Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Lohnt sich ein Wechsel von der FH aus die UNI?


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von Wechsler (Gast)


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Hallo,
ich studier gerade an der FH München Elektrotechnik im 2. Semester. Hab 
davor schon ein Studium absolviert (Biologie UNI). Da gibt es leider nur 
sehr wenige Jobs, weshalb ich meinem Zweiten Interesse der Informatik 
nachgehen wollte.

Mir macht das Studium recht viel Spaß und komme auch ganz gut mit. 
Möchte in den Bereich technische Informatik gehen.

Würde es sich lohnen für spätere Jobaussichten auf die TU München 
nächstes WS zu wechseln? Ich würde dann drei Semester also fast die 
Hälfte des Studiums wegwerfen...

Was meint ihr?

von Helmut S. (helmuts)


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> Mir macht das Studium recht viel Spaß

Dann wechsle besser nicht. An der TU könnte schnell der Spass vorbei 
sein da sich die Tu Elite-Uni nennt. Dieses elitäre Denken bedeutet oft 
auch eine geziehlt gesteuerte höhere Abbruchquote der Studierenden. Auch 
der Lernaufwand ist dort deutlich höher.

: Bearbeitet durch User
von genervt (Gast)


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Wechsler schrieb:
> Würde es sich lohnen für spätere Jobaussichten auf die TU München
> nächstes WS zu wechseln? Ich würde dann drei Semester also fast die
> Hälfte des Studiums wegwerfen...

Sofern du nicht promovieren willst, ist der Wechsel völliger Unsinn.

von Wechsler (Gast)


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Und ihr meint nicht, dass einem dann lauter Inhalte fehlen, die man 
später im Beruf braucht? Also die Mathe Vorlesungen, Theoretische 
Elektrotechnik usw die jetzt nicht so genau an der Hochschule gelehrt 
werden...

von Dr. Sommer (Gast)


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Seit wann braucht man Mathe im Beruf ;-) das ist doch nur Studenten 
Schikane.

von genervt (Gast)


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Wechsler schrieb:
> Und ihr meint nicht, dass einem dann lauter Inhalte fehlen, die
> man später im Beruf braucht? Also die Mathe Vorlesungen, Theoretische
> Elektrotechnik usw die jetzt nicht so genau an der Hochschule gelehrt
> werden...

Nein, ausserdem riecht das jetzt nach Troll.

von Wechsler (Gast)


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Sry! Sollte echt nicht wie ein Troll wirken. Bin im Moment einfach mit 
meiner Wahl unsicher. Aber wenn ihr sagt, dass man da später jetzt keine 
gravierenden Nachteile hat beruhigt mich das sehr :)

von Stefan (Gast)


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Später im Beruf stellt sich die Frage nach dem Unterschied zwischen FH 
und Uni nicht, sondern das sind beides ganz unterschiedliche Sachen. Und 
zwar genauso unterschiedlich wie zwischen Handwerker und FH-Ing., 
vielleicht sogar noch größer. Da kannst Du noch so gut sein. Uni und FH 
werden grundverschieden bewertet.
Viele wollen das nicht wahrhaben - das ist jedoch das ungeschriebene 
Gesetz.
S.

von Wechsler (Gast)


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Also gibt es doch grundlegende Unterschiede. Inwiefern äußern sich die 
denn in der späteren Berufswelt?

von genervt (Gast)


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Stefan schrieb:
> Uni und FH werden grundverschieden bewertet.

Völliger Blödsinn, im Job zählt die Leistung und nicht der Abschluss.

von Gerd E. (robberknight)


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Die Jobs, in denen der Mathe-Unterschied zwischen Uni und FH relevant 
ist, sind rar. In den allermeisten Jobs brauchst Du nicht mal das Niveau 
vom Mathe-LK beim Abi.

Schau lieber daß Du ein vorzeigbares Entwicklungsprojekt außerhalb der 
Uni auf die Beine stellst. Irgendeine Hobby-Entwicklung in der Du 
zeigst, daß
a) Du es drauf hast
b) Du ein größeres Projekt über nen paar Monate hinweg auf die Beine 
stellen und durchziehen kannst
c) Du soviel Spaß an dem Job hast daß Du das auch in Deiner Freizeit 
machst

Darf natürlich auch gerne im Team sein.

Warum außerhalb der Uni? Weil klar ersichtlich sein sollte, daß die 
Motivation dafür wirklich von Dir selbst kommt und das nix von der Uni 
vorgegebenes oder angebahntes ist.

von Stefan (Gast)


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genervt schrieb:
> Völliger Blödsinn, im Job zählt die Leistung und nicht der Abschluss.

Wetten Du warst an der FH? Wo waren deine Chefs? Und deren Chefs? Die 
Wahrscheinlichkeit für FH sinkt mit steigender Hierarchiestufe rasant.
S.

von Elektron (Gast)


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Stefan schrieb:
> Wetten Du warst an der FH? Wo waren deine Chefs? Und deren Chefs? Die
> Wahrscheinlichkeit für FH sinkt mit steigender Hierarchiestufe rasant.

Das ist Blödsinn, das weißt du aber selbst und willst hier nur 
herumstänkern. Wahrscheinlich frustrierter, minderbezahlter Uni-Troll.

Mein direkter Kollege hat promoviert, unser gemeinsamer Chef ist ein 
Dipl.-Ing. (FH) und dessen Chef ein Dipl.-Inf. (FH). Und nun?

von Hannes J. (Firma: _⌨_) (pnuebergang)


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Ach je, die übliche Uni - FH Trollerei, mit den übliche Kakerlaken die 
aus ihren Löchern gekrochen kommen.

Zum 1001. Mal:

In der Industrie fragt nach ein paar Jahren Berufserfahrung keiner mehr 
nach der Herkunft des Abschlusses.

Für Absolventen / Berufseinsteiger gilt:

Die Industrie bewertet eine FH Bachelor höher als einen Uni Bachelor.
Die Industrie bewertet einen Uni Master höher als einen FH Master.

Gern auch als Liste für die Langsamen unter uns. Bei Absolventen gilt 
zum Berufseinstieg in der Industrie:

1. Uni Master
2. FH Master
3. FH Bachelor
4. Uni Bachelor

Wer das Schwarz auf Weiß haben will, Quelle u.a. Mercartor-Studie 15 
Jahre Bologna-Reform. Der Fehler liegt übrigens bei den Unis, die ja 
heute noch den Spruch verbreiten der Bachelor sei ein besseres Vordiplom 
und sich nicht vernünftig um ihre Bachelor-Abschlüsse kümmern.

Daher, wer die Möglichkeit hat:

Bachelor an einer FH, dann Master an einer Uni.

Da FH Bachelors beim Übergang auf eine Uni von den Unis gerne gefickt 
werden (man bevorzugt die eigene Brut), ist das ein schwererer Weg als 
alles auf der Uni oder der FH zu machen.

Alternative: Für den Master gute Uni im Ausland suchen.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Wechsler schrieb:
> Hallo,
> ich studier gerade an der FH München Elektrotechnik im 2. Semester. Hab
> davor schon ein Studium absolviert (Biologie UNI). Da gibt es leider nur
> sehr wenige Jobs, weshalb ich meinem Zweiten Interesse der Informatik
> nachgehen wollte.
Und deshalb haste jetzt E-technik zu studieren angefangen?
> Mir macht das Studium recht viel Spaß und komme auch ganz gut mit.
> Möchte in den Bereich technische Informatik gehen.
Warum haste nicht gleich Informatik angefangen?
> Würde es sich lohnen für spätere Jobaussichten auf die TU München
> nächstes WS zu wechseln?
Sorry, meine Glaskugel ist  z.Z. etwas trübe!
> Ich würde dann drei Semester also fast die
> Hälfte des Studiums wegwerfen...
>
> Was meint ihr?

Mach in Wirtschaft-Inf, dann haste vllt. durch deine Bio-Studium noch 
einen Zusatznutzen.

von Fanta (Gast)


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Stefan schrieb:

> das sind beides ganz unterschiedliche Sachen.

Ich habe an der Uni und der FH studiert. Das sind definitiv nicht beides 
ganz unterschiedliche Sachen.

von Spaminator (Gast)


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Hannes J. schrieb:
> In der Industrie fragt nach ein paar Jahren Berufserfahrung keiner mehr
> nach der Herkunft des Abschlusses.
>
> Für Absolventen / Berufseinsteiger gilt:
>
> Die Industrie bewertet eine FH Bachelor höher als einen Uni Bachelor.
> Die Industrie bewertet einen Uni Master höher als einen FH Master.

> Wer das Schwarz auf Weiß haben will, Quelle u.a. Mercartor-Studie 15
> Jahre Bologna-Reform.

Habe die entsprechende Grafik mal aus der Mercator-Studie rausgesucht. 
In der Studie wird auch gesagt, dass Uni-Studenten - im Gegensatz zu 
Fhlern - der Bachelor zu wenig ist und die meisten noch den Master 
machen wollen. Das könnte erklären, wieso Fh-Bachelor > Uni-Bachelor, 
denn mit dem Bachelor geht von der Uni nur ab, wer für den Uni-Master 
nicht gut genug ist.

Außerdem sind Fh- und Uni-Studium nicht immer die einzigen 
Auswahlmöglichkeiten. Bei manchen Stellen konkurrieren Fh-Absolventen 
auch noch mit den Facharbeitern.

http://www.stepstone.de/stellenangebote--Projektleiter-Konstrukteur-m-w-Mechanik-Eisenberg-Pfalz-und-Freiberg-Sachsen-Langhammer-GmbH--3647246-inline.html?suid=805ac68e-5ba8-44db-8d70-e3ec6b4e7990&ssaPOP=11&ssaPOR=61&pop=11&por=61&rpp=25

"Sie verfügen idealerweise über ein FH-Studium oder einen 
Technikerabschluss" - Diese Unternehmen antworten bei der Studie 
natürlich, dass sie Fh-Absolventen bevorzugen, weil sie sonst den 
Techniker bekommen.

Dazu, dass Bewerber mit Berufserfahrung nicht danach gefragt werden, 
welchen Abschluss sie haben, habe ich nichts gefunden.

von bcd (Gast)


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Helmut S. schrieb:
> Dann wechsle besser nicht. An der TU könnte schnell der Spass vorbei
> sein da sich die Tu Elite-Uni nennt. Dieses elitäre Denken bedeutet oft
> auch eine geziehlt gesteuerte höhere Abbruchquote der Studierenden. Auch
> der Lernaufwand ist dort deutlich höher.

Naja. Ich bin von der FH an die Uni gewechselt und hab's überlebt.

Dank der Millionen Freiheiten dort, konnte man sich prima mit einfachen 
Modulen durchkämpfen und einen <1.5 Schnitt bei übersichtlichen  (=Fest 
abschätzbarer Zeitaufwand für eine angestrebte Note)  Aufwand erreichen 
:-) Und das an einer elitären "TU-9" Hochschule.

Völlige Wahlfreiheit und so.  Wer ET2 und abgefreaktes HF-Zeug nicht 
mag, der geht halt nicht hin.

OK, ein paar Auflagenfächer waren nicht ohne. Diese haben aber nicht ins 
Endzeugnis hineingezählt.

von Wurzelpeter (Gast)


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Cha-woma M. schrieb:
> Wechsler schrieb:
> Hallo,
> ich studier gerade an der FH München Elektrotechnik im 2. Semester. Hab
> davor schon ein Studium absolviert (Biologie UNI). Da gibt es leider nur
> sehr wenige Jobs, weshalb ich meinem Zweiten Interesse der Informatik
> nachgehen wollte.
>
> Und deshalb haste jetzt E-technik zu studieren angefangen?
> Mir macht das Studium recht viel Spaß und komme auch ganz gut mit.
> Möchte in den Bereich technische Informatik gehen.
>
> Warum haste nicht gleich Informatik angefangen?
> Würde es sich lohnen für spätere Jobaussichten auf die TU München
> nächstes WS zu wechseln?
>
> Sorry, meine Glaskugel ist  z.Z. etwas trübe!
> Ich würde dann drei Semester also fast die
> Hälfte des Studiums wegwerfen...
> Was meint ihr?
>
> Mach in Wirtschaft-Inf, dann haste vllt. durch deine Bio-Studium noch
> einen Zusatznutzen.

Chawoman wieder mit einem seiner absolut nutzlosen Posts.

Wenn er TI machen will ist EIT an der FHM die beste Option, da man da 
sich auf TI spezialisieren kann. Informatik hingegen kann an der FHM 
absolut nichts mit TI am Hut. Und warum er jetzt Winfo machen soll und 
was das mit Bio zu tun hat weißt auch nur du

von Fanta (Gast)


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Wurzelpeter schrieb:
> . Und warum er jetzt Winfo machen soll und was das mit Bio zu tun hat
> weißt auch nur du

Bioinformatik.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Fanta schrieb:
> Wurzelpeter schrieb:
>> . Und warum er jetzt Winfo machen soll und was das mit Bio zu tun hat
>> weißt auch nur du
>
> Bioinformatik.

Eben, wobei man sich schon fragen muß ob der TO überhaupt weis warum er 
"umbedingt" TI an er Uni machen will.

von Wechsler (Gast)


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Bioinformatik ist so ein Nische. Da möchte ich mich wirklich nicht drin 
versteifen. Ich weiß Bio zu Elektrotechnik ist ein großer Wechsel. Aber 
mir macht es Spaß und die Alternativen fallen mir auch nicht viele ein.

Medizin wäre ne Alternative. Obwohl ich mit Blut, Leichen usw nicht viel 
anfangen kann. Hab ne Blut und Spritzenphobie. Mir wird schon mulmig nur 
bei dem Gedanken an blutige Wunden usw. Wir hatten mal ein Praktikum wo 
wir uns mit einer Mini Nadel einen Tropfen Blut aus dem Finger stechen 
sollten. Hat mir extreme Probleme bereiter das Ganze.

Außerdem müsste ich nach Österreich den MedAT machen (wo ich leider dank 
deutschem Abitur als Deutscher gelte, obwohl ich Österreicher bin) oder 
an so ne Privatuni in Ungarn. Meine Eltern mit 60 000 Euro 
Studiengebühren zu belasten ist auch nicht so geil....

Pharmazie wäre auch gut. Aber Apotheker naja. Kann mir spannenderes 
vorstellen..

Bin einfach momentan so unentschlossen. Kennt ihr Beratungsstellen für 
sowas?

von Wurzelpeter (Gast)


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Fanta schrieb:
> Wurzelpeter schrieb:
> . Und warum er jetzt Winfo machen soll und was das mit Bio zu tun hat
> weißt auch nur du
>
> Bioinformatik.

Erstens ist das was ganz anderes als bio und dann Info bzw. winfo zu 
studieren und zweitens gibt es dort absolut keine Jobs

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Wurzelpeter schrieb:
> Erstens ist das was ganz anderes als bio und dann Info bzw. winfo zu
> studieren und zweitens gibt es dort absolut keine Jobs

Wo?

von Max M. (maxmicr)


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Wurzelpeter schrieb:
> Informatik hingegen kann an der FHM
> absolut nichts mit TI am Hut.

Bin selber an der HM und das Inf. Studio hat durchaus Fächer, die auch 
im EIT-Studium vorkommen (z.B. Techn. Informatik). Dann gibts noch 
Embedded Systems sowohl im Bachelor als auch im Master.

von IGM ING (Gast)


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Cha-woma M. schrieb:
> Wurzelpeter schrieb:
>> Erstens ist das was ganz anderes als bio und dann Info bzw. winfo zu
>> studieren und zweitens gibt es dort absolut keine Jobs
>
> Wo?

Lesen und Hirn an

Max M. schrieb:
> Bin selber an der HM und das Inf. Studio hat durchaus Fächer, die auch
> im EIT-Studium vorkommen (z.B. Techn. Informatik). Dann gibts noch
> Embedded Systems sowohl im Bachelor als auch im Master.

Das Modul Technische Informatik kommt in 99,9999% der Infostudiengänge 
vor. Ist ja auch richtig so.
Damit allein wird man aber kein TI-Ing.
Dazu brauch es vor allem ET/EIT Grundlagen und auch etwas Physikalische 
Grundlagen.
https://w3-mediapool.hm.edu/mediapool/media/fk04/fk04_lokal/studienangebot_7/bachelorelektrotechnikundinformationstechnik/Bachelor-EI_Grafik_2016-05-24.jpg

Und daran kommt Info. mit ein oder zwei Modulen eher nicht.

von Wechsler (Gast)


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Also kann mann jetzt zusammenfassend sagen, dass ich mich wenn ich in 
die Richtung technische Informatik will richtig entschieden habe und mir 
jetzt ein Wechsel auf die TUM wenn dann nur in ganz wenigen Berufen 
(Forschung z.b) etwas bringen würde?

von Horst (Gast)


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Nur weil es in diesem Land mehr Wald-und-Wiesn-FHler gibt, heißt das 
noch lange nicht, dass die Recht haben. Klar, ich würde meinen eigenen 
Abschluss auch nicht gerne als minderwertiger ansehen, und erzähle das 
Gegenteil, wie es die ganzen FH-Bastler hier tun.
Lass dir aber auch gesagt sein, dass - wenn du es an einer TU9-Uni 
schaffst - dieser Abschluss dir definitiv wesentlich mehr Türen öffnet. 
Gerade wenn man Karriere machen will, könnte das ein entscheidender 
Vorteil sein.

Und ob du nun noch die 3. Semester mehr wegwirfst, nachdem dein ganzes 
Bio-Studium schon für die Katz war, macht den Braten auch nicht mehr 
fett.

von Wurzelpeter (Gast)


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Ja die FH München ist schon eine Wald und wiesen FH...

von latino löwa (Gast)


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Spaminator schrieb:

> Habe die entsprechende Grafik mal aus der Mercator-Studie rausgesucht.

Bezieht sich diese Grafik nur auf die Bereiche Technik, Wirtschaft und 
Soziales? Denn nur in diesen Bereichen überschneidet sich das 
Fächerangebot der Fachhochschulen und Universitäten.

von genervt (Gast)


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Stefan schrieb:
> genervt schrieb:
>> Völliger Blödsinn, im Job zählt die Leistung und nicht der Abschluss.
>
> Wetten Du warst an der FH? Wo waren deine Chefs? Und deren Chefs? Die
> Wahrscheinlichkeit für FH sinkt mit steigender Hierarchiestufe rasant.
> S.

Richtig, dann lassen wir mal die Fakten raus:

Ich hab noch keinen gesehen, der seinen Studienort mit einer 
Selbstgefälligkeit breitgetreten hat, das scheint für keinen wichtig zu 
sein, da sich alle problemlos über ihre Leistung im Job definieren 
können.

Ich sitze im "IGM-Disneyland" in einem Konzern, der kann sich die 
Bewerber aussuchen, gemäß der Jammerlappen hier, dürfte der ja keine 
"minderwertigen" von der FH nehmen, sondern nur Uni-Absolventen.

Ich bin bei weitem nicht der einzige FH-Absolvent, der Anteil der FH-ler 
liegt locker bei den ca. 30%, die einen FH-Abschluss haben (Bundesweit 
kommen ja ca. 1/3 von FHs und 2/3 von Unis). Gemäß den Jammerlappen des 
Forums dürfte ja kaum FH-ler da sein...

Mein Chef hat promoviert, von daher drüfte der von der Uni kommen, von 
meinem Chefchef weiß ich nur, dass er keinen Dr. hat, der Chefchefchef 
hat dann wieder den Dr. Im Nachbarteam ist der Chef dagegen von der FH, 
also war das schon mal kein Hinderungsgrund und das obwohl in der 
Abteilung mehr als genug Promovierte sitzen, die schon lange auf ihrer 
Entwicklerstelle sitzen.

So btw. der Oberchef von Siemens kommt von einer FH, das geht ja in der 
Vorstellung einiger Jammerlappen hier garnicht!

=> FH ist keine Hinderungsgrund für eine gutbezahlte 
IGM-Disneylandstelle, man kann auch aufsteigen.

Die Einstiegsgehälter zu Diplomzeiten waren bei den Uni-Absolventen etwa 
3% im Schnitt höher. Dafür, dass die im Schnitt 1 Semester länger 
Studiert haben und die Uni = Besser-Propaganda gefahren wird, ist das 
recht bescheiden.

Hier sind mal wieder ein paar Jammerlappen unterwegs, die es beruflich 
nicht geschafft haben und sich jetzt was auf ihren vermeintlich 
höherwertigen Abschluss einbilden müssen.

Wenn der TE jetzt ein paar Semester wegwirft (in der Zeit, der er früher 
fertig wird, kann er in der Industrie bereits zeigen, was er kann, das 
holt er eh nicht mehr ein) um an eine "Eliteuni" zu gehen, dann ist das 
völliger Schwachsinn.

- Er hat das Risiko in dem Elitären Haufen rausgeprüft zu werden.
- Mit einem guten FH-Abschluss argumentiert es sich es viel leichter, 
als mit einem mittlelmäßigen Uni-Abschluss, vor allem wenn man dann noch 
im Vorstellungsgespräch von sich aus damit punkten will.
- Sofern er nicht promovieren will, wird ihm das Jobmäßig nichts 
bringen.

von Hannes J. (Firma: _⌨_) (pnuebergang)


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latino löwa schrieb:
> Spaminator schrieb:
>
>> Habe die entsprechende Grafik mal aus der Mercator-Studie rausgesucht.
>
> Bezieht sich diese Grafik nur auf die Bereiche Technik, Wirtschaft und
> Soziales? Denn nur in diesen Bereichen überschneidet sich das
> Fächerangebot der Fachhochschulen und Universitäten.

Es sind speziell die Ingenieure. Es würde mich nicht sehr wundern, wenn 
die befragten Entscheider die Fächer nicht so genau trennen und das 
zumindest bei allen MINT-Fächern so sehen.

: Bearbeitet durch User
von Wechsler (Gast)


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Und was mache ich jetzt? Anmeldefristen für den Bachelor sind alle schon 
abgelaufen. Meint ihr es bringt was da mit den Unterlagen aufzutauchen, 
wenn der Bachelor zulassungsfrei ist?

von genervt (Gast)


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Wechsler schrieb:
> Und was mache ich jetzt? Anmeldefristen für den Bachelor sind alle
> schon
> abgelaufen. Meint ihr es bringt was da mit den Unterlagen aufzutauchen,
> wenn der Bachelor zulassungsfrei ist?

Ich denke wir haben klar gestellt, dass das für dich zu dem jetzigen 
Zeitpunkt wenig sinnvoll ist.

Aber wenn du unbedingt meinst, dann schnapp dir morgen früh den 
Telefonhörer und ruf an, anstelle diese Frage hier zu klären. (Das 
sollte offensichtlich sein).

von Zocker_50 (Gast)


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> Re: Lohnt sich ein Wechsel von der FH aus die UNI?

Hat Zuckerle auch gemacht, allerdings erst FH-Abschluß, dann 
TH-Abschluß.

Vordiplom auf der Uni wurde anerkannt, nur Mathe muste nachgemacht 
werden.

Das hatte sich rentiert.

von Laser (Gast)


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Ich wurde neulich im VG bei einem Konzern danach gefragt, wieso ich 
meinen Abschluss (Bachelor) an einer FH gemacht habe, und ob mir bewusst 
war, dass es schon einen Unterschied gibt zwischen FH und UNI. Das Ganze 
hatte keinen negativen Hauch, er wollte einfach meine Beweggründe für 
die Entscheidung Bachelor FH wissen.

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