Forum: Offtopic Präzise Abstandmessung 0-150mm +/- 0.5mm


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von Wolfgang M. (avvf)


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Hallo!

Ich suche einen günstigen Sensor für eine Abstandmessung im Bereich 0 
bis 150mm mit einer Genauigkeit von +/- 0.5mm.
Ich möchte damit schnell die Dicke von Büchern bestimmen, indem ich sie 
auf einen Tisch unter den Sensor lege.

Vielen Dank!
lg,
avvf


edit: Die Messung muss unabhängig von der Oberfläche sein. (Farbe, 
Reflexion, ...)

: Verschoben durch Moderator
von Jonas B. (jibi)


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http://www.mw-import.de/shop/kaufen/METEHA-digitalmessschieber-150-absolut.html

Ups das mit dem Drunterlegen hab ich irgendwie überlesen ;)
Gruß J

: Bearbeitet durch User
von Amateur (Gast)


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Bücher und Schwämme haben eine Eigenschaft gemein.
Die Dicke ist praktisch nicht, auf mechanischem Weg, bestimmbar – zu 
weich.

von Der Andere (Gast)


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Eher ein Stempel mit definierter Masse und eine Messuhr oder 
Glasmassstab (oder umfunktionierte elektronische Schieblehre).
Ohne die Bücher mechanisch mit eine definierten Druck zu belasten dürfte 
die Genauigkeitsforderung 0,5mm für Bücher völlig Makulatur sein.

von Wolfgang M. (avvf)


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Ich möchte auch die unbelastete Dicke haben. :)

von aserw (Gast)


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Amateur schrieb:
> Die Dicke ist praktisch nicht, auf mechanischem Weg, bestimmbar – zu
> weich.

Naja, wenn man festlegt, mit welcher Kraft auf das Buch gedrueckt wird, 
klappt das schon. Dazu wuerde ich einen Hebel vorschlagen, der das 
Druecken uebernimmt, dessen Position kann mit verschiedenen Methoden 
recht genau gemessen werden.
Nur hinlegen allerdings ist nicht sinnvoll, schon gar nicht mit 0,5mm 
Genauigkeit - das sind ja nur 3-5 Seiten. Zur Bestimmung der Seitenzahl 
taugt es aber auch nicht wegen der unterschiedlichen Papierdicke der 
Seiten und der Einbaende.

Was also soll genau erreicht werden?

Wolfgang M. schrieb:
> Ich möchte auch die unbelastete Dicke haben. :)
Mit oder ohne Einfluss der Luftstroemung auf eventuell gebogene 
Paperbacks? ;-)

aserw

von Erich (Gast)


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>Präzise Abstandmessung
>günstigen Sensor

Bist du BWLer ?
Das sind zwei Dinge, die sich praktisch ausschliessen.

Leuze ODSL8

von LKa (Gast)


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Da haben wir es wieder mal ... Die Anforderungen. :)


Also du möchtest ein System bauen, das mit Hilfe eines Sensors die Dicke 
deines Buchs bestimmt.

De Bereich der gemessenw erden soll ist zwischen 0 und 150 mm.
Die auflösung dieser Werte sollte wohl dann mindesten 0,5 mm sein?
Mit einer Toleranz bzw. Genauigkeit von +/- 0,5 mm?

Sagen wir mal wir lösen die 150 mm in 8 bit auf.
Dann haben wir 256 Schritte also 150 mm / 256

Damit würden wir schon mal keine Auflösung von 0,5 mm hinbekommen. Also 
brauchen wir eine höhere Auflösung oder?

Naja usw.. :)

von Wolfgang M. (avvf)


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> Sagen wir mal wir lösen die 150 mm in 8 bit auf.
> Dann haben wir 256 Schritte also 150 mm / 256
>
> Damit würden wir schon mal keine Auflösung von 0,5 mm hinbekommen. Also
> brauchen wir eine höhere Auflösung oder?
>
> Naja usw.. :)

Und wo ist das Problem? Es gibt Sensoren, die digital über einen BUS 
ausgelesen werden können, es gibt genauere ADC, ....

von Wolfgang M. (avvf)


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Erich schrieb:
>>Präzise Abstandmessung
>>günstigen Sensor
>
> Bist du BWLer ?
> Das sind zwei Dinge, die sich praktisch ausschliessen.
>
> Leuze ODSL8

Darum sagte ich ja GÜNSTIG! Immer in Relation zu den Anforderungen.
Oder ist das so schwer zu verstehen? Mir ist klar, dass ein solcher 
Sensor mehr als 40 Euro kostet. ^^

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Wolfgang M. schrieb:
> Ich möchte damit schnell die Dicke von Büchern bestimmen, indem ich sie
> auf einen Tisch unter den Sensor lege.
Nimm einen Ultraschallsensor. Billiger (oder eher "Günstiger") gehts 
nicht...
http://www.microsonic.de/de/abstandssensoren/zylindrisch/picoplus/standardsensoren/standardsensoren/picoplus25u.htm

Alternativ einen Laser-Triangulationssensor.

Amateur schrieb:
> Bücher und Schwämme haben eine Eigenschaft gemein.
Ähem, darf ich dir mal ein dickes Telefonbuch(tm) an den Kopf 
beschleunigen?

: Bearbeitet durch Moderator
von Jonas B. (jibi)


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>Amateur schrieb:
>> Bücher und Schwämme haben eine Eigenschaft gemein.
>Ähem, darf ich dir mal ein dickes Telefonbuch(tm) an den Kopf
>beschleunigen?

YMMD :D

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Auch eine Möglichkeit: ein Inkrementalgeber.

Mit etwas Glück schießt man bei ebay einen mit 2048 Strichen oder mehr 
(oder man baut sich noch eine Übersetzung). Dann an die Drehachse einen 
leichten Stab und das Ganze an ein Stativ schrauben. Durch Drehwinkel 
und Stablänge kann man dann die Höhe berechnen (ist natürlich 
nichtlinear). Oder man misst die Anzahl der Schritte einmal mit einem 
Messschieber aus und trägt diese fix in eine Tabelle ein. Dann muss man 
gar nix rechnen ;-)

von Bücherwurm (Gast)


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Wäre Lichtschnitt etwas für Dich?
https://de.wikipedia.org/wiki/Lichtschnitt

von Peter R. (pnu)


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Wenn Du bei einem Buch die Seiten einmal durchschnurren gelassen hast, 
ist es die durch die dabei eingeschlossene Luft gleich einige mm dicker.

Und da willst Du auf 0,5 mm unterscheiden???

Geh doch über auf Gewicht als Unterscheidungsmerkmal.

Da gibts schon fertige Lösungen, bei jeder Ladenkasse kannst Du sie 
heutzutage bewundern.

von aserw (Gast)


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Chris D. schrieb:
> Durch Drehwinkel
> und Stablänge kann man dann die Höhe berechnen (ist natürlich
> nichtlinear)

Wenn der Stab lang genug ist, kommt man aber in den geforderten Bereich 
mit der Genauigkeit. ;-)

Aber ohne den Zweck zu kennen, ist das wiedermal nur Kaffesatzleserei.

aserw

von hp-freund (Gast)


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Billig Messschieber mit Interface?

http://messschieber.radow.org/

von LKa (Gast)


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Wolfgang M. schrieb:
>> Sagen wir mal wir lösen die 150 mm in 8 bit auf.
>> Dann haben wir 256 Schritte also 150 mm / 256
>>
>> Damit würden wir schon mal keine Auflösung von 0,5 mm hinbekommen. Also
>> brauchen wir eine höhere Auflösung oder?
>>
>> Naja usw.. :)
>
> Und wo ist das Problem? Es gibt Sensoren, die digital über einen BUS
> ausgelesen werden können, es gibt genauere ADC, ...

Oh sorry dachte das Problem ergibt sich aus dem Test.
Es ist nicht genau klar was die Randbedingungen sind.. klar gibt es 12 
Bit ADCs es gibt auch 10 Bit es gibt auch fertige Lösungen mir RB...

von Boris O. (bohnsorg) Benutzerseite


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Ein Pantograph (Verhältnis variabel), darauf ein Stab mit 
Strichmarkierungen und eine Gabellichtschranke. Je nach Höhe des Buches 
und der Übersetzung des Pantographen ergibt sich eine frei wählbare 
nahezu unbegrenzte Auflösung. Es hängt nur von der Genauigkeit deiner 
Strichmarkierungen ab. (Es wird praktisch die Höhe des Buches auf einen 
größeren Maßstab kopiert und statt mit dem Auge abzulesen tut es ein 
einfacher Zähler. Mit etwas Umrechnung lässt sich aus der Zahl der 
Strichmarkierungen unter Berücksichtigung der Übersetzung die Höhe des 
Buches ermitteln.)

von Der Andere (Gast)


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Wolfgang M. schrieb:
> Ich möchte auch die unbelastete Dicke haben. :)

Ja und, wenn du zwei Tage Regenwetter hast oder im Sommer die 
Luftfeuchte in deinem Raum 30% höher ist als im Winter, dann ändert sich 
die unbelastete Dicke deines Buchs locker mal um mehrere Millimeter, 
weil die Seiten ordentlich Wasser aufnehmen und quellen.

Oder jemand blättert das Buch durch, schon ist die unbelastete Dicke 2mm 
mehr (je nach Buch).

Insofern ist deine Genauigkeitsanforderung erst mal völlig überzogen, 
ausser du hast zusätzliche Randbedingungen wie z.B.
"Es handelt sich um eingschweisste Neuexemplare".

Ultraschallsensoren dürften mit am besten passen, wobei die Billigmodule 
mit dem HC-SR04 eher mindestens 3-5mm Ungenauigkeit haben dürften als 
0,5mm.

von Der Andere (Gast)


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Oder halt sowas:
http://www.waycon.de/fileadmin/waycon/dateien/produkte/lasersensoren/Laser_Sensor_LAR.pdf
ist dann aber teurer und meiner Meinung nach mit Kanonen auf Spatzen äh 
mit Laser auf Bücherwürmer geschossen :-)

von m.n. (Gast)


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Wolfgang M. schrieb:
> Darum sagte ich ja GÜNSTIG!

Meßschieber wurde doch schon genannt. Je nach Nutzungsdauer reicht auch 
einer aus Kunststoff von Hein Schrott.

von Jonas B. (jibi)


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Am Ende geht es darum die günstigsten Versandgebühren in Abhängigkeit 
der Buchdicke zu bestimmen...

GRuß J

von H. (Gast)


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von Henrik V. (henrik_v)


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Ein Sensor wurde ja schon genannt:

Erich schrieb:
> Leuze ODSL8

Eine Dickenschablone mit Bezeichnung ??

von Wolfgang M. (avvf)


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Chris D. schrieb:
> Auch eine Möglichkeit: ein Inkrementalgeber.
>
> Mit etwas Glück schießt man bei ebay einen mit 2048 Strichen oder mehr
> (oder man baut sich noch eine Übersetzung). Dann an die Drehachse einen
> leichten Stab und das Ganze an ein Stativ schrauben. Durch Drehwinkel
> und Stablänge kann man dann die Höhe berechnen (ist natürlich
> nichtlinear). Oder man misst die Anzahl der Schritte einmal mit einem
> Messschieber aus und trägt diese fix in eine Tabelle ein. Dann muss man
> gar nix rechnen ;-)

Vielen Dank für deine Antwort! Habe das nun so umgesetzt und es 
funktioniert wunderbar. Ich habe einen Stab mit einem Rad am Ende am 
Drehgeber montiert, so kann ich die Bücher durchschieben und 
gleichzeitig die Höhe ermitteln. :)

lg.

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