Kunststoff Steckschlüssel

Gast #4718897
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Hallo!

Ich bin auf der Suche nach Sechskant-Steckschlüssel, die aus Kunststoff 
bzw. eine Schutzummantelung aus Kunststoff haben.

Hintergrund ist, dass beim Anziehen von Muttern von Potis, Steckern 
usw., die in Frontplatten eingebaut sind oft leichte Kratzer auf der 
Oberfläche beim Anziehen entstehen. Oder gibt es evtl. andere 
Möglichkeiten dies zu vermeiden.

Größen werden 4/5/5,5/7/8/10/13/17 benötigt.

Vielen Dank schonmal,
Karl
Gast #4718928
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Ja, Folie oder Kunststoffplatte wäre eine Möglichkeit. Allerdings hab 
ich hier zig verschiedene Frontplatten mit unterschiedlicher Anordnung 
der Schalter usw.

Ich dachte das es Steckschlüssel auch in kleinerer Ausführung mit 
Kunststoffummantelung gibt. Für Alufelgen gibts ja z.B. diese hier:

http://www.ebay.de/itm/like/252292586145?lpid=106&chn=ps&ul_noapp=true
Gast #4718944
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Karl E. schrieb:
> Für Alufelgen gibts ja

... Steckschlüssel mit Plaste. Bisher sehern meine Alufelgen auch ohne 
diesen Schnickschnack noch gut aus. Du kannst gerne alle Deine Schlüssel 
optisch verschönern mit 
https://www.conrad.de/de/plastidip-fluessigg-spray-400-ml-gelb-893746.html 
Helfen wirds weniger. Sorgsamer Umgang mit gutem Werkzeug ist oft 
nützlicher. Bei Fließbandarbeit würde ich eine Schablone benutzen.
Gast #4719007
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Hubert M. schrieb:
> Filz zwischen der Aluplatte und Nuss

Soll der Filz dort bleiben?
Nützlich wäre gleichzeitig mit der Frontplatte eine Schablone zu 
fertigen oder zumindest die unbestückte Frontplatte als Zeichenmuster 
für die Schablone aufzulegen und dann notfalls mit geeigneten Locheisen 
am rechten Fleck für das Werkzeug Löcher in die Schablone zu machen. 
Allerdings kann der Grat auch schon eine empfindliche Acryl-Frontplatte 
verkratzen.
Gast #4719029
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Karl E. schrieb:
> Das mit den Alufelgen war nur ein Beispiel, wie die Steckschlüssel in
> etwa aussehen sollten. Mir gehts nicht um die Optik sondern den Schutz
> der Frontplatte bzw. des Gehäuses.

a) Bei den Alufelgennüssen ist die Seite plastikgeschützt, dir geht es 
aber darum, daß die Front der Nuss nicht auf der Frontplatte rumrutscht.

b) Nimm Kreuschlitz bzw. Torx statt Aussensechskant, da passiert das 
nicht.

c) Gummieren ist schlecht, rutscht nicht, eher Teflon (kannst du nicht 
aufbringen) oder Papier (hält nicht, nicht mal geklebt). Wenn die 
Schicht zu dick ist, greift dein Steckschlüssel nicht mehr.

d) Ja, man könnte eine runde Schablone aus (Öl/silikon-)papier mit 
ausgestanztem sechseckigen Loch vorher über die Schraube legen, dann 
erst festziehen, aber mit Pech rutscht das unter die Schraube und wird 
mit festgezogen.

e) Man könnte IN der Nuss einen Einsatz machen, durch den sie nicht 
weiter über den Schraubenkopf geschoben werden kann, als dass 1/10mm 
vorne Luft bleibt, dann rutscht sie auch nicht über die Frontplatte. 
leider wird man das pro Schraubenkopftyp anpassen müssen.

f) Man muss die Front gar nicht vollflächig schützen, es reichen 3 Stege 
die vorne etwas überstehen, damit das Metall nie die Frontplatte 
berühren kann.

Meiner Meinung nach ist e an praktikabelsten, ggf. ein Gewinde von 
hinten in die Nuss durch die eine Madenschraube an den Schraubenkopf 
angepasst werden kann.
Gast #4719128
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MaWin schrieb:
> Relais schrieb:
>> Mein M4-Steckschlussel (Anhang) ist z.B. aus ABS.
>
> Da kann er die Mutter ja auch mit dem Finger festhalten/anziehen.

Die 1,5-3NM macht er mit links. Aber Leute mit deinem Einkommen sehen 
auch auf dem Foto welches ABS Filament verwendet wurde. Der Schlüssel 
war auch nur ein Beispiel. Das man den Schlüssel nach eigenen 
Bedürfnissen designen sollte habe ich für Selbstverständlich angesehen.
So lange er das Drehmoment gut verkraftet sollte alles im Lot sein. 
Ansonsten kann man die Wandung auch stärker machen. Aber das scheint man 
wirklich erklären zu müssen.
Passt alles irgendwie nicht zu den Gehaltsthreads. Aber ich verdiene 
einfach zu wenig um das zu verstehen.
Gast #4719172
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Maulschlüssel Stahlwille Electric oder Stahlwille Motor haben ein 
Softfinish, das das Verkratzen der Teile verhindert.
Gibt es auch in den verkackten Zollmaßen für BNC- und ST-Buchsenteile 
von Avago oder Optek.
Habe seit 15 Jahren damit beste Erfahrungen gemacht. Nix verkratzt.
Sind aber, wie jedes gute Werkzeug, etwas teuerer.
Gast #4719278
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Georg schrieb:
> Relais schrieb:
>> Sonst voll das Forum mit lauter Leuten die (angeblich) 100.000 im Jahr
>> verdienen
>
> Relais schrieb:
>> Einfach mal so dahergeredet? Bekommt man dafür
>> 60.000€ im Jahr und mehr?
>
> Offensichtlich vom Neid zerfressen - da hilft wohl nur ein Psychiater.
>
> Georg

Georg schrieb:
> Relais schrieb:
>> Sonst voll das Forum mit lauter Leuten die (angeblich) 100.000 im Jahr
>> verdienen
>
> Relais schrieb:
>> Einfach mal so dahergeredet? Bekommt man dafür
>> 60.000€ im Jahr und mehr?
>
> Offensichtlich vom Neid zerfressen - da hilft wohl nur ein Psychiater.
>
> Georg

Ganz ehrlich? Mir ist lieber ich verdiene nur 55.000 im Jahr als z.B. 
80.000 im Jahr und komm dafür auf simple Lösungen :-p
Ich bin schließlich auch auf eine Gina Lisa nicht neidisch die 125.000€ 
für ein Camp im TV bekommt :-p
Gast #4721176
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Wolfgang schrieb:
> Bist du sicher, das es z.B. von solchen Einbauelementen eine
> Kreuzschlitz- oder Torx-Variante gibt?

Ich bin mir sicher, daß eine ordentliche Frontplatte, und wenn sie nicht 
zerkratzt werden soll ist es eine ordentliche Frontplatte, nicht die 
Stelle sein wird, an der man diese Buchse festschraubt, sondern die wird 
nur durch die Frontplatte hindurchragen, und in ein Board dahinter 
geschraubt werden. Und dort sieht man die Kratzer des Schlüssels/der 
Nuss nicht.

Also kein Problem.
Gast #4721324
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MaWin schrieb:
> sondern die wird
> nur durch die Frontplatte hindurchragen, und in ein Board dahinter
> geschraubt werden

Wieder mal ein echter MaWin, von keiner Fachkenntnis getrübt. Natürlich 
ist für dich Tektronix der totale elektronische Schund, die haben halt 
einfach nicht deine Qualifikation.

Georg
Angehängte Dateien:
#4721469
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Georg schrieb:
> MaWin schrieb:
>> sondern die wird
>> nur durch die Frontplatte hindurchragen, und in ein Board dahinter
>> geschraubt werden
>
> Wieder mal ein echter MaWin, von keiner Fachkenntnis getrübt. Natürlich
> ist für dich Tektronix der totale elektronische Schund, die haben halt
> einfach nicht deine Qualifikation.

Für mich sieht dieses Bild auch so aus, als wären Potis und Schalter
nicht an der Frontplatte verschraubt. Das trifft wohl nur auf die
BNC-Buchsen zu, und die wurden von hinten verschraubt.
Gast #4721549
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Da jch in den letzten Jahren einige Mischpulte restauriert habe, kenn 
ich das Problem sehr gut. Selbst mit Unterlegscheiben zerkratzt man die 
Frontplatten. Da bei sowas an einem Pult schnell 300-400 Potis und 
Buchsen zusammen kommen, wird wohl jeder Kunststoffschlüssel abkacken 
;-) Ich habe mir handelsübliche Steckschlüssel (mit Griff) auf der 
Drehbank vorne peniebel entgratet (abgerundet) und danach feinst 
poliert. Damit habe ich dann keine Frontplatte mehr vergurkt. Die 
Schlüssel nehm ich auch nur dafür!

Old-Papa
#4723020
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● J-A V. schrieb:
> 'n Stück Papier darunter hilft auch ;)

Wie kommst Du dazu, solche einfachen, sinnvollen und praktikablen 
Vorschläge zu machen? Wo kommen wir denn da hin?

Vorschläge, bei denen mindestens eine Werkzeugmaschine, 2-3 
Zerspanungsfacharbeiter und minimal 5 Stunden Arbeitszeit zur 
Anfertigung eines Spezialschlüssels aus 0,1mm starkem Zelluloid 
gebraucht werden, sind hier willkommen.

Wenn ich jetzt noch erzähle, daß ich kleine Maulschlüssel für diesen 
Zweck mit Isobierland beklebt habe, hagelt's wieder Minuspunkte.

Aber: Das ist mir komplett Brust.
:)

MfG Paul
#4724685
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Karl E. schrieb:

> Aber ich seh schon, scheinbar gibt sowas nicht zu kaufen. Werd ich wohl
> oder übel doch die Methode mit Schablonen versuchen.

Mach dir die doch selbst. Nimmst du welche, die alle den gleichen 
Außendurchmesser haben (ja die gibt es; meist billige Knarrenkästen 
haben so was) und suchst dir passendes Rohr, was du aufschrumpfst und 
zurecht schneidest.

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