Forum: Offtopic Baum Physik/Statik


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von Leon (Gast)


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Grüß Euch!
Diese Frage richtet sich an Personen die in der Forstwirtschaft tätig 
sind, bzw. fachlich in dieser Materie Kompetetnt sind.

Bäume sind anhand ihrer Wurzeln und der Bodenbeschaffenheit 
statisch/dynamisch stabil bis zu einem gewissen Stresseinfluss.

Gibt es dafür empirisch festgelegte Forschungszahlen?

Ausgangswert ein gesunder Baum.
Ich nehme an es wird definitiv einen unterschied geben ab wann ein 
kritischer Strukturverlust für den Baum fatal ist, bezogen hierbei auf 
aktives umfällen eines Baumes. Die wesentliche Frage:
Wann knickt der Baum, wann splittert er ab und fällt um bei Windstille.

Ansatz von mir:
entscheidente Faktoren sind:
-Höhe vom Baum
-Hebelwirkung von Ästen
aus diesen zwei Faktoren entsteht der Schwerpunkt des Baumes.
-"Materialsbeschaffenheit"/Struktur/(Dichte?)/Ziefestigkeit/Druckfestigk 
eit
-Wetterbedingung
-Witterungszustand

Ich versuche die wichtigsten Faktoren aufzuschlüsseln und eine Formel 
daraus zu ziehen, kann mir bitte jemand helfen?

: Verschoben durch Moderator
von Pandur S. (jetztnicht)


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Ein Forst Forum waere die bessere Wahl.
Weitere Faktoren, waeren dann noch der Typ des Baumes, die Wurzel, der 
Untergrund....
Bei 10cm trockenem Sand auf spaltenlosem Fels siehts wahrscheinlich 
anders aus...

: Bearbeitet durch User
von Uhu U. (uhu)


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Als erstes ist ein Baum ein lebender Organismus, d.h., er reagiert auf 
seine Umwelt, wenn auch langsam. Äste wachsen nicht "stur nach Plan", 
sondern reagieren auf äußere Belastungen mit Wachstum an den besonders 
beanspruchten Bereichen. (Unsere Knochen tun das übrigens auch.)

Wenn ein Baum, der geschützt in einem Wald aufgewachsen ist, plötzlich 
durch Windbruch oder Fällung allein steht, kann es sehr leicht 
passieren, dass er beim nächsten Unwetter auch Schaden nimmt oder gar 
umfällt - seine Äste und Wurzeln sind nicht an diese veränderten 
Lastverhältnisse angepasst.

Man muss also immer die Umgebungseinflüsse mit berücksichtigen, wenn man 
Aussagen über seine Statik machen will.

Daraus folgt, dass man diese einfache Form von Aussagen, wie du sie 
wünschst, zwar über ein Brett oder einen Balken machen kann, aber nicht 
über "den Baum" im Allgemeinen.

von Christian B. (luckyfu)


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Uhu U. schrieb:
> Wenn ein Baum, der geschützt in einem Wald aufgewachsen ist, plötzlich
> durch Windbruch oder Fällung allein steht, kann es sehr leicht
> passieren, dass er beim nächsten Unwetter auch Schaden nimmt oder gar
> umfällt - seine Äste und Wurzeln sind nicht an diese veränderten
> Lastverhältnisse angepasst.

So ist es! In unserem Garten stand eine Tanne, daneben eine große 
Kiefer. die Kiefer wurde gefällt und die Tanne stand nun nicht mehr in 
ihrem Windschatten. Beim nächsten Sturm lag sie auf der Seite.

von oldeurope O. (Gast)


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Leon schrieb:
> Gibt es dafür empirisch festgelegte Forschungszahlen?

Im 3-Stelligen Eurobereich für eine Fichte?

von Uwe M. (horsti)


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Hallo

Gibt dazu gute Bücher von Claus Mattheck. Siehe auch YT

MfG

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