Primärspannung Zündspule.

OP #4740344
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Hat sowas schon mal einer gesehen? Und ne Idee, was dahinter stecken 
könnte? Und wie schaltungstechnisch ausgeführt?

So als Vermutung: Zündspule wird geladen, Zündung dann aber -irgendwie- 
noch verzögert. Hätte den Vorteil, sozusagen erst im letzten Moment zu 
entscheiden, wann gefeuert wird. Bei der üblichen Methode muss man ja 
sozusagen im voraus berechnen und der Zündzeitpunkt steht im Prinzip 
schon mit Beginn der Ladung fest (eher abbrechen bedeutet verminderte 
Zündenergie, länger laden bringt einen heftigem Stromanstieg und damit 
Wärme in Zündspule+Endstufe.
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#4741471
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H.Joachim S. schrieb:
> Hat sowas schon mal einer gesehen?

Ist doch völlig normal für eine Zündspule, normalerweise sind die 32V 
höher.

Zuerst 12V bei offenem Schliesskontakt.

Dann 0V bei geschlossenem Kontakt denn der geht nach Masse. 
Währenddessen steigt der Strom in der Zündspule und lädt sie mit Energie 
auf.

Dann öffnet der Kontakt, und die geladenen Erhie fliesst sekündär über 
den Zünfunken ab, derweil liegt primär natürlich die entgegengesetze 
Polaritär und die rücktransformierte Brennspannung auf den 12V drauf, 
also 21V.

Es fehlt am Anfang der nadelförmige Impuls der zurücktransformierten 
Spannung BIS die Zündkerze zündet, das sind deutlich mehr als 21V, eher 
100V, aber der ist nur kurz und eventuell nicht vom Scope erkannt 
worden.

Wenn die Spule entladen ist, und der Funke abreisst, bleibt eine 
Schwingkreis aus Induktivität und Kapazität der Zündspule und es 
klingelt bis die Energie im Widerstand des Spulendrahtes abgebaut ist.

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