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Forum: Haus & Smart Home Darf man mehrere Adern gecrimpt in einen Automaten stecken


Autor: Elminjo A. (elminjo)
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Habe dieses Bild im Netz gefunden und frage mich ob das zulässig ist.

Autor: Peter II (Gast)
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Elminjo A. schrieb:
> Habe dieses Bild im Netz gefunden und frage mich ob das zulässig ist.

es gibt zwillings-endhülsen und es Automaten die 2 "Löcher" haben. Auf 
dem Bild ist nicht zu erkennen was du meinst.

Autor: Holger (Gast)
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Elminjo A. schrieb:
> Habe dieses Bild im Netz gefunden und frage mich ob das zulässig
> ist.

Es gibt ja Aderendhülsen für mehrere Adern. Bis jetzt hab ich aber 
maximal drei gesehen. Auf dem Bild scheinen es mehr zu sein...

Autor: Holger (Gast)
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Peter II schrieb:
> Auf dem Bild ist nicht zu erkennen was du meinst.

Links die Aderendhülsen, wo vier oder fünf Adern in einer Hülse sind...

Autor: Sven L. (svenl)
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Naja, das ist Murks...

Da hat sich jemand die Stromschiene und die Kabel mit ordentlichem 
Querschnitt sparen wollen.

Funktionieren tut das, aber gerade wenn ich irgendwie 7-8 Kabel 1,5 mm² 
in eine Aderendhülse für 16 mm² quetsche und diese dann crimpe, kann ich 
nicht sicher sein, dass das vernünftig hält.

Viele Grüße!

Sven

Autor: qwervfvde (Gast)
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Sven L. schrieb:
> 7-8 Kabel 1,5 mm²
> in eine Aderendhülse für 16 mm² quetsche und diese dann crimpe, kann ich
> nicht sicher sein, dass das vernünftig hält.

Klar, das sind ja auch nur 10,5 bis 12 qmm.
Also lieber eine 10qmm-Huelse.

qwervfvde

Autor: Peter II (Gast)
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Sven L. schrieb:
> kann ich
> nicht sicher sein, dass das vernünftig hält.

die Hülse braucht auch nicht halten, sie sorgt nur für den Schutz der 
Drähte. Da halten kommt von der Verschraubung.

Wenn die Hülse nur beklemmt wird, hätte ich auch bedenken.

Autor: Sven L. (sven_rvbg)
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Peter II schrieb:
> die Hülse braucht auch nicht halten, sie sorgt nur für den Schutz der
> Drähte. Da halten kommt von der Verschraubung.

Das könnte bei Käfigfederklemmen aber anders aussehen... Darum spricht 
Wago ja auch immer von einer gasdichten Vercrimpung.

Bei Schraubklemmen hast Du recht.

BTW die Hager Automaten Typ MBSxxx zum Beispiel dürfen laut Datenblatt 
mit flexiblen Adern beschaltet werden, allerdings explizit ohne Hülse 
und max zwei Adern.

Ich persönlich hasse flexible Adern ohne Hülsen im Schaltschrank.

Autor: Thomas S. (thommi)
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Sven L. schrieb:
> Ich persönlich hasse flexible Adern ohne Hülsen im Schaltschrank.

Kann ich auch nicht leiden, sieht auch nicht schön aus. Aderendhülsen 
sind einfach ne saubere Sache.

Autor: Joachim B. (jar)
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Sven L. schrieb:
> Naja, das ist Murks...

nö äh jain!

habe das sogar vom Elektriker Meister eingetragen abgenommen bekommen, 
allerdings nicht mit Aderendhülsen sondern mit


nennt sich Stiftkabelschuh
http://www.e-special-shop.de/out/pictures/z1/stift...

https://www.google.de/search?q=Kabelschuh+Stifte&c...

Autor: Sven L. (sven_rvbg)
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Joachim B. schrieb:
> habe das sogar vom Elektriker Meister eingetragen abgenommen bekommen...

Nicht alles was sich Meister nennen darf, hat auch den Namen verdient.

Wie schrieb mal jemand in einem anderem Forum: "Ich würde manchem guten 
Gesellen mehr zutrauen, wie manchen Meister".

Ich hab schon soviel Pfusch von sog. Fachfirmen gesehen...

Ich hab letztens FIs gegen FI-LS getauscht, weil vor bzw nach den FIs 
keine passende Absicherung vorhanden war. 63A NH für eine normale 
Steckdose erschien mir dann doch als bissel viel.

Das ganze war seit 1995 so und wurde auch von einer eingetragenen Firma 
gemacht. Aufgefallen ist das ganze zufällig, nach dem es im Verteiler 
gebrannt hat, weil mal ein Bastler einen Automaten selbst getauscht hat, 
die Kammschiene war nur handwarm angezogen und der Durchalauferhitzer 
mit 22KW tat das übrige.

Autor: Joachim B. (jar)
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Sven L. schrieb:
> Nicht alles was sich Meister nennen darf, hat auch den Namen verdient.

stimmt aber ändert was was an dem dort erlaubten Einsatz von diesen 
Stiftkabelschuhen?

Was ich schon für Pfusch von eingetragenen Meisterbetrieben sah, aber 
das ist nun Polemik, ich vermisse hilfreiches, wie nach VDE bla blö 
verboten, jedenfalls sind Stiftkabelschuhe gepresst die bessere Wahl als 
Aderendhülsen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Mani W. (e-doc)
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Peter II schrieb:
> die Hülse braucht auch nicht halten, sie sorgt nur für den Schutz der
> Drähte. Da halten kommt von der Verschraubung.
>
> Wenn die Hülse nur beklemmt wird, hätte ich auch bedenken.

Was ist jetzt los???

Autor: Inetwa (Gast)
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> Da halten kommt von der Verschraubung.
>
> Wenn die Hülse nur beklemmt wird, hätte ich auch bedenken.

Soll etwa heissen:
Das Halten geschieht mit der Verschraubung.

Wenn die Hülse nur verklemmt wird, hätte ich auch Bedenken.

Autor: Teo D. (teoderix)
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Joachim B. schrieb:
> jedenfalls sind Stiftkabelschuhe gepresst die bessere Wahl als
> Aderendhülsen.

Für den unbedarften Laien sicher zu empfehlen.
Stroooom gefääährlich, muss Schraube fest fest fest..... und das ohne 
Aufzug...
Auf einen Kragen solle man aber wirklich nicht verzichten. Sonnst hängt 
das bald nur noch an 1-2 Drähte.

Joachim B. schrieb:
> ich vermisse hilfreiches, wie nach VDE bla blö
> verboten

Nix VDE, da musste den Hersteller der Klemme fragen, was zulässig ist.

Autor: Joachim B. (jar)
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Teo D. schrieb:
> Nix VDE, da musste den Hersteller der Klemme fragen, was zulässig ist.

muss ich nicht, die werden in jedem Elektrogroßhandel verkauft nicht 
beim Discounter und sind genau dafür gedacht!

Nur jeder weiss das nicht

Sven L. schrieb:
> Ich hab schon soviel Pfusch von sog. Fachfirmen gesehen...

Die Stiftkabelschuhe haben ja nun nix mit Pfusch von "Fachfirmen" zu 
tun.

Wenn der Elektriker pfuscht ist es egal ob mit gutem Material oder 
Schlechtem.
Man kann ja auch 6,3mm gecrimpte Flachstecker auch nicht verteufeln wenn 
Fachfirmen pfuschen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Teo (Gast)
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Joachim B. schrieb:
> muss ich nicht, die werden in jedem Elektrogroßhandel verkauft nicht
> beim Discounter und sind genau dafür gedacht!

Was soll da die blöde Frage, wenn du eh schlauer bist?

Autor: Sven L. (sven_rvbg)
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Ich war der Meinung schon Flachstecker mit Kunststoffkraken gesehen zu 
haben, die für zwei Adern gedacht waren. Auch habe ich des öfteren 
Ösenkabelschuhe gesehen, bei denen mehrere Einzeladern verpresst werden.

http://www.eisenacher.de/websites/main.php?descr=V...

Ich halte das ganze für unbedenklich, solange man Adern vom gleichen 
Querschnitt verwendet und die minimal und maximal zulässigen 
Querschnitte vom Kabelschuh eingehalten werden.

Mehrere Adern in einer Hülse sieht man bei Leuchten auch häufiger, auch 
da haben dann alle Adern den gleichen Aufbau und Querschnitt, der 
Kunststoffkragen ist dann größer.

Hab das auch schon gemacht, als ich ein Schaltnetzteil vom Computer 
zweckentfremdet habe. Hab auf das Gehäuse eine Hutschiene genietet die 
Adern aus dem Netzteil mittels passender Aderendhülsen zusammengefasst.

Sehe das als ordentlich an.

Unisolierte Flachstecker, mit zwei Adern sieht man auch oft.

Für Stiftkabelschuhe habe ich nichts finden können, ist aber im Grunde 
genommen ja ähnlich wie bei den isolierten Flachsteckern. Es gibt halt 
auch hier bessere und schlechtere.

Fazit: Es kommt immer auf den Anwendungszweck drauf an, bei zu großen 
Querschnitten ist es keine Lösung!

Autor: Werner M. (Gast)
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Sven L. schrieb:
> Ich halte das ganze für unbedenklich, solange man Adern vom gleichen
> Querschnitt verwendet

Was hat der Aderquerschnitt da für einen Einfluss. IMHO ist der 
Querschnitt der Einzeldrähte wichtig. Wieviele davon dann zu einer Ader 
gehören, ist doch für die Quetschung egal.

Autor: ljk (Gast)
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Mehrere Drähte in einer großen Aderendhülse hab ich auch schon oft in 
Schaltschränken von großen Maschinen gesehen. Entweder ist es erlaubt, 
oder die Hersteller der Maschinen haben auch gepfuscht.

Autor: Toto mit Harry (Gast)
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Ich würde es einfach eine unglückliche Lösung nennen und selbst anders 
machen.

Es ist ja nicht die Frage ob es erlaubt ist, sondern ob jemand im 
Schadenfall die Installation als zulässig oder nicht ausschlaggebend 
gefährdend anerkennt.

Da hilft die Norm nur.

Wir haben Bestandsschaltschränke die von mehreren Institutionen zur 
Versicherungsrechtlichen Überprüfung alle 2 Jahre überprüft werden..

Nix zu beanstanden.. wenn ich hier manche höre, würden die gleich zur 
Polizei fahren wenn die so einen Schrank öffnen.

Auch ich muss manchmal feststellen.. das in extremen 
Belastungsbereichen, IP65 Bewegung,Stöße und vibrationen eine vom 
Auszubildenden nicht richtig angezogene Klemme nach 2 Jahren schonmal 
schmoren kann.. da ist es dann auch egal wieviele Kabel darunter 
eingeklemmt sind.

Autor: F. F. (foldi)
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Sven L. schrieb:
> 63A NH für eine normale
> Steckdose erschien mir dann doch als bissel viel.

Das ist schon hart. Ich mache auch alles, was nicht gefährlich ist und 
vielleicht nicht dem "Bilderbuch" entspricht!, bin dabei meist noch 
harmloser als die meisten Elektriker.

Autor: Joachim B. (jar)
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Toto mit Harry schrieb:
> nicht richtig angezogene Klemme

alle Klemmen bei einem Freund waren lose im Anschlußkasten und hatte 
schon Anlaßfarben, vom hiesigen Meisterbetrieb!

Wir fanden das nur weil wir dem Wackelkontakt vom Carport bis zum 
Anschlußkasten folgten.

Autor: Wolfgang (Gast)
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Joachim B. schrieb:
> Wir fanden das nur weil wir dem Wackelkontakt vom Carport bis zum
> Anschlußkasten folgten.

Gut, dass der Carport einen Wackler hatte. Sonst wäre das vielleicht 
erst beim nächsten Schmorbrand aufgefallen.

Hauptsache, derjenige der die Anlage in dem Zustand abgenommen hat, war 
im Besitz des richtigen Scheines.

Autor: Sven L. (sven_rvbg)
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Werner M. schrieb:
> Was hat der Aderquerschnitt da für einen Einfluss. IMHO ist der
> Querschnitt der Einzeldrähte wichtig. Wieviele davon dann zu einer Ader
> gehören, ist doch für die Quetschung egal.
Recht hast Du, war doof formuliert. Mein Gedanke war aber auch, das wenn 
ich jetzt z.B. 2,5mm² und 4mm² mit gleichem Querschnitt der Einzeldrähte
verpresse es eventuell zu einer schlechten Verteilung innerhalb der 
Quetschstelle kommen kann, da die verseilten 4mm² sich unter Druck 
anders verteilen, als die 2,5mm²...


Wolfgang schrieb:
> Hauptsache, derjenige der die Anlage in dem Zustand abgenommen hat, war
> im Besitz des richtigen Scheines.

Auf der anderen Seite gibt es soviele Laien, die selbst der Meinung 
sind, Ihre Elektroinstallation selbst zu erweitern / verändern.

Ist halt komisch, manche machen mehrere Jahre eine Ausbildung / 
Weiterbildung / Schulungen, etc. und dann kommt der Laie, der mal in der 
Schule gesehen hat, wie man ein Lämpchen mit einer Batterie und einem 
Schalter verbindet und meint seine Hütte selbst installieren zu können.

Das ganze wird dann von Herstellern, die besonders endkundenfreundlich 
sein wollen mit farbigen Schaltplänen unterstützt. (Hinweis das nur eine 
Elektrofachkraft das machen darf, steht nur für das Gewissen des 
Herstellers da.)

Oder es gibt YouTube-Videos, von anderen Laien, die gleichgesinnte zum 
selbermachen animieren, da fehlt es aber oft schon an den richtigen 
Begrifflichkeiten.

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