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Forum: Haus & Smart Home Fenster und Balkontüren sichern


Autor: _me (Gast)
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Hallo,
ich bin gerade dabei mir Gedanken über das Sichern des Hauses meiner 
Eltern zu machen und bräuchte da mal ein paar äußere Anregungen. 
Grundlegend ist das Problem, dass es insgesamt ne Menge Fenster und 
Balkontüren gibt, die vom Erdboden aus gut erreichbar sind. Viele davon 
sind sogar Doppelfenster bzw. -türen und obwohl viele von ihnen 
zumindest unten eine Pilzkopfsperre haben, glaube ich nicht, dass es 
lange dauern würde sie aufzuhebeln.
Die Einzelfenster sind eher weniger problematisch, ich werde sie wohl 
einfach hiermit 
(https://www.amazon.de/Abus-323362-Fenster--T%C3%BC...) 
verriegeln.

Doch gerade bei den Doppelfenstern bzw. Türen ist es kompliziert. Die 
Markenprodukte dafür (Bsp: Abus FOS 550) sind echt heftig teuer und ich 
bräuchte wohl ingesamt 6 Stück (3*Doppeltür) von ihnen. Deshalb bin ich 
jetzt auf folgendes Produkt gekommen: 
http://www.sicheres-heim.com/straeb-abus-sicher-sh...

Zumindest das Aufhebeln könnte man damit unterbinden. Allerdings müsste 
man in den (Kunststoff-)Rahmen bohren, und ich bin mir nicht ganz sicher 
was sich dahinter so verbirgt. Jetzt würde ich gerne von euch wissen:
a) Wieviele meint ihr braucht man für eine Doppeltür? 1 oder 2?
b) Macht das überhaupt Sinn? Einschlagen kann man die Tür/das Fenster 
dann ja immer noch. Ich habe mir deswegen auch schon Gedanken über eine 
Funkalarmanlage gemacht, aber so richtig begeistert war ich da auch 
nicht.

Danke und Grüße

Autor: Sebastian L. (sebastian_l72)
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_me schrieb:
> Hallo,
> ich bin gerade dabei mir Gedanken über das Sichern des Hauses meiner
> Eltern zu machen und bräuchte da mal ein paar äußere Anregungen.
> Grundlegend ist das Problem, dass es insgesamt ne Menge Fenster und
> Balkontüren gibt, die vom Erdboden aus gut erreichbar sind. Viele davon
> sind sogar Doppelfenster bzw. -türen und obwohl viele von ihnen
> zumindest unten eine Pilzkopfsperre haben, glaube ich nicht, dass es
> lange dauern würde sie aufzuhebeln.
> Die Einzelfenster sind eher weniger problematisch, ich werde sie wohl
> einfach hiermit
> 
(https://www.amazon.de/Abus-323362-Fenster--T%C3%BC...)
> verriegeln.

Das Fenster lässt man einfach im Rahmen stehen.
3 Glasleisten abhebeln, Scheibe rausnehmen, schnell lautlos und rein.

Einbrecher lieben Terassentüren. Denn das erste bei Einbruch ist es den 
Fluchtwege / die Fluchtwege zu sichern. Gerne über eine Terasse in 
unübersichtliche Gärten. Die Terassentür macht man aber von innen auf. 
Daher verschliessbare Riegel!


> Zumindest das Aufhebeln könnte man damit unterbinden. Allerdings müsste
> man in den (Kunststoff-)Rahmen bohren, und ich bin mir nicht ganz sicher
> was sich dahinter so verbirgt.
Hohlräume. in Plastikfenstern kriegst du nicht viel anständig fest. Du 
brauchts da grosse kräfigte Beschläge und viele viele kurze Schrauben.

> Jetzt würde ich gerne von euch wissen:
> a) Wieviele meint ihr braucht man für eine Doppeltür? 1 oder 2?
Nimm gute Beschläge, die die Fenster in der Wand sicher verankern.

> b) Macht das überhaupt Sinn? Einschlagen kann man die Tür/das Fenster
> dann ja immer noch.
Das macht Krach. Da ist das abhebeln der Glasleisten einfacher.

> Ich habe mir deswegen auch schon Gedanken über eine
> Funkalarmanlage gemacht, aber so richtig begeistert war ich da auch
> nicht.
ne. Fehlalarme sind doof.

Das was wirklich hilft ist eine Rauchkanone mit Blitz und 140 dB 
Hörnern.

Autor: M. P. (matze7779)
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Sebastian L. schrieb:
> Das Fenster lässt man einfach im Rahmen stehen.
> 3 Glasleisten abhebeln, Scheibe rausnehmen, schnell lautlos und rein.

Was hast Du denn für Fenster bei denen außen herausnehmbare Leisten 
sind?
Habe ich noch nie bei einem Hersteller gesehen...

_me schrieb:
> Allerdings müsste
> man in den (Kunststoff-)Rahmen bohren, und ich bin mir nicht ganz sicher
> was sich dahinter so verbirgt.

Viele Kunststoff Fensterprofile sind innen mit Stahl verstärkt. Geh doch 
mal mit einem starken Magneten ran.

: Bearbeitet durch User
Autor: Sebi (Gast)
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M. P. schrieb:
> bei einem Hersteller gesehen...

Ich finde diese Stahlschienen gut, die man innen quer vors Fenster 
machen
kann. Das sieht man gleich von aussen.

Ansonsten bzgl. Pilzkopf:
Macht nur dann wirklich Sinn, wenn die Aufnahmen im Rahmen mit dem
innen im Rahmen liegenden Metall verschraubt sind. Meistens sind
die Aufnahmen nur mit 2 kurzen Schrauben im Plastikbereich des Rahmens
verschraubt.

ganz anderer Aspekt:
Gebäudeversicherung checken. Zahlt die auch bei "Beschädigungen durch 
Unbefugte" oder nur bei vollendetem Einbruch? Je besser du Türen/Fenster 
sicherst, desto größer werden die Schäden beim Einbruchsversuch.
Da kann leicht mal der Austausch ganzen Fenster inkl Rahmen erforderlich 
werden. (leider eigene Erfahrung, Versicherung hats zum Glück 
übernommen)

Ausserdem:
bei längerer Abwesenheit 500€ auf den Küchentisch legen

Alarmanlage:
nur Drahtgebunden - wir haben eine Oasis mit RFID, kann man selbst 
einbauen, funktioniert tadellos.

Autor: Harald W. (wilhelms)
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_me schrieb:

> Ich habe mir deswegen auch schon Gedanken über eine
> Funkalarmanlage gemacht,

Ich kenne mich mit Alarmanlagen nicht besonders gut aus, aber
kann man die nicht einfach durch "Zustopfen" des Empfängers
ausser Betrieb setzen?

Autor: Der Andere (Gast)
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Sebi schrieb:
> bei längerer Abwesenheit 500€ auf den Küchentisch legen

Wofür? Das der liebe Einbrecher dann nicht mehr weitersucht?
Oder als Wette für den Einbrecher, dass er nicht reinkommt?

Völliger Unfug!

Autor: Pete K. (pete77)
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Was willst Du denn sichern?
Hausrat? Wertgegenstände? --> Safe/Tresor, Bankschließfach, etc.

Oder nur allgemein den Einbruch erschweren?

1) Falls Deine Fenster noch keine Pilzkopfverriegelung haben, kann man 
die Bänder von den Fenstern meistens nachrüsten.
Wichtig ist hier besonders die Terrassentür.
2) Dann abschließbare Oliven montieren und diese auch wirklich 
abschließen.
3) Haustür ebenfalls sichern. Schild ok? Türzylinder ziehsicher mit 
Bohrschutz und patentiertem Profil? Evtl. Querriegel zum Anschrauben.

Weitere Infos:
http://www.k-einbruch.de/
http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/di...

Autor: Pete K. (pete77)
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Harald W. schrieb:
>> Ich habe mir deswegen auch schon Gedanken über eine
>> Funkalarmanlage gemacht,

Die Alarmanlage schlägt aber erst dann an, wenn schon jemand im Haus 
ist.

Autor: Der Andere (Gast)
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Nachtrag: Dem Rest den Sebi gesagt hat stimme ich aber absolut zu :-)
Überwachungskameras etc nützt nix.
Das Beste sind gut sichtbare Einbruchs-Hemmnisse, die sorgen dafür, dass 
die Serieneinbrecher es lieber beim Nachbarn probieren.

Autor: Halsch Ferum (Gast)
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M. P. schrieb:
> Sebastian L. schrieb:
>> Das Fenster lässt man einfach im Rahmen stehen.
>> 3 Glasleisten abhebeln, Scheibe rausnehmen, schnell lautlos und rein.
>
> Was hast Du denn für Fenster bei denen außen herausnehmbare Leisten
> sind?
> Habe ich noch nie bei einem Hersteller gesehen...

Ich lach mich gerade tot. Hauptsache mal was schreiben. Ich habe solche 
Fenster auch noch nie gesehen. Oder M.P. ist so ein DIY-Alleskönner der 
sich wundert, warum bei ihm die Fenster nach außen aufgehen.

Grüße

Autor: Sebi (Gast)
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Der Andere schrieb:
> Völliger Unfug!

Das ist der offizielle Ratschlag der Einbruchsberatungsstelle
der Polizei.

Einbrecher gehen erstaunlich rational vor und wägen Risiko, Zeitaufwand
und Ertrag genau ab. Wenn sie denn also schon reingekommen sind, macht
es durchaus Sinn, Schadensbegrenzung zu betreiben. Viele nehmen lieber
das Geld, als lange und risikreich nach Wertgegenständen zu suchen.
Manche Einbrecher (die die nicht rational vorgehen) reagieren auch
mit Zerstörung, wenn sie nichts finden.

Ich finde, die Sichtweise hat etwas.
Man könnte jetzt sagen, der Einbrecher merkt sich die Adresse und kommt 
dann jedes Jahr zur Urlaubszeit um 500€ abzugreifen - das ist aber
aus polizeistatistischer Sicht unwahrscheinlich - wurde uns zumindest 
gesagt.

@Der Andere
Wie ist deine Sicht?

Autor: Sebi (Gast)
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Harald W. schrieb:
> Ich kenne mich mit Alarmanlagen nicht besonders gut aus, aber
> kann man die nicht einfach durch "Zustopfen" des Empfängers
> ausser Betrieb setzen?

Zustopfen des Empfängers? Oder meinst du Ausschäumen der Sirene?

Autor: Klaus Trophobie (Gast)
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Stolperdrähte aus Angelsehne unterhalb der Fenster und Türen spannen. 
Dadurch dann Sprungschalter betätigen lassen. Sirenen und Halunken-, äh 
Halogenstrahler damit schalten. Gewehrfeuer über Lautsprecher abspielen.

Wenn Einer durch den Stolperdraht zusätzlich auf die Schnauze fällt, 
gleich noch Eine überziehen...

Schafft es dennoch Einer, in das Gebäude zu gelangen, dafür sorgen, daß 
er so schnell nicht wieder heraus gelangen kann...

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Sebi schrieb:
> Harald W. schrieb:
>> Ich kenne mich mit Alarmanlagen nicht besonders gut aus, aber
>> kann man die nicht einfach durch "Zustopfen" des Empfängers
>> ausser Betrieb setzen?
>
> Zustopfen des Empfängers? Oder meinst du Ausschäumen der Sirene?

Zustopfen ist ein Begriff aus der HF-Technik. Damit ist gemeint,
das man mit einem starken Störsender den Empfang des eigentlich
gewünschten, Informationen übertragenden Senders verhindern kann.

Autor: M. P. (matze7779)
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Halsch Ferum schrieb:
> Oder M.P. ist so ein DIY-Alleskönner der
> sich wundert, warum bei ihm die Fenster nach außen aufgehen.

Du hast schon kapiert das die Aussage von Sebastian war oder?
Aber Hauptsache mal was schreiben....

Autor: Sebi (Gast)
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Harald W. schrieb:
> Sebi schrieb:
>> Harald W. schrieb:
>>> Ich kenne mich mit Alarmanlagen nicht besonders gut aus, aber
>>> kann man die nicht einfach durch "Zustopfen" des Empfängers
>>> ausser Betrieb setzen?
>>
>> Zustopfen des Empfängers? Oder meinst du Ausschäumen der Sirene?
>
> Zustopfen ist ein Begriff aus der HF-Technik. Damit ist gemeint,
> das man mit einem starken Störsender den Empfang des eigentlich
> gewünschten, Informationen übertragenden Senders verhindern kann.

Ah ok.
Ordentliche Funk-Alarmanlagen bewerten Zustopfen wie Sabotage, d.h.
Sirene geht an. Auch so ein Grund, weshalb ich kein Fan von 
Funk-Alarmanlagen bin.

Autor: ..,- (Gast)
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Die 500 Euro in mehreren kleinen Scheinen aufgeteilt in ein gut 
verschlossenes Glas (ala Kaffekasse) packen, gut sichtbar aufstellen.
Vielleicht auch etwas "Spielgeld" dazwischen damit der Schaden geringer 
ausfällt ;-)

Mikroschalter unten drunter --> lauten Alarm und Nebelmaschine anwerfen 
und SMS an sich selbst schicken lassen.

;-)

Autor: Der Andere (Gast)
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..,- schrieb:
> und Nebelmaschine anwerfen

Prima, wer zahlt dann den Einsatz der Feuerwehr, die der Nachbar gerufen 
hat weils qualmt?

..,- schrieb:
> SMS an sich selbst schicken lassen

Nützt dir auch viel, wenn du gerade 1000km entdernt bist (oder auch nur 
20km).
Na ja, dann kannst du dir wenigstens live auf deinem Smartphone über 
deine Webcams anschauen wie sie deine Bude ausräumen. Erkennen kann man 
normalerweise keinen, weil Kaputzenjacken, Sonnenbrillen, etc.

Sebi schrieb:
> Das ist der offizielle Ratschlag der Einbruchsberatungsstelle
> der Polizei.

Im Ernst? hast du dazu Belege?

Der Dieb denkt sich "danke du Trottel" und sucht trotzdem an den 
üblichen Stellen nach Schmuck Barheld oder kleinen teuren Elektronik 
Gadgets bzw die kundigeren evt. noch nach Kunstgegenständen.
Warum sollte er sich mit 500 Euro zufrieden geben, wenns offensichtlich 
nur so von Kohle im Haus wimmelt.

Ich hab mal nach "einbruch geld auf tisch" gegoogelt und finde dazu das 
was auch meine Meinung ist:
Zitat aus Treffer: 
http://www.abendblatt.de/nachrichten/article137212...
"13. Ist es sinnvoll, Geld hinzulegen?
Meder: Nein. Das Geld nimmt der Einbrecher gern mit, als zusätzliche 
Gabe sozusagen. Es wird ihn aber keinesfalls davon abhalten, die Wohnung 
oder das Haus blitzschnell zu durchsuchen und all das mitzunehmen, das 
für ihn einen Wert darstellt."

Autor: Spitzbub (Gast)
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1. Eine AA soll keinesfalls grundlos melden, aber bei einem Einbruch 
100% zuverlässig ansprechen. Beide Bedingungen zu erfüllen, erfordert 
von dem Installateur lange Erfahrung, sonst frisst der nachträgliche 
Ärger den Verdienst mehrfach auf.

Das ist der Grund, warum die meisten Elektriker solche Anlagen höchstens 
einmal bauen und dieses Metier lieber den darauf spezialisierten Firmen 
überlassen.

2. Auch der Gerätehersteller muss über entsprechende Erfahrung verfügen,
was aber leider oft nicht der Fall ist.

Viele Leute schimpfen über den VdS, weil VdS-anerkannte Geräte meist 
nicht billig sind, aber der VdS betreibt in Köln ein aufwendiges 
Prüf-Labor und man kann sich darauf verlassen, dass die dort anerkannten 
Geräte keine Schwachstellen haben (wenn sie sachgemäss montiert werden!)

3. Die beschriebenen Verriegelungen können von einem Einbrecher leicht 
geöffnet werden, wenn er ein Loch in die Scheibe schneidet und 
durchgreift.

Autor: Der Andere (Gast)
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Spitzbub schrieb:
> 3. Die beschriebenen Verriegelungen können von einem Einbrecher leicht
> geöffnet werden, wenn er ein Loch in die Scheibe schneidet und
> durchgreift.

Stimmt auch wieder nicht, da diese Systeme abgeschlossen sein sollten.
Und Einbrecher, die in 007 Manier Löcher in doppel oder 
dreifachverglasung schneiden dürften die Minderheit sein.
Laut dem was ich lese kommen die meisten mit einem kurzen Brecheisen und 
versuchen Tür oder Fenster aufzuhebeln.
Wenn sie innerhalb von 3 Minuten nicht erfolgreich sind, sind sie wieder 
weg.

Autor: Toni Tester (Gast)
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Der Andere schrieb:
> Sebi schrieb:
>> Das ist der offizielle Ratschlag der Einbruchsberatungsstelle
>> der Polizei.
>
> Im Ernst? hast du dazu Belege?
>
> Der Dieb denkt sich "danke du Trottel" und sucht trotzdem an den
> üblichen Stellen nach Schmuck Barheld oder kleinen teuren Elektronik
> Gadgets bzw die kundigeren evt. noch nach Kunstgegenständen.
> Warum sollte er sich mit 500 Euro zufrieden geben, wenns offensichtlich
> nur so von Kohle im Haus wimmelt.
>
> Ich hab mal nach "einbruch geld auf tisch" gegoogelt und finde dazu das
> was auch meine Meinung ist:
> Zitat aus Treffer:
> 
http://www.abendblatt.de/nachrichten/article137212...
> "13. Ist es sinnvoll, Geld hinzulegen?
> Meder: Nein. Das Geld nimmt der Einbrecher gern mit, als zusätzliche
> Gabe sozusagen. Es wird ihn aber keinesfalls davon abhalten, die Wohnung
> oder das Haus blitzschnell zu durchsuchen und all das mitzunehmen, das
> für ihn einen Wert darstellt."

Hätte ich aus dem Bauch heraus ganz genauso entschieden.

Selbst wenn es zu diesem Rat eine seriöse Quelle gibt - ich traue doch 
keiner Statistik, die ich nicht selbst gefäl... äh, erstellt habe (auch 
dann nicht, wenn oben "offizielle Polizeistatistik" draufsteht).

Aus dem Bauch heraus hätte ich gesagt, Profis nehmen das offen herum 
liegende Geld gerne noch als Bonus an, ansonsten aber eher noch als 
Ansporn, weiterzusuchen. Und im Allgemeinen hält sich der Schaden durch 
die "Wohnungsdurchsuchung" bei Profis ja ohnehin eher in Grenzen - 
sollen sie halt meine Socken- und Schlüpperschubladen durchwühlen.
Laien hingegen sind wohl eher unberechenbar: Wenn dort Geld liegt und 
ansonsten nichts in der Wohnung auffindbar ist, würde ich eher davon 
ausgehen, dass diese noch bewusst ihren Frust an der Einrichtung 
auslassen und damit mehr Schaden anrichten als ohne dieses "Lockmittel".

Autor: Notendrucker (Gast)
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> Und im Allgemeinen hält sich der Schaden durch
> die "Wohnungsdurchsuchung" bei Profis ja ohnehin eher in Grenzen -
> sollen sie halt meine Socken- und Schlüpperschubladen durchwühlen.

Einbruchsopfer sind sehr häufig schwer traumatisiert durch den massiven 
Eingriff in ihre geschützte Privatsphäre. Sie leiden darunter weitaus
mehr als durch die rein materiellen Verluste und wechseln nach einem 
Einbruch oft ihre Wohnung.

Autor: Hund (Gast)
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So etwas hilft auch, ohne Basteln

http://www.hans-brakhage.de/belgaraths-turmzimmer/...

Autor: Notendrucker (Gast)
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> Ausserdem:
> bei längerer Abwesenheit 500€ auf den Küchentisch legen

Bargeld auszulegen, empfiehlt sich auch bei kürzerer Abwesenheit, um
die Gefahr von "Frustrations-Vandalismus" eines Einbrechers zu
verringern. Aus Gründen der Kostenersparnis könnte man dazu Blüten 
(Falschgeld) verwenden.

Zur Anfertigung lassen sich aber Profi-Kopierer – etwa in einem Copy-
Shop - bekanntlich nicht nutzen. Möglicherweise kann dies jedoch mit
einem einfachen Farbdrucker gelingen. Man sollte aber beachten, dass
solche Drucker fast immer einen nahezu unsichtbaren individuellen 
Fingerprint in jeden Ausdruck einbetten (yellow dots).

Autor: Spitzbub (Gast)
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4._me schrieb:

> Die Einzelfenster sind eher weniger problematisch, ich werde sie wohl
> einfach hiermit
> 
(https://www.amazon.de/Abus-323362-Fenster--T%C3%BC...)
> verriegeln.

Dort steht:
Zum Absichern wird der Winkel MANUELL umgeklappt,
zum Öffnen zurückgeklappt.

Spitzbub schrieb:
> 3. Die beschriebenen Verriegelungen können von einem Einbrecher leicht
> geöffnet werden, wenn er ein Loch in die Scheibe schneidet und
> durchgreift.

Der Andere schrieb:
> Stimmt auch wieder nicht, da diese Systeme abgeschlossen sein sollten.

Deutsches Sprach ist anscheinend schweres Sprach!


5. Der VdS verlangt von einer fachgerecht projektierten AA, dass der 
Alarm von einer 'Aussenhautsicherung' ausgelöst wird, BEVOR der der Dieb 
in das Haus gelangt.
Aus Kostengründen wird häufig lediglich eine Innensicherung mit 
Bewegungsmeldern und einer automatischen Meldung an einen Wachdienst 
ausgeführt. Bis der vor Ort ist und nach dem Rechten schaut, kann einige 
Zeit vergehen.
Es empfiehlt sich deshalb immer, eine Aussenüberwachung des Hauses 
vorzusehen, mit Bewegungsmeldern kurzer Reichweite und richtig hellen 
Scheinwerfern, eventuell verbunden mit einem kurzen Signalton (weil 
eigentlich nicht erlaubt).

6. Es gibt programmierbare Steuerungen für Fensterjalousien, 
Zeitschalter für Innenbeleuchtung, Radio oder TV.
Bei PEARL gibt es für wenig Geld einen TV-Simulator.

Wenn dann noch ein guter Nachbar dafür sorgt, dass vor der Haustür keine 
Zeitungen u.ä. herumliegen, dann dürfte das Haus vor Spitzbuben 
einigermassen sicher sein.

Autor: Jemand (Gast)
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Hallo

"Na ja, dann kannst du dir wenigstens live auf deinem Smartphone über
deine Webcams anschauen wie sie deine Bude ausräumen. Erkennen kann man
normalerweise keinen, weil Kaputzenjacken, Sonnenbrillen, etc."

Stelle ich mir sehr "schön" vor wenn man das im Urlaub erleben darf - 
noch eine Woche Urlaub mit den Wissen das zu Hause einen Stress und 
unendliche Papierkram erwartet- dann lieber von nichts wissen und die 
Überaschung erst dann erleben wenn man vor der Tür steht.

Ist wohl aber Einstellungssache, die einen wollen generell schlechte und 
belastende Nachrichten möglichst früh haben, andere aber erst dann wenn 
es tatsächlich akut ist (Warum sich schon vorher ein schlechte Gefühl 
und trübsinnige Gedanken machen lassen? -Ist aber meine ganz persönliche 
Einstellung)

Jemand

Autor: Paul B. (paul_baumann)
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Jemand schrieb:
> Erkennen kann man
> normalerweise keinen, weil Kaputzenjacken, Sonnenbrillen, etc."

Wenn sie aber an den Richtigen geraten, kann sie hinterher ihre eigene 
Mutter auch nicht mehr erkennen...

mfG Paul

Autor: Halsch Ferum (Gast)
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M. P. schrieb:
> Halsch Ferum schrieb:
>> Oder M.P. ist so ein DIY-Alleskönner der
>> sich wundert, warum bei ihm die Fenster nach außen aufgehen.
>
> Du hast schon kapiert das die Aussage von Sebastian war oder?
> Aber Hauptsache mal was schreiben....

Hi,

ja, habe ich nach dem Absenden auch bemerkt, sorry. Du baust Deine 
Fenster selbstverständlich richtig rum ein.

Grüße

Autor: Sebastian L. (sebastian_l72)
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Halsch Ferum schrieb:
> M. P. schrieb:
>> Sebastian L. schrieb:
>>> Das Fenster lässt man einfach im Rahmen stehen.
>>> 3 Glasleisten abhebeln, Scheibe rausnehmen, schnell lautlos und rein.
>>
>> Was hast Du denn für Fenster bei denen außen herausnehmbare Leisten
>> sind?
>> Habe ich noch nie bei einem Hersteller gesehen...

http://www.wagart.de/DE/c/35/holz-alu-fenster-68-integral
velfac200
Raico Therm+ (zugegeben das ist eine komplette Fassadenlösung)



Zugegebe bei PVC kannst du den Flügelrahmen nach aussen rumziehen, wenn 
das Fenster nach Innen öffnet. Dann musst du aber auch beim nächsten 
Scheibenwechsel die Scheiben durchs Treppenhaus tragen oder hoffen, dass 
sie in den Fahrstuhl passen.



> Ich lach mich gerade tot. Hauptsache mal was schreiben. Ich habe solche
> Fenster auch noch nie gesehen. Oder M.P. ist so ein DIY-Alleskönner der
> sich wundert, warum bei ihm die Fenster nach außen aufgehen.
>

ob Fenster nun nach Innen oder Aussen aufgehen sollen ist Architektur 
und Gewohnheit.
Ansichtsbreite von PVC Fenstern ist auch gewöhnungsbedürftig. Manchen 
Architekten sind 50mm zu viel.

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