Forum: HF, Funk und Felder Einfachen Superhet ändern


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von Diodo Zener (Gast)


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Hallo Leute,

ich will mir so einen Bausatz bestellen, es wird ja langsam kalt 
draußen:

http://www.banggood.com/9018-2AM-AM-Radio-Electronic-Kit-Electronic-DIY-Learning-Kit-p-946169.html?rmmds=search

Cool an dem Ding finde ich, dass es nur mit Hühnerfutter auskommt und 
ich den Schaltplan im Wesentlichen verstehe. Also das Radiohören ist 
hier nicht umbedingt mein Ziel, sondern das Feedback am Ende.

Nun ist aber auf MW fast nichts mehr zu höhren. Daher folgende Idee: 
Könnte man nicht die Schwingkreise am Eingang so verändern, dass AFU auf 
160m oder 630m zu empfangen ist?

Also ich sehe hier Eingangs einen Schwingkreis als Bandpass und dann am 
Emitter vom ersten Transistor einen für die Mischerfrequenz. Die 
Drekondensatoren der beiden Kreise sind mechanisch gekoppelt. Heißt das, 
ihre LC-Verhältnisse müssen gleich sein, damit das funktioniert?

Wie würde man am besten einen Träger für CW/SSB zusetzen? Meine Idee 
wäre unmittelbar vor dem NF-Teil zwischen Emitter vom 3. Transistor und 
dem Lautstärke-Poti. Was haltet ihr davon?

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Der Link direkt zum Schaltplan:
http://img.banggood.com/images/upload/2014/09/SKU159345/bg/SKU159345c.jpg

Der Träger muss sich ja noch mischen können, also in der letzten 
ZF-Stufe, am Emitter des dritten Transistors scheint mir dafür etwas 
spät.

BFO oder beat frequency oscillator heisst der üblicherweise und schwingt 
direkt neben der ZF, also vermutlich 455 kHz. Oberhalb oder unterhalb 
bestimmt das Seitenband, eine Spiegelfrequenzunterdrückung hat das kaum.

von Stefan02 (Gast)


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Hallo,

ich habe einen vergleichbaren Bausatz (glaube das ist das 
Vorgängermodell)

Der Bausatz ist wirklich sehr zu empfehlen, aber du solltest ihn mit 
Batterien statt Akkus betreiben, weil die Endstufe da leider (einziger 
Kritikpunkt) sehr eng designed wurde. Sonst verzerrt der Ton, mit Akkus.

Es würde mehr sinn machen, den Radio so zu belassen, und einen Konverter 
vorzuschalten, der das Band, das du hören möchtest, auf die 
entsprechende Frequenz runtermischt. Solche Schaltungen sind auch mit 
nur wenigen Bauteilen mehr baubar, vor allem wenn du Zugang zu einem 
NE612 hast sind das echt wenig Teile.... als Spulen kannst du dann 
Festinduktivitäten nehmen, und musst auch nichts selber wickeln. Mach 
dann einfach eine "Koppelwicklung" so 5-10 Windungen mit dünnem Draht um 
die Ferrittantenne und schließe dort deine NE612 Schaltung an.

Man kann glaube ich den Radio auch so wie er ist gerade so auf 160m 
drehen, da du ja Zugang zur LO Spule hast. Bei meinem Modell ists aber 
glaube ich so, das beim Oszillator bei einer zu hohen Frequenz die 
Schwingung abreisst, kann aber ein Abgleichfehler sein.

Das Problem ist eher, das der Radio weder die notwendige 
Filterbandbreite hat (nicht schmalbandig genug) noch einen BFO. Solltest 
du also SSB erfolgreich empfangen können, hörst du nur mehr oder weniger 
absolut unverständliche Sprachfetzen. Um das zu beheben könntest du dir 
mit einem 455Khz Resonator einen BFO bauen (einfache Schaltung) und den 
an der Rückseite des Radios anbringen, ggf auch Schaltbar machen 
zwischen AM und CW / SSB.

Ein anderes Problem ist die Frequenzstabilität, und es dürfte enorm 
schwer werden, die Sender ordentlich einzustellen.

Einfach gesagt, so etwas funktioniert schon (wenn du den Radio mit einem 
Zusätzlichen Mischer um den NE612 ausrüstest, der wiederrum mit einem 
4,43Mhz Quarz ausgestattet ist, so empfängst du beispielsweise 80m dann 
im Mittelwellenband). Aber das ist dann eher ein Projekt was sich zur 
"Demonstration" eignet, als ein Projekt mit dem du brauchbar SSB hören 
kannst. Sicher wirds gehen, aber es wird Handempfindlich sein, du wirst 
es vermutlich alle paar Minuten nachstellen müssen usw usv.

Mein Vorschlag wäre für diesen Bausatz:

- Bau dir einen kleinen 1-2 Transistor am Modulator (gibt´s genug 
Schaltungen wenn man sucht die brauchbar sind) und verwende den Radio 
eher als das, was er gedacht ist ein "Andenken an alte Technologien und 
Leidenschaft zur Elektronik" - und hör dein eigenes Radioprogramm.
Denn der Radio ist ja nicht zum Spaß mit Transistoren und Filterspule 
ausgerüstet, wenn man das ganze genausogut (in anderen Bausätzen die man 
zu diesem Thema bekommen kann) mit einem IC, 2 Spulen und einem 
Keramikfilter lösen kann

- Bau mit besagtem NE612 einen Converter, wo du verschiedene Quarze 
reinstecken kannst, und somit verschiedene Kurzwellenbänder auf 
Mittelwelle runtermischt. Es gibt ja nach wie vor (gefühlt wieder mehr 
als nach der Abschaltwelle der KW Sender) deutschsprachige Stationen. 
Auch Radio DARC der in vielen Teilen Deutschlands einen sehr hohen Pegel 
hat...
Du kannst dann z.B. ein 5Mhz Quarz in deine NE612 Schaltung stecken, und 
empfängst Radio DARC wo auf 6070 is, dann auf 1070 mit deinem Radio.

Was auch immer daraus wird, ich wünsche dir viel Spaß mit deinem 
Radioprojekt.

von Jona (Gast)


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Diodo Zener schrieb:
> so verändern, dass AFU auf
> 160m oder 630m zu empfangen ist

Auf 630m habe ich noch nie etwas empfangen.

Aber 160m ist eine gute Idee! Das funktioniert auch gut mit 
Ferritantenne.

Meine Empfehlung ist aber: bau Dir einen Direktmischer mit einem NE602.

Einen LC-Oszillator mit dem internen Oszillator vom NE602 aufbauen und 
als abstimmbaren Vorkreis die Ferritantenne mit Drehko. Ausgekoppelt 
wird der Schwingkreis über eine Zusatzwicklung auf dem Ferritstab (und 
dann symmetrisch in den NE602 einspeisen).

Als Endstufe einen TDA7052A, einfacher gehts nimmer.

von W.S. (Gast)


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Diodo Zener schrieb:
> ich will mir so einen Bausatz bestellen,...

Laß es lieber bleiben.

Die Schaltung ist diskret und ausgeknufft mit einer selbstschwingenden 
Mischstufe. Das war so in den 70er Jahren völlig üblich, ist sparsam an 
Bauelementen - und wenn mal was nicht will, dann macht sie erhebliche 
Probleme, wenn man nicht über passende Meßmittel verfügt. In solchen 
Schaltungen ist alles ausgereizt, was man ausreizen kann.

Anderer Vorschlag:
Bau dir ein KW-Radio auf Basis von Schaltkreisen, also nicht so diskret 
wie o.g. Bausatz - und mit eigener Schaltung und Leiterplatte. Wenn du 
da nicht weißt wie, dann skizziere dein Problem und poste es hier.

Was die Spiegelfrequenz ist, weißt du sicherlich, also denke zuerst über 
deinen Frequenzfahrplan nach (hoch- oder tiefliegende ZF, was für Filter 
usw.).

W.S.

von Jona (Gast)


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Man könnte natürlich auch ein Audion bauen, das kann ja alles von AM 
über SSB und CW empfangen und der Aufbau ist nicht schwierig.

Ein Audion für AFU sollte aber ein gespreiztes Band haben (z.B. 
umschaltbar für 160m, 80m und 40m). Da muss man nämlich feinfühlig 
einstellen können.


Hier wird z.B. ein einfaches Kurzwellenaudion vorgestellt.
http://www.b-kainka.de/bastel3.htm

Linksammlung Kainka:
http://www.b-kainka.de/bastel0.htm


Hier ein ganz einfaches Audion nach Hans Nussbaum:
https://www.youtube.com/watch?v=c-8zchIU4iU

von Jona (Gast)


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Hier noch ein Link zur Kainka-HF-Bastelecke:
http://www.b-kainka.de/HF.htm

von Diodo Zener (Gast)


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Danke für die Ideen!

Ich hab's nun bestellt und werde es erstmal aufbauen. Beim Löten hab ich 
ja dann viel Zeit, über die Einzelheiten der Schaltung nachzudenken.

Das mit dem Runtermischen von KW, das werd ich ausprobieren.

von Jona (Gast)


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Diodo Zener schrieb:
> Das mit dem Runtermischen von KW, das werd ich ausprobieren.

Ein Kurzwellenkonverter:
http://www.b-kainka.de/bastel86.htm

von heavybyte (Gast)


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Was willst du denn damit empfangen?
AM gibt es kaum noch.
SSB mit einem handabgestimmten Oszillator?
Vergiss es.
Viel Spaß beim basteln.

Gruß

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Direkt unterhalb von Mittelwelle liegt das nach wie vor benutzte Band 
für NDBs, die über Europa verstreut sind. Sind allerdings nur 
Morsezeichen in AM, die die Kisten ausstrahlen und besonders stark sind 
sie auch nicht.
Kann aber trotzdem mal interessant sein:

https://en.wikipedia.org/wiki/Non-directional_beacon

von Jona (Gast)


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Du sprichst von diesen Flughafen-Morsezeichen, die in AM zwischen LW und 
MW ausgestrahlt werden?

von Stefan M. (derwisch)


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Matthias S. schrieb:
> Direkt unterhalb von Mittelwelle liegt das nach wie vor benutzte Band
> für NDBs, die über Europa verstreut sind. Sind allerdings nur
> Morsezeichen in AM, die die Kisten ausstrahlen und besonders stark sind
> sie auch nicht.
> Kann aber trotzdem mal interessant sein:

Das ist sogar sehr interessant.
Man kann diese Baken wunderbar benutzen, um die Leistungsfähgkeit von 
Empfängern und Antennen zu ermitteln.
Sie sind ständig empfangbar, und der Standort ist auch genau bekannt.
Im Netz gibt es Auflistungen davon.

Wenn man mit einem selbstgebastelten Audion dann eine Vielzahl dieser 
Baken zu später Stunde abhört, vergehen Stunden wie Minuten.
Jedenfalls für Radiofreaks...:-)

Ein Audion hat auch immer den Vorteil, das die Schaltung kein 
nenneswertes Rauschen produziert.
Ich verwende die Spule des Eingangskreises immer gleich als Antenne.
Ausgeführt als Rahmenantenne in Bierdeckelgröße mit 4-5 Wdg.

Angekoppelte Außenantennen brachten nie mehr Sender, sondern höchstens 
mehr Störungen.

von Bastler (Gast)


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Stefan M. schrieb:
> Ausgeführt als Rahmenantenne in Bierdeckelgröße mit 4-5 Wdg.

Bierdeckel ist wohl doch ein bisschen zu sehr klein.
Und innen hast Du mit Sicherheit mehr Störungen als aussen.
Sonst stimmt die ganze HF-Technik nicht!

von Bastler (Gast)


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Stefan M. schrieb:
> Rahmenantenne in Bierdeckelgröße mit 4-5 Wdg

mit 4-5 Wdg. kommst Du auch niemals ins NDB-Band 200-500 kHz.
Kopfschüttel!!!

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Wir haben vor einiger Zeit wg. eines Peilvorsatzes für die Dinger, der 
bei mir rumliegt, über die Rahmenantennen für NDB diskutiert. Zur 
Einpeilung der Dinger wurden danach früher Ringe mit etwa 60-80cm 
Durchmesser genommen, und mit Draht bewickelt, (nicht bekannt, wieviel 
Windungen, aber mehr als eine und weniger als 30 werden es gewesen 
sein).
http://www.seefunknetz.de/peilen.htm
Da die Leistung der NDB meistens deutlich unter 100W liegt, kann man nur 
die nähere Umgebung abhorchen. Hier in Berlin lohnt sich das mit 4 
hörbaren Baken, woanders ists sicher anders.
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_ungerichteten_Funkfeuer_%28NDBs%29

Jona schrieb:
> Du sprichst von diesen Flughafen-Morsezeichen, die in AM zwischen LW und
> MW ausgestrahlt werden?

'Flughafen-Morsezeichen' ist ja lustig :-) Ja, stehen auch bei 
Flughäfen, sind aber ursprünglich auch für Schiffe gedacht gewesen.
Ein interessanter Dienst im gleichen Frequenzbereich ist übrigens 
Navtex:
https://en.wikipedia.org/wiki/Navtex

Das ist eine interessante Anwendung für Superhet und Mikrocontroller, 
vor allem, seit Pinneberg auch in DE Navtex Daten sendet.

: Bearbeitet durch User
von Stefan M. (derwisch)


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Bastler schrieb:
> Bierdeckel ist wohl doch ein bisschen zu sehr klein.
> Und innen hast Du mit Sicherheit mehr Störungen als aussen.
> Sonst stimmt die ganze HF-Technik nicht!

Nein, genau im Gegenteil.
Natürlich sollte man das nicht direkt neben einem Notebook, 
Handyladegerät oder einer LED Funzel in Betrieb nehmen.

Mit größeren Antennen ( vorsichtig angekoppelter Langdraht im Garten ) 
empfängt man wirklich nicht mehr Sender, nur zusäzlich mehr Störungen, 
weil ich damit z.B. auch die HF Verseuchung aus der Nachbarschaft mit 
aufnehme.

Bastler schrieb:
> mit 4-5 Wdg. kommst Du auch niemals ins NDB-Band 200-500 kHz.
> Kopfschüttel!!!

Das war mißverständlch ausgedrückt, sorry
Mit 4-5 Wdg bin ich natürlich im KW Bereich.
Für die NDB braucht man etliche Windungen mehr.

von B e r n d W. (smiley46)


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von Diodo Zener (Gast)


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Hallo zusammen,
der Bausatz ist gestern angekommen und nun zusammengelötet.

Nun, wie geht man zum abgleichen vor?

Es gibt ja die noch nicht verbundenen Punkte A B C D. Ist nun in 
alphabetischer Reihenfolge abzugleichen, einfach so, dass der angegebene 
Strom stimmt? Oder wie macht man sowas?

(Ein Osszi wäre morgen verfügbar.)

von B e r n d W. (smiley46)


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IMO wird bei ABCD nichts abgeglichen, die dienen der Fehlersuche. Der 
Strom wird nur kontrolliert, liegt er in der Nähe der angegebenen Werte, 
werden die Brücken geschlossen.

Für die ZF wäre es ein Vorteil, 455kHz einzuspeisen und die beiden 
Bandfilter T3 und T4 auf Maximum abzugleichen. Ohne 455kHz Generator die 
Lautstärke voll aufdrehen. Evtl. ist ein leises Rauschen zu hören, 
welches mit den beiden Bandfiltern auf Maximum gedreht werden kann.

> Ein Oszi wäre morgen verfügbar

Falls das Oszilloskop die Frequenz anzeigen kann, könnte damit der 
Oszillator abgeglichen werden. Empfangen wird von 525-1630kHz, also muss 
der VFO den Bereich von 980-2085kHz überstreichen. An der Spule wird das 
untere und am kleinen Trimmer auf der Rückseite des Drehkondensators das 
obere Ende eingestellt. Den Vorgang mehrmals wiederholen, bis der 
Bereich passt.

Es sollte ein Sender am unteren Bandende eingestellt werden. Die Spule 
auf der Ferritantenne wird auf Maximum verschoben. Dann wird ein Sender 
am oberen Bandende eingestellt und der zweite Trimmer auf der Rückseite 
des Drehkondensators auf Maximum gestellt. Den Vorgang mehrmals 
wiederholen, bis die Empfindlichkeit über den ganzen Bereich gut ist.

: Bearbeitet durch User
von Günter Lenz (Gast)


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Diodo Zener schrieb:
>ich will mir so einen Bausatz bestellen

Leider sind alle Deutschen Mittelwellensender abgeschaltet.
Im Ausland gibt es noch welche, die sind aber schwächer.
Nur mit Ferritantenne wirst du sie kaum empfangen können.
Abends und mit zusätzlicher Langdrahtantenne könnte
es vielleicht klappen.

Diodo Zener schrieb:
>Daher folgende Idee:
>Könnte man nicht die Schwingkreise am Eingang so verändern, dass AFU auf
>160m oder 630m zu empfangen ist?

Dieser Bausatz hat eine selbstschwingende Mischstufe, die
Frequenzstabilität reicht da für AFU nicht aus.

Jeden Sonntag 11:00 - 12:00 gibt es im 49m-Band eine AM-Sendung
vom DARC, deshalb mal folgender Vorschlag:

http://www.box73.de/product_info.php?products_id=3309

von HF-Bastler (Gast)


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Diodo Zener schrieb:
> Also das Radiohören ist
> hier nicht umbedingt mein Ziel, sondern das Feedback am Ende.

Wenn Du was lernen willst,
dann fange lieber mit einfachen Geräten an.
Die sind leicht zu verstehen, schnell aufgebaut
und funktionieren trotz geringem Aufwand erstaunlich gut.

Auch bieten sie viele Möglichkeiten für eigene Modifikationen,
so dass ein echtes Erfolgserlebnis gesichert ist.
z.B.
- Einkreiser für 160/80m Afu
- wie vor mit Vorstufe
- Direct-Conversion
- Software Defined SDR (in einfachster Ausführung)

Bastelanleitungen und Bausätze sowie Erfahrungsberichte
gibt es im Netz zuhauf.

Wenn Du danach immer noch Spaß daran hast,
kannst Du das technische Niveau beliebig steigern,
z.B.
- mcHF SDR

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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HF-Bastler schrieb:
> Wenn Du was lernen willst,
> dann fange lieber mit einfachen Geräten an.

Schau dir bitte mal den Schaltplan an. Das ist ein einfacher Superhet 
für AM und der TE hat den Bausatz schon auf dem Tisch.
Einfacher gehts kaum. Man kann ihn z.B. mit einem Oszillator mit 455 kHz 
Resonator in der ZF abgleichen (gibts oft in IR Fernbedienungen) und 
dann z.B. mit einem 1MHz Oszillator den AM Empfang optimieren. Oder man 
probiert dann, die 1ste Oberwelle des 455 kHz Oszillator auf 910 kHz zu 
empfangen, wenn man sich den Testoszillator schon gebaut hat.

von B e r n d W. (smiley46)


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> Im Ausland gibt es noch welche, die sind aber schwächer.
> Nur mit Ferritantenne wirst du sie kaum empfangen können.

Es ist schon deutlich leerer geworden auf MW, trotzdem kommen nachts 
noch einige starke Sender aus Frankreich, UK, Niederlande..

> Dieser Bausatz hat eine selbstschwingende Mischstufe, die
> Frequenzstabilität reicht da für AFU nicht aus.

Natürlich kommt es bei starken Signalen zu Frequenzverwerfungen. IMO 
trotzdem einen Versuch wert. funktioniert das Radio erstmal, können zwei 
umschaltbare Vorkreise drangebaut werden mit Anschluss für eine 
Drahtantenne und einem Poti als HF-Regler. Falls der Oszillator nicht 
ausreichend stabil ist, kann er deaktiviert und stattdessen ein 
seperater eingespeist werden.

Zusätzlich fehlt noch ein BFO.

von HF-Bastler (Gast)


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Matthias S. schrieb:
> Das ist ein einfacher Superhet für AM


Sicher, aber die Möglichkeiten für eigene Ideen sind beschränkt.
Ausserdem wird das Ding mit 3 mV/cm fast nichts empfangen.

Aber das ist auch schon lehrreich und Anstoß,
sich über Verbesserungen eigene Gedanken zu machen.

von Diodo Zener (Gast)


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Guten Abend,

also das Radio empfängt, aaaber...

Ich glaube, der BFO schwingt nicht und was ich empfange, empfange ich 
irgendwie als Audion. Es ist nur ein Sender da und das auch nur, wenn 
ich die Ferritantenne anfasse. (Kommt gerade Fußball, ich kanns mit dem 
Degen1103 auf 863 kHz und auf 1154 kHz empfangen). Der Drehko verändert 
nur gering die Lautstärke.

Die Ströme an den Messpunkten waren A=0,53 mA; B=1,4 mA; C=2,6mA; D=2 
mA.

von Diodo Zener (Gast)


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...hab ein bischen an den Spulen gedreht und kann nun einen 
französischen Sender empfangen, es geht um "la nouvelle administration 
américaine". Das empfange ich mit dem dem normalen Radio aber 
blöderweise erst auf 3956 kHz.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Wie oben schon gesagt, brauchst du zumindest mal einen Test Oszillator 
für den interessierenden Frequenzbereich, der, wenn du noch nichts am 
Bausatz verändert hast, ja MW sein sollte.
Ich verwende für sowas meinen alten Grid-Dipper, aber die sind 
mittlerweile fast nicht mehr erhältlich.

http://hackaday.com/2015/11/30/the-grid-dip-meter-forgotten-instrument/
Lustigerweise habe ich genau den auf der Abbildung.

Bau dir mit einem dieser kleinen Resonatoren aus IR Fernbedienungen mal 
einen 455 kHz Oszillator, mit dem du die beiden ZF Kreise abstimmen 
kannst.
Wenn du da im richtigen Bereich liegst, hast du schon mal eine Referenz.
Abstimmen sollte man die Kreise übrigens möglichst vorsichtig, damit der 
Kern nicht bricht, und am besten mit Plastikschraubendreher, aka 
Abgleichschraubendreher.

: Bearbeitet durch User
von michael_ (Gast)


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Diodo Zener schrieb:
> ...hab ein bischen an den Spulen gedreht und kann nun einen
> französischen Sender empfangen, es geht um "la nouvelle administration
> américaine". Das empfange ich mit dem dem normalen Radio aber
> blöderweise erst auf 3956 kHz.

Ist doch schon was.
Die ZF kannst du aber abgleichen.
Dazu stellst du den Drehko auf keinen Sender oder einen ganz schwachen.
Dann stellst du von hinten an die Bandfilter auf max. Rauschen ein.
Ob du da 455, 450 oder 468KHz hast, ist erstmal Nebensache.
Danach geht es weiter mit dem Oszillator am unteren Bandende. Also der 
Spule.

von Günter Lenz (Gast)


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Diodo Zener schrieb:
>Ich glaube, der BFO schwingt nicht

Glaube nützt hier nichts, man muß es genau wissen, dafür
brauchst du Meßgeräte, Oszillograf, Frequenzzähler, Meß-Sender
usw. Am einfachsten kannst du den Oszillator testen, in dem du
die geringste Frequenz einstellst und ein anderes Radio daneben
stellst. Auf etwa 1MHz kannst du dann den Oszillator empfangen.
Der Oszillator muß im folgenden Frequenzbereich schwingen:

526.5kHz + 455kHz = 981.5kHz bis 1606.5kHz + 455kHz = 2061.5kHz

Die Ferritstabantenne muß von 526.5kHz bis 1605.5kHz
abstimmbar sein. Die beiden ZF-Schwingkreise müssen auf
455kHz abgestimmt werden.

von B e r n d W. (smiley46)


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> Leider sind alle Deutschen Mittelwellensender abgeschaltet.

Alle "Öffentlich-Rechtlichen".

Gerade empfange ich über Uni Twente ein AM-Signal Einseitenband mit 
Träger. Es handelt sich anscheinend um einen Hambureger Lokalsender auf 
6190kHz.

von Diodo Zener (Gast)


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Gestern Nacht waren auf Mittelwelle wirklich viele Sender mit meinem 
Weltempfänger klar reinzubekommen, jetzt gegend Mittag beschränkt es 
sich auf ein paar digitale Aussendungen, was auch immer das sein mag. 
Aber bei Nacht ist an Sendern kein Mangel.

Also zurück zum BFO... Mit dem Osszi kann ich über R2 nichts messen. Ist 
das der richtige Punkt?
Bei den Abgleichkreisen, also die Bleichquader mit Ferrit drin, haben 
diese unterschiedliche Werte? (Wie heißen die eigentlich korrekt?) Hier 
in der Anleitung stehen Sie alle in einer Zeile der Tabelle, daher 
dachte ich, sie wären gleich. Jetzt hab ich bei dem Plan auf der Hoepage 
gesehen, dass verschiedene Farben verzeichnet sind (green/blue/blue). 
Meine Abgleichkreise haben aber andere Farben.

von B e r n d W. (smiley46)


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T1 ist die Ferritantenne
T2 ist die Oszillatorspule (rot)
T3 ist das 1. ZF-Filter (weiß)
T4 ist das ZF-Demodulatorfilter (schwarz)

T3 und T4 nennt man ZF-Bandfilter bzw. Resonanzübertrager. Beide 
beinhalten einen Schwingkreiskondensator und können bei 455kHz in 
Resonanz gebracht werden.

Beim der Oszillatorspule handelt es sich "nur" um eine einstellbare 
Induktivität, zusammen mit einem Paket des Drehkondensators wird sie 
auch zum Schwingkreis.

: Bearbeitet durch User
von Diodo Zener (Gast)


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Danke Bernd!

Woher weißt du die Farben, gibt es da eine Norm?

Also tausche ich T2-T4 so, wie's in deinem Bild ist?

von B e r n d W. (smiley46)


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> Farben, gibt es da eine Norm?

Nicht wirklich eine Norm, aber das war bei anderen Radios schon so. 
Außerdem schreibt das jemand auf der zweiten Seite der Kommentare:
"The manual is only available in Chinese, BTW: T2 - RED, T3-WHITE, 
T4-BLACK. After some troubleshooting it seems to work."

> Also zurück zum BFO...

VFO ist der richtige Ausdruck. Ein BFO muss später noch gebaut werden, 
um SSB zu detektieren.

> Mit dem Osszi kann ich über R2 nichts messen.

Ja, das ist der richtige Punkt. Vermutlich reicht die Rückkopplung beim 
Bandfilter nicht aus, um anzuschwingen. Die Frequenz läge dann zwischen 
400 und 450 kHz.

: Bearbeitet durch User
von Günter Lenz (Gast)


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Bei den ZF-Filtern ist einen Kondensator eingebaut,
sieht man ja auch auf dem Schaltplan. Wenn du unter
schaust kannst du den Kondensator sehen. Der Oszillator-
schwingkreis hat eine Anzapfung, dort wo C2 angeschlossen
ist. Da kannst du mit einem Oszillograf prüfen ob der
Oszillator schwingt und da kannst auch mit einem Frequenzzähler
Die Frequenz von 981.5kHz bis 2061.5kHz einstellen. Den
Oszillograf und den Frequenzzähler moglichst lose, mit
einen kleinen Kondensator (wenige pF) ankoppeln, damit keine
Verstimmung durch die Messung entsteht.

von Günter Lenz (Gast)


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B e r n d W. schrieb:
> Die Frequenz läge dann zwischen
>400 und 450 kHz.

Nein, die Oszillatorfrequenz ist   Empfangsfrequenz + ZF-Frequenz,
also Empfangsfrequenz + 455kHz.

von Toxic (Gast)


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Diodo Zener schrieb:
> Gestern Nacht waren auf Mittelwelle wirklich viele Sender mit meinem
> Weltempfänger klar reinzubekommen, jetzt gegend Mittag beschränkt es
> sich auf ein paar digitale Aussendungen, was auch immer das sein mag.
> Aber bei Nacht ist an Sendern kein Mangel.

Das hat was mit der Ionospaehre zu tun.Sie macht es eigentlich erst 
moeglich,dass man einen Sender rund um den Globus empfangen kann.Waere 
sie nicht, wuerden die Sendesignale in die unendlichen Weiten des 
Universums entfleuchen and "boldly go were no one has gone before" - das 
letztere fuer Enterprise freaks ;-)

http://www.todayifoundout.com/index.php/2015/01/radio-signals-travel-night-day/

von B e r n d W. (smiley46)


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>> Die Frequenz läge dann zwischen
>> 400 und 450 kHz.
> Nein, die Oszillatorfrequenz ist   Empfangsfrequenz + ZF-Frequenz,
> also Empfangsfrequenz + 455kHz.

Wenn man aber anstatt Oszillatorspule ein ZF-Filter einbaut, kann die 
Frequenz nur niedriger sein als 455 kHz, je nach Drehko-Stellung.

von Günter Lenz (Gast)


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B e r n d W. schrieb:
>Wenn man aber anstatt Oszillatorspule ein ZF-Filter einbaut,

Das ist dann aber ein Konstruktionsfehler, der ZF-Verstärker
kann dann auch nicht mehr richtig funktionieren.

von B e r n d W. (smiley46)


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von Diodo Zener (Gast)


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So, habs gestern umgelötet, wie Bernd mir's gesagt hat. War nicht so 
einfach, die Filter heil raus zu bekommen, einen Pfosten musste ich 
nachlöten. (Ich habe den hauchdünnen Draht der Spule mit einem einzelnen 
Draht eine Litze verlängert, sonst hätte es nicht mehr gelang.)

Aber: Nun funktioniert's erstmal. Also ich empfange ähnliche Brummtöne 
wie mit dem Degen1103, was anderes gibts ja um die Uhrzeit nicht.
Zum Abgleich des Osszilators hab ich das Osszi über R2 geklemmt. Mit 
Timebase 0,2 uS am Osszi hab ich das jetzt erstmal grob eingestellt. Für 
genaueres hab ich mir einen DDS (AD9850 und AVR) besorgt, aber CW ist ja 
gerade noch nicht zu hörbar.

Jetzt versuche ich erstmal, die Filter auf maximales Rauschen 
einzustellen.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Diodo Zener schrieb:
> dass verschiedene Farben verzeichnet sind (green/blue/blue)

Das wäre natürlich sehr irreführend, denn wie Bernd schon geschrieben 
hat, gibts zwar nicht direkt eine Norm für Kernfarben bei diesen Spulen, 
aber schon einen guten Standard, an den sich auch so gut wie alle 
Spulenhersteller halten.

Danach wäre grün ein 10,7MHz ZF Filter und blau, wimre, der 
Quadraturkreis für den FM Demodulator, alles beides hat also gar nichts 
mit einem AM Radio zu tun.
Daneben gab es noch orange, das auch ein 10,7Mhz Filter ist.

von Günter Lenz (Gast)


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Diodo Zener schrieb:
> aber CW ist ja
>gerade noch nicht zu hörbar.

CW und SSB ist damit so erst mal nicht empfangbar, da es ja
ein AM-Empfänger ist. Für CW und SSB brauchst du noch einen BFO,
also einen stabilen 455kHz-Oszillator, den man im einfachsten
Fall lose an den letzten ZF-Filter ankoppelt.

>Jetzt versuche ich erstmal, die Filter auf maximales Rauschen
>einzustellen.

Ist eine Notlösung, kann man machen, wenn man keine Meßgeräte
hat. Besser geht es mit einem Meß-Sender und die Gleichspannung
über C5 messen.

von Diodo Zener (Gast)


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Günter Lenz schrieb:
> Für CW und SSB brauchst du noch einen BFO,
> also einen stabilen 455kHz-Oszillator, den man im einfachsten
> Fall lose an den letzten ZF-Filter ankoppelt.

Habe gerade eine 455kHz Keramikresonator gefunden. Damit kann ich doch 
einen Osszilator bauen, den ich über so einen kleinen Schiebeschalter 
an/ausschalten kann. Was heißt lose angekoppelt?

Günter Lenz schrieb:
> Besser geht es mit einem Meß-Sender und die Gleichspannung
> über C5 messen.

Funktioniert das auch bei reinem Träger oder braucht es dafür AM? Ich 
hab ja den DDS-Baustein. Einen AM-Modulator kann ich sonst morgen auf 
dem Steckbrett aufbauen.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Diodo Zener schrieb:
> Was heißt lose angekoppelt?

Das unterscheidet sich von Fall zu Fall. Meistens reichen ein paar pF 
(2,2pF - 22pF) Koppelkondensator, die du nach dem Mischer mit auf die 
erste ZF Stufe raufmischt - bei deiner Schaltung direkt mit auf die 
Basis.

Diodo Zener schrieb:
> Funktioniert das auch bei reinem Träger oder braucht es dafür AM?

Der reine Träger ist auch AM :-) Mit viel Pegel aus dem DDS wird die 
Spannung höher sein und mit wenig Pegel ist sie niedriger. Abgleichen 
tut man aber am besten mit so wenig Pegel wie nötig, d.h. zu Anfang 
etwas mehr Bums - Spannung auf Maximum bringen mit den ZF-Kreisen, dann 
den Pegel reduzieren, Spulen wieder auf Maximum usw.

von Elektrofan (Gast)


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> Der reine Träger ist auch AM :-)

eher "CW"  (Continuous wave)     ;-)

von B e r n d W. (smiley46)


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> Habe gerade eine 455kHz Keramikresonator gefunden.
> Damit kann ich doch einen Oszillator bauen

Gute Idee! Hast du schon eine Schaltung?

> Was heißt lose angekoppelt?

Möglicherweise reicht es schon, das Kabel mit dem Oszillatorsignal in 
die Nähe vom Ausgang T4 / Basis des Demodulatortransistors zu bringen.

von Diodo Zener (Gast)


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B e r n d W. schrieb:
> Gute Idee! Hast du schon eine Schaltung?

Ich hatte an die Schaltung von Kainkas Quarz-Pendler gedacht. Oder gibt 
es da was geeigneteres?

http://www.b-kainka.de/bastel118.htm

Die Diode und alles "rechts davon" würde ich weglassen und an der Stelle 
an den Demodulator ankoppeln mit wenigen pF. Achso, und der 12 pF 
Kondesator muss bestimmt größer werden bei der geringeren Frequenz?

von B e r n d W. (smiley46)


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Oder so:
Beitrag "Re: 40 kHz Oscillatorschaltung schwingt nicht an"

Wenn Du Lust dazu hast, probier einfach beide Varianten aus.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Diodo Zener schrieb:
> Achso, und der 12 pF
> Kondesator muss bestimmt größer werden bei der geringeren Frequenz?

Das wirst du ausprobieren müssen. Der BFO sollte nicht so stark sein, 
das er den ZF-Zug 'zustopft', sonst bleibt nichts für das Empfangssignal 
und andererseits nicht so schwach, das nichts mehr überlagert wird.
Optimal ist eine Amplitude, die dem Nutzsignal etwa entspricht, also 
gleich gross ist. Wenn der Oszillator das zulässt, ist eine Auskopplung 
über ein (Trimm-)Poti zur Amplitudeneinstellung gar nicht dumm.

: Bearbeitet durch User
von Günter Lenz (Gast)


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Diodo Zener schrieb:
http://www.b-kainka.de/bastel118.htm

>Die Diode und alles "rechts davon" würde ich weglassen und an der Stelle
>an den Demodulator ankoppeln mit wenigen pF. Achso, und der 12 pF
>Kondesator muss bestimmt größer werden bei der geringeren Frequenz?

Ja, der 12 pF Kondensator muß viel größer werden, je kleiner
die Frequenz je größer muß er werden. Und der Transistor benötigt
auch noch einen Kondensator von Basis nach Masse, der fehlt hier,
weil die parasitäre Basis-Emitter-Kapazität für diese hohe
Frequenz ausreicht. Diese Maßnahmen sorgen für eine Phasendrehung,
sonst schwingt der Oszillator nicht an.

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