Gast
#4749841
Hallo, ich würde gern Rauschen indentifizieren, indem ich das gemessene Leistungsdichtespektrum mit einem berechneten vergleiche und so aufs rauschen komme. Ist das ein möglicher Weg?
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Rauschen identifizieren
Gast
#4749841
Hallo, ich würde gern Rauschen indentifizieren, indem ich das gemessene Leistungsdichtespektrum mit einem berechneten vergleiche und so aufs rauschen komme. Ist das ein möglicher Weg?
Gast
#4749987
Sascha, nur kurz eine Frage: wie willst du die Dichte messen? FFT ? Dann würdest du ehin die Verteilung im Spektrum sehen. Gruß Sascha
Gast
#4750154
Sascha schrieb: > Sascha, > nur kurz eine Frage: > wie willst du die Dichte messen? FFT ? > Dann würdest du ehin die Verteilung im Spektrum sehen. > > Gruß Sascha Sascha, ja über die FFT. was bedeutet ehin? Gruß kein Sascha
Gast
#4750165
Vermont schrieb: > was bedeutet ehin? aus dem Kontext schließe ich auf -- ohnehin --
Gast
#4750292
Reinhard M. schrieb: > Vermont schrieb: >> was bedeutet ehin? > > aus dem Kontext schließe ich auf -- ohnehin -- Verstehe ich nicht... Rauschen ist was zufallsbedingtes (Stochastische Größe) wie kann das ein Spektrum haben?
Gast
#4750719
Das ist doch gerade eine Eigenschaft des Rauschens. z.B. weißes Rauschen hat ein Spektrum, welches die gleiche Amplitude von 0...Unendlich aufweist.
Gast
#4750724
Vermont schrieb: > Verstehe ich nicht... Rauschen ist was zufallsbedingtes (Stochastische > Größe) wie kann das ein Spektrum haben? Jegliches elektrische Signal hat ein Spektrum, genauso wie es einen zeitlichen Verlauf hat. Das Spektrum wird über einen Zeitraum bestimmt und ist eine Art Mittelwert im Frequenzraum. Mit stochastischen Signale haben Mittelwerte keine Probleme, solange der Zeitraum ausreichen lang ist.
Gast
#4751163
Wolfgang schrieb: > Vermont schrieb: >> Verstehe ich nicht... Rauschen ist was zufallsbedingtes (Stochastische >> Größe) wie kann das ein Spektrum haben? > > Jegliches elektrische Signal hat ein Spektrum, genauso wie es einen > zeitlichen Verlauf hat. Das Spektrum wird über einen Zeitraum bestimmt > und ist eine Art Mittelwert im Frequenzraum. Mit stochastischen Signale > haben Mittelwerte keine Probleme, solange der Zeitraum ausreichen lang > ist. Das bedeutet jetzt ich kann wie vom gemessenen Leistungsdichtespektrum aufs Rauschen schließen?
Gast
#4751391
Wenn in allen Bins die gleiche Leistung drinne ist, hast du zumindest sowas ähnliches wie weisses Rauschen...
Gast
#4761874
Vllt der Hinweis, wenn das falsch verstanden wurde... Ich möchte messen das PSD welches mit Raschen überlagert ist. Aus dem gemessenen Signal möchte ich den Rauschanteil identifizieren... Du hast also ein verrauschtes Signal, und du du möchtest das PSD des Signals und des Rauschens schätzen, richtig? Dazu musst du irgendwelche Annahmen über die Eigenschaften des Signal- und des Rauschanteils treffen mit denen du sie unterscheiden kannst. Z.B. dass das Rauschen stationär und das Signal nur kurzzeitig stationär und häufig 0 ist (übliche Annahme bei verrauschter Sprache). Also überleg dir erst mal zumindest ein grobes Modell für dein Signal und dein Rauschen, damit kann man dann weiter arbeiten.
Gast
#4761903
Stichwort hier wäre eventuell "Korrelationsanalyse". Ist aber zu lange her bei mir, ich müsste mich auch erst wieder einlesen.
Gast
#4761919
> Das ist doch gerade eine Eigenschaft des Rauschens. z.B. weißes > Rauschen hat ein Spektrum, welches die gleiche Amplitude von > 0...Unendlich aufweist. Das ist allerdings ein Sonderfall. Ich nehme an, dass auch anderes "Rauschen" weg gefiltert werden soll.
Gast
#4766831
Es soll ein ergodischer Prozess angenommen werden. Im Grunde muss es sich ja stets um eine Überlagerung aus detministischen und stochastischen Signal handeln. Aus der Autokorrelation, wird die FFT gebildet, womit sich dann das PSD ergibt. Andreas S. schrieb: > Du hast also ein verrauschtes Signal, und du du möchtest das PSD > des > Signals und des Rauschens schätzen, richtig? Dazu musst du irgendwelche > Annahmen über die Eigenschaften des Signal- und des Rauschanteils > treffen mit denen du sie unterscheiden kannst. Z.B. dass das Rauschen > stationär und das Signal nur kurzzeitig stationär und häufig 0 ist > (übliche Annahme bei verrauschter Sprache). Also überleg dir erst mal > zumindest ein grobes Modell für dein Signal und dein Rauschen, damit > kann man dann weiter arbeiten. Du hast absolut ins Schwarze getroffen. Welche Annahmen kann ich denn machen? -weißes Rauschen?
Gast
#4767689
Das Problem ist das Folgende: Der Mittelwert echten Rauschens ist immer Null, von daher gibt es nichts, was man von einem Signal abziehen muss. Ein Spektrum des Rauschen kann zwar ermittelt werden, ist aber auch nur auf längere Perioden sinnvoll und das, was man da rausbekommt, ist zu klein, als dass es nach dem Abziehen eine Wirkung hätte. Kurzfristig abziehen kann man daher nur, was man auf kurze Perioden bezogen ermittelt hat, und das ist nach unten bandbegrenzt. Und es ist ungenau: Das Rauschen ändert sich in dem bandbereich schnell und daher ist eine Messung so gut wie nicht möglich. Es braucht immer Annahmen über den Rauschanteil und den abzuziehen, bringt oft neues Rauschen und zwar im niederfrequenten Bereich.
Gast
#4768462
Du könntest ein Frequenz Spektrum aufnehmen, und du Subdrahierst die Frequenzanteile vom Nutzsignal und hast das Rauschen, oft ist das Rauschen hochfrequent, als Anhaltspunkt. Um was für ein Nutzsignal handelt es sich bei dir? Antwort schreibenBitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben. |
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