Frage zu Memory Maps- Speicher- Mikrocomputertechnik

Gast #4732270
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Hallo,

lerne momentan für eine Prüfung..Hier ist eine Aufgabe aus einer 
Altklausur zu Memory Maps..Allerdings verstehe ich nicht, wie man 
hierbei auf die Ergebnisse kommt..

Kann mir jemand die Ergebnisse ausführlich erklären?

Ich selbst kann es mir trotz vieler Mühe nicht erklären..

Danke.


LG
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#4732317
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In der Aufgabe steht: Jede Adresse spricht 1 Byte des Datenspeichers an.

1 Byte = 8 bits ---> 8 Datenleitungen


b)

Die Adressen gehen bis FFFF hexadezimal. Jede der 4 Ziffern benötigt 4 
bits (4 Adressleitungen) um 0 bis F darstellen zu können.

4*4=16

c)
RAM 0 is 32767 = 32768 Adressen -> 15 Adressleitungen da 2^15=32768

EPROM 32768 is 65535 = 32768 Adressen -> 15 Adressleitungen da 
2^15=32768
#4732323
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Die Anzahl der Datenleitungen ergibt sich aus der Datenbusbreite, in 
deinem Beispiel 1Byte = 8Bit = 8Leitungen
Die Anzahl der Benötigten Addressleitungen ergibt sich aus der Anzahl 
der Speicheraddressen in deinem Beispiel 0x0000 bis 0xFFFF sind 64KByte 
Addressraum oder exakt 2^16 also benötigst Du 16 Addressleitungen.
#4732344
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Electrical schrieb:
> Dankeschön ;)
> Habe ich dann immer 16 Adressleitungen mit diesem Memory-Map-Aufbau? Ja
> oder?

Nur weil dieser Satz da steht: Jede Adresse spricht 1 Byte des 
Datenspeichers an.

Im realen Leben ist das schwieriger zu beantworten.
Es gibt auch RAM mit 16 Datenleitungen. Das ist für 16bit-Prozessoren 
gedacht. Damit bekommt man für jede Adresse 16bit (2 Byte). Trotzdem 
kann man dort Byteweise adressieren da das RAM noch zwei Zusatzleitungen 
UB und LB für upper Byte und lower Byte hat. Allerdings ist das jenseits 
eurer Vorlesung. Übrigens wird auch bei einem 16bit oder 32bit Prozessor 
die Adress-Map in Byte angegeben weil auch diese Prozessoren einzelne 
Bytes adressieren können.
Gast #4732353
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Helmut S. schrieb:
> Im realen Leben ist das schwieriger zu beantworten.
> Es gibt auch RAM mit 16 Datenleitungen. Das ist für 16bit-Prozessoren
> gedacht. Damit bekommt man für jede Adresse 16bit (2 Byte).


Nur sowas ist sicher nicht Bestandteil der Lehre, um dummen 
Studenten-Anfängern die Mikroelektronik beizubringen.
Gast #4732463
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Ich finds interessant, dass man hier als fauler Student alles vorgekaut 
bekommt. Als Hobbyist wäre man bei dieser Frage schon wieder gestutzt 
worden...
Der faule TO soll in sein Lehrbuch oder Internet schauen und zumindest 
ab und zu die VO besuchen.
(Firma: fritzler-avr.de) #4733313
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Irgendwie schon ziemlich grundlegender Urschleim.
Was das Binärsystem ist weiste schon?
Was Hexadezimal ist weiste auch?

Eigentlich ist das auch nur einfaches Mathe.

0 bis 65535 sind 65536 Zahlen.
Folgende Formel also: 65536 = 2^n
Aufgabe: Berechne n

Bei der nächsten Frage ist es eben 32768 = 2^n

Wie geht die Aufgabe denn weiter?
Gast #4743550
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Hallo,

wie sieht das ganze aus, wenn mein SRAM von 000-7ff (statt 0000-7fff) 
geht und mein EPROM von 800-fff (statt 8000-ffff) ?

Habe ich dann bei  b)12 Adressleitungen (3bit x 4 Adressen) und bei  a) 
8 Datenleitungen.

Bei c) Für SRAM: 2048 Adressen --> 2kx8

Für EPROM: 2048 Adressen -> 2kx8 ?

bei d ) für beide Typen 2 hoch 11 also 11 Datenleitungen?

Habe ich das alles richtig gemacht?  Bin mir nicht ganz sicher.

Vielen DANK :)

Gruß
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