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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik 12V AC effektiv zu 12V DC wandeln ?


Autor: Veit D. (devil-elec)
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Hallo,

gibt es etwas fertiges zu kaufen was aus 12V~ eben 12V= macht? max. 50W
Ich finde nur immer welche die direkt aus 230V~ wandeln.

: Bearbeitet durch User
Autor: Stefanus F. (stefanus)
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Das ist eine ganz ungünstige Kombination von Spannungen, da wirst du 
kaum was fertiges bekommen.

Mit "effektiv" meinst du vermutlich effizient. Das geht bei dieser 
Kombination aber nicht effizient. Von 24VAC nach 12VDC würde Effizient 
gehen.

Autor: Peter II (Gast)
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ein Brückengleichrichter.

Dann hat man Gleichspannung mit einer hohen Welligkeit, aber es wurde ja 
gar nicht festgelegt wie sauber die Gleichspannung sein soll.

Autor: Waldfee (Gast)
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12V AC Scheitelspannung oder RMS?

Autor: Thomas B. (thombde)
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Gleichrichten mit Schottkydioden und mit Elko´s sieben.
Mehr geht nicht.

Sorry hatte eben meine Text gelöscht.

Autor: Peter II (Gast)
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Thomas B. schrieb:
> und mit Elko´s sieben

das ist halt dumm, die hat man eine Spannung > 12V. dann braucht man 
dahinter wieder ein Spannungsregler.

Autor: Thomas B. (thombde)
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Peter II schrieb:
> as ist halt dumm, die hat man eine Spannung > 12V.

Das war ja auch der Sinn meiner Antwort .

Autor: A. K. (prx)
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Wenn die 12V AC aus 230V AC stammen, da wärs empfehlenswert, etwas 
Toleranz nach unten einzuplanen. Und dann reicht es für einen 7812 nicht 
mehr.

Autor: Peter II (Gast)
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Leoleodi schrieb im Beitrag #4727662:
> bei 12 V ~ VAC wieder 12 V VDC ? KLAR geht das! Ganz einfach: wenn 12 V
> VAC hast-haste nachm Gleichrichter ca 15 VDC!! 12VDC-Positivregler
> 8LM7812/LS7812 ) - schon haste am Ausgang wieder 12 VDC

aber nicht effektiv. Es wird Leistung verschwendet.

Statt dem 7812 müsste man ein SEPIC-Wandler einsetzen.

Autor: Ingo Less (Gast)
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Delon-Schaltung?

Autor: games (Gast)
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Veit D. schrieb:
> gibt es etwas fertiges zu kaufen was aus 12V~ eben 12V= macht? max. 50W
> Ich finde nur immer welche die direkt aus 230V~ wandeln.

Meanwell SKA60A-12 und Gleichrichter/Elko selber dranpfriemeln.
http://www.mouser.com/ds/2/260/SKA60-SPEC-806365.pdf

Autor: Minimalist (Gast)
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Oder meint er dass die AC einen EFFEKTIVwert von 12V hat und die 
Wandlung so viel Verluste haben kann, wie sie will?

Autor: Homo Habilis (Gast)
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Minimalist schrieb:
> die AC einen EFFEKTIVwert von 12V

Könnte auch sein.

Interessant wäre auch, wo die 12VAC genau herkommen (Vermutlich Trafo, 
also schon galvanisch vom Netz getrennt?), und die 12VDC hin sollen 
(Lastcharakteristik? Einzige Angabe: 50W max. - wenig, wenig...).

Dann gibt es natürlich kaum Möglichkeiten, sowas in einem fertigen 
Wandlerbaustein zu erwerben - er erkannte selbst schon die 
Gegebenheiten.

Trotzdem könnte (!) man dieses Problem mit relativ geringem Aufwand, 
bzw. wenigen Bauteilen, lösen - oder aber mit ein paar mehr... ^^ - wenn 
man denn nun die Anforderungen schon kennen würde.

Z.B. könnte man sich den Regler nach der Siebung ja evtl. auch sparen. 
Und/oder stattdessen einen "Capacitance Multiplier" einbauen.

Oder sogar einen PFC-Controller - Betriebsspannung über Micro-GR-Brücke 
mit Mini-Elko? - einen Niedervolt-FET antreiben lassen, das Ganze als 
Buck-Boost o.ä. (siehe Peter II´s Tip mit SEPIC).

Und je nach Anforderung entweder gar nicht besonders, oder aber ziemlich 
gut filtern, oder in den Feedback-Zweig gleich mittels Zener oder TL431 
einen Offset für stets genügend V(out), um den Spannungsfall eines 
Linearreglers sicherzustellen.

Oder was ganz anderes... man weiß es halt nicht.

Autor: Homo Habilis (Gast)
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Homo Habilis schrieb:
> PFC-Controller

Natürlich ist das nicht nötig - da es die teils aber auch günstigst 
gibt, "könnte" man. (Nicht jeden beliebigen, natürlich. Aber die fast 
sinusförmige Stromaufnahme ließe die Verwendung eines Trafos ohne jede 
Überdimensionierung zu. So übel ist es allgemein nicht, Schaltwandler an 
50Hz-Trafos zu betreiben... die dämpfen HF schon prinzipiell, also 
wirken teils als Netzfilter.)

Autor: Veit D. (devil-elec)
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Hallo,

genau, ich meinte eine effiziente Wandlung.  :-)
Also Brückengleichrichter + Festspannungsregler kommt nicht in Frage.
Zumal dafür die 12V~ auch zu wenig sind. Und ja, kommen aus einem 230V~ 
Trafo.

Das MeanWell SKA60 sieht sehr gut aus. Ob sich das preislich lohnt ist 
mein Bier.
Da wird ein StepUp und StepDown drin sein nehme ich an. Genau sowas habe 
ich gesucht.
Vielen Dank.

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Veit D. schrieb:

> genau, ich meinte eine effiziente Wandlung.  :-)
> Und ja, kommen aus einem 230V~ Trafo.
>
> Das MeanWell SKA60 sieht sehr gut aus.

Da solltest Du dann aber eine Spannungsverdopplerschaltung
vorschalten.

Autor: Veit D. (devil-elec)
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Hallo,

warum das denn?
Variante A, Eingangsspannung 9...18V =

Autor: games (Gast)
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Veit D. schrieb:
> warum das denn?
Naja, die Variante B hat einen minimal höheren Wirkungsgrad und es sind 
zwei Dioden weniger. Da die Auswahl größer ist, könnte es auch billiger 
werden. http://www.mouser.com/ds/2/167/KHHD004A2B-475134.pdf

Ich habe als Beispiel die Daten eines Block RK100/12 (*) verwendet und 
den Innenwiderstand nur aus der Leerlaufspannung (Un*1.14) und dem 
Nennstrom (8.33A) gerechnet - d.h. Kernverluste usw. sind nicht 
berücksichtigt.
        Pin    η     Diode        Trafo
Graetz  68.2W  0.73  4 x 1.34W    8.2W     
Delon   65.6W  0.76  2 x 1.36W    8.3W

(*) Der 63VA-Trafo ist zu klein
http://cdn-reichelt.de/documents/datenblatt/C500/RK.pdf

Autor: Veit D. (devil-elec)
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Hallo,

ein ganz netter. Danke.
Trafo zu klein, ne, Missverständnis. Der vorhandene bringt maximal 42VA.
Sollte bedeuten, alles was da dran hängt an Converter etc. muß nicht 
mehr als 50W abkönnen.

Mit Delon Schaltung habe ich mich noch nie befasst. Klingt zu einfach um 
wahr zu sein.
2 Dioden, 2 Elkos und dann einen Step-Down ran.
Wirklich so einfach?

Autor: games (Gast)
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Veit D. schrieb:
> Trafo zu klein, ne, Missverständnis. Der vorhandene bringt maximal 42VA.
> Sollte bedeuten, alles was da dran hängt an Converter etc. muß nicht
> mehr als 50W abkönnen.
Wie mans nimmt. Wenn ich den 40VA-Trafo hernehme ergibt sich ein 
Ri=648mΩ bei In=3.33A. Das führt - bei ohmscher Last - zu einer 
Verlustleistung von 7.2W auf die der Trafo ausgelegt ist. Wenn nun 
Gleichrichter und Kondensator dranhängen, wird durch die impulsförmige 
Stromaufnahme diese Verlustleistung schon bei ca. 30W erreicht. Die 
Rechnung stimmt zwar nicht ganz, da die Streuinduktivität nicht 
berücksichtigt ist (Ri etwas zu hoch), aber durch den Oberwellengehalt 
steigen auch die Kernverluste an.

D.h. dein 42VA-Trafo ist mit einem 25W DC/DC-Wander ausgelastet - hängt 
aber von den tatsächlichen Daten des Transformators ab.

> 2 Dioden, 2 Elkos und dann einen Step-Down ran.
> Wirklich so einfach?
Im Prinzip ja.

Autor: Bernd K. (bmk)
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Aus 12V~ möglichst verlustfrei 12V= machen:

http://www.linear.com/docs/43273

Autor: Harald W. (wilhelms)
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games schrieb:

> D.h. dein 42VA-Trafo ist mit einem 25W DC/DC-Wander ausgelastet - hängt
> aber von den tatsächlichen Daten des Transformators ab.

Typisch liegt der Faktor beim Verhältnis zwischen Trafonennleistung
und entnehmbarer Gleichstromleistung hinter Brücke und Ladekonden-
sator bei 50...70%, je nach Stromflusswinkel. Versucht man dauerhaft
eine höhere Gleichstromleistung zu entnehmen, wird der Trafo über-
lastet und überhitzt. Ein "einfaches" Gleichspannungsnetzteil ist
also durchaus nicht so trivial, wie viele glauben. Die nötigen
Grundlagen dazu kann man übrigens in den DSE-FAQ bzw. in den dort
angegebenen Links nachlesen

Autor: Veit D. (devil-elec)
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Hallo,

oh ja, ich merke das es nicht so einfach ist wie ich dachte. Mit den 
tollen Informationen sollte es klappen. Der LT4320 sieht auch 
interessant aus.

Danke.

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