Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Für welche Anwendungsfälle Heißkleber?


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von egal (Gast)


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Hallo
ich habe selbst noch nie Heißkleber benutzt. Deshalb meine Frage. Für 
welche Anwendungsfälle ist Heißkleber sinnvoll und hält der dann auch?

von LastLampe (Gast)


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Hält immer bei Raumtemperatur.
Kalt und feucht hält fast nie.

von kleb (Gast)


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Für Dinge, die nicht warm werden.
Außerdem lässt sich dieser Kleber wieder entfernen.

von Bernd K. (bmk)


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(Kleine) Kabelkanäle verlegen, Fußleisten, Viertelstäbe, sonstige 
Leisten und Dekorsachen

von Horst (Gast)


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Für Floristen ist dieses Zeug beim Bau von Gestecken/Kränzen ideal.

von Martin S. (sirnails)


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Heißkleber ist eigentlich ein reiner Bastelkleber. Unter 10°C wird er 
hart und spröde, über 40°C wird er weich.

Heißkleber nimmt man gerne mal, um irgendwelche Kabel in Geräten zu 
fixieren (China). Ansonsten als Bastelkleber für Karton, Holz und alle 
anderen rauen Oberflächen.

Für Kunststoffe wie ABS, vor allem aber glatte Kunststoffe, ist er 
überhaupt nicht geeignet, weil er sich nicht damit verbindet. Gleiches 
gilt auch für viele Epoxydharzkleber.

von Der Andere (Gast)


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Ist prima, wenn man in einem Altbau wohnt, wo beim Bohren in die Wand 
aus einem 6er Dübelloch ganz schnell ein 12er wird, falls man eine 
Mörtel- (eher Sand) Fuge erwischt.
Heiskleber rein, dann den Dübel rein. Kurz aushärten lassen und der 
Dübel sitzt bombenfest und dreht sich auch nicht.

Es gibt übrigens verschiedene Heisskleberpatronen mit durchaus 
unterschiedlichen Eigenschaften in Sachen Elastizität und Festigkeit.

von Joachim B. (jar)


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Kabel hinter Schrankwände ankleben, Kleber aufs Kabel, hinter die 
Rückwand vom Schrank fixiert!

Ich nutze es in der Werkstatt gerne für lösbare Verbindungen und als 
dritte Hand.

Letzter Anwendungsfall, eine USB3 PCIe Cardbus54 Karte, immer wenn ich 
einen USB3 Stecker stecken wollte entriegelte die PCIe, da sie übersteht 
eine kleine Klebewurst oben und unten aufgebracht, nun kann man USB3 
stecken und ziehen ohne die PCIe zu entriegeln.

: Bearbeitet durch User
von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Nach Häufigkeit der Anwendung sortiert:

a) um angelötete Kabel zu fixieren (damit das verzinnte Ende nicht 
bricht)
b) wenn Dübel nicht halten, weil die Wand zu porös ist
c) um frei-fliegende Aufbauten zu fixieren, zum Beispiel Hühnerfutter an 
einem Relais.

Für Viertelstäbe nutze ich Heißkleber nicht mehr, weil es nicht lange 
genug hält. Dafür ist aber der "Kleben statt Bohren" Kleber von Henkel 
aus diesen riesigen Tuben ideal.

Ein weiterer Lieblingskleber von mir ist das doppelseitige Klebeband mit 
einer Schaumstoff-Lage 
(http://iks.gerlinger.org/wp-content/uploads/2012/08/cat_doppelseitig.jpg).

von Joachim B. (jar)


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Stefan U. schrieb:
> um frei-fliegende Aufbauten zu fixieren, zum Beispiel Hühnerfutter an
> einem Relais.

sogar zum Isolieren an den Kontakten nach dem Anlöten der Kabel für 
Berührungschutz wenn der Schlumpfschlauch nicht weit genug überdeckt.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Mir ist noch was eingefallen: man kann damit Konstruktionen aus 
Balsa-Holz zusammen kleben. Ich habe auf diese Art schonmal sehr schnell 
ein Gehäuse gebastelt.

von Der Andere (Gast)


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Stefan U. schrieb:
> man kann damit Konstruktionen aus
> Balsa-Holz zusammen kleben.

Geht das nicht genausoschnell und haltbarer mit Ponal Express?
Wobei die Spaltüberbrückbarkeit mit Heisskleber natürlich 100mal besser 
ist :-)

von Georg (Gast)


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Stefan U. schrieb:
> Für Viertelstäbe nutze ich Heißkleber nicht mehr, weil es nicht lange
> genug hält

Da fallen selbst Profis herein - ein Elektriker hat bei mir mal eine 
Türsprechanlage neu installiert und hat mir ganz stolz erklärt, dass man 
heute nur noch alles klebt. Nach ein bis 2 Jahren waren aber alle seine 
Kabel von der Wand gefallen, ich habe sie mit altmodischen und uncoolen 
Nagelschellen wieder befestigt.

Fazit: NICHT geeignet für alles was wichtig ist und was lange halten 
soll. Ist halt eine quick and dirty Methode.

Georg

von Michael W. (Gast)


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Habe mit Heißkleber in unserem Band-Proberaum ca 450 Eierpappen an die 
Decke (und NUR an die Decke!) geklebt - schneller geht es wohl nicht. 
Wenn nicht gerade zugeschnitten werden muß, einfach auf die 4 äußeren 
'Noppen' Heißkleber auftragen, an- und nachdrücken - fertsch! Hat ja in 
diesem Falle auch kein Gewicht zu halten, und falls erforderlich, ist so 
eine 'Platte' mit einem Ruck wieder entfernt...

von Martin S. (sirnails)


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Michael W. schrieb:
> und falls erforderlich, ist so
> eine 'Platte' mit einem Ruck wieder entfernt...

Fragt sich nur, ob der Kleber dann besser am Beton als am Karton haftet. 
Dann wird es richtig ekelig! :)

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Ja die Eierpappe als poor man's Schalltoter Raum. Nur sind dort die 
Absorber geschätzt einen halben Meter lang.
Kabel sichern mache ich auch damit, oder um einrastende Steckverbinder 
am Herauswackeln zu hindern.
Aber nach Jahren wir das Zeug spröde. Und auf SMD-Platinen kleben die 
Bauteile nach dem Lösen im Kleber statt auf der Platine.

von Kollege von oben (Gast)


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Für die Schnelle Heißkleber und für die Hitze Silikon

von Kollege von oben (Gast)


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Und in kombination unschlagbar

von butsu (Gast)


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Martin S. schrieb:
> Heißkleber ist eigentlich ein reiner Bastelkleber. Unter 10°C wird
> er hart und spröde, über 40°C wird er weich.

Darum ist auch ein Großteil moderner Smartphones etc. mit einem 
Heißkleber verklebt.
Es gibt tausende verschiedene Arten, auf Basis von Polyamid, EVA, 
reaktivem Polyurethan und anderen Prinzipien.

Heißkleber werden z B. in der Automobilindustrie, auf dem Bau, in der 
Elektro-, Textil-, Möbel, und Verpackungsindustrie eingesetzt.

Es gibt sie nicht nur als die bekannten Stangen, sondern auch als 
Pellets und Folien.

Nix "Bastelkleber"...

von Martin S. (sirnails)


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butsu schrieb:
> Nix "Bastelkleber"...

Und wo kaufst Du die dann? Im Baumarkt gibt es genau EINE EINZIGE Sorte 
;-)

von Stefan M. (derwisch)


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Martin S. schrieb:
> Und wo kaufst Du die dann? Im Baumarkt gibt es genau EINE EINZIGE Sorte
> ;-)

Das ist mittlerweile leider so.
Als ich meine erste Heißklebepistole gekauft habe ( ca. 1985 ) gab es im 
örtlichen kleinen Baumarkt verschiedene Sorten Klebesticks.
Weiße, graue, schwarze, braune und transparente.
Das diente aber nicht nur der Optik, sondern jede Farbe hatte andere 
Eigenschaften.
Manche wurden sehr sehr fest, fast schon spröde ( schwarz ), andere 
bleiben sehr weich ( weiß ) und braun war speziell für Holz und 
transparent für universellen Gebrauch.

Diese Vielfalt ist aus Baumärkten sehr schnell verschwunden.
Im Netz hatte ich aber kürzlich einen Händler gefunden, bei dem es das 
noch gibt.

Die Klebepistole funktioniert bis heute... :-)

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man erhält viel bessere Klebeergebnisse,
wenn die Bauteile innerhalb ihrer Möglichkeiten auch erwärmt werden.

z.B. 2 Metallteile zu vekleben geht bombig,
wenn man die Teile mit Heissluft vorwärmt. am idealsten ist es
wenn der Kleber fast so wie Lötzinn weiter in der Fügestelle verlaufen 
kann, als nur einen Kleckz auf raumkaltes Metall ranzupappen,
der durch die Wärmeableitung im Metall sofort hart wird.

Bei Plastikteilen geht das natürlich nicht,
aber man kann immer noch auf so 50 bis 80°C erwärmen, was dann immer 
noch bessere Klebungen ergibt als blieben die Teile raumkalt.

von Horst (Gast)


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butsu schrieb:
> Darum ist auch ein Großteil moderner Smartphones etc. mit einem
> Heißkleber verklebt.

ähh, nein, sind sie nicht.
Und auch die Autoindustrie hat schon lange festgestellt, daß es im Auto 
zu warm für Heißkleber wird.

butsu schrieb:
> Es gibt tausende verschiedene Arten,

Ja, und lange nicht alles, was aus der Kartusche kommt ist Heißkleber.
Wie kommst Du darauf, daß 'reaktivem Polyurethan' also PU-Kleber unter 
die Heißkleber fallen würde?

Die ernsthaften Anwendungen haben sich auf Dekoration, Verpackung und 
Chinapfusch reduziert.

von Michael W. (Gast)


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Martin S. schrieb:
> Michael W. schrieb:
>> und falls erforderlich, ist so
>> eine 'Platte' mit einem Ruck wieder entfernt...
>
> Fragt sich nur, ob der Kleber dann besser am Beton als am Karton haftet.
> Dann wird es richtig ekelig! :)

In diesem Beispiel (sprich meinem angeführten Verwendungsfall) ist die 
Decke mindestens 2-fach gestrichen. Und da geht (bzw. ging) dann eine 
Schicht Farbe mit ab - dann einfach nochmal etwas Kleber 'nachlegen' - 
und hält. An einer reinen Betondecke kann man Kleberreste ganz gut mit 
einem Spachtel wieder losbekommen - wie gut das jedoch klappt, hängt 
natürlich a) vom Kleber selber und b) von der Oberflächenbeschaffenheit 
(Rauheit) des Betons ab - je glatter, desto lös ;-)

von Henrik V. (henrik_v)


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Pfeilspitzen in Aluschäfte kleben

Fixieren von Kabeln im der Mauernut bis das Fugenmaterial 
(Gips/Mörtel/Lem...) angezogen ist.


Wenn man mal schnell aus einer 3-5mm LED eine 10mm LED machen will :)

Edel sah eine Alufrontplatte aus, bei der statt LED in die Platte ein 
2mm Loch mit Heißkleber ausgefüllt und die LED dahinter 'geklatscht' 
wurde...

Gruß Henrik

Zu den Eierpappen: Und hat es was gebracht?  Nach 5min Schlagzeug sind 
die Höhen eh flöten ;)

: Bearbeitet durch User
von Joachim B. (jar)


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Horst schrieb:
> Die ernsthaften Anwendungen haben sich auf Dekoration, Verpackung und
> Chinapfusch reduziert.

ah das ist Chinapfusch wenn in Schaltnetzteile der Strich über den Trafo 
geht?

wusste ich nicht, wie machen das deutsche Firmen?

Henrik V. schrieb:
> Edel sah eine Alufrontplatte aus, bei der statt LED in die Platte ein
> 2mm Loch mit Heißkleber ausgefüllt und die LED dahinter 'geklatscht'

hihi, habe ich auch schon mal gemacht, immer ein Drehteil aus Acrylglas 
mit Aussengewinde zum Einschrauben in die Frontplatte dauert halt und 
kostet.

von fm (Gast)


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> Pfeilspitzen in Aluschäfte kleben

Geht genauso gut für Carbon (Klebespitzen und Inserts für 
Schraubspitzen) und Holzpfeile (parallel und konisch).
Hat den Vorteil, daß man die Spitzen durch Erwärmen im Notfall wieder 
runterbekommt.

Und meine bessere Hälfte benutzt hauptsächlich Heißkleber für ihre 
Deko-Basteleien (Holz, andere Naturmaterialen, Draht, etc.).

von Poster (Gast)


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Kollege von oben schrieb:
> Und in kombination unschlagbar

Das kenne ich aber ganz anders. Ich hatte mal den Fall wo Silikon auf 
Heizkleber gekommen ist. Das hat sich überhaupt nicht vertragen.
Aus dem Gehäuse süffte jahrelang eine extrem klebrige Masse.

von Georg (Gast)


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fm schrieb:
> Geht genauso gut für Carbon (Klebespitzen und Inserts für
> Schraubspitzen) und Holzpfeile (parallel und konisch).

Ötzi hat Birkenpech verwendet. Ich denke der Fortschritt seither ist 
eher geringfügig.

Georg

von Michael W. (Gast)


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Henrik V. schrieb:

> Zu den Eierpappen: Und hat es was gebracht?  Nach 5min Schlagzeug sind
> die Höhen eh flöten ;)

Aber ja - hatten zwar erst eine Probe (heute um 19:00 die 2.), ist aber 
alles oben geblieben. Hatten wir Anfang der 80er Jahre schonmal so 
gemacht - auch alles gut gegangen :-)

von Henrik V. (henrik_v)


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Michael W. schrieb:
> Henrik V. schrieb:
>
>> Zu den Eierpappen: Und hat es was gebracht?  Nach 5min Schlagzeug sind
>> die Höhen eh flöten ;)
>
> Aber ja - hatten zwar erst eine Probe (heute um 19:00 die 2.), ist aber
> alles oben geblieben. Hatten wir Anfang der 80er Jahre schonmal so
> gemacht - auch alles gut gegangen :-)

Wollte damit zum Ausdruck bringen, das meiner Erfahrung nach Eierpappen 
für einen Übungsraum eher homöopatische Wirkung haben :>
Aber es ähnelt wenigsten einer Schalldämmung.

Gruß Henrik

von butsu (Gast)


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Horst schrieb:
> Ja, und lange nicht alles, was aus der Kartusche kommt ist Heißkleber.
> Wie kommst Du darauf, daß 'reaktivem Polyurethan' also PU-Kleber unter
> die Heißkleber fallen würde?

es gibt thermoplastische Polyurethane, die zusätzlich mit kovalent 
gebundenen reaktiven Gruppen modifiziert sind, um die Haftung zu 
verbessern. Sie sind bei Raumtemperatur fest und werden für die 
Verklebung aufgeschmolzen. Das ist für mich die Definition eines 
Heißkelbers, in der Industrie auch Schmelzkleber genannt...

von butsu (Gast)


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Horst schrieb:
> Die ernsthaften Anwendungen haben sich auf Dekoration, Verpackung und
> Chinapfusch reduziert.

Nein.
Hier ein Beispiel eines Herstellers:
http://www.buehnen.de/klebstoffe/einstiegsseite-schmelzklebstoffe.html

von Michael W. (Gast)


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Henrik V. schrieb:
> Wollte damit zum Ausdruck bringen, das meiner Erfahrung nach Eierpappen
> für einen Übungsraum eher homöopatische Wirkung haben :>
> Aber es ähnelt wenigsten einer Schalldämmung.
>
> Gruß Henrik

Nun - die Eierpappen-Maßnahme soll ja KEINE SchallDÄMMUNG bewirken - 
kann sie auch nicht. Sie soll lediglich Reflexionen 'verhindern' oder 
zumimndest stark abmildern. Das klappt auch ziemlich gut. Die Wände sind 
mit Teppich verkleidet, der Fußboden mit Teppich ausgelegt. Ist ja 'nur' 
ein Proberaum und kein Studio. Wir sind mit dem Sound sehr zufrieden...

von michael_ (Gast)


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Schmelzkleber, wer Zugriff auf eine Ablenkeinheit hat, da wurden die 
V-Kerne damit arretiert.
Und wer die Schmelzkleberpistole DDR kennt, hatte damit einen wirklich 
festen Klebstoff.
Ein Bekannter war entsetzt, als er so eine Verklebung lösen wollte.
Leider geht mein Vorrat zur Neige :-(

von Ichbin (Gast)


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Michael Hild hat in seinem Blog mal verschiedene spezialisierte 
Heißkleber zum Holzkleben getestet. Da war durchaus was brauchbares 
dabei.
Ich verwende Heißkleber nur zum Verkleben für angepasste Kartons wenn 
ich etwas versendet bzw wie schon erwähnt wurde, zum Fixieren von 
Bauteilen auf Platinen.

Ichbin

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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michael_ schrieb:

> Und wer die Schmelzkleberpistole DDR kennt, hatte damit einen wirklich
> festen Klebstoff.
> Ein Bekannter war entsetzt, als er so eine Verklebung lösen wollte.
> Leider geht mein Vorrat zur Neige :-(

gibts Infos welcher Stoff das ist?

von michael_ (Gast)


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Sieht dunkler aus und hat einen höheren Schmelzpunkt.
Ich glaub ja nicht, dass in der Beschreibung was steht, aber ich guck da 
mal.
Stinken tut es ähnlich.

von Marc (Gast)


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michael_ schrieb:
> Sieht dunkler aus und hat einen höheren Schmelzpunkt.
> Ich glaub ja nicht, dass in der Beschreibung was steht, aber ich guck da
> mal.
> Stinken tut es ähnlich.

Diesen Heisskleber gab es auch hier im Westen, die Firma wo ich arbeite 
hat noch Restbestände in der Service Werkstatt und ne 
temperatur-regelbare Heissklebepistole, ich muss sagen, hält Bombe

von Michael L. (michaelx)


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Nach "neuesten Erkenntnissen" wird Heißkleber häufig von Personen 
gekauft, die Selbsmordanschläge planen. So sei man auf den Verdächtigen 
aufmerksam geworden. Das kam gerade in den ARD-Nachrichten.

Da sollte man wohl ab sofort besser vom Kauf von Heißkleber absehen.

OMG

von Kurt (Gast)


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Oha! Sind da Chemikalien drin, die das Selbstmordattentätergen 
aktivieren?

von Michael L. (michaelx)


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Kurt schrieb:
> Oha! Sind da Chemikalien drin, die das Selbstmordattentätergen
> aktivieren?

Kannst ja mal bei Polizei oder BKA anfragen. Die haben bestimmt ein 
offenens Ohr, vlt. auch eine freie Zelle. :-D

von Klaus (Gast)


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Michael L. schrieb:
> Nach "neuesten Erkenntnissen" wird Heißkleber häufig von Personen
> gekauft, die Selbsmordanschläge planen. So sei man auf den Verdächtigen
> aufmerksam geworden. Das kam gerade in den ARD-Nachrichten.
>
> Da sollte man wohl ab sofort besser vom Kauf von Heißkleber absehen.

An diesen Thread musste ich denken, als ich diesen Bundesanwalt hörte. 
Heißkleber also immer bar bezahlen; am besten ne Burka tragen, dann ist 
man auch auf dem Überwachungsvideo nicht zu erkennen.

MfG Klaus

von Michael W. (Gast)


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Michael L. schrieb:
> Kurt schrieb:
>> Oha! Sind da Chemikalien drin, die das Selbstmordattentätergen
>> aktivieren?
>
> Kannst ja mal bei Polizei oder BKA anfragen. Die haben bestimmt ein
> offenens Ohr, vlt. auch eine freie Zelle. :-D

Na - so 'n offenes Ohr läßt sich doch mit Heißkleber ruck-zuck wieder 
verschließen... :-)

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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dass man Chlorix noch kaufen darf...
oder die dicken Tabletten im Pool-Sortiment

von Jupp (Gast)


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Poster schrieb:
> Kollege von oben schrieb:
>> Und in kombination unschlagbar
>
> Das kenne ich aber ganz anders. Ich hatte mal den Fall wo Silikon auf
> Heizkleber gekommen ist. Das hat sich überhaupt nicht vertragen.
> Aus dem Gehäuse süffte jahrelang eine extrem klebrige Masse.

Sehr nützlich bei Kabelkanälen. 30-50cm Silikonraupen, dazwischen ein 
paar Klekse Heißkleber. Andrücken, hält. Am nächsten Tag ist der Kanal 
dank Silikon auch belastbar ;)

von Elektrofan (Gast)


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>> Für welche Anwendungsfälle Heißkleber?
> Hält immer bei Raumtemperatur.

Angeblich braucht man so etwas unbedingt für hochexplosiven Sprengstoff, 
so wird uns erzählt..., dazu findet man unter:

https://de.wikipedia.org/wiki/Acetonperoxid
"Acetonperoxid (=TATP, das aktuell gefundene Material) ist, wie die 
meisten anderen organischen Peroxide und im Unterschied zu weniger 
gefährlichen Peroxiden wie etwa Dibenzoylperoxid, viel empfindlicher
gegen Schlag, Reibung und Wärme."
                          *****

von Michael L. (michaelx)


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● J-A V. schrieb:
> dass man Chlorix noch kaufen darf...
> oder die dicken Tabletten im Pool-Sortiment

Wahrscheinlich ist das nur noch im Verkauf, damit man den Attentätern 
auf die Spur kommt. ;-)

von michael_ (Gast)


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● J-A V. schrieb:
> michael_ schrieb:
>
>> Und wer die Schmelzkleberpistole DDR kennt, hatte damit einen wirklich
>> festen Klebstoff.
>> Ein Bekannter war entsetzt, als er so eine Verklebung lösen wollte.
>> Leider geht mein Vorrat zur Neige :-(
>
> gibts Infos welcher Stoff das ist?

Nennt sich MIRAMELT.
Leider hab ich im Netz nichts zur Zusammensetzung gefunden.

von Old P. (Gast)


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Ich nutze das Zeugs immer wieder mal.
Vor ein paar Tagen eine Steinschneidenaschine, daran diese blöde 
Stecker-Nullspannungs-Hauptschalter-Einheit (Chinakracher) zerbröselt. 
Der Stecker (bzw. man steckt ja die Kupplung der Verlängerungsschnur 
auf) wurde mit Heißkleber eingepampt und rein damit! Hält wieder wie 
Bombe.
Wichtig bei Heißkleber ist immer die beiden Klebestellen vorher gut 
anzuwärmen. Dann hält das Zeugs Jahre! Pappt man es nur auf kalte 
Klebestellen verbindet es sich nicht damit (es pappt halt nur)
Mann kann auch prima "Notstecker" für unbekannte Buchsen häkeln. 
Passende Stifte in Buchse, Kabel anlöten, Papprahmen drum und mit 
Heißkleber ausgießen.
Man kann auch prima dünne Bleche auf eine Massive Stange kleben um diese 
dann auf der Drehbank zu verwursten.
Und
Und
Und
...

Old-Papa

von Martin S. (sirnails)


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Old P. schrieb:
> Wichtig bei Heißkleber ist immer die beiden Klebestellen vorher gut
> anzuwärmen. Dann hält das Zeugs Jahre! Pappt man es nur auf kalte
> Klebestellen verbindet es sich nicht damit (es pappt halt nur)

Werd ich mal probieren. Du hast meine Neugier geweckt :)

> Mann kann auch prima "Notstecker" für unbekannte Buchsen häkeln.
> Passende Stifte in Buchse, Kabel anlöten, Papprahmen drum und mit
> Heißkleber ausgießen.

Gute idee!

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Martin S. schrieb:
> Old P. schrieb:
>> Wichtig bei Heißkleber ist immer die beiden Klebestellen vorher gut
>> anzuwärmen. Dann hält das Zeugs Jahre! Pappt man es nur auf kalte
>> Klebestellen verbindet es sich nicht damit (es pappt halt nur)
>
> Werd ich mal probieren. Du hast meine Neugier geweckt :)


insbesondere für gerade Klebeflächen mit Metallteilen gehts super.
richtig heiss machen, dass der Kleber in die Klebestelle hineinlaufen 
kann.
ist dann fast wie löten. Das kriegst danach kaum wieder aus'nander.

von K.M. (Gast)


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Old P. schrieb:
> Wichtig bei Heißkleber ist immer die beiden Klebestellen vorher gut
> anzuwärmen

Mach ich auch so :)
Die Klebepistole benutze ich nur zum Auftragen, danach mit 200°C 
Heissluftföhn
durchschmelzen und in Form pusten.

Gerade eben wieder durchgeführt um einfach an einer selbsgebogenen Alu 
Box innenliegende Kontermuttern genau ausgerichtet anzubringen.

von R. M. (rmax)


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Ich verwende Heißkleber als Knickschutz und Zugentlastung für 
freifliegend an Kabel angelötete Stiftleisten oder an Platinen 
angelötete Kabel (siehe Bild). Genau wie K.M. schmelze ich dabei den 
Kleber nach dem Auftrag mit Heißluft nochmal auf, damit er sauber 
verläuft und eine glatte Oberfläche bekommt.

Außerdem habe ich damit vor einiger Zeit den Alu-Rahmen einer Glastür 
eines IKEA-Büroschranks repariert. Aus dem war das Scharnier 
ausgebrochen. Ich habe es erst mit Heißkleber fixiert und dann die 
abgebrochenen Stellen mit L-Profilen aus Alu geschient. Auch da kam die 
Heißluftpistole zum Einsatz, um die Fugen zwischen Rahmen und Schienung 
zu minimieren und die Haftung zwischen Kleber und Alu zu verbessern. Bis 
jetzt hält es.

von Phillipp (Gast)


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Old P. schrieb:
> Passende Stifte in Buchse, Kabel anlöten, Papprahmen drum und mit
> Heißkleber ausgießen.

Oder mit WD40 aussprühen

von Old P. (Gast)


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Phillipp schrieb:
> Old P. schrieb:
>> Passende Stifte in Buchse, Kabel anlöten, Papprahmen drum und mit
>> Heißkleber ausgießen.
>
> Oder mit WD40 aussprühen

Oha, wen Du es schaffst mit WD40 die Stifte und Kabel lagerichtig zu 
verkleben, bekommst Du sicher den nächsten Nobelpreis.
Wenn nicht, reicht es noch zum Troll des Monats ;-)

Old-Papa

von Phillipp (Gast)


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Juchu, endlich der Nobelpreis!

Jaja,du hast es anders verstanden...

von Michel (Gast)


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Gehe ich recht in der Annahme, dass man Heißkleber nur deshalb 
verwendet, weil er billiger ist als richtiger Kleber?

von Old P. (Gast)


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Phillipp schrieb:
> Juchu, endlich der Nobelpreis!
>
> Jaja,du hast es anders verstanden...

Du hast es auch anders geschrieben ;-)

Old-Papa

von Old P. (Gast)


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Michel schrieb:
> Gehe ich recht in der Annahme, dass man Heißkleber nur deshalb
> verwendet, weil er billiger ist als richtiger Kleber?

Nö, weil es
1. richtiger Kleber ist und
2. weil er ruck-zuck fest ist.

Old-Papa

von K.M. (Gast)


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und weil er
3. wenns nicht passt, ruck-zuck wieder lösbar ist.

von Phillipp (Gast)


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Old P. schrieb:
> Du hast es auch anders geschrieben ;-)

OK, einigen wir uns auf ein unentschieden
und hoffen auf die Preisvergabe im nächsten Jahr.

von K.M. (Gast)



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R. M. schrieb:
> Ich verwende Heißkleber als Knickschutz und Zugentlastung für
> freifliegend an Kabel angelötete Stiftleisten oder an Platinen
> angelötete Kabel (siehe Bild)

Tja, für Kampfbastler ist halt Heisskleber eine Allzweckswaffe...

Übrigens, kurz vor dem Erstarren des Klebers ist die Masse mit den 
Fingern noch etwas in Form knetbar ohne dass man daran kleben bleibt. 
Danach nochmal kurz mit Heissluft drüber zur Glättung der Oberfläche.

von michael_ (Gast)


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K.M. schrieb:
> Übrigens, kurz vor dem Erstarren des Klebers ist die Masse mit den
> Fingern noch etwas in Form knetbar ohne dass man daran kleben bleibt.

Vorsicht!
Wenn das Hotmelt zu heiß ist, bleibt es an der Haut kleben.
Wenn man da versucht es abzumachen, reißt es die Haut ab.
Also den Schmerz ertragen und erst nach dem Erkalten abmachen.

von Old P. (Gast)


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michael_ schrieb:
>
> Vorsicht!
> Wenn das Hotmelt zu heiß ist, bleibt es an der Haut kleben.
> Wenn man da versucht es abzumachen, reißt es die Haut ab.
> Also den Schmerz ertragen und erst nach dem Erkalten abmachen.

Wer oder wat zum Geier ist "Hotmelt"?

Old-Papa

von Martin S. (sirnails)


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Old P. schrieb:
> michael_ schrieb:
>>
>> Vorsicht!
>> Wenn das Hotmelt zu heiß ist, bleibt es an der Haut kleben.
>> Wenn man da versucht es abzumachen, reißt es die Haut ab.
>> Also den Schmerz ertragen und erst nach dem Erkalten abmachen.
>
> Wer oder wat zum Geier ist "Hotmelt"?

Als Hotmelt werden alle heiß fließfähigen Fügstoffe bezeichnet. Z.B. bei 
der Buchbindung ist Hotmeld das Verfahren, bei dem die perforierten 
Stoßkanten am Buchrücken durch heißen Klebstoff verbunden werden. Dann 
kommt entweder der Buchumschlag drauf, und bildet so die Gegenseite zu 
den Seiten, oder es wird durch ein Textilband verstärkt, der selbst dann 
noch hält, wenn der Klebstoff im Laufe der Jahre brüchig wird.

Man kann das Ding aber auch ganz einfach Heißkleber nennen. Das ist die 
gängige Verkehrsbezeichnung. Ist halt nicht so "chic".

: Bearbeitet durch User
von Wegstaben V. (wegstabenverbuchsler)


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von meckerziege (Gast)


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K.M. schrieb:
> Tja, für Kampfbastler ist halt Heisskleber eine Allzweckswaffe...

Immer wieder schade, wenn Leute ihre Stecker so dermaßen "zukleben" mit 
"hot snot".
Wenn die Drähte vorm Abbrechen geschützt werden sollen, dann ist ein 
Schrumpfschlauch besser geeignet. Den bekommst man einzeln(!) nämlich 
auch wieder ab, falls es ein Problem gibt.

Heißkleber setze ich nur noch ganz selten ein, da er mir in der üblichen 
Form zu unzuverlässig ist. Besonders Erwärmung und Abkühlung ist 
kritisch.

von K.M (Gast)


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meckerziege schrieb:
> Immer wieder schade, wenn Leute ihre Stecker so dermaßen "zukleben" mit
> "hot snot".
> Wenn die Drähte vorm Abbrechen geschützt werden sollen, dann ist ein
> Schrumpfschlauch besser geeignet.

Kann dir für obigen Spezialfall nicht zustimmen.

Einen Schrumpfschlauch über die Pfostenbuchse zu ziehen
geht nicht vom Steckprinzip her. Ausserdem müsste der zumindest
ein 4:1 Typ sein, sonst hat man am Kabelende auch keine Zugentlastung.

Und 10 einzelne Elektronikkondome über die Leitungsenden zu ziehen macht
bei den engen Verhältnissen auch keinen Spass, zumal man dann auch noch
den Kabelmantel ein ganzes Stück entfernen muss, was neue
Stabilitätsprobleme bringt und einen weitern Schrumpfschlauch notwendig 
macht.

Aber ein Problem bleibt: Ein Draht ist fällt immer kürzer als die 
Anderen aus und an ihm zerrt dann die ganze mechanische Last beim 
Hantieren.

Obiger Stecker ist seit über 4 Jahren ohne Probleme im täglichen Einsatz 
und
falls einmal doch ein Problem auftauchen sollte ist mein Seitenschneider 
und eine neue Pfostenbuchse nicht weit und nach 10min ist das Problem 
aus
der Welt.

Wie gesagt, alles bezogen auf obigen Spezialfall.
Ansonsten Schrumpfe ich gerne, aber manchmal ist "Heisser Rotz" halt
doch die bessere Wahl.

von Schalltot (Gast)


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Michael W. schrieb:
> Habe mit Heißkleber in unserem Band-Proberaum ca 450 Eierpappen an
> die
> Decke (und NUR an die Decke!) geklebt - schneller geht es wohl nicht.
> Wenn nicht gerade zugeschnitten werden muß, einfach auf die 4 äußeren
> 'Noppen' Heißkleber auftragen, an- und nachdrücken - fertsch! Hat ja in
> diesem Falle auch kein Gewicht zu halten, und falls erforderlich, ist so
> eine 'Platte' mit einem Ruck wieder entfernt...

Hi!

http://www.sengpielaudio.com/Eierkartons.pdf

Vielleicht dann besser doch nicht...

Viele Grüße
Schalltot

von controllergirl (Gast)


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Kleiner Geheimtip in Sachen Klebekram und Zugentlastung von mir: Pattex 
Transparent!
Klebt wie Sau, bleibt aber doch ein wenig flexibel, ist im Prinzip 
transparent (sach bloß), schnell trocken, isoliert, muß nicht angeheizt 
werden, hält ewig und ist auch sonst ein tolles Zeug :O)
Foto hab' ich jetzt gerade keins...

von Martin S. (sirnails)


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Schalltot schrieb:
> Michael W. schrieb:
>> Habe mit Heißkleber in unserem Band-Proberaum ca 450 Eierpappen an
>> die
>> Decke (und NUR an die Decke!) geklebt - schneller geht es wohl nicht.
>> Wenn nicht gerade zugeschnitten werden muß, einfach auf die 4 äußeren
>> 'Noppen' Heißkleber auftragen, an- und nachdrücken - fertsch! Hat ja in
>> diesem Falle auch kein Gewicht zu halten, und falls erforderlich, ist so
>> eine 'Platte' mit einem Ruck wieder entfernt...
>
> Hi!
>
> http://www.sengpielaudio.com/Eierkartons.pdf
>
> Vielleicht dann besser doch nicht...

Naja, also der Typ hat entweder keine Ahnung, oder er will das Zeug 
unbedingt schlecht reden.

Klar, für professionelle Anwendungen ist der Karton nichts, weil er 
nicht linear ist. Im Studio ist das ein KO-Kriterium. Allerdings setzt 
man diese Dämpfer auch nicht in der Höre ein, sondern nur in der 
Gesangskabine - und dort auch nur, um Reflexionen zu dämpfen.

Was definitiv nicht stimmt ist das schlechte Verhalten um 1 kHz. Denn 
mit immerhin noch 50% Absorbtion ist es besser als eine nackte Wand, die 
nahezu 0% hat.

Richtig ist aber, dass man damit leben muss, dass das wichtige 1kHz Band 
unter den Nichtlinearitäten furchtbar leidet. Und das fällt auch beim 
Spielen wahnsinnig auf, weil gefühlte "Resonanzüberhöhungen" den 
akustischen Eindruck schon drastisch trüben.

Richtig ist auch, dass solche Kartons nichts dämmen, sondern nur 
dämpfen. Leiser wird es damit beim Nachbarn in der Tat keineswegs. Aber 
das ist eigentlich auch nicht Sinn und Zweck der Sache.

von Georg A. (georga)


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Zur Schalldämpfung von halligen Räumen geht auch Bühnenmolton sehr gut. 
Ist zwangsweise auch nicht brennbar... Der macht sich aber besser mit 
Reiszwecken oder Tackerklammern fest, als mit Heisskleber (nur um wieder 
On-Topic zu werden ;) ).

von Michael W. (Gast)


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Schalltot schrieb:
> Hi!
>
> http://www.sengpielaudio.com/Eierkartons.pdf
>
> Vielleicht dann besser doch nicht...
>
> Viele Grüße
> Schalltot

Ich vermag nicht zu sagen, ob der Autor Ahnung hat oder eher nicht - wie 
ich weiter oben schrieb, dient diese Maßnahme einzig und allein NUR der 
Vermeidung/Abmilderung von Reflexionen - NICHT der Schalldämmung - die 
ist mit Eierpappen überhaupt nicht zu bewerkstelligen, da braucht es 
wesentlich aufwendigere Maßnahmen. Die Wände sind mit Teppich bespannt, 
der Fußboden mit Teppich ausgelegt. Von daher also schon mal (so gut 
wie) keine Reflexionen.

Ein Bandmitglied hatte sich auch im Internet 'schlaugelesen' und wollte 
von der Verwendung abraten. Dann habe ich ihm 'live' vorgeführt, wie die 
Pappen wirken - schon hatte er's begriffen und nichts mehr dagegen :-) 
Außerdem war die Maßnahme (bis auf den Heißkleber) kostenlos, da wir für 
die Eierpappen nichts bezahlen mußten ;-)

Mein Fazit: hat bei geringsten Kosten bewirkt, was es bewirken sollte - 
Erster :-)

von R. U. (roxi)


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Netzwerkkabel auf die Tapete kleben 8-/
Geht echt. Also zumindest in den Ecken, z.B. Wand/Decke, Wand/Wand, 
Wand/Scheuerleiste. Und dann Wandfarbe früber.

von Paul (Gast)


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und Du hast wirklich die letzten sechs Jahre abgewartet ob die nicht 
wieder abfallen?
Respekt.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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R. U. schrieb:
> Netzwerkkabel auf die Tapete kleben

Paul schrieb:
> Du hast wirklich die letzten sechs Jahre abgewartet ob die nicht
> wieder abfallen?

Bei mir halten die flachen ungeschirmten Netzwerkkabel bereits seit 10 
Jahren am Heißkleber. Ich habe deren Enden (wo Bewegung ist) allerdings 
mit Kabelschellen befestigt.

: Bearbeitet durch User
von Gunnar F. (gufi36)


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Auch wenn der Fred schon alt ist:
Ich spritze mir damit auch Stecker: Habe eine Buchse, stecke Stifte aus 
Kupfer rein, löte Kabel an und umspritze das dann mit Heisskleber. 
Ergibt ein passables "Steckergehäuse"!

von Extruderinkluder (Gast)


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Gunnar F. schrieb:
> umspritze das dann mit Heisskleber.
> Ergibt ein passables "Steckergehäuse"!

Das ist Pfusch. Steckergehäuse kann man drucken
Hot Glue Gun HMA 3D Printer Extruder
https://www.youtube.com/watch?v=03llBA5-yuU

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