Hallo Leute,
folgendes Problem habe ich. Ich beginne übernächste Woche als
Werkstudent zu arbeiten. Mein Gehalt liegt bei 520 € im Monat. Da eine
geringfügige Stelle aber maximal bis zu 450 € geht, muss ich mich dann
selbst Krankenversichern.
Momentan bin ich noch bei meinen Eltern in der Versicherung mit drin.
Das Problem, das ich jetzt also habe ist, dass ich effektiv dann nur
noch 440 € verdiene.
Die zehn Euro wären jetzt nicht unbedingt ein Problem, aber zusätzlich
wird ab einem Gehalt größer als 450 € auch das Bafög gekürzt. Das heißt,
ich verliere weiteres Geld.
Glaubt ihr ich kann die Firma bitten, mein Gehalt auf 450 € zu senken?
Der Vertrag liegt mir vor, ist aber noch nicht unterschrieben.
Wie sollte ich eine solche bitte vorbringen? Per Mail oder Telefon?
Vielen Dank
Student schrieb:> Ich beginne übernächste Woche als> Werkstudent zu arbeiten. Mein Gehalt liegt bei 520 € im Monat.> Die zehn Euro wären jetzt nicht unbedingt ein Problem, aber zusätzlich> wird ab einem Gehalt größer als 450 € auch das Bafög gekürzt. Das heißt,> ich verliere weiteres Geld.
Keine Panik, meines Wissens wird diese Obergrenze aufs Jahr und nicht
monatlich berechnet. Falls du also in dern vergangen 9 Monaten nix
verdienst hast, dann bleibst du bei diesen Monatsgehalt auch für den
Rest des Jahres deutlich unter der Freigrenze:
http://www.mystipendium.de/bafoeg/bafoeg-nebenjob
Opa schrieb:> Ganz einfach. Du rufst da am Dienstag die Personalabteilung an und> schilderst ihnen genau das, was du hier auch geschieben hast.
indem du das Gespräch selbstbewusst beginnst, mit: "Jetzt hör mal genau
zu, was ich dir sage..."
Berufsrevolutionär schrieb:> Keine Panik, meines Wissens wird diese Obergrenze aufs Jahr und nicht> monatlich berechnet.
Korrektur, es wird wohl beim Bafög auf die 12 Monate des
Bewilligungszeitraumes, also wohl ab Semesterstart gerechnet. Was aber
am Prinzip nichts ändert, die 450 € sind ein Durchschnittswert.
http://www.meinpraktikum.de/werkstudent/studium
Du kannst schon im Monat nehr verdienen ohne das das Bafög geküzt wird,
solange du unter dem ZwölfMonatssatz bleibst. Ich würde an Deiner Stelle
einen Monat weniger oder gar keine Stunden abarbeiten, beispielsweise im
Dezember oder zur Prüfungszeit.
PS:
auch eine Kürzung kann sich rechnen, da man das Bafög ja nur geliehen
bekommt oder später zurückzahlen muß. Also über lange Zeiträume
gerechnet macht ein Gehaltsverzicht nur bedingt Sinn.
Student schrieb:> Per Mail oder Telefon?
Sowas am besten per Telefon und dann anbieten den Sachverhalt zum
besseren Verständnis/zu er Erinnerung nochmal per Mail zu senden.
Dem Arbeitgeber wird es ähnlich gehen: Wenn du weniger bekommst, macht
die Firma mehr Gewinn und muss mehr Steuern bezahlen.
Ich denke nicht das die Firma bei deinen übertriebenen Forderungen
mitspielen wird!
Einer von euch Beiden muss also in den sauren Apfel beißen. ;)
Berufsrevolutionär schrieb:> die 450 € sind ein Durchschnittswert
Kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.
10 Semester Bafög, oft mit Nebenjob.
Wenn du ganz sicher sein willst,
schreib deinem Bafögberater eine kurze Mail.
Und achte darauf die richtige Steuerklasse anzugeben.
Als lediger Studierender ohne Kind und weitere Jobs: 1 <--eins
Student schrieb:> Wie sollte ich eine solche bitte vorbringen? Per Mail oder Telefon?
Gar nicht. Sowas macht man im persönlichen Gespräch.
Vielleicht lässt sich auch etwas über Benzingutschein o.ä. regeln.
Student schrieb:> Momentan bin ich noch bei meinen Eltern in der Versicherung mit drin.
Hier auch. Rede mit der Versicherung.
Es geht sogar noch besser: Du arbeitest weniger Stunden, bei
proportional dann weniger Gehalt. Dadurch hast Du keine Probleme mit
"zuviel Einkommen", und Du hast mehr Zeit z.B. für Prüfungen.
> Glaubt ihr ich kann die Firma bitten, mein Gehalt auf 450 € zu senken?
Puhhhhh. Bist du sicher, dass du mit einem Studium an der richtigen
Stelle bist ? Bei uns haldelten die uralten Witze jeweils von Leuten aus
der Webstube ...
Andreas S. schrieb im Beitrag #4741032:
> Gar nicht. Mutti bringt ihn doch jeden Tag bis in den Hörsaal und legt> auch seine Utensilien bereit. Anschließend holt sie ihn ab und setzt ihn> aufs Töpfchen, bevor es dann wieder nach Hause geht.
LastLampe schrieb im Beitrag #4741542:
> DAS wäre mal Geil! Mutti kommt in den Hörsaal und posaut "(name)" dein> Töpfchen ist bereit!
Guten Morgen,
man kommt frisch aus dem Wochenende und ließt wieder ein Musterbeispiel
für das "hohe" Niveau dieses Unterforums...
So etwas kommt für gewöhnlich von pöbelden Kleingeistern in der
Grundschule und später von Leuten, die sich hinter ihrer Tastatur sehr
stark fühlen.
Die Frage des TO mag zwar nicht gerade von großer Selbstorganisation
oder Selbstsicherheit zeugen, aber dann reicht ein kurzer Beitrag mit
nützlichen Informationen als produktiven Teil und meinetwegen ein
kleiner Stich, damit er es in Zukunft besser weiß.
Aber das was ihr hier vom Stapel lasst ist, gelinde gesagt, mehr als
unnötig und unreif.
So schreckt ihr höchstens potentielle künftige Nutzer dieses Forums ab,
wodurch die einzigen Nutzer irgendwann nur noch die sind, die sich
gegenseitg beleidigen und als Trolle betiteln, was dann ausnahmsweise
auch mal zutreffend wäre.
Da fragt man sich doch, wer hier in der Entwicklung noch Defizite
aufweist.
Mein Tip an den TO, sofern er seinen Thread tatsächlich noch verfolgen
sollte.
Halte dich an die produktiven Beiträge und ignoriere die postpubertären
Artikulationsversuche.
Wenn es um behördlliche Vorgänge wie Bafög geht, habe ich die Erfahrung
gemacht, dass es am besten ist, persönlich mit deinem Berater zu
sprechen.
Das gelingt im besten Fall schnell per Telefon oder du machst halt einen
Termin.
Welchen Beitrag ich noch gut fand, ist der von "Nop (Gast)".
Wenn du mehr als den jährlichen Höchstsatz verdienen würdest und nicht
gerade ein pauschales Gehalt bekommst, würde ich mit der Firma
absprechen, dass du soviel Stunden arbeitest, dass du rechnerisch halt
auf deine 450€ pro Monat kommst.
Zusätzlich gewöhne dir an, lieber erstmal nachzudenken, wie groß die
Wahrscheinlichkeit ist, in einem Internetforum eine schnelle Hilfe für
ein solches "Problem" zu bekommen.
Die beste Anlaufstelle sind immer die bereits von dir erwähnten Stellen
"AG" oder der Bafögberater.
Gruß
Migelchen
Nun, die Frage war ja letztlich gar nicht so doof.
Immerhin hat er erfahren, dass die kritische Grenze unter Umständen aufs
Jahr gerechnet wird. Das war deutlich sinnvoller als die Antworten 1+2,
denn die Personalabteilung hätte ihn auf diese Lösung vermutlich auch
nicht hingewiesen.
Die ganzen Leute, die alleine mit dem Bus zur Uni gefahren sind, hätten
wohl auch nicht den kostenlosen Limo-Service gefunden. Er schon :)
Gruss
Axel