Gleichtaktspannung Instrumentationsverstärker / 'right leg drive'

Gast #4721461
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Tag zusammen!



Ich studiere gerade verschiedene Arten der 'right-leg drive' 
Kompensation von Gleichtaktstörungen bei allen möglichen physiologischen 
Messungen.
Ich denke ich habe den Sinn und die Grundlegende Funktion verstanden.
Beziehe mich im Post auf die Datenblätter zu diversen 
Instrumentationsverärkern.

Zu meinem eigenen Test: Common Mode Voltage möglichst 0 halten um 
maximalen Messbereich zu haben, Common Mode Voltage möglichst 0 haben 
weil die Unterdrückung eben nicht unendlich ist und sonst merkliches 
wabern sichtbar ist.
Dabei das Gleichtakt Signal invertiert wieder zurückführen und so 
wegregeln.

Das habe ich dann in verschiedenen Realisierungen gefunden zu denen ich 
sicher auch noch mal eine Frage habe, aber als erstes habe ich einfach 
ein Problem damit wieso die Schaltungen die Gleihtaktspannung erkennen. 
Die wird an der Mitte des Verstärkungswiderstandes. Der wird aufgeteilt 
in Rg/2 und dann abgegriffen. Wenn ich mir das Prinzipschaltbild 
anschaue sind ja beim INA 2 OPs an denen Rg hängt und wenn ich davon 
ausgehe, dass die OPs keine Differenzspannung habe, dann liegt doch die 
Eingangsspannung vom + und - Eingang an diesem Rg?
Zum Beispiel Gleichtaktspannung 2 V und Differenzspannung 1V. 3 V am 
+-Eingang und 2 V am - Eingang.

3V--------------- In+
         |
         |
         Rg/2
         |
         |---------------------- 2.5V
         |
         Rg/2
         |
         |
2V--------------- In-


Also in der Mitte sind es 2.5 V und nicht 2V Gleichtakt?


Lange Rede: wieso findet sich anscheinend an besagter Stelle die 
Gleichtaktspannung, die man dann mit verschiedenen Schaltungen wegregeln 
kann?


Brett vorm Kopf oder einfach zu blöde...vielleicht könnt ihr mir ja 
helfen.

Slainte!
Gast #4721484
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Vielleicht liege auch ich vollkommen daneben, aber so wie du das 
Beispiel aufgezeichnet hast, sehe auch ich da 2.5V Gleichtakt. Ziehe ich 
den von den Eingängen ab, habe ich an In- -0.5V und an In+ 0.5V. Damit 
liegt die Differenz schön symmetrisch an und ich kann den 
Eingangsbereich des Verstärkers optimal ausnutzen.

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