Hi
>Wie kann ich gewährleisten dass trotz Programmierfehler der Zugmagnet>auf jedenfall sich abschaltet und dann 1 Minute abkühlt ?
Monoflop(s).
MfG Spess
Akkusammler schrieb:> Wie kann ich gewährleisten dass trotz Programmierfehler der Zugmagnet> auf jedenfall sich abschaltet
mit einer trägen Sicherung könne das gehen
> und dann 1 Minute abkühlt ?
das wird schon schwerer. Dafür müsste man entweder wieder ein µC
verwenden oder alles Analog mit Monoflop, Relais und Kondensatoren
aufbauen.
Eventuell reicht ja eine Selbstrückstellende Sicherung schon aus.
http://cdn-reichelt.de/documents/datenblatt/C400/LITTELFUSE_PTC_30-850010.pdf
Selbstrückstellende Sicherung hört sich interessant an. Aber verstehen
tu ich aus der Tabelle noch nicht so ganz: Wann wird sie zurückgestellt?
Was bedeutet "Maximum Time To Trip"? Das beim 30R110 die Zeit 5.90s
vergehen muss bis es sich auslöst ? Oder bis es sich wieder
zurückschaltet?
Akkusammler schrieb:> Was bedeutet "Maximum Time To Trip"?
einfach mal übersetzen?
Trip - auslösen
> Das beim 30R110 die Zeit 5.90s> vergehen muss bis es sich auslöst?
ja
> Oder bis es sich wieder zurückschaltet?
nein, dafür muss der Minimale Strom unterschritten werden und etwas
gewartet werden.
Die Dinger haben doch nen Motor und ein Getriebe verbaut. Zumindest die
die ich da habe und exakt genau so aussehen.
Was soll daran ein zugmagnet sein. Schon allein von der Form her.
Ich würde mir die Software in Ruhe ansehen.
Stimmt die Spannung; stimmen die Zeiten, sollten alle, außer dem Händler
für Ersatzteile, glücklich werden.
Ein Tipp: Wenn Du und einer der vom Programmieren Ahnung hat, keinen
Fehler finden, so lagere die Sequenzen, in denen die zugehörigen
Ausgänge gesetzt werden, in eigene Funktionen aus. Da kannst Du dann
Programmunabhängig die Stati überwachen, unabhängig davon warum die
Ausgänge gesetzt werden.
Wird beispielsweise der Ausgang gesetzt, so kannst Du gleichzeitig einen
Timer starten, oder die aktuelle Systemzeit registrieren.
In der Hauptschleife brauchst Du dann nur überprüfen ob der Timer
abgelaufen ist und wenn ja: Ausgang zurücksetzen.
Analog hierzu könntest Du auch die Pausenzeit registrieren. Notfalls
kannst Du das Einschalten für eine definierte Zeit sperren. Allerdings
dürfte das nicht einfach in den "normalen" Programmablauf integrierbar
sein. Irgendeinen Grund sollte der "Ein"-Befehl ja haben.
Aber wie gesagt: So viele Stellen, an denen die Ausgänge gesetzt bzw.
zurückgesetzt werden kann – und sollte – es ja nicht geben.
Akkusammler schrieb:> Normalerweise habe ich dem> Arduino so programmiert dass der Motor wieder abschaltet.
Wenn Du das wirklich so gemacht hast, tut er es auch. Wenn er das nicht
tut, hast Du das falsch beschrieben. Du solltest also erst einmal den
Fehler in Deinem Programm suchen.
Ach so!
Da es sich um Zeiten handelt, die sich mit der Augenmaßlehre erfassen
lassen, solltest Du mal eine LED/Glühlampe an den Motor anschließen
umso, die tatsächlichen Zustände - im wahrsten Sinne des Wortes - im
Auge zu behalten.
Es besteht ja ein Unterschied, ob die Pausenzeiten nicht eingehalten
werden, oder ob das Teil zu lange läuft.
Muss aber nicht sein.
Amateur schrieb:> Da es sich um Zeiten handelt, die sich mit der Augenmaßlehre erfassen> lassen, solltest Du mal eine LED/Glühlampe an den Motor anschließen> umso, die tatsächlichen Zustände - im wahrsten Sinne des Wortes - im> Auge zu behalten.
und wenn er mal nicht hinschaut geht wieder eines kaputt?
Dann doch lieber eine Sicherung, das ist etwas billiger bis es stabil
läuft.
Axel R. schrieb:> der Motor läuft in den Anschlag und blockiert dort. Dann glüht er> durch...> So?>>> StromTuner
Für diesen Fall gibt es Motorschutzschalter die den Motor bei überlast
rechtzeitig abschalten.
Hallo,
ich habe normalerweise immer hingeschaut, der Motor geht zurück.
Deswegen ging ich davon aus dass die Programmierung ok war.
Es gab nur ein anderes Problem, aus mechanischen Gründen war der
Reed-Schalter nie geschlossen und der Motor geht die ganze Zeit vor und
zurück, und im Laufe der Zeit wurde der Motor doch zu heiss, weil ich
nicht Zuhause war. Ich geh mal davon aus dass er zwar immer
zurückschaltet aber doch zu oft gemacht hat so, dass die 1-Minütige
Pause nicht eingehalten wurde.
Aber abgesehen davon, kann es doch nicht wahr sein dass Motoren und
andere mechanische Teile nur wegen der schlechten Programmierung kaputt
gehen. Da muss eine andere Lösung her. Jede gute H-Brücke hat auch einen
eigenen Motorentreiber damit auf keinen Fall alle 4 Mosfet
durchgeschaltet werden und + direkt auf - kommt.
Ich schau mir mal monoflop an. Das löst erst mal nur dass der Motor auf
jedenfall ausgeht. Aber die 1-Minütige Pause danach dazu braucht man
einen zweiten monoflop und logic-gatter oder so ?
Das Problem ist: Es soll erlaubt sein, den Motor öfters zu schalten,
aber nicht erlaubt sein, wenn 10 Sek überschritten sind, und falls
überschritten wurde, dann tritt 1 Minute Zwangspause ein.
Das geht in der Programmierung einfach, außer es stürzt ab oder der uC
gerät in eine Endlos-Schleife. Da hab ich hier ein Problem, weil ich oft
mein Code erweitere.
Elektronisch lösen ist halt kompliziert weil nur 1x monoflop alleine
nicht aussreicht.
Akkusammler schrieb:> Das geht in der Programmierung einfach, außer es stürzt ab oder der uC> gerät in eine Endlos-Schleife. Da hab ich hier ein Problem, weil ich oft> mein Code erweitere.
dafür gibt es einen Watchdog.
zusätzlich kann man in der Hauptschleife unabhängig von rest einfach
schauen was der Ausgang vom Motor macht, wenn er länger als 15s aktiv
ist, dann schaltet man alles ab geht in eine endlosschleife und lässt
eine FehlerLED leuchten.
vielleicht ist es eleganter eine zweite uC dranzuhängen, mit wenig
Programmcode der aber "stable" ist. Weil ich möchte ja noch ein
Sekundenzähler einprogrammieren, damit die 10 Sekunden innerhalb 1
Minute nicht überschritten wird.
Ich nehme mal an, daß die Richtungsumkehr durch +- Wechsel
gemacht wird. Am Motor zwei Endabschalter anschließen,
der Motor schaltet sich dann am Endanschlag selber ab.
Diese Endabschalter mit Dioden entgegengesetzter Richtung
in Reihe schalten, damit eine Richtungsumkehr möglich wird.
>Jede gute H-Brücke hat auch einen>eigenen Motorentreiber damit auf keinen Fall alle 4 Mosfet>durchgeschaltet werden und + direkt auf - kommt.
Die dann anliegenden 0 Volt sollten den Verbraucher (Motor) nicht
sonderlich stören. Dein Netzteil und eine eventuelle Brücke schon.
Allerdings kann dadurch indirekt eine unangenehme Situation entstehen.
Das aber sollte sich durch den Tot der Brücke gut zeigen (dauernd an,
trotz "richtiger" Signale).
das mit Temperatursicherung könnte eine gute Idee sein. aber ich müsste
des Plastikgehäuse zum Motor aufbohren damit Temperatursicherung mit
Wärmeleitpaste am Motor gepappt werden kann
kleine Frage noch: wo bekomme ich härtende Wärmeleitpaste her? Das was
man so in PC-Netzteilen kennt, die weisse feste Masse zwischen Spulen
und Mosfets.