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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Lauflicht mit den ATiny44 und Atmgea 8


Autor: Marvin R. (marvin1997)
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Guten Tag,

Da ich mich momentan mit Mikrocontrollern beschäftige und ich vorhabe 
mir ein Lauflicht mit den ATtiny44 und Atmgea 8 zu bauen wollte ich 
nachfragen, ob der Schaltplan so funktionieren würde (erstmal nur für 
den Attiny44) ?
Könnte sich jemand das ganze mal kurz ansehen und mir sagen, ob das so 
möglich wäre und was ich eventuell ändern müsste, bevor ich mir die 
Platinen dazu ätzen lasse?


Beim Aufbau auf den Steckbrett ist mir aufgefallen  das der ULN2003 bei 
12V Versorgungsspannung mir nur 11,3V am Ausgang liefert. Könnte man 
diesen Verlust der Spannung wieder zurück gewinnen?
Oder gäbe es eine Alternative zu den ULN2003, die mir die 12V am Asugang 
wieder liefert und wenn ja welche?

MFG Marvin R.

Autor: Uwe N. (ex-aetzer)
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Nur kurz draufgeschaut:
D1 würd ich vor C1 setzten, damit auch der gepolte Kondensator vor 
Verpolung geschützt ist.
R3 ist mit 10k sicher noch nicht der korrekte Wert ;)
An IC1.1 könnte man neben C3 mit 100nF noch einen mit höherer Kapazität 
setzten, 10µF o.ä..

Autor: Bussard (Gast)
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- den Poti-Schleifer auf einen ADC-Pin legen (z.B. PB1 mit PA7 tauschen)
- den Poti-Schleifer mit einem kleinen Elko "entkratzen", wenn es nicht 
nur ein Mal eingestellt werden soll
- R3 ist mit 10k ziemlich groß

Autor: Karl M. (Gast)
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Hallo,

der Elko C1 = 1000µF ist sehr groß. Warum?
Man rechnet überschlägig I=1A entspricht C = 1000µF.
So ein Attiny braucht < 10mA !

Am Spannungsregler Eingang fehlt noch ein 100nF Kondensator. Der am 
Ausgang ist eingezeichnet.


Schalter/ Taster schalten wir gegen Masse und aktivieren im AVR µC den 
Pullup Widerstand.

R3 mit 10k wurde schon genannt.
Je nach Strom durch LED und deren Spannung rechnet man aus:

Rled = (5V - Uled) / Iled

Iled ~ 3mA für eine Led mit Uled = 2V.

Autor: Marvin R. (marvin1997)
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Vielen Dank erstmals

Würde das mit der Auswahl meiner Bauteile so gehen.
Habe den Wert des Widerstandes R3 auf 1,5k geändert und am pin PB1 
gelegt. Den Schleifer des Potis habe ich an Pin PA7 gelegt, würde ein 
100nF Kondensator zum "entkratzen" des Poti-Schleifer reichen?

Autor: Marvin R. (marvin1997)
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Karl M. schrieb:
> Hallo,
>
> der Elko C1 = 1000µF ist sehr groß. Warum?
> Man rechnet überschlägig I=1A entspricht C = 1000µF.
> So ein Attiny braucht < 10mA !
>
> Am Spannungsregler Eingang fehlt noch ein 100nF Kondensator. Der am
> Ausgang ist eingezeichnet.
>
>
> Schalter/ Taster schalten wir gegen Masse und aktivieren im AVR µC den
> Pullup Widerstand.
>
> R3 mit 10k wurde schon genannt.
> Je nach Strom durch LED und deren Spannung rechnet man aus:
>
> Rled = (5V - Uled) / Iled
>
> Iled ~ 3mA für eine Led mit Uled = 2V.


Den 1000µF Kondensator am Eingang hab ich angedacht, da ich die Platine 
später mit einen Netzteil betreiben möchte dessen Strom bei 2-3 Ampere 
liegt.

Den 100nF Kondensator am Eingang des 7805 habe ich gerade ergänzt.
Wegen des Schalters den habe ich auf 5V gelegt, da dieses bei den 
Arduino auch so gemacht wird ich habe mich bei der Schaltung an den 
Anleitungen zum Arduino orientiert habe, da ich den Attiny später auch 
über die IDE programmieren möchte.

Könnten Sie mir vielleicht eine Skizze schicken, wie ich den Schalter am 
Attiny anschließen müsste?
Welchen Kondensator sollte ich am Eingang verwenden?

Hier nochmal der verbesserte Schaltplan

Autor: Uwe N. (ex-aetzer)
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Marvin R. schrieb:
> Den 1000µF Kondensator am Eingang hab ich angedacht, da ich die Platine
> später mit einen Netzteil betreiben möchte dessen Strom bei 2-3 Ampere
> liegt.

Endscheidend ist nicht die Power deines Netzteils, sondern die 
Bedürfnisse deiner Schaltung, siehe Posting von Karl.

Übrigens fehlen im Schematic im Bereich D1/ C1// R1 und C5 die 
Verbindungsknoten, d.h., diese Komponenten sind nicht angeschlossen.

Autor: Marvin R. (marvin1997)
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Uwe N. schrieb:
> Marvin R. schrieb:
>> Den 1000µF Kondensator am Eingang hab ich angedacht, da ich die Platine
>> später mit einen Netzteil betreiben möchte dessen Strom bei 2-3 Ampere
>> liegt.
>
> Endscheidend ist nicht die Power deines Netzteils, sondern die
> Bedürfnisse deiner Schaltung, siehe Posting von Karl.
>
> Übrigens fehlen im Schematic im Bereich D1/ C1// R1 und C5 die
> Verbindungsknoten, d.h., diese Komponenten sind nicht angeschlossen.


Die Verbindungsknoten habe ich nun ergänzt, welchen Wert müsste der 
Kondensator am Eingang dann besitzen und könnten Sie mir erklären wie 
Sie auf diesen Wert kommen?

Da am Ausgang mir nur etwa 11,3V geliefert werden ich aber 12V für die 
LED brauche, die hinten am ULN2003 angeschlossen werden wollte ich 
fragen, ob ich den IRLML2502 zur Ansteuerung der LEDs verwenden könnte.

Autor: Karl M. (Gast)
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Hallo,

sicherlich machen das die Arduino Boards so nicht, das es gegen die 
Intention von Atmel und seinen AVR geht.

Sicherlich war das eine Tastereingabe über einen ADC ?

Marvin R. schrieb:
> da dieses bei den
> Arduino auch so gemacht wird ich habe mich bei der Schaltung an den
> Anleitungen zum Arduino orientiert habe,

Autor: Karl M. (Gast)
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Autor: Marvin R. (marvin1997)
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Hallo Karl,

also sollte ich den Taster gegen GND schalten und beim Programmieren des 
Programmes den eingebauten Pullup-Widerstand des AVRs aktivieren.

Könnten Sie mir vielleicht sagen, welche Größe der Kondensator am 
Eingang haben sollte und wie Sie darauf kommen?

Wären meine sonstigen Bauteile so richtig ausgewählt?


Danke schon einmal im voraus für die Hilfe

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