Moin,
Ich habe hier Prototypen neuer Hardware auf dem Tisch, habe Firmware zu
portieren die ich vorher für ein Board mit AtXmega128A3 geschrieben habe
und die nun auf einem AtXmega256A3BU laufen soll. Damit habe ich soweit
kein Problem, aber mich ärgert die Programmiererei..
Ich benutze ein JtagIce MKII mit PDI Adapter und avrdude.
Einer der Prozessoren ließ sich genau 1 Mal löschen und reagiert auf
jeden weitern Versuch von Chip erase mit einem Fehler:
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avrdude -p atxmega256a3bu -c jtag2pdi -P usb -e
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avrdude: AVR device initialized and ready to accept instructions
avrdude: jtagmkII_chip_erase(): bad response to chip erase command: RSP_FAILED
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avrdude done. Thank you.
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*** Error code 255
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Stop.
mit vielen -v ist nicht viel mehr heraus zu bekommen als das das Löschen
fehl schlägt, ich habe deswegen schon mit Jörg telefoniert dem dazu auch
nicht viel einfiel.
Lustig daran ist das der Chip sich trotzdem programmieren läßt:
1
$ make -f Makefile.mmc program
2
avrdude -p atxmega256a3bu -c jtag2pdi -P usb -U flash:w:fs4.hex:i
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4
avrdude: AVR device initialized and ready to accept instructions
..und avrdude wohl jeweils die einzelnen Memory Blöcke implizit vor dem
Programmieren löscht und dazu der selbe Befehl wie beim Chiperase, aber
mit anderen Parametern benutzt wird.
Ich habe vorgestern dann eine andere Platine genommen und mit der weiter
gemacht. Gestern Nachmittag fing aber der neue Chip auch an zu stänkern
und wollte manchmal erst nach dem 3. Versuch löschen..
Ist das hier schon mal Jemandem begegnet?
Gruß,
Holm
Unscharfe Fehler zu denen ich jetzt deinen zähle führe ich
immer auf Probleme im Aufbau zurück.
Deswegen: zeig deine Platine damit wir (vielleicht) sehen ob
der Designer/ Layouter alles richtig gemacht hat.
Beschaltung (herzuzeigen) wäre natürlich auch nicht schlecht .....
Arduinoquäler schrieb:> Unscharfe Fehler zu denen ich jetzt deinen zähle führe ich> immer auf Probleme im Aufbau zurück.>
Na dann mach das mal.. (rechts waren 2 Tanten verkehrt herum bestückt)
> Deswegen: zeig deine Platine damit wir (vielleicht) sehen ob> der Designer/ Layouter alles richtig gemacht hat.
Hmm...
>> Beschaltung (herzuzeigen) wäre natürlich auch nicht schlecht .....
Vergiß es, kommerziell.
Es ist die selbe Standardbeschaltung wie beim AtXmega12A3.
Gruß,
Holm
Holm T. schrieb:> 8Mhz Quarz, PLL auf 32Mhz.
Dann sind vermutlich die Lastkapazitäten schlecht plaziert,
(evtl falsch dimensioniert?) oder nicht vorhanden .... um
mal auf die Schnelle was zu meckern ....
Welchen Wert haben die Lastkapazitäten wenn vorhanden?
Holm T. schrieb:> Und ja, das Schwarze ist einer 32,768Khz Quarz für die RTC
Wenn du die PLL mal temporär umstellen kannst auf diesen
Quarz könntest du einen Fehler mit dem 8MHz Quarz
bestätigen/ausschliessen.
Holm T. schrieb:>> Deswegen: zeig deine Platine damit wir (vielleicht) sehen ob>> der Designer/ Layouter alles richtig gemacht hat.>> Hmm...
Hat er nicht. Da sind viel zuviele nicht angeschlossene Kupferflächen
drin, die wie Antennen wirken können. Und das dürfte eher nicht der
einzigste Fehler sein.
Die Firmware läuft wie erwartet, serielle Schnitten und ADCs laufen,
Digitalsensoren wie DS18B20 und AM2302 werden problemlos gelesen,
EEPROM funzt, SD-Karte kommuniziert, programmieren sowie im Terminalmode
den Flash lesen und Fuses anzeigen geht, nur Bulk Erase geht nicht.
Lastkapazität ist 2x15pf wie auf dem Vorgängerboard.
Eher ich die PLL auf den 32er Quarz drehe würde ich erst mal einen Pin
toggeln und einen Zähler da ranhängen.
Gruß,
Holm
Jim M. schrieb:> Holm T. schrieb:>>> Deswegen: zeig deine Platine damit wir (vielleicht) sehen ob>>> der Designer/ Layouter alles richtig gemacht hat.>>>> Hmm...>> Hat er nicht. Da sind viel zuviele nicht angeschlossene Kupferflächen> drin, die wie Antennen wirken können. Und das dürfte eher nicht der> einzigste Fehler sein.
Reality Check please.
Das Ding macht außen herum im Wesentlichen Gleichstrom. Ich werde Deinen
Hinweis zwar weiter geben weil ich auch kein Fan "herumliegender"
Kupferflächen bin, aber das ist mit Sicherheit nicht das Problem weil
viel "zuviele" auch nicht richtig ist, in Fakt sehe ich (mit der Platine
in der Hand) genau 3 solche Flächelchen in der relevanten Gegend die
nirgends dran hängen und keine Via haben.
Vielleicht laß ich mich rumkriegen und löte den Quarz runter, speise den
Takt extern vom Generator ein. Ich bin mir aber sicher das der Clock
nicht die Ursache ist.
Gruß,
Holm
Ich sehe da keine schweren Layoutfehler.
Ich hätten den 8MHz-Quarz und die beiden Kondis aber vertauscht, d.h.
den GND der Kondis näher am MC.
Und beim nächsten mal "Remove Dead Copper" anwählen.
Hast Du mal den Programmer des AVR-Studio probiert, ob der auch Probleme
macht?
Holm T. schrieb:> Lastkapazität ist 2x15pf wie auf dem Vorgängerboard.
Eher zu wenig pF (aus der "gemittelten" Erfahrung).
Aber bedenklich stimmt mich die Platzierung (sollte nahe
der Prozessor-Masse sein), und ob die überhaupt eine direkte
Masseverbindung haben .... du hast dich nicht dazu geäussert.
Man kann diesen Sachverhalt so aus dem Layout leider nicht
genau erkennen.
Ich habe das Layout nicht gemacht und weiß nicht sehr viel darüber, die
Schaltung habe ich freilich.
Ich kann nur sagen das die Platine nur an sehr wenigen Stellen
durchscheinend ist, d.h. die hat nicht nur 2 Lagen.
>"Eher zu wenig pF"
Atmel gibt 10 bis 40pf im Bereich von 2-9Mhz an, da ich auch den Quarz
und dessen Datenblatt nicht kenne...
Die Last-Cs sind über eine Via mit einer der inneren Lagen verbunden,
auf der Rückseite kommt keine VIA wieder raus.
Ich denke nicht das der Layouter unerfahren ist, die Fa. macht sonst
eher Hybrid-ICs und das Cad Programm ist nicht Eagle...
Gruß,
Holm
Die XMegas lassen sich komplett ohne externen Takt oder Quarz
programmieren - bevor hier noch weiter ´rumvermutet wird.
@TO: Flashe mal mit dem ATMEL-Studio7, vielleicht geht´s ja dann. Den
Fehler, den Du da beschreibst, hatte ich mit noch keinem XMega...
Und prüfe mal die Spannungen an allen VCC/AVCC/GND-Pins.
Kunz schrieb:> Die XMegas lassen sich komplett ohne externen Takt oder Quarz> programmieren - bevor hier noch weiter ´rumvermutet wird.
Ok.
>> @TO: Flashe mal mit dem ATMEL-Studio7,
Das macht mir Schwierigkeiten..Ich habe hier hier nuch Dachliegefenster
von Velux....ok, ein Notebook mit Vista treibt sich noch rum...
> vielleicht geht´s ja dann. Den> Fehler, den Du da beschreibst, hatte ich mit noch keinem XMega...> Und prüfe mal die Spannungen an allen VCC/AVCC/GND-Pins.
Das werde ich mal tun.
Gruß,
Holm