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Forum: Offtopic bezahlung für "Amateurreporter"?


Autor: Chr. M. (snowfly)
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Hallo Forum,

aus aktuellem Anlass, in dem Fall das zusammenklappen von Clinton,
habe ich mit ein paar Leuten darüber gesprochen wie wohl die Bezahlung
aussieht wenn man zufällig (filmender)Zeuge eines Vorfalls ist
über den national oder auch international im TV Berichtet wird.

z.B. den Clinton Zusammenbruch, die Schießerei in München
oder ein Flugzeugabsturz usw.

Ich war (als einziger) der Meinung dass man die Rechte für so ein Video
schon für eine 6 stellige Summe verkaufen kann.
(für das Clinton Video eher mehr)

Weiß einer von euch mehr?

Und weil es ja schnell gehen muss.
An wen wendet man sich wenn man so ein Video hat?

Autor: Zitronen F. (jetztnicht)
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Du denkst der Telephon-abnehmer bei einem Studio hat die Kompetenz einen 
6 stelligen Betrag per Telephon zuzusagen ?

Autor: Fpga K. (fpgakuechle) Benutzerseite
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Chr. M. schrieb:

> Ich war (als einziger) der Meinung dass man die Rechte für so ein Video
> schon für eine 6 stellige Summe verkaufen kann.
> (für das Clinton Video eher mehr)
>
> Weiß einer von euch mehr?


Sechsstellig ist eher ein Wunschtraum:
http://wirtschaftsblatt.at/home/nachrichten/europa...

Autor: Jemin K. (jkam)
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Du rufst bei der Bild oder der DPA an und schickst denen einen Link auf 
Dein Video. Und dann einigst Du Dich mit denen. Aber mehr als 1000 
werden selten drin sein. Nur in den USA.

Autor: Michael B. (laberkopp)
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Chr. M. schrieb:
> Weiß einer von euch mehr?

Andras Kisgergely hat für das berühmte Bild der brennenden Concorde 
gerade mal 900 EUR erhalten

https://books.google.de/books?id=28qlBQAAQBAJ&pg=P...

Autor: Thomas G. (Firma: Frickelhauptquartier) (taximan)
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Frag doch einfach bei den üblichen Revolversendern an; ich hab 1-2 mal 
Reportagen über diese "freien" Reporter gesehen. Reich werden die damit 
auch nicht, und das bei viel Aufwand. Außerdem haste dann im Fall der 
Fälle den richtigen Ansprechpartner.

Ach ja: Stil und Ausführung entsprach der Zielgruppe

: Bearbeitet durch User
Autor: Chr. M. (snowfly)
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Es geht ja genau darum nicht am Programm "wir schenken es dem Springer 
Verlag" aka Lesereporter teilzunehmen.

Natürlich kann der Pförtner vom Aufnahmestudio nicht über mehr
als seine Portokasse verfügen deshalb ja meine 2. Frage.

Mir ist von einem Fall bekannt dass es für ein 10sec Video
einen mittleren 4 stelligen Betrag gab.
Und das war nur einen Tag eine Randnotiz in den Nachrichten.

Wenn man bei Revolverblätter anruft glaube ich an die Summen.
(Die werden sich jedesmal freuen wie kleine Kinder)
Ich dachte eher daran es an eine Nachrichtenagentur anzubieten.

Wenn keine besseren Vorschläge kommen werde ich im Fall der Fälle
entweder dpa oder AP anrufen und den vorgeschlagenen Preis als
Verhandlungsbasis ver20fachen.;)

PS: auf YouTube oder so hochladen würde ich unterlassen wenn man es noch 
verkaufen will.

: Bearbeitet durch User
Autor: Joe F. (easylife)
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Ich fände ja auch ganz gut die Kamera in der Hosentasche stecken zu 
lassen, und statt zu gaffen und zu filmen erste Hilfe zu leisten. 
Sinnvolle Aufgaben gibt es bei Katastrophen und Unfällen genug.
Aus solchen Situationen Geld schlagen zu wollen, finde ich äußerst 
schäbig. Im Grunde sind schon die Überlegungen dazu, wie viel Geld man 
evtl. machen könnte äußerst schäbig.

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Autor: K. L. (trollen) Benutzerseite
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Fpga K. schrieb:
> Sechsstellig ist eher ein Wunschtraum:

Es kommt immer auf die Situation an!

Wenn man als einziger eine Dokumentation eines historischen Ereignisses 
hat, kann das sehr viel Geld bringen. Staatsoberhäupter (auch 
Kandidaten) gehören da schon mal dazu, nur sind hier meist viele 
Personen mit der Kamera.

Autor: Fpga K. (fpgakuechle) Benutzerseite
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K. L. schrieb:
> Fpga K. schrieb:
>> Sechsstellig ist eher ein Wunschtraum:
>
> Es kommt immer auf die Situation an!
>
> Wenn man als einziger eine Dokumentation eines historischen Ereignisses
> hat, kann das sehr viel Geld bringen. Staatsoberhäupter (auch
> Kandidaten) gehören da schon mal dazu, nur sind hier meist viele
> Personen mit der Kamera.

Njein, die Fotos die das meiste Geld brachten resp bringen zeigen keine 
"Dokumentation historischer Ereignisse" sondern nackte Körperteile oder 
sonstige Skandalfotos. Da können zwar VIP's involviert sein, aber  die 
Bilder gewinnen ihren Wertz allein darau das sie etwas 
"Verbotenes/Anstössiges" zeigen.
Bspw. die Nacktfotos einer US-Präsidenten-Witwe 1972. Oder ein 
ehemaliger Ministerpräsident in der Badewanne eines Genfer Hotels 1987 
(vollständig bekleidet). Also keine Schnappschüße von Handy-Amateuern, 
deren Fotos erzielen eher im Bereich 1000 Euro wenn überhaupt. Wobei ich 
bezweifle das heutzutage Medien mit solchen Fotos den selben Effekt 
erzielen (Steigerung Verkaufszahlenen/Werbeeinnahmen) wie damals 
Hustler/Stern. Google platziert die Werbung auch ohne Fotos die die 
Urinstinkte im Hypothalamus los treten direkt in Deinem Portemonnaie.

Autor: Matthias S. (da_user)
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Joe F. schrieb:
> Ich fände ja auch ganz gut die Kamera in der Hosentasche stecken zu
> lassen, und statt zu gaffen und zu filmen erste Hilfe zu leisten.

Hmm... hättest ja versuchen können der Frau Clinton bei ihrem 
Zusammenbruch zu helfen.

Ich frage mich gerade nur, wie weit du dabei gekommen wärst und wieviel 
Hilfe du dann gebraucht hättest...

Autor: Joe F. (easylife)
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Matthias S. schrieb:
> hättest ja versuchen können der Frau Clinton bei ihrem
> Zusammenbruch zu helfen.

Du weisst, welche Gelegenheiten ich meine. Es ist leider ein zunehmender 
Trend, dass Leute beim Gaffen und Filmen Rettungskräfte behindern, und 
dann auch noch ausfällig werden, wenn man sie auffordert, die 
Privatsphäre des/der Opfer zu respektieren und einfach mal weiter zu 
gehen.

Im Fall von Frau Clinton denke ich, auch wenn sie eine Person des 
öffentlichen Lebens ist, bei einem medizinischen Notfall hat auch sie 
das Recht auf Privatsphäre.
Es reicht vollkommen aus, wenn eine entsprechende Meldung ohne Bilder 
verbreitet wird. Ich persönlich empfinde keinen Zusatznutzen von 
sensationslüsterner Bildberichterstattung in solchen Fällen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Matthias S. (da_user)
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Joe F. schrieb:
> Du weisst, welche Gelegenheiten ich meine. Es ist leider ein zunehmender
> Trend, dass Leute beim Gaffen und Filmen Rettungskräfte behindern, und
> dann auch noch ausfällig werden, wenn man sie auffordert, die
> Privatsphäre des/der Opfer zu respektieren und einfach mal weiter zu
> gehen.

Ja, wenn ich aber den Text des TEs so lese, bin ich der Meinung, dass er 
ziemlich sicher nicht von solchen Situationen redet, die du 
wahrscheinlich meinst.

Autor: Chr. M. (snowfly)
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Das Argument von Joe ist mit Sicherheit berechtigt und
überwiegt wohl bei Filmen von blutigen Unfällen.
(sowas strahlt eh niemand aus und kauft es daher auch nicht)

Da viele Leute aber viele verschiedene Vorstellungen
davon haben was ein historisches Dokument ist gilt
wohl die Summe aller Vorstellungen.
Was du für nicht erwähnenswert hältst ist vielleicht
für $ORCHIDEENFACHFORSCHER eine wichtige Information.

Gerade auch um die moralische Komponente zu bewerten
sollte man sich vorher überlegen was man nicht macht
und für wie viel vielleicht doch.
Stell dir vor du kannst eine Sache die dir wichtig ist
mit einem grossen Betrag unterstützen gegen Bilder
von etwas das auch ganz ohne dich so passiert wäre.

Die Fixierung auf negative Geschehnisse ist auch nicht
aufrechtzuerhalten, manchmal schaffen es auch gute Dinge
in die Nachrichten.

Wenn mir dann so ein Ereigniss auch noch ein paar
(oder mehr) Jahre Lohnarbeit ersparen kann nehme
ich das dankbar an. :)
Denk nur mal an den der jetzt arbeitslos ist und
dann meinen Job bekommt, wahrscheinlich hat der
auch noch kleine Kinder ;)


Viel schlimmer finde ich es allerdings Nachdenken als
schäbig zu bezeichnen und dass es die Leute auch
noch gut finden.

Da wird es ähnlich sein wie mit den Gaffern.
Meine Erfahrung als Vielfahrer hat gezeigt dass
die Gruppe der Gaffer mit der Gruppe die sich
über Gaffer beklagt identisch ist.

harmlose Grüsse
Snowfly

: Bearbeitet durch User
Autor: Paul B. (paul_baumann)
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Chr. M. schrieb:
> Da wird es ähnlich sein wie mit den Gaffern.
> Meine Erfahrung als Vielfahrer hat gezeigt dass
> die Gruppe der Gaffer mit der Gruppe die sich
> über Gaffer beklagt identisch ist.

Da gibt es doch extra Klebeband -sog. Gaffertape. Damit kann man solche 
Leute zu Trauben bündeln.

mfG Paul

Autor: Joe F. (easylife)
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Sextape, Gaffertape, Zeiten sind das... ;-)

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