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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik erkennt wer was das ist??


Autor: Christian Markl (ifp23)
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Hallo Leute!
Ich bin ganz neu hier lese aber seit einiger Zeit still mit!!
Da ich erst vor kurzem der Freude am löten und basteln erlegen bin
habe ich die letzten 2-3 Monate jede freie Minuten zwischen arbeit und 
Familie dafür genutzt um mich tiefer in die Materie einzulesen! Ich 
möchte jetzt eine Konstantstromquelle bauen, wobei ich hier schon auf 
tolle Erklärungen und tippst gestossen bin möchte ich trotzdem noch was 
wissen!
Ich habe eine gekaufte 100w ksq zerlegt da diese genau den von mir 
gewünschten Strom liefert! Da wird 230 vac angeschlossen und hinten 
kommen ca. 33v mit genau 3A raus und weil das so gut passen würde
dachte ich mir das ich mir vielleicht Ideen holen könnte, aber dem war 
nicht so! Für mich ist das meiste noch etwas neuer und vor allem beim 
erkennen von Bauteilen wenn nichts dabei steht fällt mir bei manchen 
sehr schwer und in dieser ksq waren 2 blaue teile an die Platine gelötet 
ich hab euch ein Foto mit gebracht das ihr es anschauen könnt wen

Autor: michael_ (Gast)
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1n Y-Kondensator.
Die gehen nicht kaputt.

Autor: Cyborg (Gast)
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michael_ schrieb:
> Die gehen nicht kaputt.

Bei mehr als 500V schon.

Christian M. schrieb:
> Da wird 230 vac angeschlossen und hinten
> kommen ca. 33v mit genau 3A raus und weil das so gut passen würde
> dachte ich mir das ich mir vielleicht Ideen holen könnte, aber dem war
> nicht so!

Ist das nicht etwas gewagt? Ich bin da mehr auf deine Gesundheit
bedacht. Hast du wenigstens einen 230V/230V Trenntrafo vorgeschaltet?
Netzspannung kann einem schnell um die Ohren fliegen.

3A oder weniger ist dein Gerät belastbar. Eine höhere Belastung
lässt die Ausgangsspannung einknicken. Kommt eben auf die Last an,
die man da anschließt.

Um auf den Kondensator zurück zu kommen, dürfte der Entstörzwecken
dienen.

Autor: michael_ (Gast)
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Cyborg schrieb:
> michael_ schrieb:
>> Die gehen nicht kaputt.
>
> Bei mehr als 500V schon.

An welchem Stromnetz hast du sowas?
Die haben 1000-fache Sicherheit :-)
Schau dir mal die Prüfspannungen an.
Auch für X1 400V.

Autor: Joe F. (easylife)
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Ich glaube ja mit "zerlegt" meint er nicht, dass die KSQ kaputt gegangen 
ist, sondern dass er sie händisch zerlegt, um sich selbst eine 
nachzubauen. Und jetzt weiss er mit den fleißig ausgelöteten Bauteilen 
nicht weiter...

Cyborg schrieb:
> Ist das nicht etwas gewagt? Ich bin da mehr auf deine Gesundheit
> bedacht. Hast du wenigstens einen 230V/230V Trenntrafo vorgeschaltet?
> Netzspannung kann einem schnell um die Ohren fliegen.

Das ist dein Lieblingsthema, oder? Er wird das Gerät schon vom Netz 
getrennt haben, um die Teile auszulöten.

Autor: Mike B. (Firma: Buchhaltung+Controlling) (mike_b97) Benutzerseite
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ist das nich so ein ZNR
Beitrag "Schaltnetzteil ZNR Ersatz"

Autor: Mani W. (e-doc)
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JN 102 wird wohl 1 nF bedeuten, womit das ein Kondensator ist,
alles andere steht auch drauf...

Autor: Mike J. (linuxmint_user)
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Christian M. schrieb:
> 33v mit genau 3A

Scheint eine LED-Konstantstromquelle zu sein.

Ich finde es doof dass man die Leistung nicht einfach senken kann, denn 
dann hält die LED länger.

Autor: Karl B. (gustav)
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Hi,
nicht wundern, wenn es "kitzelt", wenn Du die Masse anfasst.


Mark S. schrieb:
> Wie schon richtig erkannt, ist der 4,7nF-Y-Kondensator die Wurzel des
> Übels.
> Dieser ist primärseitig allerdings weder mit N noch mit L, sondern mit
> dem gleichgerichteten Kreis verbunden, so dass hier verzerrte
> 100Hz-Stromspitzen übertragen werden.
> Er dient ausschliesslich dazu, die HF-Aussendung des Wandlers zu deckeln
> und ist von daher ein notwendiges Übel.
> In der Tat hast Du dieses Problem nicht mit einem schutzgeerdeten Gerät.

Ist der Kond. kaputt, fliesst ein gefährlicher Strom.
Lässt man den Kond. weg, gibt es mehr Rundfunkstörungen, bzw. schaukelt 
sich
u. U. im Schaltnetzteil eine hohe Spannung auf, die das Gerät zerstört.
Man muss hier zwischen zwei "Unmöglichkeiten" die Kompromisslösung 
finden.

Frage: Warum lötest Du mit kurzen Enden das Teil aus, wenn es nicht 
defekt ist?
Diese unscheinbaren aber dennoch IMHO ziemlich kritischen Kondensatoren 
sollte man nicht durch unnötige Ein- und Auslötvorgänge zusätzlich 
thermisch belasten.

Um vorauszueilen:
Die anderen blauen Dinger, die sich rein äusserlich von den obigen 
Konds. kaum unterscheiden, sind vermutlich VDR-Widerstände (meistens 
Aufdruck 471 oder so), die sollen die Elektronik vor Spannungsspitzen 
aus dem Netz schützen. Die können mit der Zeit ihren Widerstand so weit 
erniedrigen, so dass sie so heiss werden, dass sie einen Brand auslösen 
können.
Also auch hier Vorsicht beim Löten, die vertragen auch nur eine kurze 
Lötzeit.


ciao
gustav

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