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Forum: Offtopic LED-Leuchtstoffröhren


Autor: Werner F. (Gast)
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Hallo,

ich beabsichtige alle herkömmlichen Leuchtstoffröhren gegen 
LED-Leuchtstoffröhren auszutauschen. Die eigentliche Fassung bzw. 
Gehäuse ggf. mit Drosselspule soll weiter verwendet werden.
Bei manchen Angeboten im Internet erhält man einen speziellen 
LED-Starter dazu. Wie funktioniert das denn? Braucht man den immer, oder 
ist das von der verwendeten LED-Leuchtstoffröhre abhängig?
Ein aussagenkräftiger Schaltplan wäre sehr hilfreich, nicht den kontra 
aussagekräftigen Müll den man bei Google findet.

Danke für die Antworten.

MfG. Zeinerling

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Werner F. schrieb:
> ich beabsichtige alle herkömmlichen Leuchtstoffröhren gegen
> LED-Leuchtstoffröhren auszutauschen.

Habe ich gemacht, aber wieder zurückgetauscht, weil die Farben der 
Gegenstände im Raum seltsam aussahen.

> Die eigentliche Fassung bzw.
> Gehäuse ggf. mit Drosselspule soll weiter verwendet werden.

Muss sogar weiterverwendet werden, weil die Drossel für die LED-Leiste 
als induktiver Vorwiderstand wirken soll.

> Bei manchen Angeboten im Internet erhält man einen speziellen
> LED-Starter dazu. Wie funktioniert das denn?

Wie ein Stück Draht. Im Ernst. Der "Starter" ist nur eine Brücke, die 
dazu dient, den alten Starter zu ersetzen.

MfG Paul

Autor: Werner F. (Gast)
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Paul B. schrieb:
> Wie ein Stück Draht. Im Ernst.

Hallo,
danke für die Antwort!
Das heisst also, dass bei den LED's die linke Seite, rechte Seite und 
Drossel einfach in Reihe geschaltet werden?
Oder mit anderen Worten brauche ich keinen speziellen Starter, denn ich 
brauche den vorhandenen Starter nur kurz zu schließen, bzw. aus zu 
bauen.

MfG. Zeinerling

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Werner F. schrieb:
> Das heisst also, dass bei den LED's die linke Seite, rechte Seite und
> Drossel einfach in Reihe geschaltet werden?

Ja.

Werner F. schrieb:
> Oder mit anderen Worten brauche ich keinen speziellen Starter, denn ich
> brauche den vorhandenen Starter nur kurz zu schließen, bzw. aus zu
> bauen.

Bei meiner "Röhre" war ein solcher "Starter" mit dabei. Du kannst aber 
einen alten nehmen und nach Ausräumen des Innenlebens brücken.

Kauf erst mal nur Eine und guck Dir das ein paar Tage an -nicht daß Dich 
diese Art Licht weich macht.

MfG Paul

Autor: Werner F. (Gast)
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Hallo Paul,

soweit habe ich das verstanden.

Es gibt aber bei Ebay auch Angebote wo auf den Röhren drauf steht 
"working without Ballast". Betriebsspannung 100- 240 Volt. Bei manchen 
Ebaybilder kann man da einen StepDown Regler sehen. Sonst keine weitere 
Erklärung seitens des Verkäufers.

Ebay-Artikel Nr. 311514530334

Was heisst denn das? Müssen die Röhren ohne Drosselspule betrieben 
werden? Ich habe dazu zwar den Verkäufer angeschrieben, jedoch weiß er 
das offenbar auch nicht. Typisch Kaufmann.

MfG. Zeinerling

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Werner F. schrieb:
> Was heisst denn das? Müssen die Röhren ohne Drosselspule betrieben
> werden? Ich habe dazu zwar den Verkäufer angeschrieben, jedoch weiß er
> das offenbar auch nicht.

Das weiß ich natürlich noch viel weniger als der Verkäufer. Allerdings 
kann man die Röhren für das Gleiche oder weniger Geld auch hier (z.B. 
beim Onkel Norma) kaufen. Da würde ich solche Experimente mit 
Lieferung aus China nicht machen.

MfG Paul

Autor: Hubert Mueller (hm-electric)
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Man beachte bitte, dass diese Röhren nicht ringsrum strahlen sondern nur 
in eine Richtung. Also eine Lichtreflektion über der Decke findet nicht 
statt. Deshalb hat man auch dadurch weniger licht,(Grund genommen, ist 
so eine LED Röhre nichts anderes als ein LED-Stripe.)
Also beim Kauf beachten für welchen Raum man es einsetzt. Für einen 
Kellerraum, wo nur sinnloses Zeug rumliegt, oder in der Garage ok.. Aber 
in einer Werkstatt will ich so etwas nicht haben...
Beim Kauf auch unbedingt die Lumenzahl beachten, da gibt es massiv 
Unterschiede!

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Hubert M. schrieb:
> Man beachte bitte, dass diese Röhren nicht ringsrum strahlen sondern nur
> in eine Richtung.

Naja, es gibt schon welche, die zumindest 330 Grad Abstrahlwinkel haben.





https://ixquick-proxy.com/do/spg/show_picture.pl?l...

Ich habe auch nur die "einfache" Ausführung gekauft. Das war aber, wie 
gesagt, keine gute Idee, denn ich kann z.B. in der Garage, wo ich sie 
dann eingesetzt habe, nicht mal den Ölstand auf dem Meßstab erkennen. 
Das war eigentlich nur Neugier und ich habe mich hinreißen lassen.

MfG Paul

Autor: Jan L. (ranzcopter)
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Werner F. schrieb:
> Was heisst denn das? Müssen die Röhren ohne Drosselspule betrieben
> werden? Ich habe dazu zwar den Verkäufer angeschrieben, jedoch weiß er
> das offenbar auch nicht. Typisch Kaufmann

Bei Lampen mit KVG oder VVG kann das Vorschaltgerät bleiben, wie es 
ist, sofern man mit den DummyStartern brückt.
Bei EVGs muss selbiges entfernt (gebrückt) werden.
Ansonsten ist Brücken immer besser, da die VGs nicht benötigt werden; 
die üblichen LED-Röhren haben ja eh' einen weiten 
Betriebsspannungsbereich, und Spannungskonverter...

http://www.eltako.com/fileadmin/downloads/de/_bedi...

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
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Hubert M. schrieb:

> Man beachte bitte, dass diese Röhren nicht ringsrum strahlen sondern nur
> in eine Richtung. Also eine Lichtreflektion über der Decke findet nicht
> statt. Deshalb hat man auch dadurch weniger licht,

Auch der Wirkungsgrad ist garnicht oder kaum besser als bei LLs.
Es könnte sinnvoller sein, die KVGs gegen EVGs zu tauschen.

Autor: Werner F. (Gast)
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Hallo,
jetzt bin ich total verwirrt.

Es gibt LED-Röhren die benötigen unbedingt eine herkömmliche 
Drosselspule. Dann gibt es welche, die brauchen ein elektronisches 
Vorschaltgerät. Dann gibt es welche, bei denen man die Drosselspule 
kurzschließen muss. Auch habe ich gesehen, dass manche Röhren die 
Einspeisung einseitig haben, obwohl an beiden Seiten Anschlüsse sind. 
Und zu guter letzt noch welche, da steht natürlich nichts dabei.
Aber alle haben eine Gemeinsamkeit, dass man keinen Starter mehr 
braucht.

Aussagefähige Schaltpläne wie die unterschiedlichen Röhren anzuschließen 
sind, gibt es offenbar nicht, jedenfalls nicht bei Ebay, OBI, TOOM, 
Hornbach usw.

Ich brauche deshalb Euere Hilfe!! Denn ich kann mir aufgrund einer 
Fehlbeschaltung nicht leisten, dass die Röhren in Rauch aufgehen.

MfG. Zeinerling

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
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Werner F. schrieb:

> Aussagefähige Schaltpläne wie die unterschiedlichen Röhren anzuschließen
> sind, gibt es offenbar nicht, jedenfalls nicht bei Ebay, OBI, TOOM,
> Hornbach usw.

Passende Schaltpläne sollten eigentlich den speziell von Dir gekauften
Röhren beiliegen. Falls nicht, kaufst Du beim falschen Händler.

> Ich brauche deshalb Euere Hilfe!! Denn ich kann mir aufgrund einer
> Fehlbeschaltung nicht leisten, dass die Röhren in Rauch aufgehen.

Da wir nicht wissen, welche Röhren Du gekauft hast, können wir auch
nicht helfen. Falls Du Dich "verkauft" hast, müsstest Du die Röhren
öffnen und den Schaltplan aufnehmen.

Autor: Werner F. (Gast)
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Harald W. schrieb:
> Passende Schaltpläne sollten eigentlich den speziell von Dir gekauften
> Röhren beiliegen. Falls nicht, kaufst Du beim falschen Händler.

Ich habe noch nichts gekauft.
In meinem Haus stehen 12 herkömmliche Leuchtstoffröhren je 120cm zur 
Diskusion. Wenn ich mir welche kaufe, müssen die alle gleich beschaltet 
werden.

Heute war ich im Hagebaumarkt deswegen. Aber Schaltpläne Fehlanzeige, 
sondern nur einen Haufen "dumme Verkäufer" die von Elektrotechnik 
überhaupt keine Ahnung haben.

MfG. Zeinerling

Autor: Mani W. (e-doc)
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Paul B. schrieb:
>> Die eigentliche Fassung bzw.
>> Gehäuse ggf. mit Drosselspule soll weiter verwendet werden.
>
> Muss sogar weiterverwendet werden, weil die Drossel für die LED-Leiste
> als induktiver Vorwiderstand wirken soll.

Blödsinn!

Das "Voschaltgerät" ist in der Röhre, eine Seite hat auf beiden
Stiften einen Kurzschluß, damit der Strom weiterhin durch die
nicht umgebaute Röhre über die nicht ausgebaute Drossel fließen kann
und der "Ersatzstarter" ist eine 1A Sicherung im Startergehäuse...

Normalerweise ist der 230 Volt Anschluss dort, wo auch die
Beschriftung der Röhre ist, ein Ohmtest macht es möglich, die
richtige Seite heraus zu finden und der Anschluss kann über eine
passende Blockklemme hergestellt werden wie in meinem Bild gezeigt...

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Hubert Mueller (hm-electric)

>Man beachte bitte, dass diese Röhren nicht ringsrum strahlen sondern nur
>in eine Richtung.

Das ist ja der Vorteil, sie brauchen KEINEN zusätzlichen Reflektor.

> Also eine Lichtreflektion über der Decke findet nicht
>statt.

Der so oder so nicht sonderlich effizient ist.

Autor: Mani W. (e-doc)
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Die gezeigte Led-Röhre in meinem Bild hat um jeweil 180 Grad
versetzte Led-Bänder, also leuchtet diese in zwei Richtungen...


Diese habe ich an der Decke meines Zimmers probemontiert mit
2 Drahtschlaufen, wobei die Röhre links und rechts unterhalb der
Zimmerdecke leuchtet.

Damit ist das Zimmer dann optimal ausgeleuchtet ohne Blendwirkung...

Durch einfaches Drehen der Röhre kann ich das Licht dorthin leiten,
wo ich jetzt mehr Licht brauche, die Lichtfarbe beträgt 4000 Kelvin,
ca. 2100 Lumen, 24 Watt, 100 - 240 VAC...


Zusätzlich habe ich unterhalb noch einen 3-flammigen Luster mit
3 x 4 Watt Led-Kerzenleuchten, die jedoch 2700 Kelvin haben, also ein
weicheres Licht...


Alles über 4000 Kelvin empfinde ich als zu kalt und Fotos ansehen
ist ein Graus...


So, und jetzt kann ich bei mir wählen, ob ich nur die 3 Kerzenlampen
nutze oder nur die Röhre oder eine Kombination daraus, somit habe
ich viel Licht und trotzdem eine angenehme Atmosphäre...


Alleine beim Zuschalten eines der beiden Leuchtmittel sieht man den
Raum und die Möbel anders, das sollte man austesten, bevor man so
Led-Leuchten und Röhren mit 6000 Kelvin zu Dutzenden kauft und daheim
nicht mehr froh ist...

Autor: Mani W. (e-doc)
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Falk B. schrieb:
>>Man beachte bitte, dass diese Röhren nicht ringsrum strahlen sondern nur
>>in eine Richtung.
>
> Das ist ja der Vorteil, sie brauchen KEINEN zusätzlichen Reflektor.
>
>> Also eine Lichtreflektion über der Decke findet nicht
>>statt.
>
> Der so oder so nicht sonderlich effizient ist.


Ich habe immer wieder Ledröhren zum Testen und ich habe auch eine
Tischlerei ums Eck, dort haben wir einige Röhren getestet statt den
normalen LSR...


Bsp: Abstrahlwinkel von 170 bis 220 Grad


Super Licht je nach gewünschter Lichtfarbe, aber die Decke erschlägt
Dich mit dunklen Farben, weil nicht ausgeleuchtet, darum sind dort
noch immer LSR und ich fühle mich dort auch wohler...

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Mani W. schrieb:
> Blödsinn!

Reiß mal die Fresse nicht gar so weit auf...

Wenn auf dem beigefügten Zettel zu lesen ist, daß die Drossel nicht 
entfernt wertden soll, dann warte ich nicht auf eine Figur namens 
"Mani",
die mir über den Mund fährt.

Reiß Dich zusammen!

-Paul-

Autor: Mani W. (e-doc)
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Paul B. schrieb:
> Reiß Dich zusammen!

Sorry, wenn ich Dich beleidigt habe - war wirklich nicht böse gemeint,
denn ich schätze Dich doch sehr...


Entschuldige bitte!

Autor: Dirk J. (dirk-cebu)
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Werner F. schrieb:
> ... nur einen Haufen "dumme Verkäufer" die von Elektrotechnik
> überhaupt keine Ahnung haben.
Ein Verkäufer soll verkaufen. Hätte er auch noch Ahnung von 
Elektrotechnik, wäre er überqualifiziert und würde sich langweilen oder 
gar nicht erst eingestellt.

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Mani W. schrieb:
> Sorry, wenn ich Dich beleidigt habe - war wirklich nicht böse gemeint,
> denn ich schätze Dich doch sehr...
>
> Entschuldige bitte!

Die Entschuldigung nehme ich an. Alles in Ordnung.

MfG Paul

Autor: Matthias S. (da_user)
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Jan L. schrieb:
> Bei EVGs muss selbiges entfernt (gebrückt) werden.

@Work rüsten wir derzeit nach und nach die Leuchtstoff auf LED um. Wir 
verwenden hierbei LED-Röhren bei denen das EVG drinbleiben kann. Ist 
hier aber auch wiederrum abhängig vom verbauten EVG, laut Datenblatt 
spielt die Röhre nicht mit allen EVGs, in der Praxis macht sie's aber 
trotzdem. Da muss sich jetzt ehe noch das "wielange" herausstellen.

Kurzum:
LED-Röhren gibts wie Sand am Meer, alle mit unterschiedlichen 
Anforderungen an ihre Beschaltung.
Um die normale Wald&-Wiesen-Röhre zu ersetzten, würde ich die Variante 
wählen, bei der ich zusätzlich nur den Schalter austauschen muss.

Übrigens haben unsere LED-Röhren beidseitig einen Schalter damit die 
jeweils gegenüberliegenden Kontakte nur Stromführend sind, wenn sie auch 
in der Fassung sitzen.

Autor: soul eye (souleye)
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Mani W. schrieb:

> Das "Voschaltgerät" ist in der Röhre, eine Seite hat auf beiden
> Stiften einen Kurzschluß, damit der Strom weiterhin durch die
> nicht umgebaute Röhre über die nicht ausgebaute Drossel fließen kann
> und der "Ersatzstarter" ist eine 1A Sicherung im Startergehäuse...

Wie bereits mehrfach erwähnt wurde gibt es beides: LED-Röhren mit 
eingebautem Schaltnetzteil, und Konzepte die die vorhandene Drossel mit 
zur Strombegrenzung nutzen. Man sollte sich da schon an die Vorgaben aus 
dem Datenblatt bzw der Installationsanleitung des Herstellers halten.

Autor: Mike J. (linuxmint_user)
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Paul B. schrieb:
> in der Garage, wo ich sie
> dann eingesetzt habe, nicht mal den Ölstand auf dem Meßstab erkennen.

Was für eine Leistung hatte denn die LED-Lampe?

Ich sehe immer wieder dass 4.5W LED-Spots angeboten werden und die 
sollen dann 45W Halogenlicht liefern.

Meine Tests haben gezeigt dass der Faktor bei 5 liegt, also dass eine 
50W Halogenlampe durch eine 10W LED-Lampe ersetzt werden kann.

Und das gilt auch nur wenn die LEDs gut gekühlt werden und man die LEDs 
nur mit 20% der Maximalleistung betreibt und nicht mit 72% davon, so wie 
es sonst üblich ist.


Wenn du eine 58W Leuchtstoffröhre nutzt, dann musst du die aber auch 
gegen 58W LED-Licht ersetzen da der Wirkungsgrad von LED und 
Leuchtstoffröhren nahezu identisch ist.

Das Problem dabei ist dann wieder die Kühlung. Man benötigt einfach eine 
aktive Kühlung um die Temperatur niedrig halten zu können.

Ich mache das mit langsam drehenden 12cm Lüftern von Arctic_Cooling, die 
sind eigentlich unhörbar wenn man sie richtig montiert.

Autor: Mike J. (linuxmint_user)
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Mani W. schrieb:
> aber die Decke erschlägt
> Dich mit dunklen Farben, weil nicht ausgeleuchtet

Ihr könnt die Decke doch ebenfalls beleuchten um etwas diffuses Licht zu 
erhalten.

Bei mir wird beides gemacht, ich habe einerseits die indirekte 
Beleuchtung bei der vor den LEDs nur klare Plexiglasscheiben sitzen und 
dann noch die direkte Beleuchtung mit diffusen Plexiglas davor.

Die diffuse Folie oder das diffuse Pexiglas dient dazu dass man beim 
reinschauen in die LED einen gewissen Schutz hat.

Ohne Diffusor sieht man nämlich die einzelnen LEDs (100 LEDs mit ca. 
1x1mm also 1cm²) und mit Diffusor ist die abstrahlende Fläche um einiges 
größer, um die 150x150mm und das Auge kann die Blende dann auch richtig 
einstellen da die Fläche ausreichend groß ist.

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Mike J. schrieb:
> Was für eine Leistung hatte denn die LED-Lampe?

Das kann ich Dir erst morgen sagen, da muß ich nachgucken. Es ist auf 
jeden Fall eine 1,20 Meter lange. Vorher war eine 40 Watt (ja, nicht 36, 
sondern eine "dicke" 40 Watt) von Narva drin, die noch aus der bösen 
DDR-Produktion stammt.

mfG Paul

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Mike J. schrieb:
>> Was für eine Leistung hatte denn die LED-Lampe?
>
> Das kann ich Dir erst morgen sagen, da muß ich nachgucken.

So, habe ich gemacht:

18 Watt, 2150 Lumen, 5500Kelvin (Tageslichtweiß) steht auf der 
Verpackung.

Wie gesagt: Die Helligkeit ist nicht das Problem. Die Nichterkennbarkeit 
von Farbunterschieden ist es. Ich muß mit dem Ölmeßstab in's Freie 
tappen, um ihn "ablesen" zu können, weil man mit diesem Licht nicht 
sehen kann, wo das Öl auf dem Stab anfängt.

mfG Paul

Autor: Jan L. (ranzcopter)
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Paul B. schrieb:
> Wie gesagt: Die Helligkeit ist nicht das Problem. Die Nichterkennbarkeit
> von Farbunterschieden ist es.

was aber eigentlich "messbar" bzw. im Vorfeld prüfbar sein sollte - es 
gibt durchaus LED-Röhren mit einem Farbwiedergabeindex (Cri) > 95%, bei 
denen dürfte ein Ölmessstab kein Problem sein :).
Die günstige(re)n Röhren haben eher nur so um die 80%. Für die Garage 
reicht mir das...

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
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Paul B. schrieb:

> jeden Fall eine 1,20 Meter lange. Vorher war eine 40 Watt (ja, nicht 36,
> sondern eine "dicke" 40 Watt)

Diese Röhren unterscheiden sich wohl nur durch die Brennspannung,
die bei den 36W-Lampen etwa 10% geringer ist. Die Drosseln wirken
wie Stromquellen, sodas sich so die geringere Leistung ergibt.
LED-Röhren haben wohl eine  noch  geringere "Brennspannung", sodas
die aufgenommene Leistung noch geringer ist. Gleichzeitig ist bei
etwa gleichgrossen Wirkungsgrad die "Lichtleistung" in Lumen
entsprechend geringer. Die "Lichtleistung" in Candela entspricht
wohl eher der vorher eingesetzten LL, weil die LED-Röhren das Licht
stärker nach unten bündeln. Insgesamt dürfte der Austausch von
Gasentladungslampen gegen LED-Lampen nur dann sinnvoll sein, wenn
es sich z.B. um Treppenhäuser handelt, wo häufig geschaltet wird.
Bei dieser Betriebsart dürften LED-Röhren etwas länger halten.
Laufen Gasentladungs-LLs im Dauerbetrieb, halten diese auch mehrere
Jahre. Sowohl Gasentladungs-LLs als auch LED-LLs werden im Laufe
ihres "Lebens" dunkler. Ob es da Unterschiede zwischenden Typen
gibt, weiss ich nicht. Werden bei LED-LLs die Drosseln in den
Leuchten dringelassen, muss man natürlich auch weiterhin mit deren
Verlusten leben.

Autor: Matthias T. (darkman)
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Auch wenns jetzt vielleicht etwas Offtopic ist aber warum keine 
richtigen LED Leuchten? Bei einer Mietsbude ok, aber wenn es mein Haus 
ist finde ich kann man auch mal mehr ausgeben und gut ist.

Zulassung ist bei Retrofit auch immer so ein Thema, nicht das es Stress 
gibt mit der Versicherung wenn mal was passiert aber ich weiß nicht wie 
die Rechtslage da jetzt ist. Ich weiß nur das mein Meister von Retrofit 
die Finger lässt.

Bei uns in der Firma tauschen wir jetzt defekte T12 Leuchten gegen Katla 
von Pracht. Die gefallen mir gut, schön flach und zumindest die 55W 
Version macht richtig Licht (testweise in einem Treppenhaus haben wir 
jetzt über 1000Lux in 1m Höhe) Denke wenn ich etwas Kohle über habe 
werde ich die 37W Version in meine Kellerräume machen.

http://www.eibmarkt.com/de/products/Pracht-Katla-L...


Nur als Idee

Autor: ● J-A VdH ● (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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nachdem mein Haupthaar schon bei einer einzelnen LED-Lampe
durch Funkstörungen im Radio (steht daneben)
regelrecht nach hinten weggepustet wurde,
würde mich echt mal das Störpotential einer LED-Röhre interessieren...
so schön lang, das muss doch eine hervorragende Antenne bilden

;)

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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● J-A V. schrieb:
> würde mich echt mal das Störpotential einer LED-Röhre interessieren...
> so schön lang, das muss doch eine hervorragende Antenne bilden

Gemessen habe ich das in Ermangelung entsprechender Geräte nicht, aber: 
In der Garage ist ein UKW-Radio "Rema Andante" im Gange, das sich nicht 
durch die Lampe beeindrucken läßt. ->Keinerlei Störungen des Empfanges.

MfG Paul

Autor: Mike J. (linuxmint_user)
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● J-A V. schrieb:
> würde mich echt mal das Störpotential einer LED-Röhre interessieren...
> so schön lang, das muss doch eine hervorragende Antenne bilden

Es gibt ja LED-Lampen die innen nur einen Kondensator zur 
Leistungsbegrenzung, einen Gleichrichter, einen Elko und einen 
Widerstand haben. Die LED selbst wird mit 56V betrieben. (4x LEDs und 
auf jeder LED sind fünf Chips in Reihe geschaltet/gebondet, (4*5)*2,8V)
Die sollten eigentlich keine Störungen verursachen.

Dann gibt es noch Lampen mit einem kleinen SOT23-5 Chip drauf und einer 
Spule, das ist zumeist ein StepDown-Wandler.

Ein 4.5W LED-Spot von Philips hat eine LED drin die mit ca. 200V 
betrieben werden muss, da sind einfach ganz viele LEDs direkt auf dem 
Chip hintereinander geschaltet.

Paul B. schrieb:
> 18 Watt, 2150 Lumen, 5500Kelvin (Tageslichtweiß) steht auf der
> Verpackung.

Also 18W sind auch nicht gerade viel. Selbst wenn die Lampe direkt über 
dem Motorraum hängen würde ist das eher ein Orientierungslicht.

Ich habe hier ein 20W LED-Licht (kalt-weiß) ca. 1 Meter über meinem 
Schreibtisch um genug sehen zu können.
Nachtblind bin ich ganz sicher nicht, ich kann mich noch durch die Küche 
bewegen wenn nur die Uhr der Mikrowelle die Umgebung beleuchtet, aber um 
wirklich etwas in einem größeren Raum sehen zu können braucht es schon 
etwas mehr als nur diese 20W.

Eine LED mit einem ordentlichen Wellenspektrum wäre natürlich ideal, 
aber davon gibt es eben nicht solch eine große Auswahl oder sie sind 
dann doch recht teuer.

Autor: ● J-A VdH ● (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Mike J. schrieb:
> Es gibt ja LED-Lampen die innen nur einen Kondensator zur
> Leistungsbegrenzung, einen Gleichrichter, einen Elko und einen
> Widerstand haben. Die LED selbst wird mit 56V betrieben. (4x LEDs und
> auf jeder LED sind fünf Chips in Reihe geschaltet/gebondet, (4*5)*2,8V)
> Die sollten eigentlich keine Störungen verursachen.

leider steht das so direkt bei keiner Lampe auf der Packung.

Oder wenn, ist das irgendwie "verschlüsselt"?

Autor: Fabian F. (fabian_f55)
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Ich hab in der Tiefgarage 16 Philips Master LEDtube HO 23W 865 verbaut. 
Bei einem hab ich die Drossel ausgebaut, bei den anderen nicht.
Die die Drossel wird nicht mal Handwarm, von da lohnt sich die Mühe 
nicht die alle auszubauen.
Farbwiedergabe ist gut. Bilder malen würd ich da drunter nun nicht, aber 
die 6500K @23W wirken dafür viel heller als 3600K@58W mit den Röhren 
vorher.
Haben sich bei mir schon etwas mehr als doppelt bezahlt gemacht, obwohl 
sie doch deutlich teurer sind, als normale Röhren.

Autor: Mike J. (linuxmint_user)
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Fabian F. schrieb:
> Die die Drossel wird nicht mal Handwarm, von da lohnt sich die Mühe
> nicht die alle auszubauen.

Wenn da auch solch ein Schaltregler drin ist, dann würde ich die Drossel 
wohl drin lassen um die HF-Störungen der Lampe nicht zurück in die 
Versorgung fließen zu lassen.

● J-A V. schrieb:
> leider steht das so direkt bei keiner Lampe auf der Packung.

Es muss ja eigentlich nur funktionieren und dann ist gut.

Ich habe aber hier schon öfters LED-Lampen in der Hand gehabt die:
-entweder einfach kaputt waren (man hat nichts auf der Platine gesehen)
-bei der scheinbar die LEDs etwas verrutscht sind und der Aluträger 
scheinbar so heiß geworden ist dass das bleifreie Lötzinn schmelzen 
konnte
-das Netzteil im Betrieb quasi explodiert ist und es innen alles schwarz 
war
-die Lötpaste nicht geschmolzen ist (nur oberflächlich, ganz wenig) und 
die LEDs nach einiger Zeit auf die Glasscheibe der Lampe gefallen sind 
da sich die Paste gelöst hat

Das hat alles etwas mit niedriger Qualität, Schlamperei, hohen 
Betriebstemperaturen und geplanter Obsolenz zu tun.

Man kann einfach keine LED in ein winziges Gehäuse stecken ohne irgend 
eine adäquate Kühlmöglichkeit.

Autor: Fabian F. (fabian_f55)
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Mike J. schrieb:
> Fabian F. schrieb:
>> Die die Drossel wird nicht mal Handwarm, von da lohnt sich die Mühe
>> nicht die alle auszubauen.
>
> Wenn da auch solch ein Schaltregler drin ist, dann würde ich die Drossel
> wohl drin lassen um die HF-Störungen der Lampe nicht zurück in die
> Versorgung fließen zu lassen.

Im vergleich zu dem was mein Auto ins Netz zurückspeißt, sind die Lampen 
das geringste Problem :-)
Betreibt in der TG ja aber vermutlich auch niemand seine Stereoanlage..

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
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Fabian F. schrieb:

> Im vergleich zu dem was mein Auto ins Netz zurückspeißt, sind die Lampen
> das geringste Problem :-)

Ach, Du betreibst Dein Elektroauto mit einem laaangen Anschlusskabel?

Autor: ● J-A VdH ● (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Mike J. schrieb:
> ● J-A V. schrieb:
>> leider steht das so direkt bei keiner Lampe auf der Packung.
>
> Es muss ja eigentlich nur funktionieren und dann ist gut.


klar meine Lampe hat auch geleuchtet, kein Thema.
aber das Radio daneben:


BRAAAAAAH

-muss doch nicht sein oder?

Autor: Sebastian L. (sebastian_l72)
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Fabian F. schrieb:
>
> Im vergleich zu dem was mein Auto ins Netz zurückspeißt, sind die Lampen
> das geringste Problem :-)
Ein Besitzer eines Toyota Mirai?

Autor: Sebastian L. (sebastian_l72)
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Mike J. schrieb:
> Paul B. schrieb:
>> 18 Watt, 2150 Lumen, 5500Kelvin (Tageslichtweiß) steht auf der
>> Verpackung.
Ra ??
Mac-Adam Step?


> Also 18W sind auch nicht gerade viel. Selbst wenn die Lampe direkt über
> dem Motorraum hängen würde ist das eher ein Orientierungslicht.
die eltrische Leistungsaufnahme macht keine Aussage über den Lichtstrom.
Mit 2150lm über dem Motorraum bekommst du locker 200-300 lux im 
Motorraum. Wenn die Motorhaube noch zu ist, natürlich nicht.

> Ich habe hier ein 20W LED-Licht (kalt-weiß) ca. 1 Meter über meinem
> Schreibtisch um genug sehen zu können.
Welcher Lichtstrom?

> Nachtblind bin ich ganz sicher nicht, ich kann mich noch durch die Küche
> bewegen wenn nur die Uhr der Mikrowelle die Umgebung beleuchtet, aber um
> wirklich etwas in einem größeren Raum sehen zu können braucht es schon
> etwas mehr als nur diese 20W.
EN 12464 gibt sehr gute Aussagen über den zu planenden Lichtstrom im 
Arbeitsfeld. Mit "20 W" LED-Heizleistung wäre es mir auch zu dunkel. 
Zumal die LED die Wärme in die dem Lichtstrom entgegengesetzte Richtung 
abstrahlen.

> Eine LED mit einem ordentlichen Wellenspektrum wäre natürlich ideal,
Das geben "richtige" Hersteller an. LEDs sollten für den Arbeitsfelder 
mindestens MAC-Adam Step 3 sein.

> aber davon gibt es eben nicht solch eine große Auswahl oder sie sind
> dann doch recht teuer.
Billig können alle, Geiz ist Geil....blablabla
Billige LED können guten Leuchtstoffröhren nicht das Wasser reichen. 
Noch nicht mal was Lebenserwartung angeht.

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Sebastian L. schrieb:
> Ra ??
> Mac-Adam Step?

Keine Ahnung. Ist mir auch völlig Brust. Fakt ist: Diese Lampe ist zur 
Beleuchtung von Stellen, an denen gearbeitet werden soll unbrauchbar.

Es war ein Fehler, sie überhaupt zu kaufen. Neugier ist ein schlechter 
Ratgeber.

mfG Paul

Autor: Mike J. (linuxmint_user)
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Sebastian L. schrieb:
> Billige LED können guten Leuchtstoffröhren nicht das Wasser reichen.

Ich habe hier eine LED-Birne bekommen bei der die LEDs auf einer dünnen 
FR4-Platine aufgelötet worden sind. Die wärme bekommt diese Konstruktion 
nicht mal halbwegs effektiv von den LEDs weg und in der Lampe wurde kein 
bisschen Aluminium verbaut.

Selbst bei den hochwertigen LEDs gibt es keine ordentliche Kühlung.
Wichtig ist dort nur dass diese Retrofit-LEDs in die jeweilige 
Fassung/Lampe passen.

Eine andere LED-Lampe hatte einen schönen Aluminiumkühlkörper, bei ihm 
stieg die Luft an der Seite durch einen umliegenden Schlitz in die 
Lampe, entlang von Lamellen und dann wieder nach Außen.
Theoretisch jedenfalls, denn durch das Plastikgehäuse wurde der Schlitz 
verdeckt, so dass der Schornsteineffekt nicht funktioniert hat.
Der kleinere Luft-Auslass war ja vorhanden, nur eben der größere, 
schmale Luft-Einlass war dicht.
Da haben die Designer des Gehäuses nicht mit den Designern des 
Kühlkörpers gesprochen ... das ist wirklich dumm, es hätte so eine 
schöne LED-Lampe sein können.

Autor: Fabian F. (fabian_f55)
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>Ich hab in der Tiefgarage 16 Philips Master LEDtube HO 23W 865 verbaut.
Updatre:
Auch bei -12°C in der TG (-16°C draußen) laufen die LED-Röhren noch 1A. 
Bei den Leuchtstoffröhren war bei den meisten bei -5°C schluss. Wenn die 
überhaupt angegangen sind, dann erst nachdem man bereits raus gefahren 
ist..

Autor: ● J-A VdH ● (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Fabian F. schrieb:
> Wenn die überhaupt angegangen sind (...)

da hatte ich für solche Fälle irgendwo mal
was mit einem dünnen Drähtchen gesehen. Auf die Röhre geklebt.
dort wurde dann noch mal ein HV-Impuls rauf gegeben.

war aber lange vor der "Überall-LED-Zeit".

Autor: Timm T. (Gast)
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● J-A V. schrieb:
> Auf die Röhre geklebt.
> dort wurde dann noch mal ein HV-Impuls rauf gegeben.

Das bringt allenfalls was beim Zünden, nicht bei der Helligkeit. 
Leuchtstofflampen sind auf eine Betriebstemperatur von 80°C ausgelegt, 
bei dieser erreicht das Quecksilber den optimalen Dampfdruck.

Ist es kalt, wird diese Temperatur erst nach sehr langem Betrieb 
erreicht, darunter arbeitet die Lampe mit geringerer Lichtausbeute. Man 
kann die Betriebstemperatur aber auch nicht höher wählen, weil dann die 
Effizenz des Leuchtstoffes nachläßt.

Es gibt spezielle Leuchstofflampen, die für Kälte optimiert sind. Die 
gehen schneller an, sind aber im Sommer ineffizienter. Zweimal im Jahr 
die Leuchtstofflampen wechseln macht dann auch keiner.

Die Röhre und das elektronische Vorschaltgerät rausgeschmissen, 
LED-Streifen und ein 12V-Netzteil rein, Deckel wieder drauf und nie 
wieder Ärger mit dusteren Röhren. Die Tragplatte aus Metall dient 
Befestigung und Kühlung, und man kann locker 30W installieren, wo die 
LED-Ersatzröhren höchstens 20W haben.

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