Warum versuchst du, einen Fotodiodenverstärker, den du auch noch auf
nichtnachvollziehbare Weise modifiziert hast, als Spannungsverstärker zu
missbrauchen?
Zu deinem ersten "Schaltplan":
Der zusätzliche Verstärker (G1) verstärkt vor allem eines, nämlich die
Schwingneigung deiner Schaltung.
Zu deiner Simulation:
Bei dem 1kHz-Eingangssignal ist Rf wesentlich größer als die Impedanz
von Cf und kann deswegen vernachlässigt werden. Da die Signalquelle
keinen ohmschen Innenwiderstand hat, bleibt ein kapazitiver
Spannungsteiler aus Cf und Csensor übrig. Die Gesamtverstärkung ist
damit etwa Csensor/Cf=100. Das Ganze funktioniert aber nur deswegen
halbwegs, weil du mit V3 den durch den FET entstehenden und schwer
vorhersehbaren Offset passend kompensiert hast. Nimm statt des idealen
FETs und des idealen Opamps aus der von LTspice angebotenen Liste
irgendwelche nichtidealen Typen, und schon wird sich die Schaltung ganz
anders verhalten oder überhaupt nicht mehr funktionieren.
Warum machst du das überhaupt so unnötig kompliziert und baust nicht
einfach einen klasssischen invertierenden oder nichtinvertierenden
Verstärker mit dem Opamp, klar definierten Widerständen und ohne diesen
ominösen FET auf?