Autobatterie für LED Spaßprojekt sinnvoll?

OP #4737444
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Hallo,
ich bin zwar frisch angemeldet, aber kenne das Forum schon seit Jahren, 
weiß es sehr zu schätzen und hoffe auf eure Hilfe.

Diverse Youtube Videos haben mich dazu animiert ein LED-Spaßprojekt zu 
starten. Der Plan: 4x 100 Watt LEDs in einem transportablen Design zu 
betreiben.

LEDs, Kühleinheit, Lüfter und Boostkonverter sind schon ausgesucht (aber 
noch nicht bestellt), was mir noch fehlt ist die richtige Energiequelle. 
Die LEDs sollen keinen ganzen Abend durchleuchten, sondern ab und an für 
ein paar Sekunden oder ein/zwei Minuten für Helligkeit sorgen. 
Allerdings wäre es schön eine Stromquelle zu finden, die nicht nach 
insgesamt 10 Betriebsminuten an die Ladestation muss.
Daher ist mir die Idee gekommen, eine Auto-/Motorradbatterie zu 
benutzen. Ist das sinnvoll oder sind effizientere Stromquellen (im 
selben Preissegment) für diesen Zweck zu finden?
Ich habe auch Probleme mit der Bestimmung der Leuchtdauer aufgrund der 
Boostkonverter. Die LEDs (bzw. die sich davor befindenden 
Boostkonverter) sollen Parallel betrieben werden, also wären es doch 
theoretisch 4x 2,8A = 11,2A bei 35 Volt. Wie kann der Strom für die 12V 
Autobatterie berechnet werden? Die Boostkonverter habe ich bei Amazon 
gefuden 
(https://www.amazon.de/gp/product/B008O13FLS/ref=pd_sim_201_1?ie=UTF8&psc=1&refRID=0YJWQW53JQTBKMGFSNQF)

Noch kurz zum Aufbau:

Eine        -> Boostkonverter1 -> LED1
einzige     -> Boostkonverter2 -> LED2
Strom-      -> Boostkonverter3 -> LED3
quelle      -> Boostkonverter4 -> LED4

Viele Grüße,
malwex
Gast #4737461
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Eine Autobatterie soll für kurze Zeit (Motor starten, ein paar Sekunden) 
sehr sehr viel Strom (mehr als 100A) abgeben können.
Sie soll eigentlich nicht über lange Zeit (einige Stunden) nur wenig 
Strom (10A) liefern müssen.

Daher ist der Hinweis auf die Gelbatterie völlig richtig.

Testen oder "erstmal Betreiben" kannst du es aber auch an jeder 
Autobatterie.
Nur wird diese davon nicht besser.
#4737474
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Max W. schrieb:
> Wie kann der Strom für die 12V
> Autobatterie berechnet werden? Die Boostkonverter habe ich bei Amazon
> gefuden

Du löst die Formel P=U*I nach I auf und setzt P und U ein.

Den dann errechneten Strom I kannst Du nur als untere Grenze ansehen, 
weil zum einen die Batteriespannung U unter der Last einbrechen wird und 
zum anderen der Wirkungsgrad des Step-Ups unter 100% liegt.
Persönliche Seite #4737475
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Max W. schrieb:
> 4x 100 Watt
>
> Die LEDs sollen keinen ganzen Abend durchleuchten, sondern ab und an
> für ein paar Sekunden oder ein/zwei Minuten für Helligkeit sorgen.
> Daher ist mir die Idee gekommen, eine Auto-/Motorradbatterie zu
> benutzen. Ist das sinnvoll

Ja, allerdings solltest du so eine Batterie nur zur Hälfte entladen, 
damit sie lange lebt. Bei einer Batterie mit 45 Amperestunden (Ah) also 
nur 20 Ah entnehmen. Bleigelakkus insbesondere Solarakkus schaffen mehr 
Zyklen, sind aber auch teurer. Du kannst versuchen ganz billig an eine 
alte Autobatterie zu kommen, z.B. am Schrottplatz.

> 4x 2,8A = 11,2A bei 35 Volt.

Stimmt.

> Wie kann der Strom für die 12V Autobatterie berechnet werden?

Aufgrund des Stromes sackt die Spannung schon einigermaßen weg, rechne 
mal mit 11 Volt.
400 Watt / 11 Volt = 36,4 A

Wenn du 20 Ah zur Verfügung hast, kannst du eine halbe Stunde leuchten 
lassen.
20 Ah / 36,4A = 0,55 h = 33 min


> Die Boostkonverter habe ich bei Amazon gefuden
> https://www.amazon.de/gp/product/B008O13FLS

Laut Bewertungen schaffen die Teile keine 100 Watt.
Gast #4737487
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Vielen Dank für die vielen Antworten! Ich werde mich dann nochmal nach 
besseren power ups umsehen.
Einen Einsatzzweck gibt es nicht. Lediglich Interesse am Basteln und der 
Reiz das Gesehene nachzubauen. Ich übe mich weder als Flakhelfer, noch 
will ich Flugzeuge umlenken indem ich das Batman Zeichen in die Wolken 
brenne - keine Angst.
Daher möchte ich das ganze Projekt auch möglichst kostengünstig 
gestalten, da es nur kurze und wenige Einsätze erleben wird. Mehr werden 
die Bauteile in den niedrigen Preissegmenten auch nicht hergeben, 
befürchte ich.

Vielen Dank nochmals für die bisherige Unterstützung!

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