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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Puffern Schaltnetzteil


Autor: Peter Schon (Gast)
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Hi Guys/Girls

Folgende SItuation :

Batteriehalter mit 8 STueck 1.5 V AA Batterien versorgen eine Schaltung 
welche ultimativ ein Blitzgeraet mit Spannung versorgen.

Jetzt wollte ich ein Schaltnetzteil mit 12 Volt und 7 Ampere Leistung 
über Steckeranschluss anschliessen ohne eingesetzte Batterien im Halter.

Funktioniert eigentlich und ich habe Ladezeiten von dem Blitz in 
Reihenfolge von ca. 3 Sekunden.

Allerdings bricht die Spannung am Schaltnetzteil so stark ein, dass die 
Blitzladefunktion kurzfritig stopped und bei ansteigen der Spannung 
wieder einsetzt.

Die Ladezeiten könnten auf 1 Sekunde reduziert werden wenn die Spannung 
nicht zusammenbrechen würde.

Bei dem Betrieb mit 1.5 V AA Batterien betraegt die Ladezeit ca. 1.5 
Sekunden.

Anscheinend sind die Batterien Spannungsstabiler bei dem plötzlichen 
Ladevorgang als das Spannungsnetzteil.

Ich befürchte, dass bei dem Betrieb mit dem Schaltnetzteil meine 
Ladeschaltung oder der Blitz aufgrund der schwankenden Ladespannung 
eventuell Schaden nimmt.

Wie kann ich kostengünstig und ohne grossen Schaltungsaufwand die 
Situation verbessern.

Puffer Elko hat hohe initiale Ladeströme und ist bei 7 A und 2 Sekunden 
Überbrueckungszeit viel zu gross.

Eine Idee wäre, dass ich Batterien und Netzteil anschliesse und mit 
einer Diode verhindere, dass der Strom vom Netzteil in die Batterien 
gelangt. Da ich aber auch manchmal NIMH Akkus verwende ist die Spannung 
um 8x0.3 Volt geringer als bei den AA Batterien. Mit der Verlustspannung 
der Diode waere dann die SPannung eventuell zu niedrig. Auch habe ich 
keine Idee wieviel Strom 8 in Reihe geschaltete AA Batterien leisten um 
die Diode Strommaessig auszulegen.

Kann mir da jemand dabei helfen ?

Gruss
Peter

: Verschoben durch Moderator
Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Peter Schon schrieb:
> Allerdings bricht die Spannung am Schaltnetzteil so stark ein, dass die
> Blitzladefunktion kurzfritig stopped und bei ansteigen der Spannung
> wieder einsetzt.

Dann wird Dein Blitzgerät kurzzeitig mehr als 7A Strom aufnehmen.

Hast Du das --bei Batteriebetrieb-- mal mit geeignetem Messgerät 
überprüft?

Was ist das für ein Blitzgerät?

Autor: Peter Schon (Gast)
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Hallo und danke fuer die unglaublich schnelle Reaktion.

Ich hatte dies vorab getestet mit einem Labornetzgeraet.

Ich hatte es eingestellt auf einen max. Strom von 8 A.

Das Blitzgeraet ist ein SB 910 von Nikon.

Die Ladezeit an dem Labornetzgeraet war ca. 1 Sekunde

Also habe ich mir das groesste vollisolierte Tischnetzgeraet gekauft mit 
einem 5.5mm 2.1mm Stecker.

Wie bereits erwaehnt bricht die Spannung zusammen da das Blitzgeraet 
mehr wie 7 A zieht.

Allerdings hat die Batterieversorgung eine natuerliche Begrenzug des 
Stromes. Naemlich die 8 1.5 V AA Batterien.

Ich denke wenn ich viel mehr Ampere zur Verfuegung stelle das die 
Schaltung abbrennt.

Deswegen hatte ich es auf 7 A. Naja es gab kein groesseres 
Schaltnetzteil mit Steckeranschluss fix und fertig.

Gruss
Peter

Autor: Mani W. (e-doc)
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Peter Schon schrieb:
> Wie bereits erwaehnt bricht die Spannung zusammen da das Blitzgeraet
> mehr wie 7 A zieht.

Wie lange bricht die Spannung auf welchen Wert ein?

Autor: Manfred (Gast)
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Peter Schon schrieb:
> Allerdings bricht die Spannung am Schaltnetzteil so stark ein, dass die
> Blitzladefunktion kurzfritig stopped und bei ansteigen der Spannung
> wieder einsetzt.

> stopped ?

Ein Blitzgerät zieht im Anlauf für ein paar Dutzend*) ms zweistellige*) 
Ampere, die kann man mit einem Elko puffern und Dein Labornetzgerät hat 
den vermutlich im Ausgang.

*) Bewusst unpräzise formuliert, da ich die genauen Geräte nicht kenne 
und habe!

Die Stromzuführung über Kabel und 5,5mm Koaxstecker wird einen 
erheblichen Spannungsabfall erzeugen. Ob der größer ist als der Einbruch 
Deiner AA-Batterien, lässt sich schwer abschätzen - richtig viel Strom 
liefern Alkalizellen mal nicht.

Du musst also mit einem grossen Leitungsquerschnitt an die Speisung ran 
und der Elko muß dicht am Blitzgerät sein. Adapter anfertigen, der 
anstatt der Batterien ins Fach passt und 10.000µF rein?

Beachte dabei die Gesundheit des Blitzgerätes, mir ist schon ein Wandler 
um die Ohren geflogen, weil ich sehr niederohmig gespeist habe, um eine 
schnelle Blitzfolge zu nutzen..

Autor: Peter Schon (Gast)
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Halloechen,

Nochmals Danke fuer die Schnelle Antwort.

Beiliegend Fotos vom Blitz mit Batterieversorgungsgeraet.

Du hast natuerlich vollkommen Recht mit Deinen Fragen.

Da ich im Moment zuhause bin und das Netzteil eben ausprobiert hatte, 
muss ich bis morgen warten um die Werte bei der Arbeit einmal zu messen. 
Ich habe leider nicht den Messaufbau um folgende Punkte zu messen was 
ich natuerlich vorab haette machen sollen.

1. Spannung der Batterien beim ausloesen des Blitzgeraetes und waehrend 
des Ladevorganges.

2. Stromabnahme von den Batterien waehrend des Ladens von ca. 1.5 
Sekunden

Wie Du dem Bild entnehmen kannst muss ich dafuer alles oeffnen und 
entsprechende Messleitungen einloeten.

Die Spannung kann ich natuerlich ohne einloeten messen. Aber den Strom 
muss ich mit einem Amperemeter in der Leitung messen. Aufgrund des 
Platzes kann ich nicht mein DC Zangenampermeter nehmen sondern muss mein 
Ampermeter ein die Strecke einloeten.

Wenn ich diese Messungen mache kann ich natuerlich die benoetigte 
Spezifikation des Netzteiles herausfinden. Eventuell einen 
Pufferkondensator auslegen etc.

Ich hatte gehofft, ob meiner Naivitaet, das ich eventuell einen 
Reglereinbauen kann der die Stromabnahme begrenzt wenn die Spannung des 
Netzteiles unter die Sapnnung von sagen wir 8 x 1.2 Volt NiMh Akkus 
faellt.

Also 9.6 V anstatt der normalen 12 Volt welche mir 8 AA Batterien geben. 
Mit den Akku's funktioniert das Batterieteil noch und laedt etwas 
langsamer als mit Batterien.

Ich gehe davon aus, dass mein Netzteil notfallmaessig abschaltet da es 
ueberlastet ist.

Ich sehe 2 Moeglichkeiten um die Sache kostenguenstig zu loesen :

1. Waehrend des Betriebes mit Netzteil die Akku's oder Batterien in dem 
Geraet zu lassen sodas die Batterien oder Akkus als Puffer dienen. Aber 
durch die Verwendung des Netzteiles die Standzeit, Blitzanzahl, 
wesentlich erhoeht wird.

Allerdings muss ich irgendwie sicherstellen, dass bei parallel Schaltung 
des Netzteiles zu den Batterien/Akkus keine Spannung des Netzteiles zu 
den Batterien gelangt. Eventuell eine Diode nach den Batterien. Dann 
verringert sich die Batteriespannung um 0.7 Volt. Bei Batterien kein 
Problem aber bei den Akkus bedeutet dies eine reduzierung auf 9.1 Volt.

Weiterhin wuesste ich ueberhaupt nicht welche Diaode ich hier nehmen 
soll. Ich gehe davon aus ich muss eine Diode wählen die den Strom 
vertraegt welche aus den Batterien gezogen wird.


2. Einen Pufferkondensator welcher 12 Volt Puffered fuer 2 Sekunden und 
die Spannung in den 2 Sekunden nicht unter 9.8 Volt (Akkuspannung) 
fallen laesst.

Gruss
Peter

Autor: Joachim B. (jar)
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bist du sicher das das externe Nikon Batteriegerät nicht mit Hochvolt 
speist?

Bei Canon seit dem 550EX, 580EX, 580EX II, 600 so, die externen Geräte 
speisen 300V ein weil im Kasten leistungsfähigere Wandler sind, aber die 
Blitze brauchen immer auch eine Pause nach x-Blitzen, steht auch in der 
Anleitung.

550EX ->Transistor Pack E
danach Canon CP-E3 bis CP-E4

Autor: Mark Space (voltwide)
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nehmen wir mal an, es fließen im Mittel 5Amp für eine Sekunde.
Das wäre eine Ladung  von 5C. Ein dazu passsender Stützkondensator läge 
dann bei 0,5F, also 500.000uF: Das kannst Du vergessen.

Und es ist wirklich die Frage, ob eine nennenswerte Erhöhung der 
Blitzfolge nicht Wandler und Blitzröhre rasch an die Leistungsgrenze 
bringen.

Autor: Peter Schon (Gast)
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Halloechen,

:-) Ich moechte gerne das Batteriefach frei lassen da ich den 
Batteriepuffer gerne im Winter im Freien als mobiles 
Stromversorgungsgeraet benutzen moechte.

Das mit dem Netzteil wuerde ich gerne im Studio verwenden. Wobei ich bei 
den 3 910 er Blitzgeraten die Stromversorgung am Stativ mitbefestigen 
kann.

Ein 5.5 mm Stecker hat den Vorteil, dass ich diesen seitlich in die 
Kiste gerade so reinbringe.

Eventuell Buchse mit Schalter, dass ich eine Diode vor die Batterien 
setzen kann damit hier keine Rueckspeisung erfolgt. Bei reinem 
Batteriebetrieb keine Diode vorgeschaltet ist. (Im Winter im Freien)

Leider gibt es von Nikon keine Netzversorgungsgeraet fuer die 
Systemblitze.

Es gibt eines auf dem Markt. Dritthersteller. Kostet allerdings 180 
Euronen. Und ich brauche 3 Stueck.

Also selbst ist der Mann. Handicap: Ich bin kein Elektroniker.

Bisher : Netzteil 25 Euronen, Batteriegeraet mit Blitzladeschaltung und 
Rueckmeldung das Blitz geladen wird 18 Euronen.

Es funktioniert ja mit 3 Sekunden Ladezeit. Allerdings pumpt das 
Netzteil und ich habe Angst das es durch die abbauende Spannung und 
wieder aufbauende Spannung mein Blitz zerstoert.

Die Spannung bricht ca. 3 mal ein bevor der Blitz vollstaendig bereit 
ist.

Allerdings bei 100 % Blitz, was ich selten brauche.

Da ich aber Perfektionist bin moechte ich gerne bei 100 % schnellste 
Blitzladezeiten im Studio haben. Meine Elinchrome Studioblitze laden 
normalerweise in unter einer Sekunde. Jetzt muss ich immer auf meine 
Systemblitze warten.

Gruss
Peter

Autor: Joachim B. (jar)
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Peter Schon schrieb:
> Jetzt muss ich immer auf meine
> Systemblitze warten.

die leben aber davon das Mignon Akkus nicht so lange durchhalten, 
deswegen überleben sie es.

Autor: Mani W. (e-doc)
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Peter Schon schrieb:
> Allerdings pumpt das
> Netzteil

Schon mal ein analoges Netzteil getestet?


Das pumpt niemals, sondern begrenzt den Strom und auch die
Spannung, bis Dein Blitz vielleicht bereit ist...


Geht wahrscheinlich locker mit einem 3 Ampere Gerät...

: Bearbeitet durch User
Autor: Peter Schon (Gast)
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Hallo,

Mit Deinem Einwand hast Du recht. Das Batterieversorgungsgeraet sagt 
max. 20 Blitze in schneller folge, danach 10 Minuten Pause.

Allerdings im Studio mache ich selten mehr als 20 Aufnahmen in schneller 
Folge.

Allerdings ist es echt Problematisch bei den Modellen zu sagen musst 10 
Sekunden warten bis der Blitz fertig ist nach jeder Aufnahme.

Das ist bei den Systemblitzen ohne zusaetzliche Batterieversorgung bei 
100 % normal wenn ich NiMh Akkus nehme.

20 Blitze in 20 Sekunden sind ok. Dann 10 Minuten Pause ist akzeptabel.

Wenn ich das mit den Eneloop Akkus schaffe muss es doch auch mit einem 
Netzteil gehen.

Allerdings benoetige ich bei den Eneloops 3 mal 8 Akkus. Plus 4 Akkus 
pro Blitz da der externe Anschluss lediglich den Blitz laedt aber die 
interne Elektronik des Blitzes die Akkus im Blitz benoetigen.

Das ist ein Total von 3 x 8 und 3 x 4 also 36 Akkus.

Leider haelt die Ladung der Akkus keine komplette Studiosession durch. 
Also benoetige ich 72 Akkus.

Und ich benutze die Systemblitze fuer punktuelle Aufhellungen als 
Rim-Licht.

Also erschien mir die Loesung mit Netzteil die logischste.

Du kennst sicherlich das Geraeuch beim laden der Blitze. Fiieeeeppp. Bei 
mir ists halt mit Netzteil:

Fiep fiep fiep

:-)

Hochvolt Spannung kann sein, aber die Batterien liefern 12 Volt, 
eventuell erheoht das Batteriegeraet die Spannung auf einer hoehere 
Spannung. Aber darum brauche ich mich nicht kuemmern.

Gruss
Peter

Autor: Mani W. (e-doc)
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Peter Schon schrieb:
> Fiep fiep fiep

Überbelastung und neuer Anlauf, darum teste es analog, das wird
schneller gehen...

Autor: Peter Schon (Gast)
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Halloechen,

Mit Analog meinst Du einen Transformator Netzteil und kein 
Schaltnetzteil ?

Also gewickelter Trafo mit Gleichrichter und Glaettungsschaltung. Am 
besten ein geregeltes Netzteil ?

Gruss
Peter

Autor: Mani W. (e-doc)
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Peter Schon schrieb:
> Mit Analog meinst Du einen Transformator Netzteil und kein
> Schaltnetzteil ?
>
> Also gewickelter Trafo mit Gleichrichter und Glaettungsschaltung. Am
> besten ein geregeltes Netzteil ?

Ja!

Autor: Sebastian S. (amateur)
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Pass aber auf, dass die Strombegrenzung nicht zu gut ist.

Ein analoges Netzteil würde dann konstant (z.B.) 3 Ampere liefern und 
sich erst bei entsprechender Gegenspannung erholen. Bei einem, mit 
"knieförmiger" Begrenzung, sähe es noch schlechter aus.

Also wäre ein Primitiv-Netzteil mit einem etwas überdimensionierten 
Längsregeltransistor das Beste.

Autor: Peter Schon (Gast)
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Hi Mani W.

Das ist eine gute Idee. Errinert mich an die Trafo's die ich vor 30 
Jahren fuer einen Freund gewickelt hatte fuer seine Gitarrenversterker. 
Die haben auch massig Strom ploetzlich gezogen.

Kann mich noch an seine Anweisungen errinern.

Soviele Wicklungen 4 mm2 und dann soviele Wicklungen 6 mm2.

Werde mir mal ein Trafo Netzteil bestellen.

Vorsichtshalber messe ich allerdings den max. Strom den die Batterien 
liefern. AA Alkali Mangan. Denke das darauf die Ladeelektronik fuer den 
Blitz ausgelegt ist. Die gehen sicherlich nicht davon aus, das jemand 
ein Netzteil mit viel mehr Leistung anschliesst.

Wie auf dem Gehause steht, 20 Blitze in schneller Folge dann 10 Minuten 
Pause.

Bei Netzteil mit hoeherer Leistung (hoeherer Strombereitstellung als die 
im Design beruecksichtigten Batterien) waere schlecht.

Ich hatte eigentlich gehofft jemand kann mir sagen wieviel Ampere 8 AA 
Batterien in Reihe geschaltet in Ampere maximal liefern können.

Also halte ich mich an die mit dem Labornetzgeraet empirisch ermittelten 
8 Ampere. Da habe ich 20 Blitze in 20 Sekunden gefeuert. Obwohl auch 
hier die Spannung zusammenbrach. Allerdings war der Blitz bereit bevor 
die Spannung so im Keller war das es nicht mehr lud.

Du hast 3 Ampere empfohlen. Natuerlich wuerde ich gerne sparen. Ein 3 
Ampere Netzteil ist um einiges guenstiger und kleiner als ein 8 Ampere 
Netzteil.

Soll ich lediglich ein 3 A Netzteil besorgen ?

Gruss
Peter

Autor: Mani W. (e-doc)
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Sebastian S. schrieb:
> Also wäre ein Primitiv-Netzteil mit einem etwas überdimensionierten
> Längsregeltransistor das Beste.

Gebe Dir recht!

Allerdings erhebt sich die frage, ob er überhaupt einen
Regeltransistor braucht, weil die 12 Volt von den Batterien
(Primärzellen) sowieso auf 10 Volt sinken können...


Ich würde sagen, dass das mit einem 8 bis 10 Volt Trafo,
Gleichrichter und Siebelko funktioniert, bei

8 x 1,41 = 11,28 Volt

und bei 10 x 1,41 = 14,1 Volt


ungeregelt und ohne Strombegrenzung außer Sicherung, aber ich
würde einen 8 Volt Trafo bevorzugen - der liegt dann im
sicheren Bereich...

Autor: Mani W. (e-doc)
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Peter Schon schrieb:
> Ich hatte eigentlich gehofft jemand kann mir sagen wieviel Ampere 8 AA
> Batterien in Reihe geschaltet in Ampere maximal liefern können.

Das sagt Dir der Hersteller im Datenblatt...

Ist ja nicht egal, ob Duracell oder Noname oder, oder...


Und die 7 oder 8 Ampere sind nur eine Spitzenbelastung, da steigt
Dein Schaltnetzteil aus, also teste es mit einigen Ampere, wie
ich schrieb...

: Bearbeitet durch User
Autor: oszi40 (Gast)
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Peter Schon schrieb:
> Deswegen hatte ich es auf 7 A. Naja es gab kein groesseres
> Schaltnetzteil mit Steckeranschluss fix und fertig.

Dann brauchst Du eben noch ein passendes Gehäuse wenn Du andere nimmst. 
Meanwell gibt es z.B. auch 12V 25A 62€  Bei Reichelt.de sind so viele 
Netzteile, daß sie welche verkaufen müssen.

Frage wäre noch, ob Deine dünnen Anschlusskabel recht viel 
Spannungsabfall unterwegs haben und wie die Überstrombegrenzung des 
bisherigen Netzteils eingestellt ist. Ein Test mit elektronischer Last 
würde das verraten.

Autor: Sebastian S. (amateur)
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Eine weitere "Puffermöglichkeit" wären Akkumulatoren.

Insbesondere die, die im Modellbau Verwendung finden, könnten den 
nötigen "Kick" liefern. Akkus für Elektromodelle können oft problemlos 
mit Strömen im 2-stelligen Ampere-Bereich umgehen.

Unterstellt man, das zwischen den Blitzsequenzen pausen liegen, so haben 
sie auch die nötige Zeit sich von dem Schreck wieder zu erholen.

Außerdem gibt es da einige Schnelllade-Akkus. Allerdings brauchen die 
auch entsprechende (passende) Lader.

: Bearbeitet durch User
Autor: Homo Habilis (Gast)
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Diese "Lösung" wird mir bald mal wer um die Ohren hauen, und bis jetzt 
keine positive Resonanz bei mehrfacher Nennung - aber ich teste sowas 
tatsächlich gerne mit dem zukünftig angedachten Trafo + GR + relativ 
kleinem Siebelko (so bis 200µF vielleicht hier - die nutzbare Spannung 
liegt dann halt im Mittel des Ripple), wobei ich primär LSL-(o. 
Power-ESL) Drosseln schalte.

Anfangs notfalls mehrere hintereinander schalten, um die 
Stromlieferfähigkeit langsam zu steigern. (Ich würde vorsichtig mit ca. 
3 x 26W seriell anfangen.)
Findet man so die richtige Drossel, braucht´s so Späße wie 
Längstransistor nicht. Noch dazu - ich wiederhole - senkt eine primäre 
Drossel den Leerlaufstrom.

Autor: Homo Habilis (Gast)
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Homo Habilis schrieb:
> die nutzbare Spannung
> liegt dann halt im Mittel des Ripple)

Hier: Solange viel Strom fließt. Auch der Ripple wird mit sinkendem 
Strom weniger, und die Endspannung ist die Ripplespitzenspannung.

Autor: Homo Habilis (Gast)
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Sebastian S. schrieb:
> Eine weitere "Puffermöglichkeit" wären Akkumulatoren.

Stimmt schon. Wenn man dran rumbastelt, wieso dann nicht andere als die 
o. Akkus? Ist vermutlich der wenigste Aufwand.

Ich dachte nur: Scheinbar ist das (noch) kein durchs Fotografieren reich 
gewordener "Fotogott", sondern er strebt eine günstigstmögliche, 
trotzdem zuverlässige Lösung an.

Aber in meinem Fundus sind die Eisenschweine zahlreich und manches (o.g. 
Drosseln) war kostenlos - Dank des "Ersetze-Entladungslampe-durch-LED" 
und oder "deren-Drosseln-durch-SMPS"-Wahns der letzten Jahre.

Autor: Peter Schon (Gast)
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Hallo Leute

Erstmal vielen Dank fuer die allseitige und unglaublich schnelle Hilfe, 
Tipps und Ratschlaege.

Ich ziehe ein Fazit daraus :

Ersteinmal gibt es ja schon Netzteile die die Blitze bedienen koennen. 
Kosten ca. 180 Euronen pro Stueck.

Sind ein Budget das es zu unterbieten gilt von Euronen 540.--

Bisher investiert 3 Schaltnetzteile 12 Volt 7 A wie im Bild gezeigt. 
(Schnellschuss)ca. 180 Euronen

3 Batterieversorgungen mit Schaltung zum Laden der Blitze. Alternative 
zu den Batteriefaechern von Nikon Stueck 18 Euronen = 54 Euronen.

Bisherige Gesamtinvestition ca: 230 Euronen.

Damit ich guenstiger bleibe wie die fertigen von Drittherstellern 
angebotene Loesung darf ich nicht mehr, mehr ausgeben wie Euronen 310.--

Die Loesung mit den Analogen Tronsformatoren scheint mir die richtige 
Loesung zu sein wenn ich mich an die in der Vergangenheit gewickelten 
Transformatoren erinnere zur Versorgung von Hochleistungsverstaerkern 
fuer Bassgittaren. Allerdings waren dort auch fette Kondensatoren 
verbaut.

Da ich allerdings schon die Schaltnetzteile habe würde ich gerne eine 
Lösung finden mit welcher ich diese verwenden kann.

Mir erscheint die Loesung wie folgt :

Ich habe Akkus (NiMh) welche ich in die Batteriehalterung einsetze. Dies 
ernoeglicht mir schnelle Blitzfolge. Allerdings reicht die Ladung nicht 
aus um eine komplette Fotosession zu ueberstehen.

Also nehme ich jetzt die bereits angeschafften Schaltnetzteile parallel 
zu den NiMh Akku's.

Probelm ist allerdings wie folgt :

NiMh Akkus haben eine Gesamtspannung bei voll geladenem Zustand von 9.6 
Volt. Jede Zelle hat 1.2 Volt.

Das parallel dazu geschaltete Netzteil hat 12 Volt.

Wenn ich durch eine Diode verhindere moechte das die Spannung von dem 
Schaltnetzteil zu den NiMh Akkus fliesst kann ich dies mit einer Diode 
verhindern.

Die Diode muss nach den Batterien aber vor der Einspeisung der 
Schaltnetzteil Spannung liegen.

Loese ich nun den Blitz aus zieht er Spannung von dem Schaltnetzteil 
solange bis die Spannung des Schaltnetzteils unterhalb der Spannung der 
Akkus faellt. Dann liefern die Akkus weiterhin Spannung von 9.6 Volt 
minus des Spannungsabfalls der Diode.

Das durch die Ueberlastung abgeschaltete Schaltnetzwerk erholt sich und 
liefert wieder Spannung.

Allerdings muss die Diode den Strom der Batterien/Akkus vertragen.

Der Batteriehalter scheint keine Begrenzung zu haben für den Strom. 
Ansonsten waere die Spannung des Labornetzteiles und des derzeit bereits 
angeschafften Schaltnetzteiles nicht zusammengebrochen.

Die Designfeatures des Batteriehalters beinhalten also die maximale 
Stromstaerke der Batterien als natuerliche Begrenzung, da der Hersteller 
davon ausgeht, dass keiner so bekloppt ist und die Stromversorgung 
anstatt von Akkus/Batterien mit einem Netzteil zu tun.

Damit ich die Schaltung und meinen Blitz schuetzen moechte, muss ich 
sicherstellen, dass mein Netzteil nicht mehr Strom liefern kann wie 8 
Stueck Batterien des Types AA 1.5 Volt.

Obwohl die Anschaffung von analogen Trafos von vorneherein 
wahrscheinlich die bessere lösung gewesen waere, wuerde die Anschaffung 
von eben diesen geregelten Netzteilen wahrscheinlich das Budget 
ueberschreiten.

Den Tip in den Datenblaettern der Akku/Batterienherstellern nach zu 
schauen wollte ich soeben wahrnehmen. Allerdings fand ich nicht den 
Kurzschlussstrom der von mir verwendeten Akkus heraus. Ich denke, dass 
dies die maximale Stromstaerke waere auf die die Diode (Zum verhindern 
das Strom vom Netzteil auf die Akkus fliesst) ausgelegt werden sollte.

Also bleibt mir nicht anderes uebrig als den Blitz mit voll geladenen 
Akkus auszuloesen und die dabei auftretende maximale Stromstaerke zu 
ermitteln und dann die Diode entsprechend aus zu waehlen. In der 
Hoffnung, dass mein Messgeraet schnell genug ist die tatsaechliche 
Maximale Stromstaerke zu messen.

Wenn ich diese Komplikationen erahnt haette, haette ich die industriell 
gefertigten Netzteile fuer 180 Euronen pro Stueck einsetzen sollen. Von 
dem Foto des Produktes sieht es auf jeden Fall aus wie ein 
Schaltnetzteil.

Gruss
Peter

Autor: Mani W. (e-doc)
Datum:

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Homo Habilis schrieb:
> Diese "Lösung" wird mir bald mal wer um die Ohren hauen, und bis jetzt
> keine positive Resonanz bei mehrfacher Nennung - aber ich teste sowas
> tatsächlich gerne mit dem zukünftig angedachten Trafo + GR + relativ
> kleinem Siebelko (so bis 200µF

200 uF ist wohl ein Scherz, oder?


4700 µF würde ich sicher mal einbauen, oder auch 2 x 4700 µF,
man will ja keinen Ripple...

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