QtiPlot (http://www.qtiplot.com/) fällt mir da ein.
Es handelt sich dabei um einen Open Source Klon von Origin
(http://www.originlab.com/), wobei Origin etwa 1500-2500 EUR für eine
Einzelplatz-Lizenz zu Buche schlägt. Für Linux ist es kostenlos aus den
Repositories erhältlich, für Windows muss man sich das Programm aus dem
Quellcode selbst bauen oder eine Lizenz für 50 EUR/Jahr inklusive
Support erwerben. Kann sich durchaus lohnen, wenn man häufig
statistische Analysen bei großen Datensätzen durchführen muss.
Mit QtiPlot lassen sich auch größere Datensätze darstellen. Hab es mit
N=100000 getestet und es ging einwandfrei. Mit wenigen Klicks lassen
sich die Datensätze analysieren (z. B. lineare/nichtlineare Fits, Suche
von Extremwerten, Histogramme) und die Diagramme publikationsreif in
andere Formate exportieren (BMP, PNG, JPG, EPS, SVG usw.).
Datenimport aus verschiedenen Fremdformaten ist möglich, darunter
ASCII-Text, XLS und ODS. Benutzt habe ich QtiPlot nur kurz während
meines Studiums, um z. B. Versuche in den Physik-Praktika auszuwerten.
Leider muss man sich in die Software ein wenig einarbeiten, da manche
Funktionen nicht gerade intuitiv zu bedienen sind. Tutorials in
deutscher und englischer Sprache sind vorhanden.
Sonstige Alternativen: Veusz (Open Source Plot-Programm zur Erstellung
von publikationsreifen Diagrammen), MATLAB (kommerziell), Octave (Open
Source), SciLab (Open Source)
Jemand schrieb:
> Schau dir mal Kst an. Das kann selbst mit weit größeren Datensätzen was
> anfangen (im Bild ca. 2,4GiB ADC Rauschen)!
Sieht sehr schick aus! Kannte ich auch noch nicht.