Gast
#4728530
Moin, per Zufall bin ich über diese Frage gestolpert: http://www.gutefrage.net/frage/kann-jemand-diese-aufgabe-in-physik-rausbekommen Aufgabenstellung: Transformator wird mit Glühlampe belastet und es werden folgende Werte auf Primär- und Sekundärseite gemessen. U_1 = 10 V I_1 = 0,5 A U_2 = 2,5 V I_2 = 1,8 A Gesucht wird der Wirkungsgrad [des Transformators]. Auf den ersten Blick ist die Lösung trivial: P_out = U_2 * I_2 = 2,5 V * 1,8 A = 4,5 W P_in = U_1 * I_1 = 10 V * 0,5 A = 5 VA (!) eta = P_out / P_in * 100 % = (4,5 W) / (5 VA) = 90 % Die restlichen 0,5 W werden also in den Kupferwindungen und im Eisen verheizt. Aber beim genauen Betrachten fällt einem auf, dass der Phasenwinkel zwischen Primärstrom und Spannung nicht angegeben ist. Es wird also keine reine Wirkleistung auf Primärseite entnommen, sondern es wird auch ein Blindstrom mitgemessen, der durch den Magnetisierungsstrom der Primärspule verursacht wird. Eigentlich müsste man noch zusätzlich den Trafo im Leerlauf vermessen und den Magnetisierungsstrom messen und diesen von dem Scheinstrom (0,5 A) geometrisch subtrahieren. Muss hier der Wicklungswiderstand R_Cu_1 noch separat berücksichtigt werden, oder ging dieser schon in die anfangs gemessene Scheinleistung ein? Wie seht ihr das?