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Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Metall Lackieren


Autor: Mario K. (mario_k88)
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Hi,
Ich möchte gern bei mein Projekt Tellerschleifer die Metallplatte und 
die Aufnahme Lackieren.
Welche Schritte muss ich hier einhalten.
Mario

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Wenn man keine Druckluft + gute Pistole hat, würde ich mir eine 
Sprühdose 1K-Grundierung und eine Sprühdose 1K-Kunstharz(!)lack 
besorgen. Dann am besten je zweimal dünn lackieren und zwischen den 
Schichten gut trocknen lassen (ist bei dem Wetter im  Moment ja noch 
einfach :-)

Hier im Thread

Beitrag "Älteres MIG/MAG-Gerät "upgraden""

habe ich ein MIG/MAG-Schweißgerät aufgehübscht - alles nur mit obiger 
Methode - sieht perfekt aus.

Wichtig ist, dass wirklich dünne Schichten gesprüht werden, am besten 
auf waagerechte Flächen. So können sich keine Nasen bilden.

Ach so: und natürlich vorher gut entfetten (Verdünnung/Isopropanol 
etc.).

Nimm kein Acryllack - die Kunstharzlacke sind viel robuster - gerade 
im Maschinenbau!

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Mario K. (mario_k88)
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Bekommt man das auf dem Baumarkt?

Autor: Schreiber (Gast)
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Mario K. schrieb:
> Welche Schritte muss ich hier einhalten.

Wenns gut werden soll:
1. Sandstrahlen
2. Pulverbeschichten
3. Werkstück in den Backofen schieben

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Ja, z.B. - oder auch bei ebay: 180800263662

Wir bestellen immer so ein 12er-Paket - dann hat man immer Grundierung 
vor Ort.

Noch wichtig: nimm beim Lack hochglänzend, nicht matt - das lässt sich 
später viel besser säubern.

@Schreiber: man kann es auch übertreiben ;-)

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Mario K. (mario_k88)
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Hauptsache meine Klettauflage hält dan gut auf dem Lack

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Die Seite mit der Klettauflage wird natürlich nicht lackiert. Die 
würde ich eher etwas aufrauhen.

Autor: Cyborg (Gast)
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Mario K. schrieb:
> Bekommt man das auf dem Baumarkt?

Auf nicht, aber im schon. Grundierung sollte reichen.

Autor: Jonas Biensack (jibi)
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>@Schreiber: man kann es auch übertreiben ;-)

Scheinbar nicht ;). Interessant ist vorallem die Stelle wenn er denn 
Lack testet:
Youtube-Video "Building Prototypes Dan Gelbart  part 6 of 18  Coatings"

Mache gerade selber versuche zu lacken ;)

Gruß J

Autor: Mario K. (mario_k88)
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Die Grundierung hab ich gefunden.
Kennt ihr noch eine Seite fuer 1k Kunstharz Lack in Spraydosen?

Autor: Bernd Funk (metallfunk)
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Mario K. schrieb:
> Die Grundierung hab ich gefunden.
> Kennt ihr noch eine Seite fuer 1k Kunstharz Lack in Spraydosen?

Das Zeug von Dupli ist nicht schlecht.

Beim Lackieren von Metall ist die totale Entfettung wichtig.
Wir entfetten bei uns mit wasserlöslichem Reiniger, das klappt
super. Handelsübliche Spülmittel haben rückfettende Bestandteile
oder sogar Silikone, das ist absolutes Gift für eine vernünftige
Lackhaftung.

Ansonsten ist Bremsenreiniger ganz gut. Ein leichtes Anschleifen
nach dem Reinigen und mit purem Wasser nachwischen, dann klappt das mit
der Haftung.

Dünne Schichten lackieren, Grundierung nicht zu lange trocknen lassen,
sonst gibt es da ein Haftungsproblem.

Wirklich schwierig sind Maschinen mit Kühlflüssigkeit oder Öl.
Das Öl löst auch 2K Lacke nach 10-15 Jahren auf.

Grüße Bernd

Autor: Cyborg (Gast)
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1k Autolacke in Spraydosen sind empfehlenswert.
Wenn man wüsste welche Baumärkte in deiner Nähe sind
könnte man dir vielleicht was empfehlen.

Bernd F. schrieb:
> Das Zeug von Dupli ist nicht schlecht.

Wenn du die Dupli-Color-Dosen meinst, gebe ich dir recht.
Gut und preiswert. Aber für die Produkte von Schuller Eh`klar
gilt das genauso.

Autor: Mario K. (mario_k88)
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Wir haben OBI und globus bei OBI gibt es die Dulpi Lacke globus muß ich 
sehen.
Aber keine Kunstharz Lacke.

Autor: L. H. (holzkopf)
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Kann den Vorrednern nur zustimmen: Dupli-Color-Produkte sind gut.
Gleiches gilt sicherlich auch für Auto K-Produkte (Peter Kwasny Gruppe).

Du hast zwar nun schon eine Grundierung.
Macht nichts - kann man ja immer brauchen. ;)

Will Dich auf etwas von Auto K aufmerksam machen:
Es gibt da einen Filler/Haftgrund, der grundiert und füllt.
D.h. Du bekommst beim Grundieren mit dem eine dickere Schichtstärke als 
mit einer "normalen" Grundierung.
Die ist auch schlagfest.

Bzgl. Decklack würde ich an Deiner Stelle einen Autolack verwenden, weil 
die alle schlagfest sind.

Zu Deinem Tellerschleifer:
Saubere Arbeit - gefällt mir. :)
Auf dem Bild kann ich die untere Kante des Schleif-Tellers nicht so 
genau erkennen.
Wenn Du das noch machen kannst, würde ich diese Kante großzügig 
abrunden.
Damit sie bzgl. Schlagfestigkeit nicht so "anfällig" ist.

Ansonsten:
Fang mit dem Grundieren/Lackieren an den "schlaggefährdeten" Kanten an.
Sprüh nur die zunächst "voll" ein und laß sie dann etwas trocknen.
Anschließend alles komplett grundieren/lackieren.
Laß die "Dickschicht-Grundierung" gut durchtrocknen - ja keine Hektik 
beim Lackieren.
Vor dem Aufbringen des Decklackes mußt Du sie (naß, mit z.B. 400er oder 
600er Körnung) anschleifen, damit der Decklack optimal hält.
Der Anschliff ist ausreichend, wenn die Fläche(n) matt sind.
Siehst Du, wenn Du sie trocknend abwischst.
Hörst und fühlst Du aber auch bereits beim Anschleifen.

Autor: Holger R. (holgerr)
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Ich würde keine Sprühdose für eine Gute Lackierung nehmen.

Farben aus dem Baumarkt sind meistens nur 3. Wahl oder schlechter.

Die Farbwerke Brillux oder Imparat haben oft einen Shop und
verkaufen, beraten auch an privat.

Aber Qualität hat seinen Preis.
Wer billig kauft, legt das Lehrgeld obendrauf.

Holger

: Bearbeitet durch User
Autor: michael_ (Gast)
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Hast du dir überhaupt angeschaut, was da lackiert werden soll?
Da kostet der Lack mehr als diese Scheibe.
Soll damit ein Kunstpreis errungen werden?
Seine Scheibe ist sowieso nach der ersten Benutzung zerkratzt.

Für sowas habe ich eine Dose Korrosionsschutzlack in freundlichen SW.
Alles in Haus und Hof was Schutz braucht, wird damit gestrichen.
Hochglänzend und schlagzäh.
Leider braucht es ein paar Tage, bis es fest ist.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Holger R. schrieb:
> Ich würde keine Sprühdose für eine Gute Lackierung nehmen.

Es kommt immer darauf an, wofür die Lackierung gedacht ist.
Für die Anforderungen des OP dürfte das genau das Richtige sein.

> Farben aus dem Baumarkt sind meistens nur 3. Wahl oder schlechter.

Wie immer: es kommt darauf an. Oftmals steckt hinter der Eigenmarke 
wieder ein namhafter Hersteller.

> Die Farbwerke Brillux oder Imparat haben oft einen Shop und
> verkaufen, beraten auch an privat.

Und auch von denen bekommt man problemlos Spraydosen.

> Aber Qualität hat seinen Preis.
> Wer billig kauft, legt das Lehrgeld obendrauf.

So ist es. Aber nicht jeder möchte sich für ein paar Lackierungen im 
Jahr eine Sprühpistole und 2K-Lacke hinstellen. 1K-KunstharzLacke aus 
Sprühdosen sind für solche Leute schon eine sehr gute Wahl - von der 
Optik her auf jeden Fall viel besser als Streichen oder Rollen.

Die Maschinen, die ich hier mit Sprühdosen eingenebelt habe, sind auch 
nach einigen Jahren noch gut im Lack - kein Abplatzen etc. Immer noch 
robust und wischbeständig. So falsch kann die Wahl nicht gewesen sein.

Autor: Schreiber (Gast)
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L. H. schrieb:
> Bzgl. Decklack würde ich an Deiner Stelle einen Autolack verwenden, weil
> die alle schlagfest sind.

Ich nicht. Nutzfahrzeugelack (der ist kratzfester) ist hier das Mittel 
der Wahl.

Aluminium sollte man immer mit Alodine 1201 vorbehandeln/grundieren:
Einpinseln, warten, mit Wasser abspülen, Fertig!

Handschuhe sind sinnvoll, eine Sprühpistole sollte man besser nicht 
verwenden, die Chromsäure will man nicht umbedingt in der Nase haben.

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