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Forum: Haus & Smart Home Informationen auf Fernseher abbilden


Autor: André R. (andr_r23)
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Hallo zusammen,

Ich möchte für eine Freizeiteinrichtung eine Art Infotafel einrichten. 
Dort sollen dann bestimmte Informationen abgebildet werden. 
Hauptsächlich geht es um Termine, Ergebnisse von Sportereignissen usw 
usw.... Ihr wisst sicher was gemeint ist.

Mein Plan ist es hier 1-2 Fernseher an die Wand zu hauen. Die Frage ist 
jetzt, wie ich meine gewünschten Informationen auf den Fernseher 
übertrage. Für solche Anwendungen gibt es doch sicherlich bereits 
veröffentlichte Soft-/Hardware.

Brauche ich dafür einen PC der mitläuft oder kann man sowas auch 
sinnvoll autark abbilden?

Die Geschichte ist für einen gemeinnützigen Verein. Sicherlich kann man 
hier ein paar Euro locker machen (zB für die Software), falls es hier 
keine kostenlose Varianten gibt.

Vielen Dank für eure Kommentare

Gruß
André

Autor: Wolfgang (Gast)
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André R. schrieb:
> Brauche ich dafür einen PC der mitläuft oder kann man sowas auch
> sinnvoll autark abbilden?

Nimm einen Raspberry Pi, wenn dir ein kleiner Linux-Rechner nicht zu 
PC-artig ist. Für Linux gibt es Unmengen kostenloser Software. Nur das 
Know How muss man selber erwerben.

Autor: Joachim B. (jar)
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Autor: Jörg R. (solar77)
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Raspi wurde schon genannt.
Ein einfacher PC mit Linux oder Windows und kostenfreier Software.

Oder, aber deutlich teuerer, ein Apple-TV (kann auch das alte Modell 
sein) in Verbindung mit einem iPad, iPod, iPhone und Airplay.

Autor: Dauergast (Gast)
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"Digital Signage" heißt Dein Suchbegriff, entweder für PC oder 
Raspi-artige Rechner.

Autor: Thorsten Legat (Gast)
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Gibt doch neuerdings HDMI Sticks mit Rechner drauf.

Autor: Thomas K. (ek13)
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zeitgemäße Fernseher haben USB Anschluss, und die Möglichkeit Fotos als 
Diashow zu zeigen.

Autor: Dirk D. (dicky_d)
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Thomas K. schrieb:
> zeitgemäße Fernseher haben USB Anschluss, und die Möglichkeit Fotos als
> Diashow zu zeigen.

Oder aber auch Browser, das macht die Pflege der Daten ggf. einfacher :)

Autor: Michael M. (Firma: DO7TLA) (do7tla)
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Viele der Aktuellen LCD TV Geräte haben DVI, HDMI oder auch einen VGA 
anschluss.
So mit lassen die sich ganz normal als PC Monitor nutzen.

Autor: Wolfgang (Gast)
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Michael M. schrieb:
> Viele der Aktuellen LCD TV Geräte haben DVI, HDMI oder auch einen VGA
> anschluss.
> So mit lassen die sich ganz normal als PC Monitor nutzen.

Dann fragt man sich natürlich:
Wofür einen Fernseher, wenn man einen Monitor braucht?

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Wolfgang schrieb:

> Dann fragt man sich natürlich:
> Wofür einen Fernseher, wenn man einen Monitor braucht?

Dual Use. :-)

Autor: Michael M. (Firma: DO7TLA) (do7tla)
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Wolfgang schrieb:
> Dann fragt man sich natürlich:
> Wofür einen Fernseher, wenn man einen Monitor braucht?

Wie ich schon weiter oben schrieb kann so fast jeder TV Flachmann auch 
als Monitor genutzt werden.

Autor: Joachim B. (jar)
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Michael M. schrieb:
> kann so fast jeder TV Flachmann

Michael M. schrieb:
> Viele der Aktuellen LCD TV Geräte

fällt euch was auf?

Fernseher != TV Flachmann

André R. schrieb:
> Mein Plan ist es hier 1-2 Fernseher

ja mit welchen Eingängen?

RF IEC, CVBAS (AV), Scart, HDMI, VGA

André R. schrieb:
> Die Geschichte ist für einen gemeinnützigen Verein. Sicherlich kann man
> hier ein paar Euro locker machen

vermutlich alte gespendete?

Denke ich an Fernseher denke ich erst mal CRT, es ist ja nicht gesagt 
worden was er hat!

Autor: nfet (Gast)
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Joachim B. schrieb:
> Denke ich an Fernseher denke ich erst mal CRT, es ist ja nicht gesagt
> worden was er hat!

Aus welchen Jahrhundert bist du denn?
Röhren will man doch noch nicht mal mehr geschenkt bekommen!

Falls es auch WLAN gibt und die Fernseher eine HDMI Buchse haben, dann 
wären auch Google Chrome Sticks eine gute Idee. Die können Bilder 
anzeigen und lassen sich über ein Android Telefon steuern. Sind billig 
und klein.

Autor: Joachim B. (jar)
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nfet schrieb:
> Aus welchen Jahrhundert bist du denn?

gib mal nicht so an, solltest du etwa aus diesem Jahrhundert sein so 
wunderts mich deine Rede nicht, typische Wegwerfgesellschafft ohne Sinn 
für Resourcen und Wiederverwendung vor allem wenn das Geld nicht selbst 
verdient wurde.

Es gibt sie noch die CRT die laufen und einer Zweitverwendung zugeführt 
werden können.

Autor: Tom (Gast)
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Oft wird bei solchen Anzeigen auf dem schon erwähnten PC ein Webbrowser 
im Vollbild ausgeführt, die Anzeige und ihre Steuerung sind dann eine 
Webanwendung.

Autor: Tom (Gast)
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Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Joachim B. schrieb:
> Fernseher != TV Flachmann

Macht nichts, der Raspberry Pi hat einen FBAS-Ausgang. Den kann man 
--notfalls unter Zuhilfenahme eines HF-Modulators-- mit jedem 
Fernseher verheiraten. Den Modulator kann man weglassen, wenn es eine 
Scart-Buchse oder irgendeinen anderen nicht-Antennen-Videoeingang gibt.

Daß die Bildqualität dabei eher irgendwo zwischen lausig und schlecht 
einzuordnen ist, ist 'ne andere Angelegenheit.

Und sofern nicht noch mit Sondermüll (Fernseher mit Bildröhre) 
gearbeitet wird, die meisten Geräte haben heutzutage einen 
HDMI-Anschluss.

Damit sind alle Möglichkeiten hinreichend gründlich abgedeckt.

Autor: Joachim B. (jar)
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Macht nichts, der Raspberry Pi hat einen FBAS-Ausgang.

ist aber mit Kanonen auf Spatzen schiessen, hier gibt es ja Projekte die 
Text per TTY als Video CVBAS rausgeben, wer sagt denn das es um tolle 
Grafik geht?

Rufus Τ. F. schrieb:
> Damit sind alle Möglichkeiten hinreichend gründlich abgedeckt.

ach was......

: Bearbeitet durch User
Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Joachim B. schrieb:
> hier gibt es ja Projekte

Die aber können kein HDMI-Signal erzeugen. Der Pi macht beides.

Obendrein sind die Projekte, die Du da meinst, nur in der Lage, ziemlich 
wenig Text mit ziemlich wenigen, großen und pixelbrockigen Buchstaben 
auszugeben. Ob man sich so etwas wirklich antun will?

Für Termine, Spochtergebnisse etc. würd's zwar prinzipiell reichen, aber 
die Ästhetik ...

Wenn der Verein auf "Retro" steht, ist das natürlich eine andere 
Angelegenheit.

Autor: Wolfgang (Gast)
Datum:

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Rufus Τ. F. schrieb:
> Und sofern nicht noch mit Sondermüll (Fernseher mit Bildröhre) ...

Gerade im Dauerbetrieb haben diese Dinger, insbesondere im Winter, eine 
unschätzbaren Vorteil: Man spart Heizung.

Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Nur daß dieses "Sparen" teurer kommt ... mit Strom zu heizen ist 
üblicherweise teurer als andere Heizarten.

Autor: Peter A. (Gast)
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Joachim B. schrieb:
> gib mal nicht so an, solltest du etwa aus diesem Jahrhundert sein so
> wunderts mich deine Rede nicht, typische Wegwerfgesellschafft ohne Sinn
> für Resourcen und Wiederverwendung vor allem wenn das Geld nicht selbst
> verdient wurde.
>
> Es gibt sie noch die CRT die laufen und einer Zweitverwendung zugeführt
> werden können.

Ein CRT-Fernseher/Monitor benötigt erheblich mehr Energie als ein
moderner LCD-Monitor. Setzt man den Mehrverbrauch beispielsweise mit
etwa 60 Watt an, so hat hat sich ein preisgünstiger Flachbildschirm
bereits nach etwa 700 Betriebsstunden gerechnet.

Autor: Jörg R. (solar77)
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Peter A. schrieb:
> Ein CRT-Fernseher/Monitor benötigt erheblich mehr Energie als ein
> moderner LCD-Monitor. Setzt man den Mehrverbrauch beispielsweise mit
> etwa 60 Watt an, so hat hat sich ein preisgünstiger Flachbildschirm
> bereits nach etwa 700 Betriebsstunden gerechnet.

Wie kommst Du auf 700 Stunden?

Autor: Peter A. (Gast)
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Jörg R. schrieb:
> Wie kommst Du auf 700 Stunden?

Es muss natürlich 700 Tage heissen. Ich ging von einem täglichen
Betrieb von 10 Stunden aus. (Strompreis etwa 0,30€/kWh, 24"-LCD-
Monitor ca. 120€)

Autor: Sheeva P. (sheevaplug)
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Joachim B. schrieb:
> gib mal nicht so an, solltest du etwa aus diesem Jahrhundert sein so
> wunderts mich deine Rede nicht, typische Wegwerfgesellschafft ohne Sinn
> für Resourcen und Wiederverwendung vor allem wenn das Geld nicht selbst
> verdient wurde.
>
> Es gibt sie noch die CRT die laufen und einer Zweitverwendung zugeführt
> werden können.

Ach Gottchen... Eine bessere 17"-Röhre braucht etwa 80 Watt, das macht 
bei durchschnittlich 12 Stunden Betriebsdauer am Tag pro Jahr etwa 349 
kWh und bei 0,28 € pro kWh etwa 98 € im Jahr. Ein ASUS VS197DE 19"-LED 
braucht etwa 14 Watt, das macht unter denselben Bedingungen pro Jahr 
etwa 61 kWh und damit insgesamt etwa 17 €.

Die Ersparnis liegt pro Jahr also bei 81 € -- und dabei kostet der Asus 
LED-Monitor gerade einmal 79,- €... So viel zum Thema "Ressourcen": das 
Gerät hat sich schon nach nur einem Jahr komplett amortisiert, ganz ohne 
"Wegwerfgesellschaft ohne Sinn für Wiederverwendung".

Autor: Joachim B. (jar)
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Nur daß dieses "Sparen" teurer kommt ...

das hat noch nie eine Behörde oder einen BWLer abgehalten, sparen koste 
es was es wolle.

Wer den Strom zahlt wissen wir nicht, wenn aber kein Geld für ein LCD 
vorhanden ist ist das eine andere Baustelle.

PS. mein Nachbar hatte einen 8 Jahre alten LCD verschenkt der brauchte 
mehr Leistung als ein TV CRT letzter Bauart, die waren nämlich auf knapp 
60W runter, wenn ich mir alte LCD TV ansehe die gingen bis 300W hoch, 
also deine Wahrnehmung muss verzerrt sein.

Autor: Jörg R. (solar77)
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Peter A. schrieb:
> Es muss natürlich 700 Tage heissen. Ich ging von einem täglichen
> Betrieb von 10 Stunden aus. (Strompreis etwa 0,30€/kWh, 24"-LCD-
> Monitor ca. 120€)

Hab ich mir gedacht, aber die Rechnung geht auch nicht auf. Der TO 
benötigt die Lösung für eine Freizeiteinrichtung. Das Teil ist daher 
wohl nur wenige Stunden in der Woche in Betrieb.

Autor: Jemand (Gast)
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Hallo

da sowieso schon OT (sorry André):

Die wenigen kWh würden keinen wirklich ärmer machen, oder er/sie hat 
wesentlich dringendere finanzielle Probleme.
Aber wer will denn im Jahr 2016 (aber auch schon in der Zeit deutlich 
davor) eine dutzende Kilogramm schwere Kiste haben die eine Tiefe von 
>=40cm hat.
-Wanddurchbruch nach hinten "erforderlich" ;-)

Wenn ich da nur an meinen ersten Flachbildmonitor denke...
Auf einmal war deutlich größeren Bildschirm viel mehr Platz auf den 
Schreibtisch und gefühlt wurde eine Glimmlampe gegen ein 
Flakscheinwerfer ausgetauscht.

Und schon vor 10 Jahren wollte niemand nicht mal Geschenkt einen 
Röhrenmonitor oder Fernseher haben zumindest bei den Typen und 
Qualitäten die zu >95% in den Haushalten herum standen - einen 
unverbrauchten und einwandfrei eingestellten Eizo Röhrenmonitor (CRT) 
und ähnliches (ausschließlich) aus der professionellen Bildbearbeitung 
bzw. CAD hätte ich damals wohl noch geschenkt angenommen - heute nicht 
mehr.

Jemand

Autor: Sheeva P. (sheevaplug)
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Joachim B. schrieb:
> Rufus Τ. F. schrieb:
>> Nur daß dieses "Sparen" teurer kommt ...
>
> das hat noch nie eine Behörde oder einen BWLer abgehalten, sparen koste
> es was es wolle.

Hier geht es aber nicht um "eine Behörde oder einen BWLer", was soll der 
Quatsch? Zur Erinnerung: hier geht es um einen Verein, der um Rat fragt.

Und da kann man guten Gewissens nur den einen Rat geben: gebt die alten 
CRTs in die Verwertung und schafft moderne Flachbildgeräte an, und 
betreibt sie mit modernen Single-Board-Computern wie dem Raspberry Pi. 
Die Dinger sind extrem preiswert in der Anschaffung, sparsam im 
Verbrauch, und haben genug Leistungsreserven, um auch mal ein Video oder 
eine Animation darzustellen. Oder um ein paar vandalensichere Buttons 
dranzuhängen und das Dargestellte damit zu steuern. Oder ein paar 
Sensoren anzuklemmen und deren Daten schick grafisch aufzubereiten, 
oder... you get the idea.

Der Rest ist Standard: ob man nun eine komplette 
Digital-Signage-Software benutzt oder sich lieber selbst etwas mit einem 
Webbrowser im Kiosk-Modus zur Darstellung, schicken 
JavaScript-Animationen als Frontend sowie einem Webserver (Flask?) als 
Backend baut, spielt da keine großr Rolle. Sparsam, zukunftssicher und 
stabil ist das allemal.

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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nfet schrieb:
> Falls es auch WLAN gibt und die Fernseher eine HDMI Buchse haben, dann
> wären auch Google Chrome Sticks eine gute Idee.

Falls der Fernseher Netzwerk hat dann kann man auch direkt per UPnP 
(DLNA) Bilder oder gar bewegte Bilder draufschicken. Im einfachsten Fall 
per Handy (mit Apps wie zum Beispiel BubbleUPnP, müsste aber auch 
PC-Software dafür geben). Dann muss man keine HDMI-Kabel verlegen und 
auch keine zusätzliche Hardware anstöpseln. Fernseher ans (W)LAN, 
einschalten und fertig.

Autor: Jörg R. (solar77)
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Sheeva P. schrieb:
> Ach Gottchen... Eine bessere 17"-Röhre braucht etwa 80 Watt, das macht
> bei durchschnittlich 12 Stunden Betriebsdauer am Tag pro Jahr etwa 349
> kWh und bei 0,28 € pro kWh etwa 98 € im Jahr. Ein ASUS VS197DE 19"-LED
> braucht etwa 14 Watt, das macht unter denselben Bedingungen pro Jahr
> etwa 61 kWh und damit insgesamt etwa 17 €.

Sheeva P. schrieb:
> Hier geht es aber nicht um "eine Behörde oder einen BWLer", was soll der
> Quatsch? Zur Erinnerung: hier geht es um einen Verein, der um Rat fragt.

Genau! Freizeiteinrichtung!!! 12 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr. Total 
unrealistische Berechnung - selbst für einen professionellen Einsatz 
bzw. Anwendung im Hobbybereich.

Autor: Peter A. (Gast)
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Jörg R. schrieb:
> Genau! Freizeiteinrichtung!!! 12 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr. Total
> unrealistische Berechnung - selbst für einen professionellen Einsatz
> bzw. Anwendung im Hobbybereich.

Wir wissen in der Tat nicht, für welche Art Freizeiteinrichtung der
TO tätig ist. Bei den Öffnungszeiten kann es sich möglicherweise nur
um einge wenige Wochenstunden handeln. Oder aber auch um wesentlich
mehr.

So hat etwa das Fitnessstudio eines grossen (gemeinnützigen) 
Provinz-Sportvereins über 80 Stunden in der Woche geöffnet:

http://skv-moerfelden.de/

Autor: Sheeva P. (sheevaplug)
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Jörg R. schrieb:
> Genau! Freizeiteinrichtung!!! 12 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr. Total
> unrealistische Berechnung - selbst für einen professionellen Einsatz
> bzw. Anwendung im Hobbybereich.

Ich kenne zwei solche Einrichtungen, bei denen solche Displays sogar 
24/7 laufen: einen Tennisclub (der hat allerdings auch Geld) sowie eine 
"Kleine Offene Tür", das ist hier in NRW eine Freizeiteinrichtung für 
Jugendliche, die öffentlich finanziert wird und daher notorisch klamm 
ist.

Insofern habe ich lediglich einen Mittelwert angenommen und die Sache 
auf dieser Basis einmal gerechnet. Solange wir nicht wissen, um welche 
Art von Freizeiteinrichtung es sich handelt und wie lange die Displays 
dort laufen, ist meine Annahme genauso gut oder schlecht wie Deine, und 
da helfen Dir Deine vielen Ausrufezeichen auch nicht weiter.

Weil meine Berechnung vor Allem auf einem Verhältnis beruht, nämlich dem 
Verhältnis des Verbrauchs einer Röhre im Vergleich zu einem LED-Monitor, 
spielt die angenommene Laufzeit an dieser Stelle eh eine untergeordnete 
Rolle: wenn die Laufzeit geringer ist, dauert es eben ein bisschen 
länger, bis sich die Investition amortisiert hat, wenn die Laufzeit 
höher ist, dann geht es eben schneller.

: Bearbeitet durch User
Autor: Jörg R. (solar77)
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Sheeva P. schrieb:
> Insofern habe ich lediglich einen Mittelwert angenommen und die Sache
> auf dieser Basis einmal gerechnet.

Ein Mittelwert von einem 24/7 ist aus meiner Sicht unrealistisch. Zumal 
diese Monitore oft (nicht immer) vor sich hinlaufen ohne beachtet zu 
werden. Absolut unsinng. In den Sportverein in den ich gehe hängen auch 
3 Displays die meistens unbeachtet bleiben. Da spielt es auch keine 
Rolle wenn sie < 20 Watt verbrauchen.

Abgesehen davon muss so ein Teil auch hergestellt und transportiert 
werden. Der noch funktionierende, aber ausgemusterte, CRT muss auch 
transpotiert und aufwendig recycelt werden.

Zudem beziehst Du dich bei deiner Berechnung auf einen 19" Lcd-Monitor.
Die Teile die heute überall als Info-Monitore hängen sind eher in 30" 
und größer zu finden. Und da geht die Rechung nicht mehr auf. Weder beim 
Stromverbrauch noch bei den Anschaffungskosten. Es ist noch nicht lange 
her da waren Plasmas noch sehr verbreitet. Da sähe die Rechnung noch 
ganz anders aus.

Nicht falsch verstehen, ich nutze auch nur moderne Monitore. Es kann 
aber Anwendungen geben, z.B. die des TO, bei denen es sinnvoll sein kann 
ein vorhandenes altes Gerät einzusetzen.


Sheeva P. schrieb:
> Solange wir nicht wissen, um welche
> Art von Freizeiteinrichtung es sich handelt und wie lange die Displays
> dort laufen, ist meine Annahme genauso gut oder schlecht wie Deine.

Da gebe ich Dir recht. Wir wissen auch nicht welche Geräte vorhanden 
sind. Ich vermute Flachbildfernseher...er will sie ja an die Wand 
hauen...

: Bearbeitet durch User
Autor: Sheeva P. (sheevaplug)
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Jörg R. schrieb:
> Sheeva P. schrieb:
>> Insofern habe ich lediglich einen Mittelwert angenommen und die Sache
>> auf dieser Basis einmal gerechnet.
>
> Ein Mittelwert von einem 24/7 ist aus meiner Sicht unrealistisch.

Das kannst Du gerne so sehen, ich sehe es eben anders. Solange der TO 
sich nicht dazu äußert, wie viele Betriebsstunden pro Jahr anfallen 
sollen, ist meine Sicht so valide wie Deine. Wir drehen uns im Kreis.

> Zumal diese Monitore oft (nicht immer) vor sich hinlaufen ohne beachtet
> zu werden. Absolut unsinng. In den Sportverein in den ich gehe hängen
> auch 3 Displays die meistens unbeachtet bleiben. Da spielt es auch keine
> Rolle wenn sie < 20 Watt verbrauchen.

Diese "Argumentation" ist mindestens inkonsistent. Erstens ist der von 
Dir besuchte Sportverein ein Einzelfall, und insofern wohl kaum 
maßgeblich für andere Anwendungsfälle. Zweitens spielt es für den 
Energieverbrauch keine Rolle, ob die Geräte nun betrachtet werden oder 
nicht. Wesentlich ist nur, ob sie eingeschaltet sind.

> Abgesehen davon muss so ein Teil auch hergestellt und transportiert
> werden. Der noch funktionierende, aber ausgemusterte, CRT muss auch
> transpotiert und aufwendig recycelt werden.

Das dürfte sich am Ende wenig nehmen.

> Zudem beziehst Du dich bei deiner Berechnung auf einen 19" Lcd-Monitor.

Ja, und zugunsten des Röhrenmonitors sogar nur auf eine 17"-Röhre. 
Eine 19"-Röhre dürfte eher 100 bis 120 Watt verbraten, da sieht die 
Bilanz für die LEDs sogar noch besser aus.

> Die Teile die heute überall als Info-Monitore hängen sind eher in 30"
> und größer zu finden. Und da geht die Rechung nicht mehr auf. Weder beim
> Stromverbrauch noch bei den Anschaffungskosten.

Was verbraucht denn so ein 30"-Röhrenmonitor? Oder willst Du ernsthaft 
einen 30"-LED-Monitor mit einem 17"-Röhrengerät vergleichen?

> Es ist noch nicht lange her da waren Plasmas noch sehr verbreitet. Da
> sähe die Rechnung noch ganz anders aus.

Willst Du mich auf den ARM nehmen? Sparsame Monitore existieren.

> Nicht falsch verstehen, ich nutze auch nur moderne Monitore. Es kann
> aber Anwendungen geben, z.B. die des TO, bei denen es sinnvoll sein kann
> ein vorhandenes altes Gerät einzusetzen.

Bei den Verhältnissen des Energieverbrauchs und der Lebensdauer der 
Geräte ist das sehr, sehr selten der Fall, tendenziell nie.

PS: Bei einer modernen Lösung mit LED-Monitor und RasPi geht es unter 20 
Watt und man kann obendrein noch einen PIR-Bewegungssensor einbauen, der 
das Display nur dann einschaltet, wenn jemand davor steht. Das sorgt bei 
neuen Gästen unserer Firma regelmäßig für Freude. :-)

Autor: Michael M. (Firma: DO7TLA) (do7tla)
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Joachim B. schrieb:
> Michael M. schrieb:
>> kann so fast jeder TV Flachmann
>
> Michael M. schrieb:
>> Viele der Aktuellen LCD TV Geräte
>
> fällt euch was auf?
>
> Fernseher != TV Flachmann
>


Fällt euch was auf das dieser Joachim B. alles auf die Goldwaage legt?

Autor: Joachim B. (jar)
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Sheeva P. schrieb:
> Eine 19"-Röhre dürfte eher 100 bis 120 Watt verbraten, da sieht die
> Bilanz für die LEDs sogar noch besser aus.

Unfug, du darfst nicht nach 1950 zurückdenken!

die letzten 66cm CRT hatten 70W

Michael M. schrieb:
> Fällt euch was auf das dieser Joachim B. alles auf die Goldwaage legt?

warum auch nicht, ich bin Techniker und kein Interpret.

http://www.heise.de/video/artikel/Der-c-t-magazin-...

: Bearbeitet durch User
Autor: Jörg R. (solar77)
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@Sheeva P.

Ich hatte schon eine sehr umfangreiche Antwort auf Deinen letzten 
Kommentar geschrieben, aber ich habe sie wieder verworfen.

Ich bin nach wie vor der Meinung das Du es Dir schön rechnest.
Mache Dir mal Gedanken über den Weltweit anfallenden Elektronikschrott 
und schaue Dir Videos an wie er zum Teil entsorgt wird.

@André R
Sorry das der Thread diese Richtung eingeschlagen hat.
Ich hoffe das Du eine Lösung gefunden hast.

Gruß
Jörg

: Bearbeitet durch User
Autor: Sheeva P. (sheevaplug)
Datum:

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Joachim B. schrieb:
> Sheeva P. schrieb:
>> Eine 19"-Röhre dürfte eher 100 bis 120 Watt verbraten, da sieht die
>> Bilanz für die LEDs sogar noch besser aus.
>
> Unfug, du darfst nicht nach 1950 zurückdenken!
>
> die letzten 66cm CRT hatten 70W

Hier ein Vergleich einer der letzten (modernsten) 22"-Röhren mit einem 
mittlerweile bereits veralteten (Röhrenmonitore entwickelt keiner mehr 
weiter, Flachbildschirme sehr wohl) Flachbildmonitor dieser Größe.

https://www.netzwelt.de/news/74730_5-flachbildschi...

Es fällt auf, daß der Röhrenmonitor -- obwohl eines der modernsten 
Geräte seiner Art und obwohl er deutlich kleiner ist als der von Dir als 
Beispiel genannte 26"-CRT -- im Betrieb deutlich über 110 Watt 
verbraucht, soviel übrigens auch zum Thema 1950. Deswegen möchte ich 
Dich bitten, mir einen 26"-CRT zu zeigen, der nur die von Dir 
behaupteten 70 W konsumiert.

Darüber hinaus möchtest Du Dich bitte mit Dir selbst darüber einigen, ob 
es nun um 30"-, 26"- oder um 19"-Geräte geht -- dieses ständige Wechseln 
dessen, was Du vergleichen willst, ist einer technischen Sachdiskussion 
leider nicht gerade zuträglich. Vielen Dank.

Autor: Sebastian L. (sebastian_l72)
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Also 2 Infodisplays.

halbwegs moderne Displays haben diverse Eingänge, z.B. das Vermögen 
Bilder und Filme von eingestöpselten USB-speichermedien wiederzugeben.
So wird das aktualisieren aber zur Qual.

richtig gute Infodisplays haben gegenüber "Fernsehern" und "Monitoren" 
den Vorteil, dass sie einige Komfortfunktionen wie etwa mitbringen: 
scheduled startup and shutdown, watchdog, etc.
Ausserdem gibt es sowetwas vandalen- und frostsicher.
Dann noch leuchtstärkeregulierend und konstrastreich, damit man in 
sowohl abends und bei Sonnenschein was lesen kann.
Die Software kann aber auch Probleme machen
www.flickr.com/photos/41297226@N00/556801887


Irgendwo müssen die Inhalte herkommen. hierzu kann man z.B. einen 
webserver laufen lassen. Und dieser sollte ein SEHR ansprechendes CMS 
haben, ansonsten aktualisiert keiner die Inhalte.

Auf einem Smart-TV "Fernseher" oder Infodisplay läuft dann ein browser, 
der halt die website anzeigt.

Leider Leider haben manche dieser Smart-TV "Fernseher" nicht die 
Funktion "nach Stromausfall einschalten und in browsermodus starten". 
Ansonten könnte man denen die nächtliche Heizfunktion mit einer billigen 
Zeitschaltuhr abgewöhnen.

Und Achtung: Viele Läden, Arztpraxes, Bürobesprechungsräume etc. haben 
ihr warmes Wunder erlebt. Die Dinger heizen halt auch.

e-ink displays an Türen auf dem Besprechungsraumflur, die mit dem 
Kalendersystem zusammenspielen sind heute "Stand der Technik". Und mehr 
noch. so macht z.B. Pronestor dir auch gleich die Abrechung der 
Raummiete und Bewirtung mit.

Autor: Sheeva P. (sheevaplug)
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Jörg R. schrieb:
> Ich bin nach wie vor der Meinung das Du es Dir schön rechnest.

Ich rechne es einfach hilfsweise, weil wir vom TO keine genaueren 
Angaben haben. Es ist mir unerklärlich, wie Du auf den Vorwurf kommst, 
ich würde nicht nur etwas "schön rechnen" -- und ich verstehe schon gar 
nicht, wie Du auf den Gedanken kommst, ich würde "mir" etwas "schön 
rechnen". Warum sollte ich so etwas tun?

Die Vorteile bei der Energieeffizienz moderner LED-Monitore im Vergleich 
zu veralteten Röhrenmonitoren liegen eindeutig auf der Hand, da gibt es 
nichts zu deuteln. Daß moderne Geräte mit weniger Ressourcen 
hergestellt, betrieben und recycelt werden können, unter anderem weil 
sie schon recyclingfreundlich konstruiert und gebaut werden, ist ebenso 
unbestreitbar.

> Mache Dir mal Gedanken über den Weltweit anfallenden Elektronikschrott
> und schaue Dir Videos an wie er zum Teil entsorgt wird.

Jetzt rechnest Du die Energieverschwendung eines Röhrengeräts gegen die 
skandalösen Zustände in der weltweiten Elektronikschrottverwertung auf. 
Anscheinend möchtest Du Dir etwas schön reden -- warum auch immer.

Autor: Joachim B. (jar)
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Sheeva P. schrieb:
> Deswegen möchte ich
> Dich bitten, mir einen 26"-CRT zu zeigen, der nur die von Dir
> behaupteten 70 W konsumiert.

mein letzter Grundig mit Digi100 Chassis, die letzten Loewe aus Kronach 
wohl auch mit dem SPEA100? ICT getestet, das müssten aber Leute auch 
Kronach beantworten, jedenfalls genügsamer als der 32" LCD TV vom 
Nachbar von 2008.

Der TO hat leider keine genaueren Angaben gemacht an welche TV er denkt 
und was angezeigt werden soll oder woher die Daten kommen.

Autor: Jörg R. (solar77)
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Sheeva P. schrieb:
> Ich rechne es einfach hilfsweise, weil wir vom TO keine genaueren
> Angaben haben.

Dann rechne ich auch mal hilfsweise:

3 Stunden, 2 Tage in der Woche, 52 Wochen im Jahr. Dann darf der TO aber 
keinen Urlaub machen😀

17" Röhre, 80 Watt
2*3*52 sind 312 Sunden Einschaltdauer. Bei 80 Watt sind das ca. 25 KWh. 
Kosten dafür 7,- Euro.

19" Led, 14 Watt
5,3 KWh, Kosten 1,50,- Euro.

Differenz: 5,50,- Euro

Dein Monitor für 79,- Euro rechnet sich nach 14,3 Jahren.

Das meine ich mit "Schönrechnen".
Meine Rechnung ist genauso unsinnig wie Deine.

An dieser Stelle klinke ich mich aus weil wir nicht mehr zum 
eigentlichen Thema beitragen.

Tschüsssss....😀

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Autor: Sheeva P. (sheevaplug)
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Joachim B. schrieb:
> Sheeva P. schrieb:
>> Deswegen möchte ich
>> Dich bitten, mir einen 26"-CRT zu zeigen, der nur die von Dir
>> behaupteten 70 W konsumiert.
>
> mein letzter Grundig mit Digi100 Chassis,

Ein 21"-Röhre dieser Baureihe verbraucht laut Grundigs Manuals ca. 105 
W, 29"-Röhren zwischen 155 und 165 W -- siehe [1]. Es scheint mir nicht 
sehr wahrscheinlich, daß eine 26"-Röhre ein Drittel weniger als eine 
21"-Röhre verbrauchen sollte. Als ebenfalls unwahrscheinlich scheint 
mir, daß eine 26"-Röhre und gerade einmal 45% einer 29"-Röhre 
verbrauchen soll. Durch verlinkte Datenblätter lasse ich mich aber gerne 
überzeugen.

> die letzten Loewe aus Kronach wohl auch mit dem SPEA100? ICT getestet,
> das müssten aber Leute auch Kronach beantworten,

Aber nicht mir, sondern Dir. Bitte verlinke einfach zu den 
entsprechenden Datenblättern, vielen Dank für Deine Mühe.

> jedenfalls genügsamer als der 32" LCD TV vom Nachbar von 2008.

Siehe zuvor: Äpfel und Birnen. Hier geht es nicht um den 32" LCD TV 
Deines Nachbarn von 2008, sondern um eine 19"-Röhre und einen modernen, 
ähnlich großen LED-Monitor. Außerdem liegt eine 33"-Röhre dann auch 
schon bei 175 W, ebenfalls siehe [1].

> Der TO hat leider keine genaueren Angaben gemacht an welche TV er denkt
> und was angezeigt werden soll oder woher die Daten kommen.

Genau, und deswegen habe ich einmal eine einfache Modellrechnung 
gemacht, was ein CRT- und ein vergleichbarer LED-Monitor verbrauchen, 
und was das bei einer angenommenen täglichen Betriebsdauer kostet. Du 
kannst mir gern widersprechen und -- bitte unter Angabe von 
Datenblättern -- eine andere Modellrechnung präsentieren. Allerdings 
fürchte ich, daß Du keine Röhre findest, die es mit einem vergleichbaren 
modernen Gerät aufnehmen kann.

[1] 
https://www.manualslib.com/manual/557904/Grundig-C...

Autor: Joachim B. (jar)
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Sheeva P. schrieb:
> Du
> kannst mir gern widersprechen
André R. schrieb:
> für eine Freizeiteinrichtung

mach ich glatt, gespendeter TV und Strom werden von anderen Kostenträger 
gezahlt, Geld zum Neukauf eines modernen LCD ist nicht vorhanden, ich 
fantasiere genau so rum wie du!

Wir wissen beide nicht welche TV, welche Freizeiteinrichtung, wer den 
Strom bezahlt, was es werden soll oder die Laufzeit.

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Autor: Sheeva P. (sheevaplug)
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Jörg R. schrieb:
> Dann rechne ich auch mal hilfsweise:
> [... 3 Stunden an 2 Tagen pro Woche...]
> Dein Monitor für 79,- Euro rechnet sich nach 14,3 Jahren.

Ja, oder so. Wobei ich es noch nie erlebt habe, daß ein Monitor so lange 
gehalten hätte.

> Das meine ich mit "Schönrechnen".
> Meine Rechnung ist genauso unsinnig wie Deine.

Ich verstehe immer noch nicht, was Du mit "schönrechnen" meinst. De 
facto sind die Modellrechnungen nicht unsinnig, sondern zeigen die 
verschiedene Amortisationsdauer bei unterschiedlichen Laufzeiten. Die 
liegt zwischen 0,5 Jahren (24 Stunden Laufzeit an 365 Tagen / Jahr) und 
4329 Jahren (1 Stunde Laufzeit an 1 Tag / Jahr). Und die 
Amortisationsdauer hängt nunmal primär von der Betriebszeit ab. Wer 
hätte das gedacht. ;-)

Spaßeshalber habe ich noch ein bisschen herumgerechnet. Eine 
Amortisation innerhalb von drei Jahren erfolgt für diesen Fall 
(Differenz der beiden Geräte von 66 W) bei einer Betriebszeit von 
knappen 28 Stunden pro Woche, das entspricht etwa 1443 Betriebsstunden 
pro Jahr.

Und weil hier so gerne 28-30"-Geräte mit 19"-Röhren verglichen werden, 
habe ich mir mal einen 28"-LED [1] herausgesucht und mit dem von mir 
verlinkten Grundig-Datenblatt verglichen, das für die 29"-Röhren einen 
Stromverbrauch von 155 bis 165 W angibt. Auch hier amortisiert sich die 
Anschaffung des LED-Monitors bei knapp 30 Betriebsstunden pro Woche 
bereits in weniger als drei Jahren.

[1] 
http://www.hiq24.de/shop/Hardware/Peripherie/Monit...?

Autor: Joachim B. (jar)
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Sheeva P. schrieb:
> Auch hier amortisiert sich die
> Anschaffung des LED-Monitors bei knapp 30 Betriebsstunden pro Woche
> bereits in weniger als drei Jahren.

nun komme nicht mit Logik, es gibt genug die davon nichts hören wollen.
Fakt bleibt das Anschaffungskosten bezahlt werden müssen oft aus anderen 
Taschen als Verbrauchskosten!

Eine Investion die sich nach >=3 Jahren bezahlt macht interessiert oft 
nicht, aber die sofortige Finnanzierung.

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Autor: Jörg S. (joerg-s)
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Sheeva P. schrieb:
> Joachim B. schrieb:
>> Sheeva P. schrieb:
>>> Deswegen möchte ich
>>> Dich bitten, mir einen 26"-CRT zu zeigen, der nur die von Dir
>>> behaupteten 70 W konsumiert.
>>
>> mein letzter Grundig mit Digi100 Chassis,
>
> Ein 21"-Röhre dieser Baureihe verbraucht laut Grundigs Manuals ca. 105
> W, 29"-Röhren zwischen 155 und 165 W -- siehe [1]. Es scheint mir nicht
> sehr wahrscheinlich, daß eine 26"-Röhre ein Drittel weniger als eine
> 21"-Röhre verbrauchen sollte.
Grundig ST 70-265/8 DOLBY CUC 1837 (28" 100Hz) = 85W
Grundig ST 70-700 NIC/FT CUC 2030N (28" 50Hz) = 75W
Grundig ST 63-700 NIC/FT CUC 2030N (25" 50Hz) = 70W

Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Bevor Ihr euch weiter mit dem Stromverbrauch von Fernseherfossilien 
beharkt, solltet Ihr mal betrachten, wann sich der Threadstarter das 
letzte Mal gemeldet hat ...

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