Dank meiner wachsenden Sammlung an USB Festplatten habe ich mich nach einem (aktiven) 8+ USB Verteiler umgesehen. Mit recht ernüchternden Erfolg. Bei manchen deuteten Bewertungen an daß trotzdem Strom via Mainboard gezogen wird, bei anderen ist die Verarbeitung flau und insgesamt scheint es so als ob die Netzteile nicht alle Platten zusammen versorgen können (meist liefern die nur 1-2A). Kann ich mir ein gutes 5V Netzteil zulegen und mittels selbergemachten Kabeln den Strom von dort abgreifen, während die Datenleitungen an den Hub gehen? (Klar könnte ich auch das mitgelieferte tauschen, aber ich weiß ja nicht wie der Hub reagiert wenn alle Platten gleichzeitig Strom von zB einem 10A Netzteil wollen wenn nur ein 1A Netzteil dabei war).
Horst schrieb: > Kann ich mir ein gutes 5V Netzteil zulegen und mittels selbergemachten > Kabeln den Strom von dort abgreifen, während die Datenleitungen an den > Hub gehen? Würde ich bei USB 3.0 nicht mehr machen. Und bei sovielen Platten will man einen USB 3.0 Hub haben. Ich würde eher den Hub aufmachen, mir die Platine anschauen und: 1. Die 5V Verbindung Hub<->Host(PC) auftrennen mit 'nem Cutter -> Rückspeisung vermeiden. Ist bei Anwendung von Punkt 3 eventuell überflüssig - aber Achtung, manche PCs nutzen die 5V Standby für USB, das sind nur so 2 A. 2. Ordentlichen Netzteil Stecker nachträglich einlöten. Die Hohlstecker vertragen nur so 2-3 A, Du bräuchtest vermutlich mehr. Oder man lötet das Kabel direkt an. 3. Strom aus dem PC besorgen (geht allerdings nur wenn Desktop ATX PC). Dessen 5 Volt sind geregelt und geben die 10A schon mal her. Ich habe hier noch PCIe-ESATA Karten rumfliegen die den Molex-Floppy Stecker 1:1 nach außen legen, damit ist das recht einfach. Die Karte selbst muss dafür nichtmal im Slot stecken (allerdings geht dann ESATA natürlich nich).
Horst schrieb: > Dank meiner wachsenden Sammlung an USB Festplatten habe ich mich nach > einem (aktiven) 8+ USB Verteiler umgesehen. Mit recht ernüchternden > Erfolg. Du solltest langsam darüber nachdenken, Deine Sammlung zu konsolidieren und die Platten in ein NAS zu packen. Das wäre die technisch saubere Lösung. fchk
Das löst das Problem mit den verbleibenden Platten aber nicht. ;-) Ein NAS ist cool, wenn man Festplatten dauerhaft erreichbar haben möchte. Das will man aber nicht unbedingt, z.B. muss die Filmesammlung nicht aktiv sein, wenn ich gerade nicht da bin. Spart Plattenverschleiß. Außerdem kann man auf nicht angeschlossene Platten auch nicht durch Dummheit versehentlich wichtige Daten löschen. Die Backup-Platte sollte nicht erreichbar sein, wenn gerade kein Backup läuft.
Jim M. schrieb: 2. Ordentlichen Netzteil Stecker nachträglich einlöten. Die Hohlstecker > vertragen nur so 2-3 A, Du bräuchtest vermutlich mehr. Oder man lötet > das Kabel direkt an. Danke. Die Platine selber dürfte den anderen Strom iA abkönnen? Frank K. schrieb: > Du solltest langsam darüber nachdenken, Deine Sammlung zu konsolidieren > und die Platten in ein NAS zu packen. Das wäre die technisch saubere > Lösung. NAS soll es ja eben nicht sein. Die Platten sind nur ab und zu an für Backups etc und sollen den Rest der Zeit offline sein. S. R. schrieb: > Außerdem kann man auf nicht angeschlossene Platten auch nicht durch > Dummheit versehentlich wichtige Daten löschen. Die Backup-Platte sollte > nicht erreichbar sein, wenn gerade kein Backup läuft. Eben deswegen :) Ist aber nicht nur für Backups, sondern auch als banales Archiv für selten benötigtes.
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