Scherzkeks... Möchtest den Controller / Regler selber machen aber dann
die Leistungsstufe mit I2C am besten noch 400khz ansteuern...
Nimm besser Mosfettreiber und Mosfets direkt an den ARM..
Da hast du wohl schon recht, I2C ist eine blöde Idee, die Regelfrequenz
beträgt aber 1.3khz und nicht 400khz. Was für ein BLDC Driver IC ist zu
empfehlen, der L6234 ist ja schon etwas älter. Gibt es nicht auch etwas
in SMD fertig aufgebaut, ansteuerbar über die GPIO Pins des ARM
Prozessors?
Gibt es fertige Boards, wo man für den Motor nur ein PWM Signal und ein
Richtungssignal einspeist und ich so den Motor ansteuern kann? Das ganze
ist für BLDC Motoren ohne Hall Sensoren. Der maximale Strom ist etwa 5A,
eine Strombegrenzung wäre optimal. Am besten wäre was mit einem DRV8313
oder ähnlich. Das Problem ist vor allem, dass ich kein PCB herstellen
kann und somit die ganzen SMD Teile für mich unbrauchbar sind und ich
daher ein fertiges Modul bevorzuge.
Zum Projekt, es geht darum einen Positionsregler für einen BLDC Motor zu
entwerfen. Es wird ein ARM Board für den Regler verwendet und ich möchte
also direkt die Geschwindigkeit und die Richtung bestimmen können. Die
Geschwindigkeit kann man ja regeln, in dem man die Sinus-Signale für die
Ansteuerung flacher moduliert (grössere duty cylces) und die Richtung
durch verändern der Sinus-Signal Eingänge. Optimal wäre also gerade der
DRV8313, der dies alles erlaubt. Den scheint es aber leider nicht im DIP
Gehäuse. Kann ein L6234 mit sowas mithalten?
Nimm einen Modellbau ESC...
Dem kannst du mit der PWM vorgeben wie schnell und welche Richtung..Und
den gibts in allen Leistungsklassen... Aber wie du da die Position dann
bestimmen willst.. Ohne Geber muss es ja die Back-EMF sein, die kannst
du mit ESC aber nicht messen. Und das funktioniert nur bei
entsprechender Drehzahl...
No y. schrieb:> Nimm einen Modellbau ESC...
Ok, danke, werde ich mal nachschauen.
No y. schrieb:> Aber wie du da die Position
Ich verwende eine IMU für das Feedback.
Wie genau unterscheiden sich die Modellbau ESC von z.B einem DRV8313?
Sind diese ESC nicht für hohe Geschwindigkeiten ausgelegt? Bei meinem
Projekt wird der Motor zum grössten Teil stationär verweilen.
Ich glaube ich mache jetzt mein eigenes PCB Board, ist mal ein Versuch
wert. Gibt es den DRV8313 bereits in einer library für eagle? Habe den
in der Texas Instruments Libarary nicht gefunden.
Ich habe mal in Eagle einen DRV8313 erstellt, war mir nicht sicher wie
das mit dem Wärmepad funktioniert (HTSSOP). Ich habe einfach wie im
Datenblatt die Kupferfläche angepasst, ich hoffe das reicht. Könnte das
vielleicht jemand überprüfen, ob das so stimmt? Ist mein erstes Bauteil
in Eagle.
Das verwendete Datenblatt:
http://www.ti.com/lit/ds/symlink/drv8313.pdf
Grüsse Sebastian T.
So, ich habe mal ein Layout erstellt, sieht Jemand noch Probleme? Ich
bin mir nicht sicher wegen den Löchern für den DRV8313, ob die so im
Layout sind? Ich kann irgendwie die Text Size von einigen Bauteilen
nicht ändern, habe den Namen mit smash vom Bauteil getrennt und wenn ich
den Text auswähle und change size eingebe, dann bleibt die Grösse
erhalten, egal was ich auswähle.
Grüsse Sebastian T.
Der hat ja anscheinend ein Kühlpad... Wie willst du es ordentlich löten?
Falls du nichts ordentliches hast, mach es wie die Chinesen.. Mach ein
größeres Loch ins mittelpad so, dass du mit einem normalen Lötkolben und
Flussmittel und Lötzinn von unten dich die Platine das EP ordentlich
anbinden bzw Loch vollständig mit Lötzinn füllen kannst...
No y. schrieb:> Der hat ja anscheinend ein Kühlpad... Wie willst du es ordentlich löten?> Falls du nichts ordentliches hast, mach es wie die Chinesen.. Mach ein> größeres Loch ins mittelpad so, dass du mit einem normalen Lötkolben und> Flussmittel und Lötzinn von unten dich die Platine das EP ordentlich> anbinden bzw Loch vollständig mit Lötzinn füllen kannst...
Ich habe mir auch schon überlegt eine Schicht Wärmeleitpaste
anzubringen, würde das evtl gehen? Ja sonst mache ich das so wie von dir
vorgeschlagen.
Naja bei den heutigen Platinenpreisen geht sowas ...
Wir bauen auch keine ganzen Platinen mehr zuvor mit Fädeldraht auf... Ab
und zu mal ganz abgefahrene Lösungen... Aber meißt gibt der Kunde dir
dafür keine Zeit... Lieber auf dem ersten Prototyp testen(da meißt eh
noch mindestens 1 rev kommt...) als die paar Stunden mehr
Entwicklungszeit zahlen..
Ich habe das ganze sauber verlötet und mit einem Multimeter ausgemessen,
doch leider scheint die Ladungspumpe deaktiviert, sowie die H-Brücken.
V3P3 hat 3.3V. Laut Datenblatt ist das der Fall (Seite 14), wenn VM
unter 8V ist, doch meine Eingangsspannung liegt bei 12V, die auch am Pin
des IC's ankommt. nSleep und nReset haben beide ein High als Eingang
(GND mit uC verbunden) und somit sollte alles laufen, doch leider tut es
das nicht. Die Schaltung ist genau so im Datenblatt, daher kann es nicht
an der liegen. Die Werte der Bauteile stimmen alle auch. Jemand eine
Idee?
Edit: Was mir noch zusätzlich auffällt, auch wenn ich nSleep auf LOW
setzte, ist V3P3 immer noch auf 3.3V, obwohl nach Datenblatt disabled
der Fall wäre.
Grüsse Sebastian
Ich habe noch ein zweites gelötet und genau das gleiche Problem
festgestellt. Der nFault Pin gibt mir eine korrekte Funktion an (HIGH)
und schaltet auch richtig auf LOW, wenn ich die Spannung unter 8V
stelle. Mir fällt einfach nichts gescheites ein, warum die Ladungspumpe
trotz nSleep auf HIGH und nReset auf High immer 0.6V unterhalb von VCC
liegt. Der Schaltplan ist genau wie im Datenblatt und die Komponenten
stimmen auch. Belastet wird das ganze am Ausgang durch einen kleinen
BLDC.