mikrocontroller.net

Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik DCDC regelbare Stromquelle


Autor: Alex Schmidt (paul_7)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Zusammen,

ich brauche eine spannungsgesteuerte Stromquelle.
Das Problem ist, dass Last unbekannt ist; Sie befindet sich im Bereich 
von etwa 5 Ohm bis 25 Ohm.
Die Stromquelle soll selbst bei einer Last von 25 Ohm mind. 1 A liefern. 
Deswegen muss die Ausgangsspannung der Quelle über 25V liefern.
Ich habe schon Schaltungen ausprobiert wie der LT3791. Doch diese lässt 
sich nicht gut Einstellen. Am besten wäre natürlich eine Quelle die von 
0 bis ca. 1 A liniear einstellen lässt.
Kann mir jemand einen Tip geben wie das Problem in den Griff zu bekommen 
ist?
Danke

: Verschoben durch Moderator
Autor: Zitronen Falter (jetztnicht)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die Stromquelle ist an GND ind die Last an Vcc, oder umgekehrt ?

Autor: Alex Schmidt (paul_7)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die Last ist am Quellenausgang gegen GND.

Autor: Zitronen Falter (jetztnicht)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dann schau mal unter "Howland source"

Autor: Alex Schmidt (paul_7)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bin gerade dabei. Könnte so funktionieren.

Autor: Alex Schmidt (paul_7)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das Problem an der Howland-Quelle ist, das ich uber den Shunt-Widerstand 
viel Leistung verbraten wird.
Das wären in Schaltung vom Bild die parallelgeschalteten R9, R13.
Sehe ich das richtig?

Autor: m.n. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Alex S. schrieb:
> Das Problem an der Howland-Quelle ist, das ich uber den Shunt-Widerstand
> viel Leistung verbraten wird.

Maximal 1,1 W. Die Hauptleistung muß der OPV 'verbraten'.

Autor: Alex Schmidt (paul_7)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
wie kommst du auf 1,1W?

Der Lastwiderstand kann variieren zwischen etwa 3 und 20 Ohm.

Autor: Alex Schmidt (paul_7)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die Leistung an den parallelgeschalteten Widerständen habe ich mit
(V(x)-V(out))*I(R11) geplottet.
Im Worst-Case-Fall geht die Leistung auf etwa 10W, wenn der 
Lastwiderstand nur 1 Ohm hat.
Ist das richtig?

: Bearbeitet durch User
Autor: Zitronen Falter (jetztnicht)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Der Shunt Widerstand kann irgendeinen Wert haben. Ich verwende als 
Shunts jeweils Werte in den Miliohm, sodass der Spannungsabfall drueber 
weniger als 100mV bei Nennstrom ist.

Autor: Der Andere (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Alex S. schrieb:
> wie kommst du auf 1,1W?

Es gilt immer noch P = I²R

Wenn also R = 1,1Ohm ist und I = 1A, dann ist P?

Autor: Manfred (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Alex S. schrieb:
> Im Worst-Case-Fall geht die Leistung auf etwa 10W, wenn der
> Lastwiderstand nur 1 Ohm hat.
> Ist das richtig?

Du hast gerade einen Knoten in der Denke: Der Strom fließt durch Deine 
1,1 Ohm, egal, wie groß Deine Last draußen ist. Das gibt bei 1A 1,1Volt.

Der Rest bleibt im OP, nämlich die Differenzspannung Eingang zu 
Lastspannung mal den Strom.

---------

Was Du hier aufbauen willst, kann fast jedes Labornetzteil, dazu gibt es 
hunderte Bauvorschläge. Ob der Strom nun mit einem Poti eingestellt wird 
oder Du stattdessen eine externe Steuerspannung zum OP schickst, macht 
keinen Unterschied. Ich würde hier auf einen Standard-OP setzen und 
einen Leistungstransistor (MJ3001 hätte ich im Regal) verwenden.

Bei 30V Speisung und Kurzschluß hinten sind 30 Watt zu verheizen, 
Wohlfühlbereich für einen TO-3.

Ich will sagen: Gucke Dir Labornetzteile an und isoliere den für Dich 
relevanten Teil aus der Schaltung heraus!

Autor: Alex Schmidt (paul_7)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Was ist zu empfehlen, wenn der Verbraucher geerdet sein soll?

Autor: Wolfgang A. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Alex S. schrieb:
> wie kommst du auf 1,1W?

Ohmsches Gesetz.
Ein Strom von maximal 1A ergibt an 1.1Ω einen Spannungsabfall von 
maximal 1.1V. Der Rest ist nicht schwer ;-)

Autor: das Einhorn (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Was ist zu empfehlen, wenn der Verbraucher geerdet sein soll?


Na. So eine Howland. Man muss die Dimensionierung so waehlen, dass es 
Sinn macht. Ich wuerd jetzt nicht ueber 500mV beim Shunt gehen. Also 0.5 
Ohm.
Und als OpAmp, zB den L165V oder den L2722 . Nocht vergessen der Output 
geht nicht ganz an die Speisung

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.