel mehr Moderatoren, die Beiträge hinterfragen,
als sie unreflektiert zu löschen.
@Bürovorsteher (Gast)
>> Sagt ein gesichtsloser Gast, der nicht mal ANSATZWEISE die>> Randbedingungen dieser Vorgänge kennt . . .>Dann prahle bitte nicht damit herum.
???
Du sollest an deinem Textverständnis arbeiten. Mit Prahlerei hat das
nichts zu tun, nur mit einem Konter gegen deinen Absolutismus.
@Sansphoto (Gast)
>> Sagt ein gesichtsloser Gast, der nicht mal ANSATZWEISE die>> Randbedingungen dieser Vorgänge kennt . . .>Kannst du bitte dein Bild posten?
Die Abbildung des Propheten ist verboten . . . ;-)
> Mit Prahlerei hat das nichts zu tun, nur mit einem Konter gegen deinen> Absolutismus.
Sorry Falk, ich hatte nicht antizipiert, dass Euer Gnaden so leicht die
Contenance verlieren könnte.
>Berufsberater zeigte am 7.9.2016 im Beitrag #4710379:
seine Lesekompetenz
> http://www.nytimes.com/2016/09/04/opinion/sunday/y...
Correction: September 6, 2016
An earlier version of this article included a quotation by JK
Scheinberg, a retired Apple engineer, saying he was not contacted after
an interview for a position at an Apple store Genius Bar. Mr. Scheinberg
and Apple now say that the company did send an email asking to schedule
a second interview.
Fpga K. schrieb:> Ich kann verstehen wenn> sich die Teenies und andere Apple-Kundschaft das trendy-iphone ungern> von ergrauten Knacker aufschwatzen lassen.> Ist es wirklich Altersdiskriminierung einen Bewerber für eine Stelle> abzulehnen bei der es um jugendhaftes Auftreten und Äußeres ankommt?
Ja, denn genau das ist Altersdiskriminierung. Du kannst in dem Beispiel
das Merkmal Alter durch jedes beliebige andere Merkmal austauschen auf
das Personen selber keinen Einfluss haben (Geschlecht, Rasse, etc.) und
bekommst wunderbar alle anderen Arten von Diskriminierung.
Das Kunden einer Firma Altersdiskriminierung betreiben ist kein
moralischer akzeptabler Grund dass die Firma selber
Altersdiskriminierung betreibt. Warum Firmen es trotzdem machen wissen
wir alle: Geld. Gepriesen sei die neue neo-liberale Welt.
Jack schrieb:> Gepriesen sei die neue neo-liberale Welt.
Ähhhmmm...ähnlicher Grundsatz etwa wie bei sex sells?
https://de.wikipedia.org/wiki/Sex_sells
Was bitte soll das mit Neo-Liberalismus zu tun haben?
Er ist als Verkäufer nicht geeignet weil er vom Typ her nicht genug
verkaufen würde. Ob das an seinem Alter liegt oder nicht ist egal. Seine
Aufgabe ist DER VERKAUF (Jaja, da geht es tatsächlich um Geld) und wenn
ein Arbeitgeber nicht sieht dass er die nötige Qualifikation dafür hat
(sei es Fachwissen, Alter oder sonstwas!), dann Danke Ciao. Genau so
wird ein jeder Erdenbürger ab einem bestimmten Alter nicht mehr
Feuerwehrman werden können. Schlichtweg weil er von seiner körpferlichen
Leistung nicht mehr dazu in der Lage ist den Anforderungen, welche der
Beruf an ihn stellt, nach zu kommen.
Das Problem liegt auch hier nicht bei dem (m.m.n. unsympathischen)
Konzern Apple, sondern bei den Menschen die er sich als Zielgruppe
ausgesucht hat oder die er schlichtweg als Zielgruppe hat: Die würde das
geschwafel eines Ings nicht interessieren. Für mich als SW/HW Entwickler
würde er sich wiederum voll qualifizieren, nur bringt mein Schlag Mensch
nicht den Umsatz den Apple will. Warum also zur Hölle ist es neo-liberal
wenn ein Konzern die Einstellung seiner Kunden zur Verkaufsförerung in
den Verkäufern widerspiegelt? Neo-Liberal mag schlecht sein, hat hiermit
aber so rein gar nichts zu tun!
Jack schrieb:Jack schrieb:>> Ist es wirklich Altersdiskriminierung einen Bewerber für eine Stelle>> abzulehnen bei der es um jugendhaftes Auftreten und Äußeres ankommt?>> Ja, denn genau das ist Altersdiskriminierung. Du kannst in dem Beispiel> das Merkmal Alter durch jedes beliebige andere Merkmal austauschen auf> das Personen selber keinen Einfluss haben (Geschlecht, Rasse, etc.) und> bekommst wunderbar alle anderen Arten von Diskriminierung.
Der Bewerber hat sehr wohl Einfluß auf sein Erscheinungsbild. Und wenn
die Personaler nach dem Intervioew der Meinung sind, er erfüllt nicht
die Grundkriterein des Jobs wie Kundenkompatibles Auftreten dann ist das
eine natürliche Wirtschaftliche Einstellung. Warum soll man einen als
Verkäufer einstellen der nicht das Talent oder Attribute eines
Verkäufers hat?
Das auf Automessen Tanga-Girls und nicht Tanga-Opas arbeiten, zählt nach
allgemeiner Auffassung auch nicht zur Geschlechtsdiskriminierung. Anders
wäre es eher Erregung öffentlichen Ärgernisses und sicher nicht
verkaufsfördernd.