Sascha_ schrieb:
> Auf Strommessung schalten und dann Multimeter und µC in Reihe. µA wird
> aber schwierig.
Häh? Mein Fluke87 und auch das Uni-T 61D können µA und lösen auf eine
Stelle hinter dem Komma auf. Das UT61D kostet gerade mal 60 €uro. Ein
Voltmeter für 6,95 € von Aldi kann das vermutlich nicht.
S. Landolt schrieb:
> Dabei beachten, dass der Spannungsabfall am Amperemeter die
> Betriebsspannung des Controllers und damit auch seine Stromaufnahme
> reduziert.
Quark! Mein Fluke87 hat im µA-Bereich eine Bürde von 110 Ohm,
multipliziert mit 10 µA gibt das wieviel mV Fehler? Beim UT61-D ist es
knapp die Hälfte, 51 Ohm - das ist ein vollkommen irrelevanter
Meßfehler.
"Alte" Zeigermeßwerke Kyoritsu KM48 hatten bei 50µA um 1,2kOhm, was bei
10µA einen Spannungsverlust von 12mV ergeben hätte - ebenfalls
irrelevant.
Also, nicht "ich habe mal gelesen ...", sondern Meßfehler ermitteln und
errechnen, ich musste das in der Berufsschule lernen.
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Das Problem liegt etwas anders: Der µC hat vermutlich einen wechselnden
Stromverbrauch, je nachdem, was er gerade zu tun hat - das bekommt man
per DMM nicht gemessen. Es gab dazu einen Thread, finde ich leider nicht
wieder: Ich lege meinen AVR für 8s schlafen, da braucht er 7,5 µA. Dann
wacht er auf, braucht für ca. 16µs um 30mA und geht wieder schlafen ...
das kann ich nur mit einem Digitalscope, eine Messung per DMM ist
unmöglich.