Hallo allerseits, ich versorge momentan eine Referenzspannungsquelle und einen Festspannungsregler (beide 5V) mit einem DC/DC Wandler. AM1P-0509SZ: http://www.aimtec.com/site/Aimtec/files/Datasheet/HighResolution/AM1P-Z.pdf Dieser gibt mir die Spannung mit einem leichten Puls/Ripple aus, den ich gerne unterdrücken würde. Ich habe mir das mal am Ausgang des DC/DC Wandlers mit dem Oszi angeschaut (im Anhang). Weiß jemand von euch welche und wie viele Kondensatoren ich verbauen müsste, um den Ripple/Puls gut zu unterdrücken? Danke und mfg Steven
Steven K. schrieb: > Weiß jemand von euch welche und wie viele Kondensatoren ich verbauen > müsste, um den Ripple/Puls gut zu unterdrücken? Ein LC-Filter hinter dem Wandler ist effektiver als da jede Menge dicke Kondensatoren hinter zu schalten.
Gast
#4729651
Einfach ein LC-Filter dahinter (auf 1/10 der Schaltfrequenz legen), dann hast Du theoretisch 40dB Unterdrueckung. Praktisch es es aufgrund der paraistaeren Kapazitaet der Spule weniger, aber mehr als 20dB sollten es schon sein.
Power-Guru schrieb: > Einfach ein LC-Filter dahinter (auf 1/10 der Schaltfrequenz legen), dann > hast Du theoretisch 40dB Unterdrueckung. > Praktisch es es aufgrund der paraistaeren Kapazitaet der Spule weniger, > aber mehr als 20dB sollten es schon sein. Danke für den Tipp! Stimmt! Die 1/10 der Schaltfrequenz wäre dann meine 3dB Grenzfrequenz. Kann ich dann ohne Bedenken L z.B. als 100uH wählen, um mir dann C zu bestimmen oder muss ich die Ausgangskapazität des DC/DC Wandlers auch berücksichtigen? (Das wäre dann ein pi-Filter oder so...) + zur Info: Es fließen einige mA, also keine nennenswerten Verbraucher.
Steven K. schrieb: > Dieser gibt mir die Spannung mit einem leichten Puls/Ripple aus, den ich > gerne unterdrücken würde. Man kann diesen Rippel nicht "unterdrücken", da er funktionsbedingt ist. Man kann ihn allerdings, wie bereits geschrieben, filtern. Solche Filter vergrössern allerdings den Innenwiderstand der Spannungsquelle.
