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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik USB Versorgung per Transistor abschalten?


Autor: Andy (Gast)
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Hallo,

ist es möglich mit einem Transistor die VCC von der USB Leitung zu 
schalten? falls ja, welchen Transistor nehme ich dann am besten?...

Autor: g457 (Gast)
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> ist es möglich mit einem Transistor die VCC von der USB Leitung zu
> schalten?

Klar, wieso auch nicht? Nur weil da USB dabeisteht heisst das nicht, 
dass da anderer Strom drin ist als sonst.

> falls ja, welchen Transistor nehme ich dann am besten?...

Einen der zum restlichen System und zu den ungenannten Anforderungen 
passt.

Autor: Noch einer (Gast)
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Was hast du vor?

Ist dein Gerät ein USB-Device? Oder ist es USB-Host?

Willst du eine automatische Umschaltung zwischen USB-Kabel und 
Netzgerät? Oder soll sich dein Mikrocontroller abschalten? Oder willst 
du z.B. ein Wlan-Modul anschalten, wenn es nichts zu senden gibt?

Ein bisschen mehr müsstest du schon verraten.

Autor: Hans (Gast)
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Das ist nicht unbedingt eine gute Idee. Bei USB werden Datenleitungen 
nach der Stromversorgung verbunden und beim trennen wieder vor der 
Stromversorgung getrennt. Wenn die weiter Strom bekommen, während VCC 
getrennt ist kann irgendwas undefiniertes bis Beschädigung auftreten.

Autor: Wolfgang (Gast)
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Hans schrieb:
> Das ist nicht unbedingt eine gute Idee. Bei USB werden Datenleitungen
> nach der Stromversorgung verbunden und beim trennen wieder vor der
> Stromversorgung getrennt.

Natürlich sollte man die Datenleitungen auch abkoppeln, bevor man die 
Versorgung weg schaltet.

Autor: oszi40 (Gast)
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Hans schrieb:
> Das ist nicht unbedingt eine gute Idee.

Es ist eine weniger gute Idee, wenn die Logik von der Abschaltung nix 
weiß und außerdem jeder Transistor auch einen Spannungsabfall bringt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Universal_Serial_Bus...

Autor: Andy (Gast)
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Wolfgang schrieb:
> Hans schrieb:
>> Das ist nicht unbedingt eine gute Idee. Bei USB werden Datenleitungen
>> nach der Stromversorgung verbunden und beim trennen wieder vor der
>> Stromversorgung getrennt.
>
> Natürlich sollte man die Datenleitungen auch abkoppeln, bevor man die
> Versorgung weg schaltet.

Ich will mit einem uC einen USB Port einfach abschalten... da kann ein 
Handy dran hängen welches lädt, aber auch eien USB Maus oder ähnliches

Autor: Sebastian S. (amateur)
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Mit einem FET sollte das kein Problem sein.

... aber schau' Dir mal den USB-Stecker ganz genau an. Da wirst Du dann 
sehen, wie Hans schon erwähnt hat, dass die Kontakte unterschiedlich 
lang sind. Damit wird erzwungen, dass erst die Stromversorgung kommt und 
dann erst die Datenleitungen verbunden werden.

In USB steckt viel Elektronik, und diese verlässt sich auf diese 
Reihenfolge.

Autor: oszi40 (Gast)
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Sebastian S. schrieb:
> dass erst die Stromversorgung kommt und dann erst die Datenleitungen

Siehe Bild. USB 3.0=4000 Mbit/s erfordert HF-mäßige Leitungsführung.

Autor: Andy (Gast)
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oszi40 schrieb:
> Sebastian S. schrieb:
>> dass erst die Stromversorgung kommt und dann erst die Datenleitungen
>
> Siehe Bild. USB 3.0=4000 Mbit/s erfordert HF-mäßige Leitungsführung.

ok... wie mach ich es denn am besten?.. es muss schon vernünftig sein... 
ohne etwas kaputt zu machen

Autor: BlaBla (Gast)
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Meiner Meinung nach passiert da gar nichts. D+ und D- sind mit je einem 
Serienwiderstand von 68 Ohm geschützt.

Autor: BlaBla (Gast)
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Ich würde allerdings keinen Transistor nehmen sondern einen MOS-FET oder 
ein Relais. Der Spannungsabfall würde ansonsten zu groß werden.

Autor: Noch einer (Gast)
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Hier ein Beispiel, das die Datenleitungen gleichzeitig mit der 
Versorgungsspannung trennt.
http://www.belza.cz/pclink/swusb.htm
Als Schalter am einfachsten ein Relais. Da brauchst du keine 
Spannungsabfälle berechnen.

Der gute Mann sagt, man könne auch die Datenleitungen mit einem normalen 
Relais trennen.
http://www.reinhardweiss.de/german/usb2ups.htm

Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Noch einer schrieb:
> Der gute Mann sagt, man könne auch die Datenleitungen mit einem normalen
> Relais trennen.
> http://www.reinhardweiss.de/german/usb2ups.htm

Das ist bei Low-Speed-USB (Tastaturen und Mäuse, 1.5 MBit/sec) durchaus 
vorstellbar. Bereits bei Fullspeed-USB (12 MBit/sec) kann es kritisch 
werden, bei Highspeed-USB (480 MBit/sec) halte ich das für ziemlich 
grenzwertig bis sehr gewagt, und bei Superspeed-USB (5 GBit/sec) ist das 
vollkommen unrealistisch.

Autor: Sebastian S. (amateur)
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Vieles in dieser Diskussion ist für die Katz!

Vor allem da Andy uns vor der Info USB 1.X bis USB 3.X verschont hat.

'ner Maus mit USB 1.X kann man wohl, wie Erwähnt, mit einem 4-fach 
Relais den Gar ausmachen.
Selbiges würde ich mir bei einer Hochleistungsplatte verkneifen.

Der Spannung kann man, wie ich (und andere) erwähnt haben, bestimmt mit 
ein paar FETs, an den Kragen gehen. Da ist außer der Reihenfolge, nichts 
besonderes dran.
Mit den eventuellen Hochfrequenzdaten sieht das schon ganz anders aus. 
Keine Ahnung wie variabel, im Falle eines Falles, die Datenübertragung 
gehandhabt wird.

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